Ina Weisse Die Geliebte

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Inhaltsangabe zu „Die Geliebte“ von Ina Weisse

Ich würde es wieder tun! - Ein bewegendes Buch über den Preis einer verbotenen Liebe. Wer stundenlang das Telefon bewacht, weil es nicht läuten will, wer sich zum tausendsten Mal trennt und zehn Minuten später reumütig zurückkehrt, wer niemals »wir«, sondern immer nur »ich« sagt – das ist die Geliebte. Die Geliebte ist aber auch die, die sich die Freiheit nimmt, ein unabhängiges Leben zu führen, die statt Alltag und Routine Rausch und Leidenschaft sucht, die ein romantisches Lebensgefühl von Spannung und Aufruhr zelebriert. In ihrem neuen Buch erzählt Ina Weisse von der großen Liebe, die eine Frau und einen verheirateten Mann verbindet – und von zwei Menschen, die sich über alles hinwegsetzen, um in einer unmöglichen Beziehung ihre ganz eigene Form von Glück zu finden. Ein Mann. Eine Frau. Ein Tabu. Was geschieht, wenn Liebe sich über alle Grenzen hinwegsetzt?

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  • Rezension zu "Die Geliebte" von Ina Weisse

    Die Geliebte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. June 2011 um 22:01

    Ein unglaublich bewegender Roman - vor allem, wenn man bedenkt, dass Ina Weisse IHRE Geschichte erzählt. Es ist ein Aufruf zu lieben, sich vor allem zu trauen, zu lieben - gerade das macht den Roman so unvergesslich!

  • Rezension zu "Die Geliebte" von Ina Weisse

    Die Geliebte

    Claudia-Marina

    19. December 2010 um 19:08

    „Ich hatte mich verliebt, und die Affäre mit ihm war unser gemeinsamer Aufstand gegen die Vernunft. Seine Rolle in meinem Leben war die Rolle des Es. Grenzenlos, unvernünftig, begehrenswert.“ Namenlos. Sie und er. Zwei von vielen, die sich in dieses Rollenspiel aus Geliebter und Ehemann begeben – in dem das Ende schon vorher feststeht, noch bevor sich der erste Vorhang hebt. Der Anfang. Er spricht sie an – an ihrem Arbeitsplatz, einem kleinen Buchladen. Die Fronten sind klar abgegrenzt – er hat Frau und Kinder – sie ist Single. Er will sie, liebt sie – und will doch die Ehefrau nicht verlassen. Sie liebt ihn, will ihn – und fügt sich. Spielt nach seinen Regeln. Am Anfang ist das nicht schwer – alles fühlt sich so rebellisch, so verrückt, so richtig an. Das Rennrad, das sie sich nur für ihn anschafft; die Radtouren, die ihr sämtliche Kraftreserven rauben. Alles passt in dieses neue Leben. Auf dem Höhepunkt. Die Talfahrt. Sie merkt, dass sie nicht alleine ist. seine Familie – bisher nur im Hintergrund existent, hat ihren Auftritt. Er muss Verpflichtungen einhalten, er schläft mit seiner Frau, sie wird zwischenzeitlich auf die Nebenbühne gestellt. Treffen werden geplant wie Staatsakte. Sie muss für ihn verfügbar sein, jederzeit erreichbar – eifersüchtig wacht er über ihren Tagesablauf. Langsam wird sie sich dieser Schieflage bewusst – er hat alles, sie nichts. Wieso tut sie sich das an? Das Ende? Trennung – Versöhnung im Wechsel. Risse deuten sich an. Das Ende. Wenn ich hier verrate, dass die Geschichte einer Geliebten selten ein Happy End hat, verrate ich wohl nicht zu viel. Sie ist einfach nicht dafür bestimmt. Eigentlich erzählt Ina Weisse eine ganz einfache Geschichte, eine Liebesgeschichte, eine Geschichte von Schmerz und Wut – und dem Versuch, den Sinn in dem allen zu erkennen. Doch gerade in dieser Einfachheit liegt die Eindrücklichkeit dieses Romans. Und er lässt mich so viele Fragen stellen, die er nicht beantwortet. Wie kann er ihr das nur antun? Wie kann er das seiner Frau antun? Wieso kann er sich nicht entscheiden? Wieso lässt sie das alles geschehen? Wieso akzeptiert sie die Rolle im Schatten? Es gibt keine Antworten – und so sehr ich mein Gewissen um einen Standpunkt bemühe – es gibt keinen. Es gibt keine Rechtfertigung – auch wenn sie die Erzählerin ist, sie versucht niemals ihr Handeln zu entschuldigen, zu erklären – und das macht sie in all ihrer Schwäche für ihn zu einer unglaublich starken Frau. Zu einer Liebenden. Einer Geliebten. Es gibt kein Für sie oder Wider ihn. Es gibt nur diese Geschichte – zwei Menschen, Liebe, Leidenschaft – und einfach keine Vernunft. „So gegensätzlich wir auch waren, wir teilten die Hoffnung, irgendwie durchzukommen, ohne dass jemand ernsthaften Schaden an seiner Seele nehmen würde.“

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  • Rezension zu "Die Geliebte" von Ina Weisse

    Die Geliebte

    kleinfriedelchen

    10. December 2010 um 20:59

    "Wer stundenlang das Telefon bewacht, weil es nicht läuten will, wer sich zum tausendsten Mal trennt und zehn Minuten später reumütig zurückkehrt, wer niemals "wir", sondern immer nur "ich" sagt – das ist die Geliebte." Von Liebe auf den ersten Blick könnte man sprechen, als sich die namenlose Geliebte und ihr männlicher Gegenpart das erste Mal begegnen. Sie verbindet sofort eine unerklärliche Anziehungskraft und beiden ist klar: sie sind füreinander bestimmt. Doch der Geliebte ist verheiratet und so vergeht einige Zeit, bis das Verlangen nacheinander größer wird als die hemmenden Schuldgefühle. Schließlich jedoch leben sie ihre Liebe aus, bis die ersten Probleme an der schönen Fassade der Affäre nagen. Wird die Ehefrau den Betrug einfach hinnehmen? Und kann sich die Geliebte wirklich für immer mit der Rolle der Nebenfrau abfinden? Man sollte meinen, dass ein Buch, in dem es um eine heimliche Affäre, um die Geschichte einer Geliebten geht, spannend und emotional ist. Leider konnte mich das Buch so gar nicht fesseln und das Lesen gestaltete sich für mich zur unliebsamen Pflichtaufgabe. In "Die Geliebte" erlebt man den Anfang und das Ende einer verbotenen Liebesgeschichte mit. Immer wieder werden hierbei die Schuldgefühle der beiden geschildert, ihr Verlangen nacheinander, das Warten auf einen Anruf, auf das nächste Treffen und die gemeinsame Leidenschaft Rennrad fahren, die sie für Ausflüge in die Natur mit anschließendem Stelldichein nutzen. Mit der Zeit wurde es ermüdend, ich bekam das Gefühl, es wiederhole sich alles, auch wenn sich die Beziehung der beiden nach und nach veränderte. Fairerweise muss man sagen, dass es der Autorin wohl auch gar nicht darum ging, eine hochdramatische, spannende Liebesgeschichte zu erzählen, sondern eher den Alltag einer Geliebten darzustellen. Ina Weisse hat ihre ganz eigene Art, über die Liebe und das Verlangen zu schreiben. Sie überrascht mit scharfsinnigen treffenden Beobachtungen über die Natur der Liebe, der Leidenschaft und das Funktionieren von Beziehungen. Dabei schreibt sie manchmal voller eindringlicher Gefühle, manchmal aber auch auf fast wissenschaftlich kühle, sezierende Art. Dieser Schreibstil hat mich über die unspannende Geschichte hinweggetröstet, konnte aber trotzdem nicht bewirken, dass ich an den Seiten gehangen habe. Dieses Buch ist trotz meiner Kritikpunkte natürlich kein schlechtes Werk und weist einige reizvolle literarische Aspekte auf. Ich glaube, es gibt für jedes Buch den passenden Leser - offenbar war ich einfach nicht die richtige Leserin für "Die Geliebte". Was ich für mich aus diesem Buch mitnehme: Liebe geht manchmal ungewöhnliche Wege und man sollte sie genießen, so lange man kann. Man muss sich nur selbst klarwerden, wie weit man für das eigene Glück gehen will.

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  • Rezension zu "Die Geliebte" von Ina Weisse

    Die Geliebte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2010 um 21:28

    Zwei Welten prallen aufeinander Die geliebte ist eine politisch links anzusiedelnde Protagonistin, die in einer alternativen linken Buchhandlung arbeitet. Er ist ein Rechtsanwalt, den ich ich eher konservativ einordnen würde. er hat ein Haus, eine Frau und Kinder. Sie lernen sich in der Buchhandlung kennen, welche am Anfang auch ihr geheimer Zufluchtsort bleibt. In diesem Roman erleben wir die Höhen, Tiefen, Trennungen und das Wiederzueinande rfinden dieser zwei unterschiedlich en Menschen. Sie durchlebt mit ihm Zeiten voller Glück, Leidenschaft und trauer. Wird es für dieses ungleiche paar ein Happy-End geben? Der Roman "Die Geliebte-Geschichte einer Leidenschaft" ist fließend und vom Sprachstil gut geschrieben. An einigen Stellen ist das Buch jedoch etwas langatmig. Einder der ersten Punkte, der mir auffiel war das fehlen der Namen des Päärchens, sie bleiben einfach Geliebte und Geliebter, auf der einen Seite rückt diese Eigenart das Augenmerk des Lesers auf das Verhältnis der zwei Hauptprotagonis ten, sie sind einfach Geliebte, nichts anderes. Auf der anderen Seite, fällt es mir persönlich schwer einen Bezug zu Figuren ohne Namen herzustellen. Es ist zu unpersönlich. Einen Spannungsbogen weist dieses Buch nicht auf, viel mehr wird man von den ständig wechselnden Gefühlslagen der der Hauptfiguten durch dieses Buch getragen. Die Emotionen und die inneren Kämpfe der Geliebten bringt die Autorin jedoch überzeugend rüber. Die Gefühlswelt des geliebten wird leider nicht so hinterleuchtet und bleibt einem leider überwiegend verborgen, bis auf ein paar Äußerungen die er ihr gegenüber macht. Die Geliebte durchlebt ein totales Gefühlchaos und weiß nicht was sie will. Die Protagonisten wechseln zwischen Abgeklärtheit und großen Emotionen. Auf 223 Seiten kann man fast das gesamte Spektrum menschlicher Gefühle wiederfinden. Das Cover ist in eher tristen Farben gehalten, man sieht eine endlos scheinende Treppe auf der ein Mann mit roten Rosen hinauf rennt. Für mich persönlich passiert zu wenig in diesem Buch, die Geschichte plätschert vor sich hin ohne auf einen erkennbaren Höhepunkt zuzusteuern. Tiefgründidkeit ist Vorhanden, aber eben zu wenig Handlung. Ein weiteres Manko für mich, wie eben schon beschrieben, die Anonymität der Protagonisten.

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  • Rezension zu "Die Geliebte" von Ina Weisse

    Die Geliebte

    SunshineRose

    17. October 2010 um 09:01

    Ina Weisses Roman „Die Geliebte“ erzählt von den Höhen und Tiefen einer leidenschaftlichen Geschichte zwischen einem verheirateten Mann und eben seiner um Jahre jüngeren Geliebten. Erstaunlich ist dabei, dass dieser Roman jedoch viel mehr bietet, als nur eine Geschichte über das Liebesleben eines unwirklichen Paares. Allein die Tatsache, dass die beiden unglaublich viel Zeit benötigen, bis es überhaupt einmal zu einem ersten ganz persönlichen Treffen in einem Café kommt, zeigt, dass dieser Roman viel tiefgründiger ist, als man dies anhand der Inhaltsbeschreibung vermuten würde. Stilistisch gesehen ist der Autorin hier ein wirklich ansehnliches Werk gelungen. Es liest sich wie eine philosophische Abhandlung, und doch irgendwie wieder ganz anders, denn schließlich liest sich der Roman auch ohne das Studium der Philosophie problemlos und wirklich flüssig. Die Aussagen der Autorin sind klar, aber zugleich regen diese zum Nachdenken an und man erkennt, dass vielleicht doch eine tiefere Bedeutung dahinter steckt. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass man von den Protagonisten nur sehr wenig weiß, noch nicht einmal deren Namen. Dadurch kommt die Anonymität zur Geltung, welche das Leben einer Geliebten prägt. Auch wenn die Funktion dieses Romans vielleicht vielmehr die Übermittlung einer versteckten Botschaft sein soll, so finde ich es doch schade, dass die Handlung in der zweiten Hälfte ein wenig zu kurz kommt. Das Ende ist zwar überraschend, ein wirkliches Highlight aber habe ich vermisst. Die Hoffnungen des Lesers, dass einzelne Ereignisse zu einem längerfristigen Anstieg der Spannung führen, werden nicht erfüllt. Die Situationen werden schnell geklärt und die Handlung „dümpelt wieder vor sich hin“. Natürlich lässt sich auch dort wieder etwas hinein interpretieren, aber eine Botschaft kann ein Autor in der Regel nur vermitteln, wenn die Leser so an das Buch gefesselt werden, sodass sie dieses auch zu Ende lesen. Um ein solches Verhalten zu fördern wäre eine temporeichere Handlung sinnvoll gewesen. Wer also ein spannendes Buch zur reinen Unterhaltung sucht, ist mir Ina Weisses Roman nicht allzu gut bedient. Möchte man jedoch einen etwas anspruchsvolleren Roman über diese ganz besondere Form der Liebe lesen und ist man auch bereit, seine Gedanken ein wenig schweifen zu lassen und auch mal zwischen den Zeilen zu lesen, so wäre „Die Geliebte“ eine in Betracht zu ziehende Möglichkeit.

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