Ines Thorn Die Verbrechen von Frankfurt - Höllenknecht

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Inhaltsangabe zu „Die Verbrechen von Frankfurt - Höllenknecht“ von Ines Thorn

Mord und schwarze Magie Frankfurt, 1532. Auf dem Römer wird ein menschlicher Arm gefunden, ein paar Tage später ein Bein. Die Frankfurter sind sicher: Ein Kannibale treibt sein Unwesen. Und das ausgerechnet zur Herbstmesse, zu der Händler aus aller Welt in die Stadt strömen! Nur Richterswitwe Gustelies und Tochter Hella lassen sich von der Aufregung nicht anstecken. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie bald auf eine Spur. Ein magisches Buch soll im Umlauf sein, und mancher würde töten, um es zu besitzen.

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  • Rezension zu "Die Verbrechen von Frankfurt. Höllenknecht" von Ines Thorn

    Die Verbrechen von Frankfurt - Höllenknecht
    smutcop

    smutcop

    13. July 2012 um 18:27

    Ein toller gut recherchierter Kriminalroman aus dem Frankfurt des Jahres 1532. Hat aufgrund seiner komplexen Handlungsstränge wirklich das Zeug für einen unterhaltsamen TV Film! Wiedereinmal stürzt sich die Gattin des Richters, die junge Hella, mit ihrer Mutter, Hals über Kopf in einen tollen Kriminalfall. Innerhalb weniger Tage, werden in verschieden Stadtteilen ebensolche menschlichen Teile gefunden.. Erst ein Arm, später ein Bein usw.. und das vor der wichtigen Messe. Hellas Mann bekommt also wieder ungefragt Unterstützung beim Ermitteln.

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  • Rezension zu "Die Verbrechen von Frankfurt. Höllenknecht" von Ines Thorn

    Die Verbrechen von Frankfurt - Höllenknecht
    JED

    JED

    31. August 2011 um 09:34

    Kurzinhalt: Mitten im größten Messebetrieb wird im Frankfurt des Jahres 1532 ein menschlicher Arm gefunden. Es dauert nicht lange, bis noch mehr Körperteile in der Stadt verstreut aufgefunden werden. Alle weisen seltsame Bissspuren auf. Sollte ein Menschenfresser in Frankfurt sein Unwesen treiben? Die Einwohner sind entsetzt und beschuldigen sich bald gegenseitig. Nur die Richtersfrau Hella und ihre Mutter Gustelies stellen bald fest, dass hier noch etwas anderes dahinter steckt. Und dies hat mit einem Buch zu tun, für das manche über Leichen gehen würden. Meine Meinung: Ines Thorn stützt sich in ihrem 2. Band der „Verbrechen von Frankfurt“ auf eine wahre Begebenheit. 1605 wurde tatsächlich die zerstückelte Leiche eines Juweliers in Frankfurt gefunden. Das entsprechende Flugblatt dazu ist der Geschichte von Thorn vorangestellt. Die Geschichte drumherum ist erfunden. Und das leider sehr schlecht. So begeistert ich von Band 1 (und übrigens auch Band 3) der Verbrechen von Frankfurt war, dieser 2. Band ist leider einfach nur lieblos und - wie die Leichenteile - mehr als zerstückelt. Es mag einfach keine rechte Spannung aufkommen. Denn außer, dass eben hin und wieder ein Körperteil gefunden wird, passiert nichts. Hella mag auch nicht mehr so recht ermitteln und lieber eine gute Ehefrau sein. Doch dann sieht sie ihren Mann mit einer anderen und zieht für eine Weile aus. Gustelies verliebt sich in einen Sarrazenen, der in diesem Band zu den entscheidenden Ermittlungsergebnissen beiträgt. Als hätte sich Thorn nicht mehr getraut, den Frauen das Zepter zu überlassen. Hat sie sich so sehr von den Rezensenten des 1. Bandes verunsichern lassen, die diese toughen Frauen als unrealisitisch empfanden? Denn war es im ersten Band noch der Klugheit und Gewitztheit der beiden Frauen zu verdanken, dass der Fall gelöst wurde (und das macht den Charme dieser Bände zum größten Teil ja aus), gehen sie in diesem Band eher unter. Stattdessen erschöpft sich Thorn auf mehreren Seiten darüber, wie Gustelies sich im Spiegel betrachtet und als alt empfindet. Oder wie Hella auf Regen hofft. Als wüsste sie die restlichen Seiten nicht zu füllen. Nebenbei darf man noch die theologischen Dispute von Pater Nau und Bruder Göck verfolgen oder sich das eine oder andere Rezept von Gustelies anlesen. Da wirken auch die Geschehnisse um das geheimnisvolle Buch, das irgendwann auch noch eine Rolle spielt, mehr als konstruiert. Und auch wenn man bis zum Schluss hofft, dass alles irgendwie noch einen Sinn und Zusammenhang hat, so wird man enttäuscht. Tatsächlich werden einige Rätsel bis zum Schluss nicht aufgeklärt und das lässt den Leser, der versucht hat mitzuraten, eher frustriert zurück. Ja, man fühlt sich auf eine falsche Fährte gelockt. Auch auf den titelgebenden „Höllenknecht“ wartet man bis zum Schluss vergebens. Fazit: Der Fluch des 2. Bandes? Man kann ihn getrost auslassen und sich gleich dem Dritten zuwenden, der bedeutend besser ist.

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  • Rezension zu "Die Verbrechen von Frankfurt. Höllenknecht" von Ines Thorn

    Die Verbrechen von Frankfurt - Höllenknecht
    Raubrittertorsti

    Raubrittertorsti

    28. June 2010 um 22:50

    Typisch Ines Thorn: Erst wird ein Arm gefunden, dann ein Bein und am Ende lösen Gustelis und Hella den Fall aus dem Frankfurt des 16.Jahrhunderts.

  • Rezension zu "Die Verbrechen von Frankfurt. Höllenknecht" von Ines Thorn

    Die Verbrechen von Frankfurt - Höllenknecht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. October 2009 um 09:00

    Im mittelalterlichen Frankfurt werden nach und nach menschliche Leichenteile gefunden. Dies erweckt die Neugier der jungen Richtersgattin Hella und deren Mutter Gustelies. Leider muss der Kriminalfall weit hinter der Beschreibung des Privatlebens von Hella und ihrem Mann zurückstehen. Dadurch wird das Buch recht langatmig. Für mich war dies das schwächste Buch von Ines Thorn, das ich bisher gelesen habe.

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  • Rezension zu "Die Verbrechen von Frankfurt. Höllenknecht" von Ines Thorn

    Die Verbrechen von Frankfurt - Höllenknecht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2009 um 16:11

    Hätte ich nicht gewusst, dass mich hier ein Roman erwartet, der aus der Sicht des 21. Jahrhunderts für Leser des 21. Jahrhunderts geschrieben wurde und dementsprechend modern "daher kommt", sprich in einer lockeren und auf heutige Verhältnisse angepassten Sprache geschrieben ist und dessen Protagonisten mehr nach heutigen Vorstellungen handeln, dann wäre ich wirklich enttäuscht gewesen. Der Roman könnte eigentlich genauso gut im Frankfurt des Jahres 2009 spielen. Die historische Kulisse ist schön aber - bis auf die kriminalistischen Ermittlungsmethoden - fast durch die heutige Zeit austauschbar. So bin ich mit einer anderen Ewartungshaltung als sonst an das Buch gegangen und habe mich gut unterhalten gefühlt, denn beim Lesen habe ich mich das ein oder andere mal herzhaft über die Protagonisten amüsiert. Der Kriminalfall selbst rückt eher in den Hintergrund. Ich muss gestehen, ich fand ihn eher uninteressant, weil der Leser durch den Prolog eigentlich schon weiß, was passiert ist, er tappt nur bis zum Schluss im Dunkeln, was den Täter und das Motiv angeht. Damit ist dem Richter Heinz Blettner und seiner Frau Hella einen Schritt voraus. Der Höllenknecht ist für mich ein Roman, der in die Kategorie Wohlfühlkrimi fällt. Gut lesbar, liebenswerte Protagonisten, deren Probleme hier in diesem Buch einen großen Raum einnehmen und ein übersehbares Maß an Gewalt - hier unterscheidet sich der Höllenknecht wirklich von der Galgentochter, was mich sehr angenehm überrascht hat. Das historische Frankfurt ist für mich immer wieder eine Reise in die Vergangenheit wert, und gerade die im Roman stattfindende Herbstmesse ist laut, bunt und voller Leben. Die Stadt platzt aus allen Nähten und dieses Ambiente wurde von Ines Thorn sehr gut eingefangen. Die Protagonisten muss man allerdings wirklich so nehmen, wie sie sind - modern und nicht immer zeitgemäß. Wenn man das schafft, dann ist dies der richtige Roman für einen gemütlichen Sonntag auf der Couch.

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