Ina May Im Licht des Todes

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Inhaltsangabe zu „Im Licht des Todes“ von Ina May

Ein Fall für Clara Hortulana München im Sommer 1738: Der Tod geht um. Einige hoch angesehene Bürger hat er schon ereilt. Jede Tat weist ein grausiges Detail auf. Was haben ein Brandmal in Form eines Talers auf dem Allerwertesten des Stadtoberrichters und eine Schafszunge im Mund eines Herzogs zu bedeuten? Unerschrocken begibt sich die Nonne Clara Hortulana, die über die Gabe des zweiten Gesichts verfügt, auf die Suche nach dem Täter. Sie ahnt nicht, dass sie einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist, das in der Vergangenheit ihres Clarissenklosters verborgen liegt.

Clara Hortulana und eine Mordserie an der gehobenen Klasse

— dirk67
dirk67

Nicht schlecht erzählt doch leider nicht meine Genre.

— Reneesemee
Reneesemee

Ein flüssig zu lesender historischer Krimi, der für mich ein paar Schwächen bezüglich der handelnden Charaktere aufweist.

— krimielse
krimielse

Sehr interessanter Historienkrimi mit liebenswerten Personen.

— ban-aislingeach
ban-aislingeach

Spannender, fesselnder mittelalterlicher Krimi - Lesehochgenuss

— Lesestille
Lesestille

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  • Nicht schlecht, doch nicht meine Genre

    Im Licht des Todes
    Reneesemee

    Reneesemee

    Inhalt: München, 18. Jahrhundert: Der Tod geht um. Einige hoch angesehene Bürger hat er schon ereilt. Jede Tat weist ein anderes grausiges Detail auf. Doch wie hängen die Morde zusammen? Unerschrocken begibt sich die Nonne Clara Hortulana, die über die Gabe des zweiten Gesichts verfügt, auf die Suche nach dem Täter. Sie ahnt nicht, dass sie einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist, das in der Vergangenheit ihres Clarissenklosters verborgen liegt. In diesem spannenden historischen Kriminalroman geht es um eine Nonne, aber es geht auch um Überzeugungen - in jener Zeit ist man dafür gestorben.   Die Geschichte an sich ist nicht schlecht erzählt auch wenn ich so meine Schwierigkeiten mit Historie habe ist die Geschichte gut erzählt. Die Geschichte spielt in München im 18. Jahrhundert und der eine oder andere angesehene Bürger ist schon verstorben. Doch wurden Sie auch umgebracht? Gute frage.  Die Nonne Clara Hortulana glaubt nicht an einen Zufall und begibt mit ihrem zweitem Gesicht auf die suche nach dem Täter. Doch wird sie ihn finden?     Wie schon erwähnt ist Historie nicht mein ding und auch wenn der Krimi nicht schlecht ist werde ich kein Historie Fan werden.    

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    • 8
    AmberStClair

    AmberStClair

    17. November 2015 um 15:12
  • Leserunde zu "Im Licht des Todes" von Ina May

    Im Licht des Todes
    TinaZang

    TinaZang

    "Im Licht des Todes" ist ein historischer Kriminalroman von Ina May, der als Originalausgabe in meinem Verlag "26|books" erschienen ist. Ich lade euch herzlich ein, an der Verlosung von 26 E-Books teilzunehmen. Zum Inhalt Ein Fall für Clara Hortulana München im Sommer 1738: Der Tod geht um. Einige hoch angesehene Bürger hat er schon ereilt. Jede Tat weist ein grausiges Detail auf. Was haben ein Brandmal in Form eines Talers auf dem Allerwertesten des Stadtoberrichters und eine Schafszunge im Mund eines Herzogs zu bedeuten? Unerschrocken begibt sich die Nonne Clara Hortulana, die über die Gabe des zweiten Gesichts verfügt, auf die Suche nach dem Täter. Sie ahnt nicht, dass sie einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist, das in der Vergangenheit ihres Clarissenklosters verborgen liegt. Über die Autorin Ina Mays Familie gehörten im Chiemgau seit Jahrhunderten große Besitzungen, und als May in den Dokumenten ihrer Vorfahren stöberte kam ihr die Idee zu einem historischen Krimi. Verbindungen und Schicksale, die sich bereits über Generationen erstreckten; darunter Namen, die noch heute eine Bedeutung haben. Finsteres und Pikantes, die Rede ist auch von einem erbitterten Streit unter Freunden um eine Frau, und von der Einkerkerung eines Mannes der Kirche. In dieser Geschichte geht es um eine Nonne, aber es geht auch um Überzeugungen - in jener Zeit ist man dafür gestorben. Ina Mays Website Wenn ihr eines von 26 E-Books gewinnen wollt (Formate: mobipocket oder epub), dann schreibt bitte in eure Bewerbung, warum ihr gerne Historienkrimis lest oder - falls das euer erster ist - was euch an diesem Genre reizt. 

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    • 103
    TinaZang

    TinaZang

    04. November 2015 um 17:46
  • Im Licht des Todes

    Im Licht des Todes
    AmberStClair

    AmberStClair

    30. October 2015 um 12:00

    München, 18. Jahrhundert: Der Tod geht um. Einige hoch angesehene Bürger hat er schon ereilt. Jede Tat weist ein anderes grausiges Detail auf. Doch wie hängen die Morde zusammen? Unerschrocken begibt sich die Nonne Clara Hortulana, die über die Gabe des zweiten Gesichts verfügt, auf die Suche nach dem Täter. Sie ahnt nicht, dass sie einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist, das in der Vergangenheit ihres Clarissenklosters verborgen liegt. In diesem spannenden historischen Kriminalroman geht es um eine Nonne, aber es geht auch um Überzeugungen - in jener Zeit ist man dafür gestorben. Ein Fall für Clara Hortulana München im Sommer 1738: Der Tod geht um. Einige hoch angesehene Bürger hat er schon ereilt. Jede Tat weist ein grausiges Detail auf. Was haben ein Brandmal in Form eines Talers auf dem Allerwertesten des Stadtoberrichters und eine Schafszunge im Mund eines Herzogs zu bedeuten? Unerschrocken begibt sich die Nonne Clara Hortulana, die über die Gabe des zweiten Gesichts verfügt, auf die Suche nach dem Täter. Sie ahnt nicht, dass sie einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist, das in der Vergangenheit ihres Clarissenklosters verborgen liegt. Meine Meinung: In München geschehen schreckliche Morde an hoch gestellten Persönlichkeiten. Sie werden auf einer bestialischen Art und Weise umgebracht. Der spanische Gesandte Alessandro ermittelt mit der heilkundigen Nonne Clara. Denn auch sein bester Freund Etienne hätte es bald erwischt. Gemeinsam mit einem sogenannten Detektiv Pellrin gehen sie auf die suche nach dem Mörder. Die Lage spitzt sich zu und es wird verdammt gefährlich für alle Beteiligten. Dieser Krimi spielt im 18. Jahrhundert in München und ist so was von gut durchdacht das man nicht aufhören konnte zu lesen, weil er sehr spannend und fesselnd ist. Ein flüssiger Schreibstil läßt dieses Buch gut lesen. Auch der spanische Gesandte sowie die Nonne Clara, aber auch Etienne sind sympathisch, selbst Pellrin mag man sofort, weil dieser mutig ist und einige Gefahren auf sich nimmt. Bis zum Schluß blieb es ein Rätsel wer wirklich der wahre Mörder war. Einfach ein tolles Buch!

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  • Clara und die seltsamen Morde

    Im Licht des Todes
    dirk67

    dirk67

    25. September 2015 um 12:03

    München man schreibt das 18 Jahrhundert hohe Persönlichkeiten werden ermordet.unerschrocken  von dem mach sich die Nonne Clara Hortulana auf  der suche nach dem Mörder zusammen mit ihrem Spitzel Peltrin. Sie stoßen dabei auf seltsame Verschwörungen .Werden sie den Mörder entlarven? Mein Fazit Es war sehr unterhaltsam  und spannend mir hat es sehr gefallen es lesen zu dürfen Für die ,die gerne Historische Krimis lesen  ist er zu empfehlen

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  • Clara Hortulana- eine Nonne auf der Suche nach dem Mörder

    Im Licht des Todes
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    29. August 2015 um 12:57

     hochgestellten Persönlichkeiten der Stadt München werden  auf  schreckliche Art und Weise getötet.  Etienne de Conde hätte es fast auch erwischt doch es gelingt ihm im  letzten Moment noch sich schwer verwundet zurück zu seinem freund und Mitbewohner ,dem spanischen Gesandten Alessandro do Sourdis zu schleppen.Der  ruft  die heilkundige Ordensschwester Clara Hortulana  zu Hilfe.Gemeinsam  gelingt es ihnen  Etienne zu retten und so machen sie  sich  zusammen mit dem undurchsichtigen  Dieb und Spitzel Pellrin auf die Suche nach dem Mörder . Dabei  gerät  Clara Hortulana  unbeabsichtigt   dem Mörder in die Quere,was ihr fast das Leben gekostet hätte. Der mystische,spannende Kriminalroman  spielt im München des 18.jahrhunderts und bezaubert einen durch den  flüssig zu lesenden und unterhaltsamen Erzählstil des   historischen Krimis. Die recht  fortschrittlich  denkende Nonne Clara Hortula wächst einem  ans Herz  und   man könnte sie sich  prima auch ausserhalb des Klosters vorstellen.Von  Etienne,Alessandro und Pellrin hätte ich gerne   mehr erfahren ,sie waren mir  sehr sympatisch . Das Cover versprach einen leicht   gruseligen  Krimiroman und das ist der Autorin auch gelungen.Dachte man nach den ersten Morden man  wüßte wer  der Mörder ist so wurde man schnell eines besseren belehrt und   man wurde am Ende dann überrascht.

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  • Verschwörung

    Im Licht des Todes
    Arun

    Arun

    Im Licht des Todes von Ina Mai Ein historischer Kriminalroman, der uns nach München in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts führt. Inhalt. Eine Mordserie an hochgestellten Persönlichkeiten erschüttert die Stadt. Wir werden bekannt gemacht mit internationalen Personen wie Alessandro do Sourdis, Gesandter der spanischen Krone und seinem Freund Etienne de Conde ein Franzose, der amourösen Abenteuern nicht abgeneigt ist. Weitere Akteure sind die Nonne Clara Hortulana wissbegierig und mit seherischen Fähigkeiten ausgestattet und Pellrin, der als Spitzel für Alessandro arbeitet, ein Mann mit wenig Sinn für Äußerlichkeiten und dem ein starker Geruch anhaftet. Nachdem Etienne de Conde in ein Komplott verstrickt wird beginnen seine Freunde zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf eine Verschwörung in der höheren Gesellschaft, bei der es um Finanzen, Mord und Rache geht. Meine Meinung. Ein Roman, der mich unterhalten aber nicht begeistert hat, geschuldet natürlich meinem persönlichen Geschmack. Die Nonne Clara eine durchwegs klasse Figur, nur die seherischen Fähigkeiten oder das Zweite Gesicht die eine große Rolle spielen sind gar nicht nach meinem Gusto. Auch Pellrin mochte ich als Handlungsträger weniger. Hervorragend dagegen der Stadtphysikus Conrad Maienbach und seine Art. Auch der eine oder Handlungsstrang kam mir dann doch zu gewollt zusammengeführt vor. Wie gesagt mein persönliches Empfinden andere Leser werden es vielleicht ganz anders beurteilen.

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    • 12
  • Historischer Krimi

    Im Licht des Todes
    krimielse

    krimielse

    16. August 2015 um 17:56

    Ich habe mich vom schaurig-düsteren Cover des Buches und von der Inhaltsangabe locken lassen, diesen im München des 18. Jahrhunderts angesiedelten Kriminalroman zu lesen. Zum Inhalt: In München passieren in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mehrere Morde an der Obrigkeit der Stadt. Als der französische Freund des spanischen Gesandten Alessandro do Sourdis namens Etienne de Conde eines Nachts dem Tode nahe an der Villa, die den beiden als Wohnsitz in München dient, eintrifft, beginnt Alessandro gemeinsam mit der Nonne Clara Hortulana und dem ehemaligen Dieb und Spitzel Pellrin zu ermitteln, um die Morde aufzuklären. Dabei stoßen sie auf eine Verschwörung, die Jahre zurückliegt und die Ursache für das Morden ist, und geraten dabei selbst in große Gefahr. Meine Meinung: Das Buch ist flüssig und gut lesbar geschrieben. Die Handlung ist logisch und strukturiert in mehrere gut überschaubare Kapitel. Am Ende des Buches werden alle losen Fäden entwirrt und verknüpft, die Auflösung ist zufriedenstellend und lässt keine großen Fragezeichen im Kopf zurück. Handelnde Hauptcharaktere sind überschaubar, die unmittelbar mit Ihnen verbundenen Erzählstränge lassen sich sehr gut verfolgen. Die Nonne Clara wirkt durch ihre Neugier und den Freigeist sowie ihre Menschlichkeit und Güte sehr fortschrittlich und sympathisch auf mich. Etwas überbordet ist nach meiner Meinung allerdings ihre Hellseherei, mich hat für den Verlauf der Geschichte gestört, dass wesentliche Erfolge der kriminalistischen Ermittlungen ausschließlich auf die Visionen von Clara zurückgeführt werden können. Alessandro, der Gesandte des spanischen Königs Phillip, ist als kluger, besonnener und sehr menschlicher Charakter dargestellt. Als Politiker der damaligen Zeit hätte ihm ein wenig mehr Durchtriebenheit in meinen Augen gut getan. Etienne, den Freund von Alessandro, ist ein Schwerenöter und Lebemann, doch bleibt er als Figur recht blass, man erfährt wenig über ihn. Ebenso Pellrin, der Körpergerüche ausdünstende ehemalige Dieb und jetzige Spitzel von Alessandro, auch hier hätte ich mir mehr Tiefe des Charakters und ein paar mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Bei den Mordopfern und Mitgliedern der Verschwörung hatte ich beim Lesen phasenweise Probleme zu verfolgen, um wen es genau ging. Das mag zum einen daran liegen, dass ich das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen habe, zum anderen aber sicher auch daran, dass man fast nichts über diese Personen erfährt. Insgesamt hätte ich mir mehr Spannung in der Geschichte gewünscht. Am Anfang des Buches habe ich kurz Zeit gebraucht, um mich zurechtzufinden und war danach ziemlich gefesselt. Doch leider ließ für mich die Spannung später nach, zum einen wegen der für mich teilweise Verwirrung stiftenden Charaktere, zum anderen weil die Lösung der Morde schon relativ zeitig vorhersehbar war. Allerdings gab es bei der endgültigen Auflösung noch ein paar kleinere Überraschungen, was mich gefreut hat. Fazit: Ein flüssig zu lesender und unterhaltsamer historischer Krimi, der für mich ein paar Schwächen bezüglich der handelnden Charaktere aufweist.

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  • Mittelalterlicher Krimi mit einem Spritzer Miss Marpel

    Im Licht des Todes
    Lesestille

    Lesestille

    16. August 2015 um 14:06

    Inhalt: Ein Fall für Clara Hortulana München im Sommer 1738: Der Tod geht um. Einige hoch angesehene Bürger hat er schon ereilt. Jede Tat weist ein grausiges Detail auf. Was haben ein Brandmal in Form eines Talers auf dem Allerwertesten des Stadtoberrichters und eine Schafszunge im Mund eines Herzogs zu bedeuten? Unerschrocken begibt sich die Nonne Clara Hortulana, die über die Gabe des zweiten Gesichts verfügt, auf die Suche nach dem Täter. Sie ahnt nicht, dass sie einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist, das in der Vergangenheit ihres Clarissenklosters verborgen liegt. Meine Meinung: Auch wenn ich mich in den ersten Kapiteln noch etwas schwer getan habe, den roten Faden der Geschichte und vor allem Clara Hortulana zu finden, hat mich das Buch dann doch bis zum Ende gefesselt. Ina May verfügt über die stilistischen Möglichkeiten das mittelalterliche Geschehen so zu beschreiben, dass es nicht langatmig wirkt, sondern passende Methaphern und Rätsel für kurzweiligen Lesegenuss sorgen. Man verfängt sich zum Glück nicht in fürchterlichen Bandwurmsätzen. Geschehen, Zeit und Ort werden detailreich beschrieben ohne blumig oder schwafelnd zu wirken. Jeder einzelne der Charaktere, ob nun "Detektiv" oder "Verschwörer", wird vorstellbar beschrieben und gerade Clara und Pellgrin sind mir als Duo ans Herz gewachsen. Clara erinnert zuweilen mit ihrer Sturköpfigkeit und Mut ein wenig an Miss Marpel. Sie sich als Nonne vorzustellen, fällt einem schon schwer; Neugier und Rebellion nicht nur gegen die Vorschriften des Klosters lassen sie in einem ganz besonderen Licht stehen. An keiner Stelle der Geschichte habe ich das Gefühl eines Spannungs- oder stilistischen Hängers gehabt, selbst am Ende nach Lösung des Falles bleibt für mich eine Frage offen - wird es weitere Fälle mit Clara und von meiner Seite  unbedingt Pellgrin geben? Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es ist eine geeignete Lektüre für Leser, die gerne Historienkrimis lesen, aber auch für Leser, die einfach mal einen spannenden Krimi lesen möchten

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  • wer anderen eine Grube gräbt

    Im Licht des Todes
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    14. August 2015 um 19:29

    „Im Licht des Todes“ wurde von der deutschen Schriftstellerin Ina May geschrieben und ist 2015 im 26books Verlag erschienen. Das Cover hat mich angezogen. Ich musste unbedingt erfahren um was es in den Buch geht. Das Cover ist schön gruselig für einen Thriller. Im Hintergrund kann man ein Kloster erkennen, welches auf einem Berg steht und es sieht nicht offen aus wie ein Ort an dem man Exil suchen würde, sondern wie ein Ort den man fürchten sollte. Zudem handelt es sich um eine Vollmond Nacht und der Baum ohne Blätter auf dem ein Rabe, ein Todesvogel, sitzt, kündigen Unglück an.  1738 geht der Tod in München durch die Straße und sucht sich nicht die armen, verlorenen Seelen aus, sondern will die Seelen der reichen und mächtigen Männer der Stadt. Will er sie alle oder nur bestimmte Männer? Und wieso tötet die Person genau diese Menschen? Haben sie etwas verbrochen für das man sie bestrafen will? Die mutige Nonne Clara Hortulana will die Wahrheit herausfinden und macht sich auf die Suche nach dem Mörder und dem Grund wieso die Person tötet. Dabei bemerkt sie nicht wie sie dem Mörder immer näher kommt und sich somit selbst in Gefahr bringt. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und je nach Situation gibt es verschiedene Hauptpersonen, so dass es stets spannend bleibt und man das Buch kaum aus den Händen legen kann. Dank dem sehr angenehmen Schreibstil, lässt sich das Buch, welches mit Prolog in 22 Kapitel unterteilt ist, sehr flüssig lesen. Sowohl die bildhafte Sprache wie auch die Rätsel, welche die Leichen aufgaben, haben mir sehr gut gefallen. Die Handlungen der Charaktere fand ich sehr schlüssig und konnte mich gut in diese hinein versetzen. Vor allem Clara hat es mir angetan. Sie ist sehr neugierig und eine Rebellin im Herzen, für mich gehört diese Frau eigentlich nicht in ein Kloster. Faszinierend fand ich es auch, dass es ihr schwer fällt die Nächstenliebe bösen Menschen zu schenken. Dennoch ist sie eine loyale, hilfsbereite Person die ihr Herz am rechten Fleck trägt und eine sehr spitze Zunge hat, welche mit ihrer direkten Art für manchen sogar zur Waffe werden kann. Das Buch empfehle ich sehr gerne weiter. Es ist nicht nur für Leser geeignet die gerne Historienkrimis lesen, sondern auch für Einsteiger in dieses Genre sehr gut geeignet. Den Kauf des Buches kann ich auf jeden Fall empfehlen.    

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  • Vergiftete Seelen

    Im Licht des Todes
    Aspasia

    Aspasia

    07. August 2015 um 13:36

    Ein prächtiger historischer Kriminalroman! Ina Mays „Im Licht des Todes“ entfaltet eine solche Sogwirkung durch die man, ihr hilflos ausgeliefert, gleich Zeit und Raum vergisst. Die Autorin versteht es auf wunderbare Weise mit ihrer fast barock anmutenden, dicht gewebten Geschichte zu verführen. Trotz des nicht geringen Personals, jede Figur, auch die geringsten Nebenfiguren, nimmt vor dem Leser Gestalt an. Selbst die Wege, die die Protagonisten durch das kurfürstliche München im Sommer 1732 gehen; man meint den Belag unter den Schuhen zu spüren. Das historische Wissen der Autorin über bestickte Jabots, Wassertoiletten und die Kunst des Duells, nie dient es dem schlecht getarnten Selbstzweck, selbst Aristoteles Auslassungen über Penisgrößen in einem Leichenschauhaus diskutiert, wirken nicht künstlich. Am Ende des Romans, nach Stunden in dieser erdachten Welt, alle losen Erzählfäden sind verknotet und die Bösen der Gerechtigkeit zugeführt, da taucht der Leser wieder auf, mit einem selig zufriedenen Lächeln wie nach einem üppigen Festschmaus auf den Lippen und will nur eins: mehr.

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