Der Bulle vom Ammersee

von Ina May 
3,0 Sterne bei3 Bewertungen
Der Bulle vom Ammersee
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sommerleses avatar

Sprachlich absolut besonders, aber als Krimi etwas undurchsichtig.

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Inhaltsangabe zu "Der Bulle vom Ammersee"

In Herrsching finden Dreharbeiten zur Krimiserie »Hieronymus Hart - Der Bulle vom Ammersee« statt. Viktor Lässig, der den Kriminalkommissar Hieronymus Hart spielt, wird erpresst. Falls er nicht tut, was von ihm verlangt wird, passiert etwas, so die Ankündigung. Doch Viktor ist nicht der Typ, der sich drohen lässt, und pfeift zunächst auf die Warnungen. Als dann tatsächlich etwas passiert, steht er unversehens im Verdacht, etwas mit dem Unfall des Drehbuchautors zu tun zu haben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222959
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:441 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:04.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    lesefreude_books avatar
    lesefreude_bookvor 24 Tagen
    Zu wenig Inhalt auf zu vielen Seiten

    Das Setting klingt spannend und ich erhoffte mir Einblicke in die Dreharbeiten. Die sollte ich bekommen und zwar nicht zu knapp. Denn neben dem Erpressungsfall bekommen wir auch den Fall der Serie live mit. Von der Drehbesprechung am Vormittag über die einzelnen Szenen begleiten wir Viktor Lässig alias Hieronymus Hart.

    Umständlich fand ich es, dass die Dreharbeiten chronologisch durchgeführt wurden. So musste das Filmteam immer wieder an einen Drehort fahren an dem es bereits ein paar Tage davor war. Ich weiß nicht ob es bei einem tatsächlichen Filmdreh ebenfalls derart abläuft. Vielleicht ist es notwendig damit sich die Schauspieler besser in ihrer Rolle hineinversetzen können. Allerdings erscheint mir dieses Vorgehen kompliziert und kostet viel Zeit, die mit herumfahren vergeudet wird.

    Das Thema Essen zieht sich wie ein lästiger Faden durch die Geschichte. Klar das Frühstück ist ein wichtiger Ausgangspunkt. Nicht nur um gut in den Tag zu starten, sondern auch für die Botschaften des Erpressers. Dennoch hätten die detaillierten Beschreibungen über das Frühstück, sowie das darauf folgende Hungergejammer des Protagonisten während der Dreharbeiten drastisch verkürzt werden können.

    Und somit sind wir auch schon bei meinem größten Kritikpunkt angekommen. „Der Bulle vom Ammersee“ hat Potential zieht sich allerdings mit 441 Seiten in die Länge. Um 150 Seiten gekürzt, würde dem Leser vermutlich nichts abgehen und die Geschichte an Fahrt aufnehmen. Die viel zu detaillierten, inhaltlichen Beschreibungen des Fernsehkrimis ziehen die Geschichte unnötig in die Länge und sind mäßig spannend

    Zusätzlich wäre die Autorin dann auch gezwungen verwirrende Ausschweifungen und komplizierte Sätze zu kürzen. Denn oftmals wird so schnell hin und her gesprungen, dass es schwer ist der Geschichte zu folgen. Manche Sätze musste ich mehrfach lesen und dennoch war mir die Bedeutung noch immer nicht ganz klar.

    Schöne Idee, die jedoch leider unnötig aufgeblasen und in die Länge gezogen wurde. Schade denn nach einer drastischen Kürzung könnte „Der Bulle vom Ammersee“ ein richtiger Pageturner werden.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor einem Monat
    Ein unterhaltsamer Krimi

    "Der Bulle vom Ammersee" ist der erste Krimi, den ich aus der Feder der Autorin Ina May gelesen habe. Sie entführt uns in ihrem Krimi nach Heersching am Ammersee.

    Und hier befindet sich der Schauspieler Viktor Lässig mit seiner Crew zu Dreharbeiten. Es soll ein neuer Fall der beliebten Krimiserie "Hieronymus Hart - der Bulle vom Ammersee" gedreht werden. Doch Viktor Lässig der den Hauptkommisar Hart spielt, wird erpresst. Er soll alles tun, was von ihm verlangt wird, ansonstenn passiert etwas. Doch der Schauspieler lässt sich nicht so leicht einschüchtern und pfeift zunächst auf die Warnungen. Doch dann hat der Drehbuchautor einen tödlichen Unfall und Viktor gerät in Verdacht.....

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Auch die Landschaftsbeschreibungen finde ich klasse, es muss wunderschön sein am Ammersee. Auch sind alle Charaktere so beschrieben, dass ich mir jeden einzelnen gut vorstellen kann. Allen voran den Schauspieler Viktor Lässig, der ja wirklich lässig auf die Drohungen reagiert. Und dann ist da die Reiseschriftstellerin Marlene Borstel, die an den Ammersee reist, um den Tod ihrer besten Freundin Laura aufzuklären. Sie glaubt nicht an einen Selbstmord und begibt sich bei ihren Ermittlungen in große Gefahr.

    Ein wirklich unterhaltsamer Krimi, dem jedoch eine gewisse Spannung gefehlt hat, daher gibt es nur 4 Sterne. Das Cover ist ein echter Hingucker, finde ich klasse.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sprachlich absolut besonders, aber als Krimi etwas undurchsichtig.
    Schauspielerei oder Realität?

    "Der Bulle vom Ammersee" aus dem Gmeiner Verlag ist ein Kriminalroman von Ina May.

    In Herrsching finden Dreharbeiten zur Krimiserie »Hieronymus Hart - Der Bulle vom Ammersee« statt. Viktor Lässig, der den Kriminalkommissar Hieronymus Hart spielt, wird erpresst. Falls er nicht tut, was von ihm verlangt wird, passiert etwas, so die Ankündigung. Doch Viktor ist nicht der Typ, der sich drohen lässt, und pfeift zunächst auf die Warnungen. Als dann tatsächlich etwas passiert, steht er unversehens im Verdacht, etwas mit dem Unfall des Drehbuchautors zu tun zu haben.

    Zu Beginn hat mich dieser Krimi völlig in seinen Bann gezogen, denn der sprachliche Erzählton ist außergewöhnlich und bringt auch einige humorvolle Gedanken und Sätze der teilnehmenden Figuren mit sich.

    Der Unfall des Drehbuchautors bringt Viktor Lässig in eine missliche Lage, denn er wird erpresst. Nun ist Viktor kein "Opfertyp", der die Erpressung gleich der Polizei mitteilen würde. Ganz im Gegenteil, er ist ein Alphatier, wortgewandt, mutig und voller detektivischer Neugierde macht er sich selbst auf die Suche nach dem wahren Täter und seinem Erpresser.


    Gleichzeitig untersucht Marlene, die ehemalige Freundin von Laura, deren Tod und hält Viktor für den Täter. Sie bittet die Detektivin Henny um ihre Mithilfe und lässt keine Chance aus, ihre Anschuldigungen offen auszusprechen.

    Es geht bald drunter und drüber und man wird konfrontiert mit den unterschiedlichsten Figuren, die zwar beschrieben werden, die man aber nicht genau vor Augen hat. Es sind einfach zu viele Personen und welche Figuren oder Szenen wirklich wichtig für die Geschichte sind, ist nur schwer zu sagen.


    Zusätzlich ist die Handlung durch die wechselnde Durchmischung von Realität und schauspielerischer Darstellung ebenfalls nicht immer einfach zu verfolgen. Insgesamt bleibt die Spannung nach einiger Lesezeit auf der Strecke und man kann sich nur den witzelnden Wortspielereien der Personen hingeben und abwarten, wer denn nun als Täter in Frage kommen könnte.


    Dieser Krimi konnte mich leider nicht völlig überzeugen, ich vergebe dank des besonderen sprachlichen Erzählstils 3 Sterne.

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