Sargnagel 1, Mordserbe: Schwarzer Krimithriller

von Inca Vogt 
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
Sargnagel 1, Mordserbe: Schwarzer Krimithriller
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Positiv (5):
C

Das ist ein tolles Buch ist, auch wenn es was ganz anderes ist.

Kritisch (1):
annlus avatar

war nicht meins - hätte mir mehr Spannung und Humor erwartet

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Inhaltsangabe zu "Sargnagel 1, Mordserbe: Schwarzer Krimithriller"

Nur kurz zum Einführungspreis!

Stell dir vor, du bist Waise und erbst das florierende Beerdigungsinstitut Sargnagel nebst totem und lebendigem Inventar von deinem Vater.

Ein Vater? Leo fällt aus allen Wolken, als sie den Schrieb vom Notar liest.

Leo, die sich als Straßenmalerin durchschlägt, überlegt nicht lang. Sie reist in ihrem altersschwachen Bus nach Totenheim, um das Erbe anzutreten. Doch was sich so verheißungsvoll anhört, entpuppt sich als bitterböser Nachlass mit rachsüchtigen Enterbten. Schnell merkt sie, dass sie verdammt viel lernen muss, damit ihr das Mordserbe nicht um die Ohren fliegt.

Schwarzer Humor trifft auf beinharten Thriller.
Und da sich nicht alle Verstorbenen vom Acker machen, wird’s streckenweise gespenstisch und schräger, als die Polizei erlaubt.

Oder, um es mit dem alten Nagel zu sagen:

Gestorben wird immer. Aber nicht immer freiwillig.

Viel Spaß!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07DSVQ52K
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:221 Seiten
Verlag:Inca Vogt
Erscheinungsdatum:15.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    cococolognevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das ist ein tolles Buch ist, auch wenn es was ganz anderes ist.
    Amüsanter Krimi

    Ich habe schon voller Sehnsucht auf dieses Buch gewartet, denn Incas Bücher haben mich bisher immer fasziniert. Die Vorwarnung das es diesmal anders ist, hat mich neugierig gemacht. Ich muss sagen, dass mich am Anfang schwer getan habe, aber auch dieses Buch hat mich wieder in den Bann gezogen, vielen Dank dafür Inca!!!

    Der Bestatter Bert Nagel verstirbt und seine Kinder, die nichts von ihm wissen erben das Bestattungsinstitut. Wenn sie das Erbe antreten, dann müssen sie den Laden 1 Jahr führen und danach können sie damit machen was sie wollen. Sie kriegen Unterstützung von der rechten Hand ihres Vaters „Rollo“, der sich mit dem Geist seines Chefs rumärgern muss und auf Grund dessen kurz vor einem Kollaps steht. Und dann haben sie die Schwester (Rosalie) ihres Vaters noch an der Backe, die mit ihrem Mann (Igor) meint die rechtmäßige Erbin zu sein. Es wird turbulent und auch amüsant. Rosalie und Igor verschwinden am Ende und ich bin gespannt, ob es ein Wiedersehen mit den Beiden im nächsten Teil gibt.

    Ich mag die Charaktere und muss sagen, dass es ein tolles Buch ist, auch wenn es was ganz anderes ist, als man bisher von Inca gewohnt ist. Ich finde es lesenswert und für die heißen Tage genau richtig. Nicht zu schwer, man kann der Geschichte leicht folgen und es passt alles zusammen. Freu mich schon auf den zweiten Teil.

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    gretchen2808s avatar
    gretchen2808vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Inca Vogt mal ganz anders ....witzig und "geistvoll"
    Ein "geistreicher" Thriller zum Schmunzeln

    Eigentlich ist ein Tod und das Erbe eines Beerdigungsinstituts ja eine traurige Sache.
    Aber wer jetzt hier eine tiefgründige Story erwartet, wird enttäuscht.
    Bei Inca Vogts "Sargnagel" sollte man keinesfalls alles ernst nehmen - und genau hier liegt der Unterschied zu ihren bisherigen Büchern.
    Gab es bei ihren "Amatos" immer einen Hintergrund, der zum Nachdenken anregte, liegt der "Fall" hier ganz anders.
    Gestorben ist der Chef des Beerdigungsintituts - allerdings spukt sein Geist noch umher, nur für wenige sichtbar.
    Seine zwei Kinder erben das Geschäft und alles drum und dran, sehr zum Leidwesen der Tante Rosalie.
    Die Tochter will sich ja eigentlich nicht streiten, doch auch sie merkt bald - hier stimmt was nicht. Für irgendwelche Geschäfte war das Institut nur ein Deckmantel. Aber warum und für wen?
    Es geschehen allerhand böse Sachen und nur knapp entkommt ein Geschwisterkind dem Anschlag. Und immer wieder geistert der ehemalige Boss umher und hat seine "Hand" im Spiel.
    Witzig - und wir gewohnt von der Autorin - in einem tollen Schreibstil kommt das Buch an. Ich konnte es schwerlich aus der Hand legen.
    Leider wurden am Ende die Fragen nach dem Warum, Weshalb und Wieso nicht aufgeklärt.
    Allerdings verspricht die Autorin ja einen zweiten Sargnägel - also lass ich mich überraschen.

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    MissSophis avatar
    MissSophivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: liebevolle Charaktere und mal was ganz anderes
    liebevolle Charaktere und mal was ganz anderes

    Die von mir sehr geschätzte Thriller-Autorin Inca Vogt hat sich nun mal in anderen Gefilden ausgetobt und das ist ihr nicht schlecht bekommen. So können wir mit dem vorliegenden Buch einen Ausflug nach Totenheim machen. Der Inhaber des Bestattungsinstituts segnet das zeitliche und damit kommen viele Dinge ans Licht, die jahrelang im Dunklen lagen. So auch die Existenz zwei Kinder, die er kurz vor seinem Tod zu Alleinerben gemacht hat....

    Ein schwarzer Thriller voll morbidem Humor und eine Story, auf die man erstmal kommen muss. Das Beerdigungsinstitut "Sargnagel", mit all seinen Chefs, Geschäftsführern und Angestellten, einer uriger, als der nächste. 

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen - es war mal etwas ganz anderes, voller lustiger Einspielern und dennoch eine Geschichte mit Hand und Fuß - auch, oder gerade weil der Verstorbene noch eine große Rolle spielt, hatte ich meine pure Freude an der Lektüre und hoffe auf eine Fortsetzung.

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    annlus avatar
    annluvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: war nicht meins - hätte mir mehr Spannung und Humor erwartet
    Gestorben wird immer

    *Was war mit meinem erst kürzlich umgeschriebenen Testament? Himmel und Hölle noch mal, was hatte ich mir nur dabei gedacht?*


    Totenheim, in der Nähe von Frankfurt: Bert Sargnagel, der Besitzer des Bestattungsunternehmens Sargnagel ist tot. Seine Schwester und ihr Mann lauern auf das Erbe, aber Bert hatte einen anderen Plan. Er verpflichtet seine Kinder Leonora und Will – die eine wusste bis eben noch nichts von ihrem Vater, der andere hat ihn seit seinem fünften Lebensjahr nicht mehr gesehen – das Institut ein Jahr lang zu führen, um an ihr Erbe zu kommen. Dabei steht ihnen der Angestellte Rollo zur Seite, mit der Hilfe von Berts Geist. Nun muss nur noch gestorben werden um schwarze Zahlen zu schreiben.



    Die Geschichte spannt sich aus mehreren Handlungssträngen rund um die unterschiedlichen Personen zusammen. Es beginnt Bert Nagel, der in einem Sarg liegt, sich nicht mehr bewegen und sprechen kann, aber alles um ihn herum wahr nimmt. So ist es kein Wunder, dass er bald darauf sein Unternehmen als Geist betritt. Er erscheint seinem langjährigen Mitarbeiter Rollo, ein Mann, der öfter bekifft ist, als nicht und auch sonst nicht gerade zu den Zuverlässigsten gehört. Erst danach treten Leo und Will in die Geschichte. Die Botschaft von dem Erbe erreicht sie in einer Situation, in der sie das Geld nötig haben und so beschließen sie, das Jahr im Bestattungsunternehmen durchzuziehen.


    Die Geschichte wird als schwarze Krimikomödie angekündigt, die Richtung Thriller geht. Der schwarze Humor kam in den ersten beiden Kapiteln um Bert auch zum Tragen. Danach verlief er aber im Sand, was ich sehr schade fand. Das Auftauchen von Leo und Will hat der Handlung etwas Schwung genommen. Erst einmal lernen sich die Geschwister, die nichts voneinander wussten, kennen – wobei beide keinen so guten Eindruck auf mich gemacht haben. So habe ich ungeduldig drauf gewartet, dass der spannende Teil beginnt. Nur leider ist das nie so wirklich passiert.


    Fazit: Meins war es nicht – ich hätte mir mehr Spannung und auch mehr schwarzen Humor erwartet.

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 4 Monaten
    Rezension zu Sargnagel 1 - Mordserbe

    Leo, die sich als Straßenkünstlerin mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt, erfährt durch ein Notarschreiben das sie ein Beerdigungsinstitut erbt. Ihr Vater, von dem sie bisher nichts wusste, vermachte ihr sein Lebenswerk. Leo muss nicht lange darüber nachdenken und reist mit ihrem betagten Bus nach Totenheim um ihr Erbe anzutreten und muss sich schon bald mit rachsüchtigen Enterbten, sehr eigenwilligen Angestellten und Verstorbenen auseinandersetzten. Und nicht alle Verstorbenen entschwinden ins Jenseits…

     

    Sargnagel 1 – Mordserbe stammt aus der Feder von Inca Vogt.

     

    Leo, hatte bisher kein einfaches Leben und wird nun mit einer Erbschaft überrascht, die für sie zu keinem günstigeren Zeitpunkt hätte kommen können. Die tolle Erbschaft entpuppt sich aber als gefährliche Fallgrube, in die Leo kopfüber hineinstolpert. Leo ist eine sympathische Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck hat, manchmal aber etwas naiv durchs Leben wandelt und man folgt ihr gerne durch die Geschichte. 

     

    Die Charaktere in diesem Buch sind alle sehr unterschiedlich aufgebaut, mit der einen oder anderen Marotte versehen oder wie einem Klischee entsprungen passen sie wunderbar in die Geschichte.

     

    Neben den rachsüchtigen Enterbten und ihren Machenschaften, die den spannenden Anteil der Geschichte bestreiten, kommt auch immer wieder schwarzer Humor zum Zuge, der die Geschichte in sich auflockert. Für meinen persönlichen Geschmack hätte es sogar noch mehr sein dürfen. Auch die Szenen mit dem nicht ins Jenseits entschwundenem Verstorbenen, einem Gespenst, sind sehr unterhaltsam zu lesen.

     

    Zum Ende hin zieht das Tempo für mein Empfinden deutlich an, und die Ereignisse um das Beerdigungsinstitut überschlagen sich fast. Auch wenn es zu einem in sich stimmigen Abschluss kommt, macht der Schluss neugierig auf den nächsten Teil, denn man möchte gerne wissen, wie es mit Leo und den anderen weitergeht.

     

    Mein Fazit:

    Eine ungewöhnliche Geschichte, die mich durch die Kombination aus Humor und spannenden Abschnitten gut unterhalten hat, und mich neugierig auf den nächsten Teil zurückgelassen hat.

     


    Kommentare: 4
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    clary999s avatar
    clary999vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, lustig, makaber und gespenstisch mit viel schwarzen und trockenen Humor!
    MORDSERBE...

    Zum Inhalt: Bert Nagel, der Gründer von Sargnagel & Erben, dem führenden Beerdigungsinstitut in Totenheim bei Frankfurt, ist vor kurzem verstorben.

    Leo Nagel, die 22-jährige Straßenmalerin, ist gerade aus ihrer Wohnung geflogen, als sie einen ominösen Brief erhält. Ein Brief von ihrem Vater? Sie ist doch eine Waise? Sie erbt das Beerdigungsinstitut Sargnagel! Allerdings gibt es ein paar sonderbare Bedingungen und die Enterbten scheinen sehr sauer zu sein. Für Leo wird es also überhaupt nicht leicht, dass Erbe anzunehmen! Aber Leo wäre nicht Leo, wenn sie sich sofort verscheuchen lassen würde!

    »»Spaß. Alter Bestatterwitz: Gestorben wird immer, aber nicht immer freiwillig. Hat der Bert immer gesagt.««

    Zitat aus dem Buch

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Inca Vogt ist fließend und locker. Ihre Amato-Thriller-Serie fand ich richtig gut! Diesmal ist es ein schwarzer Krimithriller, der völlig anders ist, aber mich auch begeistert hat! Schon die ersten Seiten sind ziemlich durchgeknallt, aber total unterhaltsam!

    Leo Nagel war mir sofort sympathisch. Nachdem sie mit ihren zwei Hunden in Totenheim angekommen ist, wartet schon die nächste Überraschung auf sie! Will Nagel!

    Zum lebenden Inventar des Instituts gehören der etwas einfältige Rollo, der bisher die rechte Hand von Bert Nagel war, und die Sekretärin Marie, die oft ohne Punkt und Komma spricht. Außerdem gibt es noch Siggi, der Kioskbesitzer. Jeder hat so seine kleinen und großen unverwechselbaren Eigenheiten, die mich amüsiert und überzeugt haben!

    »Die feurigsten Höllen schafft sich der Mensch selbst.

    Brenzliges Thema! Lassen wir das lieber. «

    Zitat aus dem Buch

    Zu den »Bösen« gehören Rosalie, die vorübergehende Chefin, und ihr Mann Igor, ein gefährlicher Schlägertyp! Ob es noch mehr »Böse« gibt? Wer weiß? ;)

    »Mach Asche zu Geld. In der härtesten Währung der Welt.«

    Zitat aus dem Buch

    Zu dem was passiert, möchte ich nicht zu viel verraten. Nur so viel, es wird spannend, lustig, makaber und gespenstisch mit viel schwarzen und trockenen Humor! Ein Mord kommt dazwischen. In München wird jemand ermordet! Wer ist der Täter und welches Motiv hat er? Gibt es eine Verbindung zu Totenheim??? Was geschieht da im Institut???

    Trotz des Humors sollte man nicht feinfühlig sein!

    Ein toller Einstieg in diese schwarzhumorige Sargnagel-Krimireihe, der Lust auf mehr macht!

    Sehr empfehlenswert für Zwischendurch!

    5 Sterne

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