Ines Kiefer , Michaela Seul Das Glück geht nicht zu Fuß

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Inhaltsangabe zu „Das Glück geht nicht zu Fuß“ von Ines Kiefer

Ines Kiefer ist 19, begeisterte Tänzerin und gerade dabei, das Leben zu entdecken. Doch dann wird bei ihr ein Rippentumor diagnostiziert, der alles für immer verändern wird: Bei der Operation treten Komplikationen auf, und als Ines aus der Narkose erwacht, spürt sie ihre Beine nicht mehr. Sie ist querschnittgelähmt, alle ihre Zukunftsträume scheinen auf einen Schlag zerplatzt. Doch Ines gibt nicht auf. Mutig erobert sie sich Stück für Stück ihren selbstbestimmten Alltag zurück und sucht ihr Glück – nun eben auf Rädern. Sie erlebt die Höhen und Tiefen der Liebe, bekommt ein Kind, das sie alleine erzieht, und erfüllt sich einen langgehegten Traum: Sie nimmt an einem Modelwettbewerb teil.

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  • Ein Leben im Rollstuhl!

    Das Glück geht nicht zu Fuß

    Rieke93

    Wahnsinnig tiefgründig und einfach nur super! Inhalt: Ines Kiefer ist 19, begeisterte Tänzerin und gerade dabei, das Leben zu entdecken. Doch dann wird bei ihr ein Rippentumor diagnostiziert, der alles für immer verändern wird: Bei der Operation treten Komplikationen auf, und als Ines aus der Narkose erwacht, spürt sie ihre Beine nicht mehr. Sie ist querschnittgelähmt, alle ihre Zukunftsträume scheinen auf einen Schlag zerplatzt. Doch Ines gibt nicht auf. Mutig erobert sie sich Stück für Stück ihren selbstbestimmten Alltag zurück und sucht ihr Glück - nun eben auf Rädern. Sie erlebt die Höhen und Tiefen der Liebe, bekommt ein Kind, das sie alleine erzieht, und erfüllt sich einen langgehegten Traum: Sie nimmt an einem Modelwettbewerb teil. Meine Meinung: Eine Mitschülerin hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht, als wir das Thema Behinderung im Unterricht besprachen. Nicht nur Behinderungen von Kindern, sondern auch Behinderungen allgemein und ich finde, dass das Buch all die Schwierigkeiten, all die Probleme auf den Punkt bringt. Die Welt sollte das mal gelesen haben! Denn in dem Buch wird gezeigt, wie sich das Leben verändert, wenn man plötzlich querschnittsgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt ist. Das Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt. Ines Kiefer zeigt die Probleme an ihrer Prioritätenliste: 1. Platz auf der Toilette 2. Keine Stufen 3. Unterfahrbare Möbel z.B. in Restaurants 4. Freie Behindertenparkplätze 5. Hilfsbereite Menschen Ich ziehe vor jedem Rollstuhlfahrer den Hut, denn anhand dieser Liste sieht man die Schwierigkeiten im Alltag. Der Rollstuhl ist sehr breit und man braucht eine Menge Platz und das nicht nur auf der Toilette, sondern überall. Im Haus, in der Öffentlichkeit... Ich mein, es ist ja nicht so, als ob die Person plötzlich aufstehen kann oder auch je nachdem, wo die Lähmung ist, kann sie vllt die Arme auch nicht mehr bewegen. Der zweite Punkt spricht wohl für sich, denn versucht mal mit einem Rollstuhl Treppen herunter zu fahren. Oder fangt klein an und versucht eine Bordsteinkante hochzufahren ohne aus dem Rollstuhl zu kippen. Nicht so einfach wie man als Nicht-Behinderter vielleicht denkt. Unterfahrbare Möbel lässt sich dann so erklären, dass man ja auch etwas essen muss und sich dann so an den Tisch setzen will, wie wenn man einen Stuhl benutzt. Oder auch einen unterfahrbaren Küchenherd, denn wo soll das Essen herkommen. Kommt es geflogen? Generell kommt man nicht mehr an Sachen heran, die ganz oben im Regal stehen. Wie soll man das auch, schließlich sind die Arme ja nicht meterlang und aufstehen geht ja schlecht. Ja, diese ganzen Hindernisse kommen auf behinderte Menschen zu, wobei ich gelernt habe, dass man nicht gleich behindert sagen soll, sondern Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Behindert wird man ja schnell, durch das Schimpfwort "Bist du behindert?" oder "Du Spast". Das Buch hat mir wirklich gezeigt, wie die Gesellschaft auf Behinderte reagiert, wie oder eher gesagt ob ihnen überhaupt geholfen wird. Mit den ganzen Problemen ist es für die betroffenden Menschen wirklich schwierig. Denkt nur mal an eine Wohnungssuche. Vor allem, da so manche Vermieter anscheind nie wissen, wie viele Stufen sie vor ihrem Haus haben. Jedenfalls hat mich dieses Buch sehr berührt und ich kann es jedem nur ans Herz legen. Es hat mir bei gewissen Dingen die Augen geöffnet und ich sehe manches nun anders. Wirklich toll! Fazit: Ein Leben im Rollstuhl. Lest es, es lohnt sich! Viel Vergnügen beim Lesen!

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    disadeli

    07. February 2015 um 22:27
  • Rezension zu "Das Glück geht nicht zu Fuß" von Ines Kiefer

    Das Glück geht nicht zu Fuß

    dieFlo

    21. January 2013 um 19:47

    Ich kann Ines Kiefer nur recht geben, das Glück, geht nicht zu Fuß, denn es braucht keine Beine.

    Genau wie Ines : Sie hat gelernt, ohne den Beinen ihren Weg "gehen" zu können. Ich wünsche ihr, dass sie diesen Mut nie verliert, diesen Lebenssinn und allen Lesern eine wunderbare Reise, ein Verstehen, ein Nachdenken und vielleicht ein Umdenken .....

  • Rezension zu "Das Glück geht nicht zu Fuß" von Ines Kiefer

    Das Glück geht nicht zu Fuß

    Lesewurm82

    30. April 2012 um 19:32

    Ein tolles Buch, dass einem klar macht, dass ein Leben im Rollstuhl nicht das Ende bedeutet - es ist und wird nur anders. Trotzdem kann man glücklich sein. Man muss sich nur jeder Herausforderung stellen und sie meistern. Hoffe das Buch läßt "Fußgänger" "umdenken" und Ihr Verständnis für Rollstuhlfahrer und Behinderte wird anders, dass sie uns die Behindertenparkplätze nicht aus purer Bequemlichkeit blockieren.

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  • Rezension zu "Das Glück geht nicht zu Fuß" von Ines Kiefer

    Das Glück geht nicht zu Fuß

    gurke

    09. October 2011 um 17:32

    Im Rollstuhl zu sitzen muss wohl eine schreckliche Vorstellung sein. Man ist in seiner kompletten Beweglichkeit eingeschränkt und immer auf Hilfe angewiesen. Was einem alles entgeht merkt man erst recht, wenn man laufen konnte und durch eine eigentlich harmlose Operation an den Rollstuhl gefesselt wird. So erging es Ines Kiefer. Sie liebte das Tanzen und war stolz auf ihre Beine und ihre Verehrer, die Schlange standen bei ihr. Doch nach einer relativ harmlosen Operation verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie muss von nun an ein Leben auf Rädern führen. Doch Ines lässt sich nicht unterkriegen. Sie möchte ihre Träume und Ziele nicht aufgeben und mit ihrem Ehrgeiz findet sie auch ihr Glück - nur eben ohne zu laufen. Die Biografie von Ines liest sich wunderbar flüssig und interessant. Mit viel Charme erzählt sie von der Zeit vor ihrer Operation und wie sie sich nicht nur Schritt für Schritt an ihr neues Leben gewöhnen musste, sondern auch noch ihre Träume, von zum Beispiel eigenen Kindern verwirklichen konnte. Ines Kiefer ist eine beeindruckende junge Frau. Ich fand es sehr beeindruckend, was sie aus ihrem Leben gemacht hat und wie sie mit dem schweren Schicksalsschlag umgegangen ist. Sie gewöhnt sich nicht einfach nur an ihr neues Leben, sondern sucht sich immer neue Herausforderungen. Sie wird eine gute Mutter, hat einen Job und modelt. Dabei sieht sie auch noch wunderschön aus, wie auch die Fotos zeigen, die sich in der Mitte des Buches bewundern lassen. Ich kann nur meinen großen Respekt an Ines Kiefer aussprechen und wünsche ihr alles gute für die Zukunft. Mich hat die Geschichte außerdem sehr nachdenklich gestimmt. Viel zu oft betrachten wir viel zu viele Dinge einfach als selbstverständlich. Das sollte man sich immer wieder mal bewusst machen, denn das Glück geht nicht zu Fuß...

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  • Rezension zu "Das Glück geht nicht zu Fuß" von Ines Kiefer

    Das Glück geht nicht zu Fuß

    Tialda

    20. September 2011 um 13:43

    x Autorin: Ines Kiefer x Titel: Das Glück geht nicht zu Fuß: Wie mein Leben ins Rollen kam x Genre: Biographie x Erscheinungsdatum: 12. September 2011 x 280 Seiten x Knaur TB x ISBN: 3426784416 x Erste Sätze: „Wenn ich im Rollstuhl sitzen würde, ich glaube, ich würde mich umbringen“, sage ich zu meiner Freundin Manu. Sie nickte. „Ich mich auch. Das ist doch kein Leben. Wir könnten nicht mehr tanzen!“ Klappentext: „Ich bin dankbar für jeden Tag, an dem ich gehen konnte. Und für jeden im Rollstuhl.“ Ines Kiefer ist 19 Jahre alt, begeisterte Tänzerin und gerade dabei, das Leben zu entdecken. doch dann wird bei ihr ein Rippentumor diagnostiziert, der alles für immer verändert: Bei der Operation treten Komplikationen auf, und als Ines aus der Narkose erwacht, spürt sie ihre Beine nicht mehr. Sie ist querschnittsgelähmt. Alle ihre Zukunftsträume scheinen auf einen Schlag zerplatzt zu sein. Doch Ines gibt nicht auf. Stück für Stück erobert sie sich ihren selbst bestimmten Alltag zurück und sucht ihr Glück – nur eben auf Rädern. Sie erlebt die Höhen und Tiefen der Liebe, bekommt ein Kind, das sie alleine erzieht, und erfüllt sich einen großen Traum: Sie nimmt an einem Modelwettbewerb teil. Rezension: „Was für eine bemitleidenswerte Person“, so oder so ähnlich lauten die meisten Gedanken, wenn jemand der gehen kann, ein sogenannter Fußgänger, einen Mitmenschen im Rollstuhl erblickt. Die meisten wissen nicht so recht, wie sie damit umgehen sollen. Ignorieren, um nicht so rüber zu kommen, als wolle man glotzen? Hilfe anbieten? Ines Kiefer schreibt in ihrer Biographie „Das Glück geht nicht zu Fuß“, dass sie am liebsten ganz normal behandelt wird und sich über Hilfe freut, wenn sie ihre Mitmenschen danach fragt. Sie zeigt, dass ein Leben im Rollstuhl nicht einfach ist, aber man trotzdem glücklich sein und eine ganz gewöhnliche Familie haben kann. Der Text lässt sich sehr gut lesen, da die Autorin einen flüssigen und spannenden Schreibstil hat. So begleitet man sie als Leser von der Zeit in der sie noch Laufen konnte, über die verhängnisvolle Operation, bis hin zu ihrer Hochzeit auf Rädern und dem Leben, das sie jetzt, mit zwei Kindern, führt. Fasziniert hat mich am meisten, dass Ines Kiefer so selbstbewusst und glücklich rüberkommt. Sie berichtet in ihrem Buch nur wenig über schwere Zeiten, die es sicherlich gegeben hat, und stellt in den Vordergrund, was sie schon alles geschafft hat und wie sie ihren Alltag meistert. Nebenher erfährt man außerdem, wie der Tag eines Rollstuhlfahrers so aussieht und was alles möglich ist. Fazit: Die Geschichte einer starken Frau, die Mut macht.

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  • Rezension zu "Das Glück geht nicht zu Fuß" von Ines Kiefer

    Das Glück geht nicht zu Fuß

    Bri

    Ines Kiefer ist jung, gerade mal 19 Jahre alt, als sie für ihre Ausbildung im Hotel ein Gesundheitszeugnis benötigt. Immer wieder vergisst sie,einen Termin dafür zu vereinbaren - vielleicht ein Wink des Schicksals? Wer weiß. Klar ist nur eines nach der Untersuchung - irgendwas ist da an einer ihrer Rippen, was da nicht sein sollte. Nach mehreren Untersuchungen, die noch immer keine Klarheit bringen konnten, lässt sie sich in eine Spezialklinik für Thoraxchirurgie einweisen, um sich dort einer Operation zu unterziehen. Ines Kiefer, früher im Karnevalsverein in der Garde und auch sonst eine leidenschaftliche Tänzerin, wacht nach der OP auf - nicht in der Klinik, in der sie operiert wurde, sondern in einer anderen Klinik und fast einen Tag später. Sie ist ab der Brust querschnittgelähmt. Die Ärzte machen ihr Hoffnung, dass sich die Lähmung innerhalb eines Vierteljahres wieder zurück bilden könnte - doch so ist es nicht. Ines akzeptiert ihre neue Bewegungsart - denn nichts anderes ist es für sie. Ines ist und bleibt Ines, ob auf zwei Beinen oder im Rollstuhl. Und sie geht ihren Weg. Sie erfüllt sich ihre Träume von früher. Hochzeit, Kind, Beruf. Wird sogar Model - LeserInnen, die des öfteren Bio-Magazine in den Händen halten, erkennen sie sicherlich auf dem letzten der in der Mitte des Buches abgebildeten Fotos wieder. Sie ist die schöne rothaarige Frau, die für eine Naturkosmetikfirma modelt. Die Bilder zeigen noch etwas erstaunliches: eine hübsches unternehmungslustiges Mädchen vor der Lähmung und eine strahlendschöne junge Frau mit und ohne Kind nach der OP. Vielleicht gehört dazu viel Mut, vielleicht ist es eine Charaktersache. Ines Kiefer jedenfalls möchte ihr jetziges Leben, mit Mann und zwei Kindern, um nichts in aller Welt tauschen und den Vorfall rückgängig machen, denn sie ist sich sicher, das alles gehört zu ihrem Leben dazu und hat die Ines geprägt, die sie ist. Das Glück geht nicht zu Fuß ist ein sehr persönliches und direktes Buch. Es erzählt von den Schwierigkeiten mit ganz alltäglichen Dingen und Situationen und mit uns Fußgängern. Es nimmt den Leser mit, in den Mittelpunkt des Lebens der Ines, ohne Trennscheibe, gleichgültig ob es nun um Beziehungen oder Rollstuhlmodelle geht. Sicherlich keine Hochliteratur, ist dieses Buch ein tiefer Einblick, den zu gewähren es einer gehörigen Portion Mut bedarf. Empfohlen sei es all jenen, die glauben, solch einen Schicksalsschlag nicht verkraften zu können und denjenigen, die einfach ihren Horizont auf ein Neues dehnen möchten. Denn es macht eins ganz klar: wie sich etwas anfühlt, wie man auf etwas reagiert, wie man damit umgeht, kann man nur erfahren, wenn es eintritt.

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