Ines Thorn Das Glück am Ende des Ozeans

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Inhaltsangabe zu „Das Glück am Ende des Ozeans“ von Ines Thorn

Eine farbenprächtige Auswanderer-Saga über drei Frauen und ihren Weg zum Glück in Amerika. Bremen, 1876: Drei Frauen gehen an Bord eines transatlantischen Dampfschiffes. Jede mit einem Traum im Herzen, jede in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Während der Überfahrt nach New York werden sie zu Freundinnen. Als die schwangere Susanne während einer stürmischen Nacht in Not gerät, eilen ihr die anderen zu Hilfe. Danach ist nichts mehr, wie es war - und ihre Schicksale sind für immer verbunden.

Drei Frauen, drei verschiedene Charaktere, drei Schicksale

— Gartenkobold
Gartenkobold

Der Autorin Ines Thorn ist es gut gelungen, das Schicksal der drei Frauen mit all ihren Höhen und Tiefen darzustellen.

— NicoleP
NicoleP

Schöne Geschichte dreier unterschiedlicher Frauen die nach Amerika auswandern...

— Saphir610
Saphir610

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  • Vielschichtiger Auswandererroman

    Das Glück am Ende des Ozeans
    LuluCookBakeBook

    LuluCookBakeBook

    20. August 2017 um 22:23

    Annett, Susanne und Gottwitha lernen sich auf der Überfahrt nach Amerika kennen. Ein Geheimnis schweißt sie fortan zusammen. Einmal in Amerika angekommen, trennen sich ihre Wege, doch die Schiffsreise bleibt ihnen im Gedächtnis, während jede von ihnen versucht, ihr Glück zu finden.Bereits Cover und Titel wecken die Neugier auf einen historischen Auswandererroman. Die Freiheitsstatue im Hintergrund steht natürlich nicht nur für Amerika als Zielort, sondern auch als Symbol für die Freiheit, die die drei Frauen suchen.Ines Thorn erzählt abwechselnd aus der Perspektive von Annett, Susanne und Gottwitha, was diese erleben. Dadurch erhält man zu jeder von ihnen einen nahen Bezug und verfolgt das Geschehen jeweils direkt in der Situation.Die drei Frauen sind recht unterschiedliche Figuren. Annett ist sehr wissbegierig und glücklich darüber, dass sie als Frau beim Bau der Brooklyn Bridge assistieren darf. Sie nimmt diese Chance dankbar an und verfolgt zielstrebig ihren Weg.Gottwitha reiste nach Amerika, um in einer amischen Gemeinde zu heiraten. Diese nimmt sie jedoch nur zurückhaltend auf, einige Amische begegnen ihr mit Abneigung. Sie hat deutliche Schwierigkeiten, in ihrem neuen Leben anzukommen und hinterfragt die Gemeinde durch die Erlebnisse auf der Überfahrt zunehmend.Die schwangere Susanne hat es besonders schwer, denn sie weiß überhaupt nicht, wie es mit ihr weitergehen wird. Sie schließt sich einer Gruppe Huren an, die sich auf den Weg zu den Goldgräbern machen.Allen ist deutlich anzumerken, dass ihre Charaktere sich gegenseitig prägen. Obwohl sie getrennter Wege gehen, sind sie gedanklich doch stets verbunden.Der Autorin gelingt es durch die unterschiedlichen Perspektiven sehr gut, das Ende des 19. Jahrhunderts in den USA facettenreich zu beleuchten. Gegen Ende gibt es bei jeder der Frauen nochmal einen Wendepunkt oder Überraschungsmoment, was für meinen Geschmack dann doch recht konstruiert war. Leider wurden die Geschehnisse danach im Gegensatz zur sonst so detaillierten Geschichte auch nur sehr kurz behandelt. Das passte für mich nicht ins Gesamtbild. Insgesamt ist Ines Thorn aber ein toller historischer Roman gelungen, der auf mich sehr gut recherchiert wirkte. FazitInes Thorn erzählt in „Das Glück am Ende des Ozeans“ die ungewöhnliche Geschichte dreier Frauen, die als Auswanderer Ende des 19. Jahrhunderts ihr Glück in den USA suchen. Durch die drei Perspektiven entsteht ein vielschichtiges Abbild der Zeit. Fans historischer Romane sollten hier zugreifen.

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  • wunderbarer Schmöker

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Gartenkobold

    Gartenkobold

    01. August 2017 um 23:00

    Die drei Protagonistinnen des Romans Annett, Susannen und Gottwitha gehen 1876 mit der Hoffnung an Bord eines Auswandererschiffes, in Amerika das Glück zu finden. Als sie direkt zu Beginn der Reise Zeugen werden, dass Susanne von ihrem Mann geschlagen, getreten und misshandelt wird und ihr beistehen wollen, geht Susannes Mann unglücklicherweise über Bord. Die drei beschließen, Stillschweigen zu bewahren. In Amerika trennen sich die Wege der drei Reisegefährtinnen, Susanne, die schwanger ist, findet Zuflucht bei Prostituierten, die sie mitnehmen auf eine Reise in unbekanntes Goldsuchergebiet im Westen, dort wollen sie sich eine neue Existenz aufbauen… Annett hingegen hat schon eine Bleibe und auch einen Job, doch sie möchte mehr, sie möchte Karriere machen, etwas, dass in Deutschland zur damaligen Zeit nicht möglich war. Bei einem Interview für ihre Firma lernt sie einen Journalisten kennen, der sich in sie verliebt. ..Auf Gottwitha wartet in Pennsylvania ein unbekannter Mann, mit dem sie verheiratet werden soll. Sie kommt aus der Amish Gemeinde und darf deshalb nur ein Mitglied der Amsih Gemeinde heiraten. Doch ihre Ankunft steht unter keinem guten Stern, Samuel ihr Mann ist wortkarg und seine Mutter ist verbittert und kalt, sie legt Gottwitha überall Steine in den Weg, sie wird gemieden, beschuldigt nicht richtig zu glauben und also die Situation nach einem Unfall von Samuel eskaliert, läuft sie weg, doch sie kann Samuel nicht vergessen…Die Autorin schreibt flüssig, leicht lesbar, spannend und packend. Die drei Schicksale der Frauen werden in unterschiedlichen Handlungssträngen, die sich am Ende vereinen erzählt. Die lebendigen Schilderungen machen es dem Leser leicht, einzutauchen in die damalige Zeit, drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber mit einem gemeinsamen Wunsch nach mehr Freiheit und ein besseres Leben. Alle drei Frauen reifen an ihren Herausforderungen, wachsen manchmal über sich selbst hinaus, besonders Gottwithas Geschichte hat es mir angetan. Sehr interessant die Schilderungen der Amish Gemeinde, die Enge, das überstrukturierte Leben hat Ines Thorn sehr gut eingefangen. Susanne war die andere Protagonistin, deren Geschichte ebenso aufregend wie abwechslungsreich war, schwanger, ohne Ehemann, unterwegs zu völlig neuen Ufern in das Gebiet der Goldsucher, auch hier haben mir die Schilderungen sehr gut gefallen. Die einzige, die nicht um ihr Überleben kämpfen musste, war Annett, von Haus aus schon mit einer guten Portion Zielstrebigkeit und Lerneifer ausgestattet. In diesem Handlungsstrang beschreibt Ines Thorn nicht nur Annetts Geschichte, sondern auch die Herausforderung der damaligen Brückenbauer, die erste und längste Hängebrücke, die den East River überspannt, die Brooklyn Bridge zu bauen, die Schwierigkeiten, die Negativberichte der Zweifler.Alle drei Handlungsstränge haben auch eine Gemeinsamkeit, das Selbstbestimmungsrecht der Frauen zur damaligen Zeit. Durch die doch sehr unterschiedlichen Charaktere der Protagonisten hat jede für sich auch ihre eigene Art und Weise, die Emanzipation umzusetzen.Drei verschiedene Schicksale, manches ein wenig vorhersehbar, doch das hat der Roman in meinen Augen nicht geschadet, es war ein schönes Lesevergnügen

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  • Das Glück am Ende des Ozeans

    Das Glück am Ende des Ozeans
    NicoleP

    NicoleP

    16. April 2017 um 19:25

    Susanne, Annett und Gottwitha lernen sich 1876 auf der Überfahrt nach New York kennen. Unterschiedliche Gründe und Hoffnungen nehmen die jungen Frauen mit in die neue Welt. Als während der Schiffsfahrt die schwangere Susanne Hilfe benötigt, sind ihre neu gewonnenen Freundinnen für sie da. Diese Fahrt nach New York wird das Leben der drei Frauen für immer verändern.Der Leser begleitet die unterschiedlichen Lebenswege der drei Frauen. Sobald das Schiff New York erreicht hat, trennen sich deren Wege und Amerika hält für jede ein anderes Schicksal bereit. Während Annett einem Beruf nachgehen möchte und am Bau einer Brücke beteiligt sein wird, beginnt die Zeit in der Neuen Welt für die anderen Frauen nicht so gut.Die Amisch Gottwitha wird hier ihren zukünftigen Ehemann zum ersten Mal sehen. Doch das Leben mit diesem Mann und dessen Mutter ist nicht einfach. Susanne lernt nach ihrer Ankunft eine Gruppe Frauen kennen. Zusammen mit ihnen zieht Susanne Richtung Westen in ein unbekanntes Leben.Der Autorin Ines Thorn ist es gut gelungen, das Schicksal der drei Frauen mit all ihren Höhen und Tiefen darzustellen. Alle Drei haben Schicksalsschläge, doch lassen sie sich von diesen nicht unterkriegen. Durch die kurzen Kapitel ist der Leser immer schnell bei den Erlebnissen einer Protagonistin, ohne den Faden zu den beiden anderen zu verlieren.Der Schreibstil ist flüssig, dadurch lässt sich der Roman gut lesen. Es gibt jedoch Geschehnisse, die die Frauen – meiner Meinung nach – zu einfach lösen können. Anders betrachtet bedeutet es aber auch, dass sich für jedes Problem irgendwann eine Lösung finden wird. Allerdings sind einige Begegnungen etwas zu simpel dargestellt. Hier wäre mehr Tiefgang schön gewesen, aber nicht notwendig, um die Geschichte gut zu erzählen.Auch die Zeitgeschichte mit all ihren Regeln im 19. Jahrhundert kommt nicht zu kurz. Frauen haben nur Heim, Herd und dem Wohle des Mannes zu dienen. Die vorherrschende Meinung der Gesellschaft und weitere Vorurteile stellen alle drei Frauen auf unterschiedlichste Proben.Drei Frauen – drei Schicksale, welche unterschiedlicher nicht laufen könnten. Es ist eines dieser Bücher, die viel zu schnell zu Ende gehen. Von mir bekommt das Buch eindeutig eine Leseempfehlung. Ich danke der Buchboutique und dem Rowolth-Verlag für dieses „Buch mit Herz“.Besuch mich auch auf www.nicole-plath.de

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  • Neubeginn in Amerika!?

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    29. December 2016 um 00:15

    Bremen 1876: Annett, Susanne und Gottwitha machen sich unabhängig voneinander auf die Reise in die Neue Welt. Sie hoffen auf ein besseres Leben in Amerika. Auf der Schiffsreise freunden die drei jungen, sehr unterschiedlichen Frauen sich miteinander an und teilen bald ein Geheimnis miteinander. In New York angekommen, trennen sich die Lebenswege der drei jungen Frauen. Annett, Susanne und Gottwitha müssen einige Hindernisse überwinden, um endlich glücklich werden zu können. Mein Leseeindruck: Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist sehr leicht, sehr unterhaltsam und auch durchaus spannend. Die drei Hauptprotagonistinnen Annett, Suanne und Gottwitha könnten wohl unterschiedlicher kaum sein. Annett ist selbstbewusst, unabhängig und wissbegierig. Susanne ist wenig selbstsicher, steckt in einer Opferrolle und hatte bisher kaum Glück in ihrem Leben. Gottwitha ist in einem amischen Dorf aufgewachsen, sehr fromm und unterwürfig. Mir hat es Spaß gemacht, diese jungen Frauen eine Weile zu begleiten und zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln und was sie aus ihrem Leben in Amerika machen. Es wird immer abwechselnd erzählt, wie es Annett, Susanne und Gottwitha ergeht, so dass keine Langeweile aufkommen kann. Mir haben alle drei Erzählstränge gleichermaßen gut gefallen. Ich konnte mich in die Figuren gut hineinfühlen. Auch das Setting hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt kann ich sagen, dass ich viel Freude mit diesem Buch hatte und es auch gerne weiterempfehle.  

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  • Auswanderung

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Saphir610

    Saphir610

    11. December 2016 um 22:53

    In Bremen legt 1876 ein Auswanderungsschiff ab, mit drei sehr unterschiedlichen Frauen an Bord, die auf der Überfahrt nach New York zu Freundinnen werden. Annett, Susanne und Gottwitha hoffen auf ein besseres Leben in Amerika und eine gemeinsame Tat währende der Überfahrt eint sie ganz besonders. Erzählt wird abwechselnd wie es Susanne, Annett und Gottwitha in der neuen Welt ergeht. Alle müssen sich erst hart durchkämpfen bis sie es zu etwas Glück schaffen und sich wiedersehen. Mir hat dieser Roman richtig gut gefallen. Die Auswanderungszeit, die verschiedenen Schicksale und Kämpfe in der neuen Heimat sind hier gut geschildert. Gerade auch, dass es hier um Frauen geht, drei sehr verschiedene Frauen und Lebenswege, die trotzdem zu Freundinnen werden. Die unterschiedlichen Wege der drei Frauen sind sehr gut geschildert, ich konnte es mir gut vorstellen und war begierig darauf, wie es mit der jeweiligen weiter geht. Sehr schöner Schreibstil. Bisher kannte ich die Autorin nicht, doch nach diesem Roman wird es sicherlich noch weitere Bücher von ihr geben, die ich lesen werde.

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  • Drei Frauen, drei Schicksale, drei Geschichten

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Madame_Klappentext

    Madame_Klappentext

    31. July 2016 um 18:42

    Inhalt: Annett, die beim Bau der Brooklynbridge mithelfen soll, Susanne, die mit ihrem groben Ehemann ein neues Leben beginnen will und das Amischmädchen Gottwitha machen sich im Jahr 1876 von Bremen aus auf über den Atlantik nach New York. In Amerika wollen alle drei ein neues Leben beginnen und vor allem ihr Glück finden. Auf der Überfahrt schließen die drei Freundschaft, denn von nun an verbindet die drei Fremden ein dunkles Ereignis. In der neuen Heimat muss wieder jeder allein klarkommen. Wird das jeder gelingen? Leseeindruck: Der Plot ist recht einfach gestrickt. Alle drei Frauen sind sehr verschieden und bedienen dabei eine Menge Klischees. Annett ist die toughe, bei der alles läuft. Susanne muss mit der Gewalttätigkeit ihres Mannes leben und Gottwitha ist auf Grund ihrer amischen Erziehung unglaublich weltfremd. Mit den verschiedenen Kapiteln gibt es auch ein Wechsel zwischen Hauptfiguren. In jedem Kapitel steht eine andere Frau im Mittelpunkt. Zum einen wird die Spannung dadurch hoch gehalten, denn man muss mit einer Menge offenen Fragen leben, bis der Handlungsstrang weiter geht. Auf der anderen Seite hatte ich mit der Zeit das Gefühl, ich lese drei verschiedene Romane, denn die Schnittpunkte zwischen den drei Geschichten sind im Prinzip nicht vorhanden. Da habe ich mir deutlich mehr von versprochen. Es wurde einfach zu viel in den Roman gepackt. Das Leben in einem Amischdorf in Pennsylvania, eine junge Frau, die beim Bau der Brooklynbridge mitwirkt und eine junge Frau, die sich den Goldsuchertracks im Westen anschließt. Für meine Begriffe hat die Autorin hier etwas zu viel gewollt. Bei so viel Inhalt kratzt sie jeweils nur an der Oberfläche. Die einzelnen Entwicklungsschritte gehen mir dabei viel zu schnell und abrupt. Eine Gemeinsamkeit habe alle drei Handlungsstränge: Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen in jener Zeit wird thematisiert. Durch die drei verschiedenen Frauentypen bekommt man auch drei verschiedene Ansatzpunkte zu der Thematik geliefert. Alle drei müssen sich auf unterschiedliche Art und Weise emanzipieren. Das hat mir schon gefallen. Es war bei dem Genre des historischen Romans und der vorangegangen Geschichte dann auch nicht verwunderlich, dass alle drei ihren Weg auch irgendwie erfolgreich meistern werden. Mit dem Verlauf hatte ich zwar schon gerechnet, aber ein wenig mehr unvorhergesehenes wäre schon schön gewesen. Fazit: Ich habe mir deutlich mehr versprochen von der Geschichte. Wahrscheinlich auch, da ich dachte, es würde mehr Enthüllungen und Konflikte geben. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht. Die Geschichte (oder Geschichten) bieten solide historische Unterhaltung. Leider jedoch ohne wirkliche Überraschungen, da wurde nicht das volle Potential der Storys ausgeschöpft. Außerdem hätte ich mir mehr Berührungspunkte zwischen den Handlungssträngen und den Frauen gewünscht. Alles in allem vergebe ich solide 3 Sterne.

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  • Das glück am Ende des Ozeans

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Susen-Gudrun

    Susen-Gudrun

    17. February 2016 um 11:25

    Im Roman Das Glück am Ende des Ozeans geht es um drei Frauen, die um das Jahr 1876 aus den unterschiedlichsten Gründen den langen Weg mit dem Dampfer nach New York wagen und auf dieser Reise Freundinnen werden. Alle drei suchen ihr Glück in der neuen Heimat und ihr Leben wird immer wieder Berührungspunkte finden, auch wenn die Wege auf der Suche nach Glück sehr unterschiedlich sind. Der Schreibstil  der Autorin Ines Thorn ist sehr flüssig und der Wechsel zwischen den einzelnen Geschichten bringt Abwechslung in den Roman. Leider verliert der Roman zu Ende hin etwas an Spannung und einige der Entscheidungen der Protagonistinnen sind nicht nachvollziehbar. Das Lesevergnügen wird dadurch aber nur bedingt eingeschränkt.  Insgesamt handelt es sich um einen schönen Frauenroman und ist jedem zu empfehlen, der eine leichte Lesekost für zwischendurch sucht.

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  • Leserunde zu "Das Glück am Ende des Ozeans" von Ines Thorn

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Tasmetu

    Tasmetu

    Drei Frauen gehen an Bord eines transatlantischen Dampfschiffes. Jede mit einem Traum im Herzen, jede in der Hoffnung auf ein besseres Leben.  Ines Thorn nimmt uns wieder mit auf eine Reise, um unsere Träume wahr werden zu lassen! Die Autorin erzählt die Geschichte von drei Frauen, die an ihre Träume glauben und mit viel Hoffnung im Herzen zu neuen Ufern aufbrechen. Die Schicksalgeschichten der drei Frauen sind berührend und mitreißend und motivieren uns, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Begebt euch mit den drei Frauen in unserer Leserunde auf das spannende Abenteuer in eine neue Welt und entdeckt den neuen Roman "Das Glück am Ende des Ozeans" von Ines Thorn! Mehr zum Buch: Eine farbenprächtige Auswanderer-Saga über drei Frauen und ihren Weg zum Glück in Amerika. Bremen, 1876: Drei Frauen gehen an Bord eines transatlantischen Dampfschiffes. Jede mit einem Traum im Herzen, jede in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Während der Überfahrt nach New York werden sie zu Freundinnen. Als die schwangere Susanne während einer stürmischen Nacht in Not gerät, eilen ihr die anderen zu Hilfe. Danach ist nichts mehr, wie es war - und ihre Schicksale sind für immer verbunden. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen, muss jede der Frauen lernen, dass man auch hier hart für seine Träume arbeiten muss. Dann taucht ein Fremder auf, der behauptet, ihr dunkles Geheimnis zu kennen. Und plötzlich steht alles, wofür sie gekämpft haben, auf dem Spiel … Mehr zur Autorin: Die Autorin Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren, arbeitete als Buchhändlerin und studierte Germanistik und Kulturphilosophie in Frankfurt. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie ihren Debütroman "Spiegeltänzerin". Neugierig? Hier gehts zur Leseprobe! Zusammen mit Wunderlich vergeben wir 25 Exemplare unter allen, die sich bis zum 13.01. über den blauen "Jetzt bewerben" Button bewerben* und uns folgende Frage beantworten: An welchen Ort würde euer Dampfer fahren, wenn ihr einen Neuanfang wagen würdet? Wir freuen uns auf eure Antworten! :) *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.

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    • 641
  • Kämpfe für deine Freiheit

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Bookflower

    Bookflower

    14. February 2016 um 21:21

    Im Buch geht es um drei Frauen, Annett, Susanne, Gottwitha, die sich auf ein Schiff Richtung New York treffen. Auf der langen Reise werden sie zu Freundinnen, denn etwas verbindet sie alle drei! Ich fand es gut das immer ein Kapitel zu einer der drei Frauen erzählt wird und nicht während dessen gemischt wird.  Während dem Lesen kommen immer mehr die verschiedenen Charakteren zum Vorschein und wie sie sich weiter entwickeln. Ihr Leben in ihren verschiedenen Welten meistern und daraus lernen. Wie sie mit Zusammenbrüchen klarkommen und wie sie daraus gestärkt hervor gehen um einen anderen Weg einzuschlagen. In der Geschichte kommt auch ein Beobachter drinn vor. Dies lässt die Spannung in der Geschichte noch steigen. Ich persönlich finde es toll das auch wahre geschichtliche Elemente in dem Roman verwoben wurden. Dieses Buch ist aufjedenfall für jeden etwas der gerne auf ferne Reisen sich begeben möchte, aber in Sicherheit auf seinem Sofa.

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  • Solide Unhaltung mit drei ganz verschiedenen Frauen

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Madame_Klappentext

    Madame_Klappentext

    14. February 2016 um 18:55

    Inhalt: Annett, die beim Bau der Brooklynbridge mithelfen soll, Susanne, die mit ihrem groben Ehemann ein neues Leben beginnen will und das Amischmädchen Gottwitha machen sich im Jahr 1876 von Bremen aus auf über den Atlantik nach New York. In Amerika wollen alle drei ein neues Leben beginnen und vor allem ihr Glück finden. Auf der Überfahrt schließen die drei Freundschaft, denn von nun an verbindet die drei Fremden ein dunkles Ereignis. In der neuen Heimat muss wieder jeder allein klarkommen. Wird das jeder gelingen? Leseeindruck: Der Plot ist recht einfach gestrickt. Alle drei Frauen sind sehr verschieden und bedienen dabei eine Menge Klischees. Annett ist die toughe, bei der alles läuft. Susanne muss mit der Gewalttätigkeit ihres Mannes leben und Gottwitha ist auf Grund ihrer amischen Erziehung unglaublich weltfremd. Mit den verschiedenen Kapiteln gibt es auch ein Wechsel zwischen Hauptfiguren. In jedem Kapitel steht eine andere Frau im Mittelpunkt. Zum einen wird die Spannung dadurch hoch gehalten, denn man muss mit einer Menge offenen Fragen leben, bis der Handlungsstrang weiter geht. Auf der anderen Seite hatte ich mit der Zeit das Gefühl, ich lese drei verschiedene Romane, denn die Schnittpunkte zwischen den drei Geschichten sind im Prinzip nicht vorhanden. Da habe ich mir deutlich mehr von versprochen. Es wurde einfach zu viel in den Roman gepackt. Das Leben in einem Amischdorf in Pennsylvania, eine junge Frau, die beim Bau der Brooklynbridge mitwirkt und eine junge Frau, die sich den Goldsuchertracks im Westen anschließt. Für meine Begriffe hat die Autorin hier etwas zu viel gewollt. Bei so viel Inhalt kratzt sie jeweils nur an der Oberfläche. Die einzelnen Entwicklungsschritte gehen mir dabei viel zu schnell und abrupt. Eine Gemeinsamkeit habe alle drei Handlungsstränge: Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen in jener Zeit wird thematisiert. Durch die drei verschiedenen Frauentypen bekommt man auch drei verschiedene Ansatzpunkte zu der Thematik geliefert. Alle drei müssen sich auf unterschiedliche Art und Weise emanzipieren. Das hat mir schon gefallen. Es war bei dem Genre des historischen Romans und der vorangegangen Geschichte dann auch nicht verwunderlich, dass alle drei ihren Weg auch irgendwie erfolgreich meistern werden. Mit dem Verlauf hatte ich zwar schon gerechnet, aber ein wenig mehr unvorhergesehenes wäre schon schön gewesen. Fazit: Ich habe mir deutlich mehr versprochen von der Geschichte. Wahrscheinlich auch, da ich dachte, es würde mehr Enthüllungen und Konflikte geben. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht. Die Geschichte (oder Geschichten) bieten solide historische Unterhaltung. Leider jedoch ohne wirkliche Überraschungen, da wurde nicht das volle Potential der Storys ausgeschöpft. Außerdem hätte ich mir mehr Berührungspunkte zwischen den Handlungssträngen und den Frauen gewünscht. Alles in allem vergebe ich solide 3 Sterne.

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  • Drei Geschichten über die Kämpfe um persönliche Freiheit

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Skorpion5

    Skorpion5

    12. February 2016 um 21:05

    "Das Glück am Ende des Ozeans" ist ein historischer Roman, der um das Jahr 1876. Zum Anfang des Romans lernen wir die drei Hauptfiguren - drei Frauen kennen, die auf das Schiff nach Amerika steigen. Die Schicksale dieser drei Frauen werden weiterhin parallel verfolgt. Dabei ist jede von diesen Frauen ist auf eine besondere Weise interessant. Die erste Frau ist Annett. Eine wissbegierige Frau, die darauf hofft, in Amerika studieren zu können, was ihr als Frau in Deutschland vorbehalten wird. Sie interessiert sich für Mathematik und Ingenieurwissenschaften. Sie ist selbstbewusst und durchsetzungsfähig. In Amerika landet sie bei Emily Roeblings, die die Arbeit ihres Mannes übernommen hatte und eine Brücke zwischen Brooklyn und Manhattan baut. Annett wird ihre Assistentin und erkennt sofort, auf welchen Widerstand die Frauen in diesem Geschäft stoßen. Aber sie schreckt das nicht ab. Sie vertieft sich in ihre neuen Aufgaben. Schon bald trifft sie sich mit Arthur Munroe, dem Journalisten der New York Times, der den Bau der Brücke in der Zeitung beleuchtet. Wir lesen einige seiner Artikel, in denen er seine Skepsis zeigt und Emily verspottet. Aber beim Treffen zeigt er sich als ein höflicher Mann, der nur seine Arbeit macht. Annett dagegen kam mir in dieser Episode sehr unsympathisch vor. Sie verspätet sich um mehr als halbe Stunde und ab der ersten Minute benimmt sich fast frech. Sie reagiert barsch auf jede Frage, sie ist ungeduldig, spielt eine beleidigte Frau, obwohl ich bei dem Treffen der beiden überhaupt keinen Grund dafür sehe. Statt diplomatisch zu sein, benimmt sie sich ziemlich unhöflich, obwohl sie selbst ganz gut versteht, wie wichtig eine gute Besprechung in der Zeitung für die Brücke ist. Sie bezeichnet den Journalisten als einen „eingebildeten Knilch, der von nichts eine Ahnung hat“. Ich konnte diese Einstellung nicht nachvollziehen. Allerdings verlieben sich die beiden ineinander kurz danach, was für mich schon von ihrem ersten Treffen irgendwie vorhersehbar war. Nun sieht alles perfekt aus: sie sind verliebt und verlobt. Annett darf als Gasthörerin in das Technische Kollegium. Alles, was sie sich erwünschen konnte. Kurze Zeit später bekommt sie sogar einen Angebot, als technische Zeichnerin beim Bau eines Wolkenkratzers zu arbeiten. Aber gerade wo alles so perfekt zu sein scheint, beginnt ihr Glück zu zerbrechen: Arthur findet nun gar nicht so schön, dass Annett arbeitet, studiert und immer von Männern umgeben ist. Er meint, die Frauen werden schamlos, sobald sie arbeiten. Und verbietet Annett, weiter zu arbeiten. Die Verlobung wird durch Annett aufgelöst. Dass die Liebe der beiden bei der ersten Probe so einfach bricht, hatte ich nicht erwartet. Er hat sie als eine arbeitende Frau kennen gelernt. Er beobachtete sie und war fasziniert von ihr. Ihr Intellekt schien ihn nicht zu stören. Und dann kam plötzlich so was... Die zweite Romanfigur - Gottwitha Strumpf - hatte weniger Glück mit ihrer Familie. Sie ist in die Gemeinschaft der Amischen eingeboren worden. (Ich muss gestehen, ich wusste nur sehr wenig davon, wer die Amischen sind. Und durch das Buch habe ich bereits einiges dazu gelernt. Für mich ist das schon ein großer Pluspunkt für das Buch!) Gottwitha wird von ihrer Familie verstoßen, weil sie bei einem Fest für Männer gesungen hatte und dadurch ihre Familie entehrte. Sie wird nach Amerika verheiratet. Als Gottwitha in Amerika ankommt, versteht sie, dass auch hier kein besseres Leben auf sie wartet. Sie wird von ihrem zukünftigen Mann abgeholt, "wie ein Gepäckstück", ohne ein gutes Wort, ohne dass er sie einfach angelächelt hätte. Die Schwiegermutter hat für sie kein gutes Wort. Sie nennt Gottwitha „eine genudelte Gans, die man leider nicht schlachten kann“. Sie meint: „Nichts wird bei dir jemals etwas werden“, ihr fehle es am Glauben und sie stehe schon mit einem Bein in der Hölle. Und das ganze Dorf ist misstrauisch der jungen Frau gegenüber. Ihr Mann Samuel zeigt sich als eine zwielichtige Person: "Samuel des Lichtes" - schweigsam, ignorant, grob, und "Samuel der Dunkelheit" - "ein gebrochenes Kind", das in Gottwithas Schoß weint. Auch nach Monaten des Zusammenlebens wird es nicht besser. Umgekehrt, nach einem Gespräch mit dem Priester verbietet Samuel Gottwitha, ihn anzufassen. Kurz danach wird bei einem Unfall Samuels rechte Hand zertrümmert. Trotz aller Bemühungen wird Gottwitha weiterhin von ihrem Mann und Schwiegermutter abgewiesen und nach einem Streit verlässt sie sogar das Dorf. Später erfährt sie, dass über sie ein Bann gesprochen wurde. Es gibt also kein Zurück mehr. Und sie beschließt, nach Philadelphia zu gehen und das Leben zu erobern. Gottwitha arbeitet nun bei Paul und Vivian. Und aus einer gottesfürchtigen jungen Frau wird eine, die sich für 30 Dollar im Monat ihrem Herrn verkauft, um dadurch mehr Freiheit zu erzielen. Ein Bruch, eine Entwicklung, die mich ehrlich gesagt enttäuscht hatte. Die Geschichte dieser Figur hat für mich ihren Zauber verloren. Gottwitha wird mit den Sachen konfrontiert, die ihr ganzes vorheriges Leben auf den Kopf stellen, ihrem früheren Glauben widersprechen. Aber sie weiß nun, dass „Gott und Freiheit unauflösbare Widersprüche waren“ und sie entscheidet sich für die Freiheit. Diese auszuleben scheint ihr gar nicht mehr so schwer. Doch bald kommt die Wendung: Gottwitha soll das Haus verlassen und vom neuen Anfangen. Und genau in dieser Zeit erscheint ihr Mann. Dass Samuel Gottwitha suchen wird und dass sie zusammen bleiben, konnte ich mir schon einige Kapiteln vorher denken. Ob sie glücklich werden, ist eine andere Frage. Ob es wirklich möglich ist, von einem Tag auf den anderen einen Strich unter dem ganzen Leben zu machen und es neu anzufangen, wie die beiden das machen? Vielleicht. Zumal sie beide starke emotionale Erschütterung erlebt hatten. Die dritte Figur ist Susanne, die Tochter eines versaufenen Bäckers, der sie an den "Erstbesten" verheiratet. Ihr Mann schlägt die schwangere Susanne, sodass sie noch auf dem Schiff auf den Gedanken kommt, ins Wasser runterzuspringen und sich das Leben zu nehmen. Sie ist völlig verzweifelt und will nicht leiden. Aber kurz bevor sie diesen Schritt macht, wird sie erlöst - als ihr Mann sie wieder angreift, helfen Annett und Gottwitha der Schwangeren und mit gemeinsamen Kräften stoßen sie den Mann von Bord. Dabei werden sie von einem Mann beobachtet, der am Ende des Romans wieder mal erscheint. In Amerika landet Susanne bei Madame Joyce, der Zuhälterin eines Bordells. Zusammen mit ihr und ihren "Mädchen" begibt sie sich nach Westen Amerikas, offen und bereit für alles, was auf sie zukommt. Nach einer langen Reise kommen Susanne mit der auf der Reise geborenen Tochter, mit Madame Joyce und einer der Mädchen, Cherry, in der kleinen Stadt Oak's Hill. Hier macht Susanne eine Bäckerei auf (eine gar nicht so schlechte Idee, wenn man bedenkt, dass sie die Tochter eines Bäckers ist und ihr ganzes Leben mit dem Brotbacken verlief). Die Bäckerei wird schnell ein Erfolg. Susanne hat zwar volle Hände zu tun, aber sie ist glücklich. Bald erscheint in Oak’s Hill ein rätselhafter Mann. Susanne findet ihn attraktiv, aber statt ihn kennen zu lernen, greift sie ihn an. So wie Annett am Anfang Arthur überfallen hatte. Irgendwie sind die beiden in diesem Sinne einander sehr ähnlich. Und wieder mal konnte ich nicht nachvollziehen, warum sich eine Frau so benehmen soll. Sie will ihm nicht einmal Brot verkaufen, obwohl er ganz freundlich ist und ordentlich wirkt. Also wird das eine neue Liebesgeschichte werden. Nach kindischen Provokationen gibt Susanne zu, dass sie verliebt ist. Und schon lebt sie zusammen mit Liam. Beide haben geheimnisvolle Vergangenheit, beide wollen darüber nicht reden, aber sie sind ein gutes Paar, finde ich. Und nun erscheint bei ihrer Hochzeit der Beobachter vom Schiff. Ganz zufällig ist er um die Zeit in Oak's Hill. Er erpresst Susanne und bekommt ihre Bäckerei. Susanne und Liam verlassen die Stadt für einen Neuanfang weit weg von hier... Zusammenfassend würde ich sagen, es sind drei sehr spannenden Geschichten, die ich sehr gerne verfolge und auf deren Entwicklung ich sehr neugierig war! Leider verlor das Buch im letzten Drittel an Spannung für mich. Vielleicht weil die Geschichte meiner Favoritin, Gottwitha, sich weit von der entzweigte, die mich am Anfang so gefasst hatte. Ich hätte gerne ihr Leben bei Amischen weiter verfolgt. Schon wegen der Lebensweise der Amischen. Ich finde sie zwar teilweise grausam, aber zugleich irgendwie faszinierend. Ich hätte so gerne noch mehr über das Leben dieser Gemeinschaft erfahren, aber leider scheint das Thema abgeschlossen zu sein. Der andere Grund, warum es nicht mehr so spannend war – ich konnte einfach schon einiges vorhersehen. Aber im großen Ganzen war ich mit dem Buch zufrieden und bin sehr froh, es entdeckt und gelesen zu haben!

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  • Ein schönes Buch

    Das Glück am Ende des Ozeans
    janakeks

    janakeks

    11. February 2016 um 09:21

    In dem Roman „Das Glück am Ende des Horizont“ geht es um drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Dennoch verbindet sie ein großes Ziel: In Amerika, das große Glück zu finden und es auf jeden Fall besser zu haben, als in Deutschland. Auf dem Dampfer, auf dem die Frauen sich kennen lernen, passiert ein Unfall, der die Frauen zu Freundinnen schweißt. In Amerika angekommen, trennen sich jedoch ihre Wege. Jedes Kapitel widmet sich immer einer der Frauen: Annett, Susanne und Gottwitha. Die Wechsel zwischen den Kapiteln bringen Schwung in die Geschichte, und so bleibt es auch den ganzen Roman über spannend, wie es in der jeweiligen Geschichte weiter geht. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach zu lesen und man fliegt förmlich übe die Seiten hinweg. Leider haben die Geschichten manchmal ein paar Ungereimheiten, die aber im Großen und Ganzen nicht weiter stören. Ich kann das Buch jeder Frau empfehlen, die einen schönen und leichten Roman zum Zwischendurch lesen möchte, dafür eignet es sich wirklich gut. Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Ein tolles vielseitiges Buch

    Das Glück am Ende des Ozeans
    beccy

    beccy

    09. February 2016 um 21:05

    Es geht in "Das Glück am Ende des Ozeans" um 3 Frauen die mit einem Kreuzfahrtschiff den Atlantischen Ozean bereisen. Alle drei haben etwas gemeinsam, sie sind auf der suche nach einem schönen befreiendem Leben. Auf den Weg trennen sich die Wege von Annett, Susanne und Gottwitha. Auf ihrer Reise begegnen sie verrückte unbekannte Dinge, begegnen Menschen. Gottwitha reist z.B. zu den Amischen. Sie lernen die Brooklyn Bridge kennen sowie New York und den wilden Westen. Meine Meinung: Das Buch war relativ kurzweilig, obwohl es über 400 Seiten hat. Der flüssige Schreibstil sorgte dafür das sich das Buch recht schnell auslesen ließ. Zeitweilig hatte die Geschichte sogar poetische Züge. Die Autorin hat sich Gedanken zu den Charakteren gemacht was man beim Lesen ließt. Die drei Frauen sind auf ihrer Art alle besonders und in laufe des Buches verändern sich ihre Züge und Gedanken was gewisse Dinge anbelangt. Ich fand es klasse das wir die Frauen in unterschiedlichen Ländern begleiten. Man hatte wirklich das Gefühl die Autorin schreibt genau so, das man glauben könnte man wäre mit auf Reisen. An manchen Stelle war das Buch etwas klischeehaft was ich jedoch nicht weiter schlimm fand. Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch. Besonders für Leser die literarisch gern in andere Länder reisen oder auch mal ein historisches Buch zur Hand nehmen.

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  • Das Glück am Ende des Ozeans

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Rosinchen

    Rosinchen

    Drei deutsche Frauen nehmen 1876 ihr Schicksal in die eigene Hand und machen sich auf nach Amerika in der Hoffnung auf ein gutes neues Leben. Dort angekommen trennen sich ihre Wege und der Leser begleitet sie auf ihren äußerst unterschiedlichen Wegen auf dem Weg zum Glück. Zu Anfang hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Reise der Frauen auf dem Schiff wird ohne Beschönigungen sehr interessant und abwechslungsreich beschrieben. Dann aber flachte die Geschichte im weiteren Verlauf des Buchs ab und die Schicksale der Frauen fand ich teilweise schon sehr weit hergeholt und unlogisch. Ganze Persönlichkeitswendungen sind dann doch irgendwie ein bisschen zu viel des Guten. Schon fast zwanghaft fand ich den Schluss der natürlich - komme was wolle - in einem Happy End enden musste. Trotzdem habe ich mich von den Buch eigentlich immer gut unterhalten gefühlt. Die Sprache ist ansprechend, eher leichte Kost und das Buch liest sich sehr flott durch. Insgesamt ist das Buch daher eine nette Unterhaltung für Zwischendurch, ein locker leicht geschriebener Auswandererroman, der von der Zielgruppe her eindeutig auf Frauen abzielt. Ein Buch durchaus mit Unterhaltungswert, aber zuviel sollte man nicht erwarten.

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  • Kurzweilig und interessant.

    Das Glück am Ende des Ozeans
    Samaire

    Samaire

    02. February 2016 um 21:41

    Drei völlig unterschiedliche junge Frauen treffen sich auf der Überfahrt nach Amerika. Die gottesfürchtige Gottwitha, die junge Wissenschaftlerin Annett und die scheue Susanne. Ein Ereignis während der Überfahrt schweißt die drei Frauen zusammen und verbindet sie für immer. Auch, als sie nach der Ankunft in Amerika unterschiedliche Wege gehen. Ich habe festgestellt, dass Auswanderer-Frauenschicksalsromane offensichtlich meine neue Guilty Pleasure sind. Bei „Das Glück am Ende des Ozeans“ sei gleich vorweg gesagt, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Das Buch war, genau wie erwartet, flüssig zu lesen. Die unterschiedlichen Geschichten der drei Frauen rasant geschrieben und ich persönlich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Die drei Hauptfiguren sind natürlich, wie man bei dem Genre auch nicht anders erwarten darf, leicht klischeehaft geschrieben, dennoch fesselt jede einzelne Geschichte wirklich und bewegt einem zum zügigen Lesen. Dabei kann ich gar nicht sagen, welche Geschichte mir am Besten gefallen hat. Vielleicht doch Susannes, die zwar gegen Ende auch mit etlichen „Frau trifft Mann und wird zickig“ Klischees um sich schmeißt, aber alles in allem noch am schlüssigsten war. Das Buch hat durchaus ein paar Schwachstellen. Hier und da gerät die Geschichte aus den Fugen, was vor allem Gottwithas Wandlung von der Überamischen zur Haushälterin für gewisse Stunden zeigte, dennoch macht dieses Buch Spaß. Das Setting war sehr toll, sei es das historische New York um den Bau der Brooklyn Bridge oder auch der wilde Westen, wie Susanne ihn erlebt. Das machte Spaß und gefiel sehr gut. Das einzige, was ich nicht gebraucht hätte, war die am Ende schnell abgehandelte Geschichte, um den „Beobachter“. War vielleicht dazu gedacht, die Handlung am Laufen und den Leser am Lesen zu halten, war jedoch wirklich nicht nötig, da die unterschiedlichen Lebensgeschichten alleine gereicht haben, um das Buch zügig zu lesen. Ich verbuche „Das Glück am Ende des Ozeans“ als weiteren gelungenen Ausflug in das Auswanderergenre. Eine schöne, spannende Geschichte, die wirklich sehr gut zu lesen ist. Kleine Makel inbegriffen, aber diese schlagen wirklich kaum zu Buche. Wer, wie ich Spaß an diesem Genre hat, sollte definitiv mit dem Lesen anfangen.

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