Ines Thorn Der Maler Gottes

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Inhaltsangabe zu „Der Maler Gottes“ von Ines Thorn

Er ist von seiner Kunst besessen und kennt keine Kompromisse. Bereits als Kind hat Matthias Grünewald nur ein Ziel: Ein Werk zu schaffen, das Gott und der Schöpfung gerecht wird. Nichts kann ihn von seiner Vision abbringen - nicht sein eifersüchtiger Bruder, nicht die harten Lehrjahre und auch nicht Magdalena, mit der ihn eine innige Liebe verbindet. Heiraten wird er sie nie, denn seine Kunst steht immer an erster Stelle. Doch in seiner berühmten Magdalenenklage setzt er ihr ein unvergängliches Denkmal

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  • Rezension zu "Der Maler Gottes" von Ines Thorn

    Der Maler Gottes
    Klusi

    Klusi

    24. February 2011 um 23:11

    Schon als Kind ist Matthias ein Außenseiter. Die Leute munkeln, dass er anders ist, denn bereits seine Geburt stand unter einem schlechten Vorzeichen: er kam mit der Nabelschnur um den Hals zur Welt, wie ein Gehenkter. Als zweitgeborener Sohn soll er eigentlich ins Kloster gehen, aber schon früh wird seine große Begabung für die Malerei erkennbar und er lernt das Handwerk in der väterlichen Werkstatt. Als der Vater stirbt, jagt der eifersüchtige Bruder Matthias aus dem Haus, und dieser begibt sich auf Wanderschaft, um sich in Frankfurt eine Lehrstelle zu suchen. Unterwegs trifft er Magdalena, und die beiden jungen Menschen fühlen vom ersten Moment an eine Seelenverwandtschaft. Matthias malt sie, wie er sie sieht. Noch ahnt er nicht, dass Magdalena die große und einzige Liebe seines Lebens sein wird. Weitgehend bleibt diese Liebe jedoch unerfüllt, denn in Matthias' Leben ist kein Platz für eine Frau, eine Familie. Seine größte Leidenschaft ist und bleibt die Malerei. Ines Thorn hat einen ganz besonderen, unverkennbaren Schreibstil, der bereits bei ihrem Debüt auffällt. Ihre Romane bestechen durch eine ausdrucksvolle Sprache und die starke Darstellung der Gefühle, so auch hier. Ihre Charaktere sind besondere Menschen mit außergewöhnlichen, tragischen Schicksalen. Die Autorin lässt mit ihren Worten Bilder entstehen, von großer Intensität und Ausdruckskraft. Der Schreibstil im Präsenz schafft zusätzlich eine besondere Nähe zu den Protagonisten. Matthias Grünwald ist besessen von der Malerei und seinem Streben nach absoluter Perfektion, getragen von seinem Glauben, der schon an Fanatismus grenzt. Sein ganzes Dasein ist eine große Suche nach sich selbst, nach der Liebe und nach Vollkommenheit in seinen Werken. Ines Thorn beschreibt sein Leben als fortwährendes Ringen. Es ist ein steter Kampf, den er auf Dauer nicht gewinnen kann. 'Der Maler Gottes' hat mich gefesselt von Anfang an. Zwar mag uns diese leidenschaftliche Geisteshaltung des Malers heute fremd sein, aber es war eine andere Zeit, vieles war im Umbruch, auch die Religion. Die Autorin hat diese Stimmung sehr intensiv wiedergegeben. Grünwalds Werke werden so anschaulich beschrieben, dass ich sofort Lust verspürt habe, sie mir anzusehen. Die Beziehung der einzelnen Bilder zur Romanhandlung ist faszinierend, und man kann nur erahnen, wie viel Recherchearbeit dieser Geschichte vorausgegangen ist.

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  • Rezension zu "Der Maler Gottes" von Ines Thorn

    Der Maler Gottes
    Kouga

    Kouga

    29. May 2010 um 19:37

    Er ist von seiner Kunst besessen und kennt keine Kompromisse. Bereits als Kind hat Matthias Grünewald nur ein Ziel: Ein Werk zu schaffen, das Gott und der Schöpfung gerecht wird. Nichts kann ihn von seiner Vision abbringen - nicht sein eifersüchtiger Bruder, nicht die harten Lehrjahre und auch nicht Magdalena, mit der ihn eine innige Liebe verbindet. Heiraten wird er sie nie, denn seine Kunst steht immer an erster Stelle. Doch in seiner berühmten Magdalenenklage setzt er ihr ein unvergängliches Denkmal ... Die kurze Buchbeschreibung auf der Rückseite des Buches macht Appetit, aber nach der Hälfte des Buches vermisst man einfach die Spannung. Es liest sich eher wie eine reine Biografie. Mir fehlte einfach die Beziehung zum Protagonisten. Vielleicht kann ich mich auch einfach nicht in diese fanatischen Christen hinein versetzen. Ich fand es sterbenslangweilig und habe den Fehlkauf umgehend der DRK-Bücherstube vermacht. Mehr muss man dazu nicht sagen.

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  • Rezension zu "Der Maler Gottes" von Ines Thorn

    Der Maler Gottes
    Biestchen

    Biestchen

    22. April 2010 um 16:20

    Ich habe folgenden Klappentext auf meinem Buch, da ich eine Ausgabe von "Weltbild" habe: Schon seit seiner Kindheit ist der Maler Matthias Grünewald von einer einzigen Vision besessen: Er will ein Werk schaffen, das Gott und seiner Schöpfung gerecht wird. Nichts kann ihn von diesem Ziel abbringen, weder sein eifersüchtiger Burder noch die harten Lehrjahre und auch nicht Magdalena, die große Liebe seines Lebens. Doch auf dem Höhepunkt seines Schaffens wird er ihr ein unvergängliches Denkmal setzen… Ich muss sagen, dass mich das ganze von Anfang an sehr interessiert hat. Ich fand den Klappentext extrem gut und er machte mich neugierig. Als ich dann aber die ersten Seiten gelesen hatte, fand ich es zunächst nicht so gut. Ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen, der dem Ende des 15. und dem Anfang des 16. Jahrhunderts angepasst ist. Immerzu las ich Worte und Sätze, die ich von moderneren Büchern gewohnt war und oft verstand ich nicht ganz, wie das nun gemeint ist. Aber dann wurde es ganz einfach und das Buch hat mich wirklich gefesselt. Ich fieberte mit Matthias, verstand seine Denkweise über die Welt und die Menschheit, wenn auch er es anders ausdrückte. ^^ Auch Unverständnis machte sich breit. Ich habe Matthias beinahe dafür gehasst, dass er Magdalena verließ und nicht einfach bei ihr blieb und für sie sorgte. Verstand nicht, wie er seine Freunde, wegen seiner Suche nach der für ihn bestimmten Aufgabe von Gott, derart vor den Kopf stoßen konnte. Später verstand ich. Das Ende hat mich etwas überrascht, es ist sozusagen offen - ich habe mir meines weitergedacht. Es bleibt herrlich viel Freiraum für eigene Überlegungen, ähnlich denen von Matthias. Auch wenn ich nicht gläubig bin, wie Matthias es war, war ich gefesselt von der Schreibweise und den Erfahrung dieses großen Malers. Am Ende musste ich sogar ein paar Tränchen verdrücken, war einfach überwältigt von der großen Verzweiflung die hinüberschwappte. Es war die erste Romanbiografie, die ich gelesen habe und es war ein guter Auftakt zu vielen weiteren. Ich kann das Buch eigentlich nur empfehlen, obwohl es wohl nicht jedermanns Fall sein wird und viele mich sicher nicht verstehen können, dass ich es so gut finde.

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  • Rezension zu "Der Maler Gottes" von Ines Thorn

    Der Maler Gottes
    Winterzauber

    Winterzauber

    19. April 2010 um 22:11

    Mehr als na ja habe ich dafür nicht übrig, nachdem ich soviel davon gehört hatte, war ich doch gespannt. Vielleicht ist es für jemanden der absolut gläubig ist eine Offenbarung, für mich war es einfach nur enttäuschend und langweilig. Knapp an der Flop-Liste vorbei. Ich muss der Autorin zugute halten, dass es gut geschrieben ist, sonst hätte ich es sicher nicht zu Ende gelesen. Habe es 2006 gelesen und kann mich auch kaum noch an den Inhalt erinnern, nur das es mir nicht gefallen hat !!!

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  • Rezension zu "Der Maler Gottes" von Ines Thorn

    Der Maler Gottes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. November 2008 um 11:41

    Auch dies ist ein Buch, das ich immer wieder lesen kann. Nie war Ines Thorn so gut wie in diesem Buch oder in ihrem Erstlingswerk.