Ines Thorn Die Tochter des Buchdruckers

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Inhaltsangabe zu „Die Tochter des Buchdruckers“ von Ines Thorn

Zeiten der Liebe,
Zeiten des Krieges

Im Jahre 1621 überschattet der beginnende Dreißigjährige Krieg das Leben der Kaufmannssippe Geisenheimer. Während die Männer in die Schlacht ziehen, kämpfen die Frauen um das Erbe der Familie. Auf sich allein gestellt, bangt Marga in Leipzig um den Erhalt ihrer Druckerei, bis ein genialer Einfall sie vor dem Ruin rettet: Sie gründet eine der ersten Zeitungen des Reiches. Doch um an Neuigkeiten zu kommen, muss sie sich selbst auf die Schlachtfelder wagen.

Der zweite Band der großen Deutschlandsaga von Bestseller-Autorin Ines Thorn.

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  • Die Tochter des Buchdruckers

    Die Tochter des Buchdruckers

    Lyiane

    20. April 2014 um 18:04

    Der Titel und auch der Klappentext lassen vermuten, dass es sicher hier um nur eine Frau, nämlich Marga, handelt.  Aber in diesem Buch wird das Schicksal von vier Frauen erzählt und zwar eben von Marga, die in Leipzig mit ihrem Mann eine Druckerei betreibt und sich gegen ihren Mann, der sie ständig betrügt, und ihrem Sohn durchsetzen muss.  Dann Lila, die mit ihrem Mann und ihren Kindern eigentlich ein ganz gutes Leben führt, aber ein Geheimnis verbirgt, das sie einholt.  Riecke, die sich unbedingt ein Kind wünscht und dafür alles tun würde.  Und zum Schluss Judith, die verwitwet und nun auf der Suche nach einem neuen Mann ist. Sympathisch waren mir alle, außer Riecke, was eindeutig an ihrem egoistischen Handeln und ihrem Neid auf Lila liegt. „Die Tochter des Buchdruckers“ ist eigentlich der zweite Teil einer Reihe, aber davon habe ich gar nichts gemerkt. Das Buch kann also ohne Probleme als Einzelband gelesen werden. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und hat sehr gut zu einem historischen Roman gepasst. Die Worte, die die Protagonisten verwenden, sind der Zeit angepasst und die ganze Geschichte war gut in die historischen Begebenheiten eingepasst.  Die Autorin hat sehr authentische Charaktere geschaffen und starke Frauen, die sich in einer von Männern dominierten Zeit durchsetzen müssen. Das Ende war für mich zwar sehr überraschend, hat mich aber zufrieden gestellt.  Fazit: Ein toller historischer Roman mit zum Großteil sympathischen, aber auch authentischen Charakteren und der gut in den historischen Rahmen passt.  Für Leser von historischen Romane kann ich dieses Buch nur empfehlen! 

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  • Rezension zu "Die Tochter des Buchdruckers" von Ines Thorn

    Die Tochter des Buchdruckers

    mabuerele

    31. May 2011 um 16:55

    Der Roman beginnt mit dem Tode Gero Geisenheimers im Jahre 1621. Seine Eltern hatten das Handelshaus in Frankfurt aufgebaut (siehe: „Die Kaufmannsfrau“) . Jetzt führen es seine Enkel Arno und Andreas. Die Enkelin seines Bruders, Marga Mahlich, hat in Leipzig die Druckerei übernommen. Es ist die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Soldaten nähern sich Frankfurt. Auf den Märkten werden die Waren knapp. Rieke, Andreas` Frau, kennt nur eine Sorge. Sie möchte endlich schwanger werden, da davon der Anteil des Erbes von Gero abhängt. Und wenn ihr Mann nicht kann und will, dann muss Ersatz her… Lila, Arnos Frau, wird plötzlich mit einem Geheimnis aus ihrer Vergangenheit konfrontiert. Es bedroht nicht nur ihre Zukunft, sondern auch die ihre Kinder … Zu allem Übel bricht in Frankfurt die Pest aus… Auch in Leipzig gibt es Probleme. Vor Marga steht eines Tages eine junge Frau, die behauptet, von ihrem Mann schwanger zu sein … Der Autorin ist ein spannender historischer Roman gelungen, der anhand persönlicher Schicksale die Probleme der Zeit detailgetreu und historisch gut recherchiert aufarbeitet. Es wird deutlich, dass in Zeiten des Krieges die Hauptverantwortung für Familie, aber auch Geschäft auf den Frauen lag. Rassenhass, Intoleranz und Neid konnten die so schon schwierige Zeit vergiften. Dem gegenüber steht Opferbereitschaft, auch um den Preis der eigenen Gesundheit. Besonders die Charaktere der Frauen sind in ihrer Verschiedenartigkeit sehr gut herausgearbeitet. Die Entwicklung Margas von der duldenden Ehefrau zur selbstständigen Geschäftsfrau mit eigenen Ideen ist überzeugend. Lilas Hang zur Perfektion, den ich anfangs mit Unverständnis quittiert habe, wird in dem Moment begreifbar, als ihre Vergangenheit bekannt wird. Und sie hat einen Mann, der sie liebt – ohne Abstriche. Als Leser bin ich der Meinung, sie hat es verdient! Kurze Kapitel, in sich noch unterteilt, sorgen dafür, dass sich das Buch flott lesen lässt. Der Autorin gelingt es, die Spannung bis zum Ende zu halten. Dafür sorgt auch der stete Wechsel der Handlungsorte: Frankfurt, Leipzig, Antwerpen, Kriegslager.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Buchdruckers" von Ines Thorn

    Die Tochter des Buchdruckers

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2009 um 15:48

    Frankfurt, 1621. Gut 100 Jahre sind vergangen, seit Bertram und Gutta durch ihre Heirat die Familie Geisenheimer gegründet haben. Im zweiten Teil von Ines Thors groß angelegter Familienchronik begnen wir deren Enkeln Arno und Andreas, Ihren Frauen Rieke und Lila, ihrer Cousine Judith sowie deren Anverwandte Marga, die zwar Tigelgeberin des Buches aber bei weitem nicht die einzige Hauptfigur ist. Zwar sind ihre Schicksale verboben, dennoch hat jeder zudem noch mit persönlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und nicht für jeden steht am Ende das ersehnte und erträumte Lebensglück, denn für manchen erweist sich der erwählte Weg als Fluch mit traurigen Konsequenzen. Es ist ein farbiges Bild, das Ines Thorn von Frankfurt und Leipzig zur Zeit des dreißigjährigen Krieges zeichnet. Auch an den Geisenheimers geht der Krieg mit seiner Allgegenwärtigkeit, seinen Folgen und der damit verbundenen Bedrohung ihrer Existenz nicht spurlos vorbei, ebenso wenig wie am Leser, der sich durch Ines Thorns Erzählkunst in diese Zeit zurückversetzt fühlt und mit den Protagonisten mitfühlt und mitleidet, manchmal aber auch Abneigung gegen deren Handlungsweisen verspürt. Nicht immer kann man sich identifizieren, nicht immer bringt man Verständnis auf aber immer erreicht es Ines Thorn, dass man sich mit ihren Protagnonisten auseinandersetzt, sich über sie Gedanken macht. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Buch mehr Seiten hat, um den Protagonisten noch mehr Raum für ihr Schicksal zu geben. Dadurch, dass es vier - zwar verwobene - Stränge waren (Lila, Judith, Marga und Rieke) gingen mir manche Dinge zu schnell und zu glatt. Ich mag es, wenn Protagonisten über einen längeren Zeitraum kämpfen müssen und sich manche Dinge wirklich über ein komplettes Buch ziehen, so wie es auch bei der Kaufmannstochter der Fall war. Hier in diesem Buch mussten sie sich nur wenigen dramatischen Schwierigkeiten stellen, die dann aber häufig nach wenigen Seiten schon beiseite geräumt waren oder nicht wirklich Konsequenzen hatten. Im Gegenzug kam dadurch, dass es eben nicht ein oder zwei Protagonisten sondern mehrere waren, nie Langweile beim Lesen auf, weil sich die Handlungsstränge sehr gut ergänzt bzw. abgewechselt haben und die Handlung zudem mit dem Dreißigjährigen Krieg eine wirklich interessante Rahmenhandlung hatte, sodass auch Leser, die sich für historische Ereignisse interessieren, nicht zu kurz kommen. Ich freue mich jedenfalls auf die nächste Generation der Geisenheimers und bin gespannt, mit welchen Schwierigkeiten diese zu kämpfen haben wird.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Buchdruckers" von Ines Thorn

    Die Tochter des Buchdruckers

    beowulf

    12. January 2009 um 07:28

    Der zweite Teil der Deutschlandsage von Ines Thorn focusiert sich diesmal uf einen kurzen Zeitabschnitt am Anfang des dreissigjährigen Krieges. Der Sohn von Bertram Geissenheimer, dem Protagonisten des ersten Teils, Gero Geissenheimer stirbt als reicher Mann und hinterlässt zwei Söhne und einen Adoptivsohn, ausserdem wird er noch beerbt von der Tochter seines Bruders, einer Druckerin aus Leipzig. Zwischen Frankfurt und Leipzig als Handlungsorten treibt die Autorin den Spannungsbogen um die Geissenheimers auch flott voran. Ihre lebendige und bildhafte Sprache zieht den Leser gleich in die Zeit hinein.Getragen wird die Geschichte von den vier Frauen der Geissenheimers, Rieke und Lilla, die beiden Ehefrauen der Geisseneimer Söhne, Judith und dann Marga, die titelgebende Buchdruckerin aus Leipzig. Die Spannungen zwischen den Personen werden mit facettenreichen, differenzierten Characteren gezeichnet, keine schwarz-weiß gut/böse Figuren, sondern Menschen mit ihrer eigenen Entwicklung und ihren Schwächen und Stärken. Wie bei Ines Thorn üblich ein gut recherchiertes Buch in dem die historischen Bezüge stimmig sind- so wie es nicht war, aber hätte sein können. Ein sehr empfehlenswerter Band, auf die Fortsetzung darf man gespannt sein.

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