Ina May Kratzat

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Inhaltsangabe zu „Kratzat“ von Ina May

Evelyn Eberius, Erste Bürgermeisterin von Nesselwang, leidet seit einem Unfall unter Gedächtnislücken. Spielt ihr der Verstand also einen Streich, als sie einem Mann begegnet, der eigentlich schon seit Jahrzehnten tot ist? Vor fünfunddreißig Jahren soll er seine Freundin am Kögelweiher ermordet und sich anschließend selbst das Leben genommen haben. Evelyn folgt einer längst erkalteten Spur – und einer vergangenen Liebe, die sie tiefer in ihre eigene Vergangenheit führt, als gut für sie ist. Der Tod ist nicht das Ende: Liebe, Leidenschaft und Mord im Allgäu.

Sehr authentisch und glaubwürdig geschrieben - Spannung pur und topp Millieustudie !!!! Leseempfehlung !!!!

— HEIDIZ
HEIDIZ

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  • Liebe, Leidenschaft und Mord im Allgäu

    Kratzat
    abuelita

    abuelita

    23. October 2016 um 14:24

    Wie schade, kein neuer Krimi um und mit meiner Lieblings-Protagonistin Schwester Althea, dachte ich. Aber auch die „neue“ Figur gefällt mir sehr gut.Frau E, wie Evelyn Eberius von Wesley, dem Freund Ihres Enkels Paulinus, genannt wird, ist Erste Bürgermeisterin von Nesselwang. Spielt Ihr Verstand ihr einen Streich, als sie an der Supermarkt-Kasse einen längst Verstorbenen zu erkennen glaubt?Dieser war auch ein Freund von ihr, soll vor langen Jahren seine Freundin am Kögelweiher ermordet und anschliessend sich selbst umgebracht haben im Gefängnis. Die Bürgermeisterin leidet seit einem Unfall unter Gedächtnislücken und ist sich nicht sicher, was nun real ist, was nicht. Daher folgt sie dieser längst erkalteten Spur, die sie tief in ihre eigene Vergangenheit führt…Jedes Kapitel beginnt mit einem Spruch – und hier ist es gut, dass dieser gleich darunter auch in Hochdeutsch steht… denn selbst ich, des schwäbischen Dialekts mächtig, habe mich bei manchen schwer getan, den Sinn zu erkennen. Wunderbar zu lesen und sehr schön ausgearbeitet sind alle Figuren; ich konnte mir sie direkt bildlich vorstellen und vor allem die zwei jungen Buben mir ihrer locker-flapsigen Art haben mir es angetan.Aber auch Evelyn Eberius ist erfrischend anders – nicht jung-dynamisch, aber auch nicht altbacken-langweilig, nicht mit einer besonderen Macke ausgestattet, die sie „abheben“ soll – einfach eine ganz normale Frau mittleren Alters, die mit ihrem Gemeinderat und ihrer Familie zurecht kommen muss , und, bis auf ihre Gedächtnislücken, ein ganz normales Leben führt. Oder war sie doch auch in den Mordfall verwickelt? Das eben ist sehr spannend aufgebaut, aber ich kann dazu nicht viel mehr sagen ohne zu spoilern. Ein paar kleine Ungereimtheiten gibt es meiner Meinung nach, aber die haben mich nicht sonderlich gestört. Nicht in allen Dörfern wird pausenlos getratscht und noch Jahrzehnte nach etwas „Besonderem“ darüber spekuliert. Zudem ist Nesselwang nun nicht gerade ein „Kuhdorf“ auf dem tiefsten Land oder ein verstecktes vergessenes Tal in den Bergen , wo sonst nichts los ist – das hat die Autorin in meinen Augen gut gewählt, diesen Schauplatz. Dass allerdings in so einem Ort eine alte Dame jahrelang „unerkannt“ leben kann, fand ich doch auch erstaunlich – aber das brauchte es wohl für die Spannung…Mir hat dieser Krimi auf jeden Fall ausnehmend gut gefallen und ich habe ihn mit Vergnügen gelesen und werde auch weiterhin auf neue Bücher von Ina May achten.

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  • Erinnerung ???

    Kratzat
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    31. July 2016 um 12:06

    Ein Mann, der seine Freundin vor mehr als 30 Jahren ermordet und anschließend sich selbst umgebracht hat, begegnet Evely Eberius, der ersten Bürgermeisterin von Nesselwang. Sie hatte einen Unfall und leidet an Gedächtnisverlusten. Nachdem Evelyn beginnt, Nachforschungen anzustellen, gerät sie tief hinein in ihre eigene Vergangenheit ...Das Buch ist in 3 Teile gegliedert:1. Teil: Vierunddreißig Jahre Schweigen2. Teil: Ein Mörder geht um3. Teil: Sühne am SeeSpannung wird schon zu Beginn aufgebaut und bis zum Schluss gehalten. Leseprobe:========Oimol isch it oft, und zwoimol isch it allat Einmal ist nicht oft, und zweimal ist nicht immerJedes Kapitel ist mit einem  Ausspruch versehen im Dialekt und in der "deutschen Übersetzung" Kein Tag im Paradies.Er war schon in aller Frühe auf dem Friedhof gewesen. Heute würde die Grabstelle von Jörg Heider aufgelöst werden. Vieles war nicht zu verstehen: Warum sich niemand um das Grab gekümmert, niemand dafür bezahlt und niemand sich dafür interessiert hatte. Dabei gab es doch jemanden ...Die Handlung ist klug konstruiert und fesselt den Leser an das Buch. Außerdem sind die Charaktere bildhaft beschrieben und ebenso authentisch lebendig sind die Szenen geschildert, die mich mitgenommen haben ins Allgäu und zu der Handlung, die extrem spannend beschrieben ist. Gefallen hat mir die Art und Weise des Schreibens - wie die Autorin ihre Idee an den Leser bringt, mit zahlreich ausschmückenden Adjektiven, die die Geschichte bildhaft wirken und vor dem geistigen Auge des Leser auferstehen lassen. Schön ist auch, dass dem regionalen Aspekt sehr gut Rechnung getragen wird. Die Gliederungin Teile und die weitere Untergliederung in Kapitel ist außerdem für das Leseverständnis sehr zuträglich. Das Ende ist komplett anders, als ich es mir gedacht hatte, ich habe zwischendurch immer wieder gedacht, ich wüßte evtl. wie alles zusammenhängt, dann kam es doch anders. Und gerade das macht, so finde ich, einen guten Krimi aus.Sehr authentisch und glaubwürdig geschrieben - Spannung pur und topp Millieustudie !!!! Leseempfehlung !!!!

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