Ines Thorn Die Strandräuberin: Historischer Roman

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Inhaltsangabe zu „Die Strandräuberin: Historischer Roman“ von Ines Thorn

Eine Geschichte von Liebe und Meer. Sylt im Jahr 1713. Sinja ist auf der Insel eine Außenseiterin. Sie ist ein uneheliches Kind und muss von der Strandräuberei leben. Als jedoch im Sturm ein Schiff an den Strand getrieben wird, denkt sie nicht wie andere Räuber an Beute, sondern rettet einen Schiffbrüchigen vor dem sicheren Tod und versteckt ihn in ihrem Haus. Der Fremde gibt sich als Kapitän des gestrandeten Schiffes aus, doch Sinja glaubt ihm nicht. Sie ahnt, dass er ein Geheimnis vor ihr verbergen will – und verliebt sich doch gleichzeitig in den mysteriösen Unbekannten.

Ein wirklich tolles & interessantes Buch, das einen bewegt & begeistert!

— cityofbooks

Eine Liebesgeschichte im 18. Jahrhundert, mit Neid und Eifersucht

— anke3006

Spannung und gute Unterhaltung im richtigen Maß.

— ChattysBuecherblog
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  • Das Leben im 18. Jahrhundert zu Zeiten des nordischen Glaubens...

    Die Strandräuberin: Historischer Roman

    cityofbooks

    24. June 2017 um 11:29

    Sylt im Jahr 1711: Jördis lebt mit ihrer Großmutter auf Sylt, doch sie bleibt eine Außenseiterin, die sich als Strandräuberin durchschlagen muss. Ihre Vorfahren stammen aus Island, deshalb hängt sie noch dem alten nordischen Glauben an. Ihre einzige Gefährtin ist ausgerechnet die Tochter des Pfarrers, der Jördis für eine Hexe hält. Doch dann verlieben ihre Freundin Inge und sie sich in denselben Mann – und das Unglück nimmt seinen Lauf... Ich habe mich ehrlich gesagt die ganze zeit über nicht an historische Romane getraut, da mir aber das Cover und auch der Klappentext des Buches so gut gefallen haben, wollte ich es unbedingt lesen und bin positiv überrascht! Der Schreibstil der Autorin war flüssig, fesselnd und ergreifend. Ines Thorn hat eine wunderbare Atmosphäre geschaffen und das Leben zu dieser Zeit sehr gut zu Papier gebracht, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Ich musste mich allerdings ein wenig an die Erzählperspektive gewöhnen, da das Buch aus der Sicht eines Erzählers erzählt wird, was für mich nicht typisch ist. Jördis hat mir als Charakter auch richtig gut gefallen. Sie wirkt zierlich, unschuldig und ist sehr lieb. Ich mochte sie das gesamte Buch über sehr gern. Arjen fand ich auch echt toll! Er ist mutig, loyal, tapfer und kann Verantwortung übernehmen, was ich wirklich toll fand. Die anderen Charaktere waren auch alle wirklich sehr interessant und könnten nicht unterschiedlicher sein: die einen sind voller Liebe und Fürsorge, während die anderen sich nur von ihrem Hass leiten lassen. Die Handlung hat mir auch ziemlich gut gefallen, obwohl ich manchmal ein wenig das Gefühl hatte, dass sich die Geschichte ein bisschen zieht. Mir hat allerdings die Entwicklung, die besonders ein Charakter während der Geschichte durch macht sehr gut gefallen! Das Buch dreht sich rund um den nordischen Glauben, Eifersucht, Rache, Geheimnisse, wahre Freundschaft und natürlich auch die Liebe. Die Zusammensetzung all dieser Themen ist der Autorin wirklich großartig gelungen, konnte mich überzeugen und begeistern! Insgesamt ein wirklich tolles und interessantes Buch, das einen bewegt und begeistert!  

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  • Von Strandräubern und dem alten Glauben

    Die Strandräuberin: Historischer Roman

    Synaria

    28. April 2017 um 11:18

    Das Cover ist in dunklem Blau gehalten und wirkt mystisch verträumt, was mir sehr gut gefällt.Jördis ist ein junges Mädchen das auf der Insel Sylt in dem kleinen Örtchen Rantum lebt. Wie jedes Mädchen in Ihrem alter wünscht sie sich zu heiraten. Doch als sie ihrer Freundin an ihrem Geburtstag erzählt wen sie gerne hat und es der gleiche ist den auch Inge ihre Freundin gerne hat, läuft alles aus dem Ruder.Am Anfang lernen wir alle Charaktere kurz kennen und die Geschichte nimmt langsam an fährt auf. Nachdem es anfangs so etwas vor sich hin plätschert wird es nach dem ersten Drittel etwas spannender. Der Spannungsbogen und die Geschichte sind sehr schön umgesetzt. Der schreibstil ist klar verständlich ohne weite Ausschweifungen. Ein schöner historischer Roman bei dem man nicht von geschichtlichen Daten und Fakten erschlagen wird. Eine schöne Möglichkeit dem Alltag für ein paar Stunden zu entfliehen und in eine frühere Zeit einzutauchen.Vielen Dank an Aufbau Verlag GmbH & Co. KG für das Rezensionsexemplar.

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  • Das Leben auf einer Insel

    Die Strandräuberin: Historischer Roman

    anke3006

    17. April 2017 um 18:01

    Eine Geschichte von Liebe und Meer. Sylt im Jahr 1713. Sinja ist auf der Insel eine Außenseiterin. Sie ist ein uneheliches Kind und muss von der Strandräuberei leben. Als jedoch im Sturm ein Schiff an den Strand getrieben wird, denkt sie nicht wie andere Räuber an Beute, sondern rettet einen Schiffbrüchigen vor dem sicheren Tod und versteckt ihn in ihrem Haus. Der Fremde gibt sich als Kapitän des gestrandeten Schiffes aus, doch Sinja glaubt ihm nicht. Sie ahnt, dass er ein Geheimnis vor ihr verbergen will – und verliebt sich doch gleichzeitig in den mysteriösen Unbekannten. Ines Thorn hat einen Schreibstil, der dem Leser die alte Zeit auf der Insel zeigt. Eine Zeit in der es nicht einfach ist ohne Familie und den Halt in der Gemeinschaft zurecht zukommen. Auch der Glaube spielt eine große Rolle. Geschickt fügt die Autorin dies zu einer spannenden Geschichte zusammen. Ich habe mich gerne in diese, teilweise etwas düstere Inselwelt entführen lassen.

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  • Mein Leseeindruck

    Die Strandräuberin: Historischer Roman

    ChattysBuecherblog

    11. April 2017 um 08:17

    Bevor ich den Titel wahrgenommen hatte, fiel mir diese rennende Frau ins Auge. Sie scheint dem Schiff erwartungsvoll entgegen zu laufen. Tolle Farben, tolle Szene Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Es war Herbst geworden. Kommen wir zum Inhalt: Das Buch gliedert sich in zwei Teile mit insgesamt 32 Kapiteln, sowie einem Prolog und einem Epilog. Beginn der Geschichte ist 1711 auf Sylt. Hier macht schon der Prolog sehr deutlich, mit welchem Leid die Küstenbewohner leben mussten. Nicht nur, dass viele Seefahrer nicht mehr von der Reise zurück kamen, sondern auch die Situation derer, die keinen Mann oder keine Familie hatten. Armut, Hunger, Elend. Hier blieb dann oft nur der Diebstahl. Warten auf ein auflaufendes Schiff, dem man die Ladung klauen konnte. Sehr schnell lernt der Leser Jördis kennen. Jördis ist 16 und lebt bei ihrer Großmutter. Zwar nicht reich, aber zufrieden, leben die beiden in einem kleinen Dorf. Leider sind die beiden dem Pfarrer ein Dorn im Auge, da Jördis Großmutter den Göttern glaubt und nicht den christlichen Glauben hat, den der Pfarrer der Gemeinde darbringen möchte. Um seinen Willen durchzusetzen setzt er sogar seine Tochter gegen Jördis ein. Und das, obwohl die beiden einst dicke Freundinnen waren. Aber da gibt es noch Arjen, der Jördis gerne zur Frau möchte. Wäre da nicht Inge. Sehr schön beschreibt die Autorin die Umgebung und die Bewohner des kleinen Dörfchen. Da ist von weißgekalkten Friesenhäusern die Rede, mit der blau gestrichen Haustür, die mit Blumen und Ornamenten verziert ist. Ohne große Mühe, hatte ich mit den Beschreibungen sofort ein Bild vor Augen, dass eigentlich Harmonie verströmte. Umsomehr nahm natürlich meine Abneigung gegen den Pfarrer zu. Denn er wurde ganz bewusst recht kühl gehalten, so dass seine Machenschaften stets von Dunkelheit und Kälter umlagert waren. Auch die Beschreibung seiner Tochter Inge wurde immer kühler, so dass auch hier die Abneigung schnell zu nahm. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibungen des Orakel bzw. der Runen. Die Bedeutungen der einzelnen Runen hatte mich fasziniert. Sehr gut recherchiert und aufbereitet. Auch als Inge die eine Rune an sich genommen hatte, war sofort die Verbindung zu Unheil. Sehr emotional beschrieben! Aber auch die Legende von Rungholt berührt mich immer wieder. Auch hierauf wird nochmal explizit eingegangen. Fazit: Der Titel ist etwas irreführend. Der suggeriert, dass diese Sreandräuberin alleine tätig ist. Das ist sie aber bei weitem nicht. Titel wie: "Jördis und die Rune" ... wäre treffender gewesen. Wohl auch deshalb, weil der Leser erst ab etwa Mitte des Buches erfährt, was es mit dem Titel auf sich hat. Bs dahin ging es vielmehr um die beiden Mädchen Jördis und Inge. Der Rückentext des Buches erklärt m.E. viel zu viel und letztendlich fast die gesamte Story.  Dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Spannung und gute Unterhaltung im richtigen Maß.  Sollte ich irgendwann mal wieder zwei Raben in den Bäume sehen, werde ich daran denken, dass sie Odin alles wichtige erzählen werden

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