Dies ist ein sehr ehrliches und schonungsloses Buch über den letzten Weg eines geliebten Menschen.
Ines Langs nimmt den Leser mit auf diese Reise und erzählt, nach einer kurzen Einleitung, im Tagebuchstil über ihre letzten Monate mit ihrem Mann. Als Leser spürt man, dass die Gedanken ungefiltert sind und ich konnte mir gut vorstellen, wie es ihr dabei ging und war sehr dankbar, dass ich nicht in ihrer Haut steckte.
Man fühlt regelrecht einerseits die Überforderung und das ist kein Vorwurf, denn das ginge jedem so. Anderseits konnte ich ihr Gefühl von Alleingelassen zu sein gut nachvollziehen, wenn die Autorin beschrieb, wie langsam die Mühlen mahlen und die beantragten Dinge aber so dringend notwendig sind.
Auch die Krankheit – ALS – ihres Mannes bekommt durch dieses Buch noch einmal ein neues Gesicht und ich kann nur hoffen, dass sie noch mehr erforscht wird um künftigen Patienten das Leben zu erleichtern.
Mein Fazit:
Ein ehrliches Buch, das mich berührt hat und mir meine Dankbarkeit über die Gesundheit meiner Familie wieder vor Augen geführt hat. Es ist eine schonungslose Erzählung von Tatsachen und verdient Respekt vor Ines Langs, die diesen Weg nicht nur gegangen ist, sondern auch andere daran teilhaben lässt.
Verdiente 5 Sterne.




