Das Glück am Ende des Ozeans

von Ines Thorn 
3,9 Sterne bei49 Bewertungen
Das Glück am Ende des Ozeans
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sariiis avatar

Anfangs unterhaltsam, zum Ende hin sehr gezwungen.

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ich liebe jede Seite dieses Buches. Spannung, Dramatik, Humor, Liebe, Politik, symp. Protas

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Inhaltsangabe zu "Das Glück am Ende des Ozeans"

Eine farbenprächtige Auswanderer-Saga über drei Frauen und ihren Weg zum Glück in Amerika.

Bremen, 1876: Drei Frauen gehen an Bord eines transatlantischen Dampfschiffes. Jede mit einem Traum im Herzen, jede in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Während der Überfahrt nach New York werden sie zu Freundinnen. Als die schwangere Susanne während einer stürmischen Nacht in Not gerät, eilen ihr die anderen zu Hilfe. Danach ist nichts mehr, wie es war - und ihre Schicksale sind für immer verbunden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499266980
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:16.12.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    sariiis avatar
    sariiivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs unterhaltsam, zum Ende hin sehr gezwungen.
    Seichte Unterhaltung

    Drei sehr unterschiedliche Frauen auf dem Weg ins Land der unbegrenzten Freiheit. Drei Schicksale, die sich durch Zufall miteinander verknüpfen. Die moderne und mathematisch begabte Annett, die unter einem gewaltätigen Eheman leidende Susanne und Gottwitha, auf die in Amerika ein Amischer Ehemann wartet.

    Die Geschichte beginnt spannend und man ist gespannt auf das Leben der Protagonistinnen. Jede hegt ihre ganz eigenen Hoffnungen für die neue Heimat. Die Handlung nimmt schnell fahrt auf, man leidet sogar bisweilen ein wenig mit. Zum Ende des Buches hin wirkt es allerdings leider so als wären der Autorin die Ideen ausgegangen und als müsste man die Geschichte noch schnell irgendwie zuende bringen. Charaktere verändern sich auf einmal zum kompletten Gegenteil, für mich persönlich zuviel des Guten.

    Trotz allem kann dieses Buch für ein paar Stunden gut unterhalten. Kein Buch das hängen bleibt, aber eines das auf jeden Fall nicht langweilig wird.

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    Anis avatar
    Anivor einem Jahr
    Kurzweiliger Auswanderer-Schmöker

    1876 legt in Bremen ein Auswanderschiff ab und macht sich auf die weite Reise nach  Amerika. Annett, Susanne und Gottwitha sind aus unterschiedlichen Gründen auf diesem Schiff. Gottwitha, die der Glaubensgemeinschaft der Amischen angehört, soll dort einen ihr vollkommen unbekannten Glaubensbruder heiraten. Die schwangere Susanne begleitet ihren brutalen Ehemann, der darauf hofft, bei der Goldsuche unfassbar reich zu werden und Annett träumt davon, in Amerika zu studieren und alles über den Brückenbau zu lernen. Als Susanne auf dem Schiff in Not gerät, helfen ihr die beiden anderen Frauen und lassen sich zu einer spontanen, gemeinschaftlichen Tat hinreißen. Dieses Ereignis schweißt die Frauen zusammen und lässt sie zu Freundinnen werden.  Doch nach der Ankunft trennen sich ihre Wege und jede muss für sich allein um das Glück kämpfen, die eigenen Träume zu verwirklichen....


    Die Auswanderer-Saga, in der die drei Hauptprotagonistinnen darum kämpfen, ihre Träume zu verwirklichen und sich in Amerika ein besseres Leben aufzubauen, wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Man schaut den drei Frauen dabei abwechselnd über die Schulter. In Annetts Handlungsstrang beobachtet man das Leben in New York und die Fortschritte, die der Bau der Brooklyn Bridge macht. Susanne versucht ihr Glück beim Goldrausch im Westen zu finden und Gottwitha in der fremden Amisch-Gemeinde Fuß zu fassen. 


    Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und deshalb problemlos in die fremde Welt eintauchen und die unterschiedlichen Schicksale auf sich wirken lassen. Die Charaktere wirken dabei sehr lebendig, sodass man spontane Sympathien, aber auch Abneigungen, fasst. Man fiebert mit den Protagonistinnen mit und beobachtet gespannt, welche Wendungen das Schicksal für sie vorgesehen hat. Dadurch fliegt man förmlich durch das Buch.


    Obwohl die Handlung durchgehend interessant ist und man die Charaktere und Schauplätze beim Lesen regelrecht vor Augen hat, kommt es manchmal zu Szenen, die ziemlich vorhersehbar und klischeehaft wirken. Doch das ist bei diesem Genre ja nicht selten der Fall. Wenn man sich daran nicht stört, dann kann man mit diesem Roman wunderbar dem Alltag entfliehen und ein paar schöne Lesestunden verbringen.


    Ich habe mich beim Lesen jedenfalls gut unterhalten und mich beim Lesen keinen Moment gelangweilt. Die Charaktere wirkten auf mich sehr interessant, sodass ich die unterschiedlichen Schicksale gerne verfolgt habe, auch wenn ich die ein oder andere überraschende Wendung schon geahnt hatte. Dennoch konnten mich die flüssigen und lebendigen Schilderungen in ihren Bann ziehen, sodass ich das Buch innerhalb kurzer Zeit verschlungen habe. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt diese Auswanderer-Saga deshalb, trotzt der Vorhersehbarkeit, vier von fünf Bewertungssternchen. 

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    LuluCookBakeBooks avatar
    LuluCookBakeBookvor einem Jahr
    Vielschichtiger Auswandererroman

    Annett, Susanne und Gottwitha lernen sich auf der Überfahrt nach Amerika kennen. Ein Geheimnis schweißt sie fortan zusammen. Einmal in Amerika angekommen, trennen sich ihre Wege, doch die Schiffsreise bleibt ihnen im Gedächtnis, während jede von ihnen versucht, ihr Glück zu finden.

    Bereits Cover und Titel wecken die Neugier auf einen historischen Auswandererroman. Die Freiheitsstatue im Hintergrund steht natürlich nicht nur für Amerika als Zielort, sondern auch als Symbol für die Freiheit, die die drei Frauen suchen.

    Ines Thorn erzählt abwechselnd aus der Perspektive von Annett, Susanne und Gottwitha, was diese erleben. Dadurch erhält man zu jeder von ihnen einen nahen Bezug und verfolgt das Geschehen jeweils direkt in der Situation.

    Die drei Frauen sind recht unterschiedliche Figuren. Annett ist sehr wissbegierig und glücklich darüber, dass sie als Frau beim Bau der Brooklyn Bridge assistieren darf. Sie nimmt diese Chance dankbar an und verfolgt zielstrebig ihren Weg.

    Gottwitha reiste nach Amerika, um in einer amischen Gemeinde zu heiraten. Diese nimmt sie jedoch nur zurückhaltend auf, einige Amische begegnen ihr mit Abneigung. Sie hat deutliche Schwierigkeiten, in ihrem neuen Leben anzukommen und hinterfragt die Gemeinde durch die Erlebnisse auf der Überfahrt zunehmend.

    Die schwangere Susanne hat es besonders schwer, denn sie weiß überhaupt nicht, wie es mit ihr weitergehen wird. Sie schließt sich einer Gruppe Huren an, die sich auf den Weg zu den Goldgräbern machen.

    Allen ist deutlich anzumerken, dass ihre Charaktere sich gegenseitig prägen. Obwohl sie getrennter Wege gehen, sind sie gedanklich doch stets verbunden.

    Der Autorin gelingt es durch die unterschiedlichen Perspektiven sehr gut, das Ende des 19. Jahrhunderts in den USA facettenreich zu beleuchten. Gegen Ende gibt es bei jeder der Frauen nochmal einen Wendepunkt oder Überraschungsmoment, was für meinen Geschmack dann doch recht konstruiert war. Leider wurden die Geschehnisse danach im Gegensatz zur sonst so detaillierten Geschichte auch nur sehr kurz behandelt. Das passte für mich nicht ins Gesamtbild. Insgesamt ist Ines Thorn aber ein toller historischer Roman gelungen, der auf mich sehr gut recherchiert wirkte.

    Fazit
    Ines Thorn erzählt in „Das Glück am Ende des Ozeans“ die ungewöhnliche Geschichte dreier Frauen, die als Auswanderer Ende des 19. Jahrhunderts ihr Glück in den USA suchen. Durch die drei Perspektiven entsteht ein vielschichtiges Abbild der Zeit. Fans historischer Romane sollten hier zugreifen.

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    Gartenkobolds avatar
    Gartenkoboldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Drei Frauen, drei verschiedene Charaktere, drei Schicksale
    wunderbarer Schmöker

    Die drei Protagonistinnen des Romans Annett, Susannen und Gottwitha gehen 1876 mit der Hoffnung an Bord eines Auswandererschiffes, in Amerika das Glück zu finden. Als sie direkt zu Beginn der Reise Zeugen werden, dass Susanne von ihrem Mann geschlagen, getreten und misshandelt wird und ihr beistehen wollen, geht Susannes Mann unglücklicherweise über Bord. Die drei beschließen, Stillschweigen zu bewahren. In Amerika trennen sich die Wege der drei Reisegefährtinnen, Susanne, die schwanger ist, findet Zuflucht bei Prostituierten, die sie mitnehmen auf eine Reise in unbekanntes Goldsuchergebiet im Westen, dort wollen sie sich eine neue Existenz aufbauen…
    Annett hingegen hat schon eine Bleibe und auch einen Job, doch sie möchte mehr, sie möchte Karriere machen, etwas, dass in Deutschland zur damaligen Zeit nicht möglich war. Bei einem Interview für ihre Firma lernt sie einen Journalisten kennen, der sich in sie verliebt. ..
    Auf Gottwitha wartet in Pennsylvania ein unbekannter Mann, mit dem sie verheiratet werden soll. Sie kommt aus der Amish Gemeinde und darf deshalb nur ein Mitglied der Amsih Gemeinde heiraten. Doch ihre Ankunft steht unter keinem guten Stern, Samuel ihr Mann ist wortkarg und seine Mutter ist verbittert und kalt, sie legt Gottwitha überall Steine in den Weg, sie wird gemieden, beschuldigt nicht richtig zu glauben und also die Situation nach einem Unfall von Samuel eskaliert, läuft sie weg, doch sie kann Samuel nicht vergessen…
    Die Autorin schreibt flüssig, leicht lesbar, spannend und packend. Die drei Schicksale der Frauen werden in unterschiedlichen Handlungssträngen, die sich am Ende vereinen erzählt. Die lebendigen Schilderungen machen es dem Leser leicht, einzutauchen in die damalige Zeit, drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber mit einem gemeinsamen Wunsch nach mehr Freiheit und ein besseres Leben. Alle drei Frauen reifen an ihren Herausforderungen, wachsen manchmal über sich selbst hinaus, besonders Gottwithas Geschichte hat es mir angetan. Sehr interessant die Schilderungen der Amish Gemeinde, die Enge, das überstrukturierte Leben hat Ines Thorn sehr gut eingefangen. Susanne war die andere Protagonistin, deren Geschichte ebenso aufregend wie abwechslungsreich war, schwanger, ohne Ehemann, unterwegs zu völlig neuen Ufern in das Gebiet der Goldsucher, auch hier haben mir die Schilderungen sehr gut gefallen. Die einzige, die nicht um ihr Überleben kämpfen musste, war Annett, von Haus aus schon mit einer guten Portion Zielstrebigkeit und Lerneifer ausgestattet. In diesem Handlungsstrang beschreibt Ines Thorn nicht nur Annetts Geschichte, sondern auch die Herausforderung der damaligen Brückenbauer, die erste und längste Hängebrücke, die den East River überspannt, die Brooklyn Bridge zu bauen, die Schwierigkeiten, die Negativberichte der Zweifler.
    Alle drei Handlungsstränge haben auch eine Gemeinsamkeit, das Selbstbestimmungsrecht der Frauen zur damaligen Zeit. Durch die doch sehr unterschiedlichen Charaktere der Protagonisten hat jede für sich auch ihre eigene Art und Weise, die Emanzipation umzusetzen.
    Drei verschiedene Schicksale, manches ein wenig vorhersehbar, doch das hat der Roman in meinen Augen nicht geschadet, es war ein schönes Lesevergnügen

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    NicolePvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Autorin Ines Thorn ist es gut gelungen, das Schicksal der drei Frauen mit all ihren Höhen und Tiefen darzustellen.
    Das Glück am Ende des Ozeans

    Susanne, Annett und Gottwitha lernen sich 1876 auf der Überfahrt nach New York kennen. Unterschiedliche Gründe und Hoffnungen nehmen die jungen Frauen mit in die neue Welt. Als während der Schiffsfahrt die schwangere Susanne Hilfe benötigt, sind ihre neu gewonnenen Freundinnen für sie da. Diese Fahrt nach New York wird das Leben der drei Frauen für immer verändern.

    Der Leser begleitet die unterschiedlichen Lebenswege der drei Frauen. Sobald das Schiff New York erreicht hat, trennen sich deren Wege und Amerika hält für jede ein anderes Schicksal bereit. Während Annett einem Beruf nachgehen möchte und am Bau einer Brücke beteiligt sein wird, beginnt die Zeit in der Neuen Welt für die anderen Frauen nicht so gut.

    Die Amisch Gottwitha wird hier ihren zukünftigen Ehemann zum ersten Mal sehen. Doch das Leben mit diesem Mann und dessen Mutter ist nicht einfach. Susanne lernt nach ihrer Ankunft eine Gruppe Frauen kennen. Zusammen mit ihnen zieht Susanne Richtung Westen in ein unbekanntes Leben.

    Der Autorin Ines Thorn ist es gut gelungen, das Schicksal der drei Frauen mit all ihren Höhen und Tiefen darzustellen. Alle Drei haben Schicksalsschläge, doch lassen sie sich von diesen nicht unterkriegen. Durch die kurzen Kapitel ist der Leser immer schnell bei den Erlebnissen einer Protagonistin, ohne den Faden zu den beiden anderen zu verlieren.

    Der Schreibstil ist flüssig, dadurch lässt sich der Roman gut lesen. Es gibt jedoch Geschehnisse, die die Frauen – meiner Meinung nach – zu einfach lösen können. Anders betrachtet bedeutet es aber auch, dass sich für jedes Problem irgendwann eine Lösung finden wird. Allerdings sind einige Begegnungen etwas zu simpel dargestellt. Hier wäre mehr Tiefgang schön gewesen, aber nicht notwendig, um die Geschichte gut zu erzählen.

    Auch die Zeitgeschichte mit all ihren Regeln im 19. Jahrhundert kommt nicht zu kurz. Frauen haben nur Heim, Herd und dem Wohle des Mannes zu dienen. Die vorherrschende Meinung der Gesellschaft und weitere Vorurteile stellen alle drei Frauen auf unterschiedlichste Proben.

    Drei Frauen – drei Schicksale, welche unterschiedlicher nicht laufen könnten. Es ist eines dieser Bücher, die viel zu schnell zu Ende gehen. Von mir bekommt das Buch eindeutig eine Leseempfehlung. Ich danke der Buchboutique und dem Rowolth-Verlag für dieses „Buch mit Herz“.

    Besuch mich auch auf www.nicole-plath.de

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 2 Jahren
    Neubeginn in Amerika!?

    Bremen 1876: Annett, Susanne und Gottwitha machen sich unabhängig voneinander auf die Reise in die Neue Welt. Sie hoffen auf ein besseres Leben in Amerika. Auf der Schiffsreise freunden die drei jungen, sehr unterschiedlichen Frauen sich miteinander an und teilen bald ein Geheimnis miteinander. In New York angekommen, trennen sich die Lebenswege der drei jungen Frauen. Annett, Susanne und Gottwitha müssen einige Hindernisse überwinden, um endlich glücklich werden zu können.

    Mein Leseeindruck:

    Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist sehr leicht, sehr unterhaltsam und auch durchaus spannend.

    Die drei Hauptprotagonistinnen Annett, Suanne und Gottwitha könnten wohl unterschiedlicher kaum sein. Annett ist selbstbewusst, unabhängig und wissbegierig. Susanne ist wenig selbstsicher, steckt in einer Opferrolle und hatte bisher kaum Glück in ihrem Leben. Gottwitha ist in einem amischen Dorf aufgewachsen, sehr fromm und unterwürfig.

    Mir hat es Spaß gemacht, diese jungen Frauen eine Weile zu begleiten und zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln und was sie aus ihrem Leben in Amerika machen.

    Es wird immer abwechselnd erzählt, wie es Annett, Susanne und Gottwitha ergeht, so dass keine Langeweile aufkommen kann. Mir haben alle drei Erzählstränge gleichermaßen gut gefallen.

    Ich konnte mich in die Figuren gut hineinfühlen. Auch das Setting hat mir sehr gut gefallen.

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich viel Freude mit diesem Buch hatte und es auch gerne weiterempfehle.  

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    Saphir610s avatar
    Saphir610vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte dreier unterschiedlicher Frauen die nach Amerika auswandern...
    Auswanderung

    In Bremen legt 1876 ein Auswanderungsschiff ab, mit drei sehr unterschiedlichen Frauen an Bord, die auf der Überfahrt nach New York zu Freundinnen werden. Annett, Susanne und Gottwitha hoffen auf ein besseres Leben in Amerika und eine gemeinsame Tat währende der Überfahrt eint sie ganz besonders. Erzählt wird abwechselnd wie es Susanne, Annett und Gottwitha in der neuen Welt ergeht. Alle müssen sich erst hart durchkämpfen bis sie es zu etwas Glück schaffen und sich wiedersehen.

    Mir hat dieser Roman richtig gut gefallen. Die Auswanderungszeit, die verschiedenen Schicksale und Kämpfe in der neuen Heimat sind hier gut geschildert. Gerade auch, dass es hier um Frauen geht, drei sehr verschiedene Frauen und Lebenswege, die trotzdem zu Freundinnen werden. Die unterschiedlichen Wege der drei Frauen sind sehr gut geschildert, ich konnte es mir gut vorstellen und war begierig darauf, wie es mit der jeweiligen weiter geht. Sehr schöner Schreibstil.

    Bisher kannte ich die Autorin nicht, doch nach diesem Roman wird es sicherlich noch weitere Bücher von ihr geben, die ich lesen werde.

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    Madame_Klappentexts avatar
    Madame_Klappentextvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Solide Unterhaltung. Hätte mir an der einen oder anderen Stelle mehr überraschendes gewünscht.
    Drei Frauen, drei Schicksale, drei Geschichten

    Inhalt: Annett, die beim Bau der Brooklynbridge mithelfen soll, Susanne, die mit ihrem groben Ehemann ein neues Leben beginnen will und das Amischmädchen Gottwitha machen sich im Jahr 1876 von Bremen aus auf über den Atlantik nach New York. In Amerika wollen alle drei ein neues Leben beginnen und vor allem ihr Glück finden. Auf der Überfahrt schließen die drei Freundschaft, denn von nun an verbindet die drei Fremden ein dunkles Ereignis. In der neuen Heimat muss wieder jeder allein klarkommen. Wird das jeder gelingen?

    Leseeindruck: Der Plot ist recht einfach gestrickt. Alle drei Frauen sind sehr verschieden und bedienen dabei eine Menge Klischees. Annett ist die toughe, bei der alles läuft. Susanne muss mit der Gewalttätigkeit ihres Mannes leben und Gottwitha ist auf Grund ihrer amischen Erziehung unglaublich weltfremd. Mit den verschiedenen Kapiteln gibt es auch ein Wechsel zwischen Hauptfiguren. In jedem Kapitel steht eine andere Frau im Mittelpunkt. Zum einen wird die Spannung dadurch hoch gehalten, denn man muss mit einer Menge offenen Fragen leben, bis der Handlungsstrang weiter geht. Auf der anderen Seite hatte ich mit der Zeit das Gefühl, ich lese drei verschiedene Romane, denn die Schnittpunkte zwischen den drei Geschichten sind im Prinzip nicht vorhanden. Da habe ich mir deutlich mehr von versprochen. Es wurde einfach zu viel in den Roman gepackt. Das Leben in einem Amischdorf in Pennsylvania, eine junge Frau, die beim Bau der Brooklynbridge mitwirkt und eine junge Frau, die sich den Goldsuchertracks im Westen anschließt. Für meine Begriffe hat die Autorin hier etwas zu viel gewollt. Bei so viel Inhalt kratzt sie jeweils nur an der Oberfläche. Die einzelnen Entwicklungsschritte gehen mir dabei viel zu schnell und abrupt.
    Eine Gemeinsamkeit habe alle drei Handlungsstränge: Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen in jener Zeit wird thematisiert. Durch die drei verschiedenen Frauentypen bekommt man auch drei verschiedene Ansatzpunkte zu der Thematik geliefert. Alle drei müssen sich auf unterschiedliche Art und Weise emanzipieren. Das hat mir schon gefallen. Es war bei dem Genre des historischen Romans und der vorangegangen Geschichte dann auch nicht verwunderlich, dass alle drei ihren Weg auch irgendwie erfolgreich meistern werden. Mit dem Verlauf hatte ich zwar schon gerechnet, aber ein wenig mehr unvorhergesehenes wäre schon schön gewesen.

    Fazit: Ich habe mir deutlich mehr versprochen von der Geschichte. Wahrscheinlich auch, da ich dachte, es würde mehr Enthüllungen und Konflikte geben. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht. Die Geschichte (oder Geschichten) bieten solide historische Unterhaltung. Leider jedoch ohne wirkliche Überraschungen, da wurde nicht das volle Potential der Storys ausgeschöpft. Außerdem hätte ich mir mehr Berührungspunkte zwischen den Handlungssträngen und den Frauen gewünscht. Alles in allem vergebe ich solide 3 Sterne.

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    Susen-Gudruns avatar
    Susen-Gudrunvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schöner Frauenroman, jedem zu empfehlen, der eine leichte Lesekost für zwischendurch sucht.
    Das glück am Ende des Ozeans

    Im Roman Das Glück am Ende des Ozeans geht es um drei Frauen, die um das Jahr 1876 aus den unterschiedlichsten Gründen den langen Weg mit dem Dampfer nach New York wagen und auf dieser Reise Freundinnen werden. Alle drei suchen ihr Glück in der neuen Heimat und ihr Leben wird immer wieder Berührungspunkte finden, auch wenn die Wege auf der Suche nach Glück sehr unterschiedlich sind.

    Der Schreibstil  der Autorin Ines Thorn ist sehr flüssig und der Wechsel zwischen den einzelnen Geschichten bringt Abwechslung in den Roman. Leider verliert der Roman zu Ende hin etwas an Spannung und einige der Entscheidungen der Protagonistinnen sind nicht nachvollziehbar. Das Lesevergnügen wird dadurch aber nur bedingt eingeschränkt.  Insgesamt handelt es sich um einen schönen Frauenroman und ist jedem zu empfehlen, der eine leichte Lesekost für zwischendurch sucht.

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    Bookflowervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichten dreier Frauen, die einen in ihren Bann ziehen.
    Kämpfe für deine Freiheit

    Im Buch geht es um drei Frauen, Annett, Susanne, Gottwitha, die sich auf ein Schiff Richtung New York treffen. Auf der langen Reise werden sie zu Freundinnen, denn etwas verbindet sie alle drei!

    Ich fand es gut das immer ein Kapitel zu einer der drei Frauen erzählt wird und nicht während dessen gemischt wird.  Während dem Lesen kommen immer mehr die verschiedenen Charakteren zum Vorschein und wie sie sich weiter entwickeln.
    Ihr Leben in ihren verschiedenen Welten meistern und daraus lernen. Wie sie mit Zusammenbrüchen klarkommen und wie sie daraus gestärkt hervor gehen um einen anderen Weg einzuschlagen.

    In der Geschichte kommt auch ein Beobachter drinn vor. Dies lässt die Spannung in der Geschichte noch steigen. Ich persönlich finde es toll das auch wahre geschichtliche Elemente in dem Roman verwoben wurden.

    Dieses Buch ist aufjedenfall für jeden etwas der gerne auf ferne Reisen sich begeben möchte, aber in Sicherheit auf seinem Sofa.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tasmetus avatar

    Drei Frauen gehen an Bord eines transatlantischen Dampfschiffes. Jede mit einem Traum im Herzen, jede in der Hoffnung auf ein besseres Leben. 

    Ines Thorn nimmt uns wieder mit auf eine Reise, um unsere Träume wahr werden zu lassen! Die Autorin erzählt die Geschichte von drei Frauen, die an ihre Träume glauben und mit viel Hoffnung im Herzen zu neuen Ufern aufbrechen. Die Schicksalgeschichten der drei Frauen sind berührend und mitreißend und motivieren uns, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.
    Begebt euch mit den drei Frauen in unserer Leserunde auf das spannende Abenteuer in eine neue Welt und entdeckt den neuen Roman "Das Glück am Ende des Ozeans" von Ines Thorn!

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    Eine farbenprächtige Auswanderer-Saga über drei Frauen und ihren Weg zum Glück in Amerika. Bremen, 1876: Drei Frauen gehen an Bord eines transatlantischen Dampfschiffes. Jede mit einem Traum im Herzen, jede in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Während der Überfahrt nach New York werden sie zu Freundinnen. Als die schwangere Susanne während einer stürmischen Nacht in Not gerät, eilen ihr die anderen zu Hilfe. Danach ist nichts mehr, wie es war - und ihre Schicksale sind für immer verbunden. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen, muss jede der Frauen lernen, dass man auch hier hart für seine Träume arbeiten muss. Dann taucht ein Fremder auf, der behauptet, ihr dunkles Geheimnis zu kennen. Und plötzlich steht alles, wofür sie gekämpft haben, auf dem Spiel …

    Mehr zur Autorin:
    Die Autorin Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren, arbeitete als Buchhändlerin und studierte Germanistik und Kulturphilosophie in Frankfurt. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie ihren Debütroman "Spiegeltänzerin".

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    Ines Thorn ist eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin.

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