Ines Thorn Unter dem Teebaum

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Inhaltsangabe zu „Unter dem Teebaum“ von Ines Thorn

Ein fesselndes Familienschicksal aus dem Land der Traumpfade Lange Jahre hat Walter Jourdan gebraucht, um sein berühmtes Weingut der rauen Erde abzuringen. Seine einzige Tochter Amber soll den Besitz einmal erben und bewirtschaften. Für den machthungrigen Verwalter Steve Emslie ist klar: Er wird Amber heiraten und damit Herrscher über das Gut sein. Doch Amber liebt heimlich einen anderen – den Aborigine Jonah. Mit ihm will sie das Erbe der Eingeborenen bewahren. Doch damit trifft sie überall auf Unverständnis und Ablehnung. Und Steve ist zu allem bereit, um das junge Glück zu zerstören.

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  • Rezension zu "Unter dem Teebaum" von Ines Thorn

    Unter dem Teebaum

    LiesaB

    30. December 2010 um 03:04

    In diesem Buch wird die Geschichte von Amber Jourdan erzählt, die auf einer großen Weinplantage in Austrlien geboren wurde und hier aufgewachsen ist. Der Roman beginnt in der zweiten Hälfte des vergengenen Jahrhunderts. Amber hat studiert und ist die erste Winemakerin in ihrem Bezirk. Außerdem liebt sie einen jungen Aborigini und ist von ihm schwange, das gefällt dem Vorarbeiter des Weingutes gar nicht, er will den Platz an ihrer Seite. Ines Thorn versteht es eine flüssige Geschichte zu erzählen, die den Lesen in ihren Bann zieht. Leider ist das Thema, welches behandelt wird, nichts neues. Während des Lesens hatte ich das Gefühl, das Buch bereits zu kennen. Das Leben der Aboriginis kommt meiner Meinung nach zu kurz. Hier hätte ich mir mehr Detailgenauigkeit gewünscht. Die Charaktere von Amber und Steve sind mir persönlich zu sprunghaft. Alles in allem wirkt die Geschichte sehr konstruiert, nicht glaubhaft. Dennoch kann ich das Buch den Lesern empfehlen, die gern über Australien lesen. Durch die gute Erzählweise wird es nicht langweilig.

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  • Rezension zu "Unter dem Teebaum" von Ines Thorn

    Unter dem Teebaum

    HelgaR

    19. October 2010 um 14:03

    Ein fantastisches Buch über eine australische Familie, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, bis man es zu Ende gelesen hat. Amber, die einzige Tochter und Erbin eines großen Weingutes liebt Jonah, einen Aborigine, dessen Clan auf dem Gut arbeitet und am Rande davon angesiedelt ist. Amber hat ihr Studium zum Winemaker mit einem Diplom abgeschlossen und ist nun der erste weibliche Winemaker in Barossa Valley. Sie kehrt nach Hause zurück, um bei ihrem Vater als Kellermeisterin zu arbeiten. Ihr Traum ist es, Jonah zu heiraten, obwohl er schwarz ist, mit ihm eine Familie zu gründen, mit ihm das Gut zu leiten und neue Rebsorten zu züchten. Allerdings wollen weder die Aboriniges, noch ihr Vater und schon gar nicht der Verwalter, der Amber und das ganze Gut haben will, dass "schwarz" und "weiß" sich verbinden. Der Hass der Weißen auf die Ureinwohner, die Aboriniges, kommt hier sehr stark zur Geltung und man kann auch mitverfolgen, wie die Voreingenommenheit mancher Menschen zum Tragen kommt, ohne dass sie Näheres über die "Schwarzen" wissen. Ein berührendes Buch, mit sehr starken Persönlichkeiten, das einem von Beginn an in Atem hält, aber auch mit wunderschönen Szenen, bei denen einem der Schauer über den Rücken läuft. Die Beschreibung eines Weines, bei dem man den Geschmack direkt selbst am Gaumen spüren kann, so intensiv ist die Schilderung. Und die Geschichte von der Traumzeit und der Regenbogenschlange, obwohl ich sie schon kannte, konnte man diese Traumpfade und Songlines förmlich mitempfinden. Ich habe dieses Buch an einem Tag ausgelesen, weil es mich so in seinen Bann gezogen hat, dass ich einfach nicht aufhören konnte. Ich hätte auch gerne den Schluß des Buches noch ein wenig ausführlicher gehabt, das kam mir etwas zusammengepresst vor. Ein wunderschönes Buch, das ich nur wärmstens empfeheln kann. Ich hoffe sehr, dass es vielleicht nochmal ein Buch in der Art geben wird. Übrigens der Titel des Buches "Unter dem Teebaum" konnte schöner und treffender nicht sein.

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  • Rezension zu "Unter dem Teebaum" von Ines Thorn

    Unter dem Teebaum

    LovelyRita

    11. May 2008 um 19:07

    Die Aufklärung des Verbrechens war mir etwas zu vorhersehbar.

  • Rezension zu "Unter dem Teebaum" von Ines Thorn

    Unter dem Teebaum

    Henriette

    10. July 2007 um 08:53

    Inhaltsangabe: Walter Jourdan besitzt ein großes Weingut im Süden Australiens, weit über die Grenzen bekannt, herrschaftlich und fruchtbar. Amber ist seine einzige und geliebte Tochter, die den Besitz einmal erben und bewirtschaften soll. Der Verwalter des Gutes, Steve Emslie, macht sich Hoffnungen, als Ehemann Besitzer und somit Herrscher über das Gut zu werden. Doch er hat die Rechnung ohne Amber gemacht. Sie liebt einen jungen Aborigine, der mit seinem Clan am Rande des väterlichen Weinguts lebt. Ambers Liebhaber stirbt auf tragische Weise während einer gemeinsamen Nacht. Dieser Moment verändert alles: Durch hinterhältige Erpressung fühlt sich Amber zur Ehe mit Steve Emslie gezwungen, die Aborigines verlassen die Plantage, das Weingut ist ständigen Bedrohungen unterworfen - das Glück der Jourdans droht zu zerbrechen. Erst als Jonah, Ambers geliebter Sohn, sein Wissen über die Teebaumölherstellung und die Wirkung der heilenden Pflanze mit nach Hause bringt, gibt es wieder Hoffnung - die Familie plant den Aufbau einer Teebaumplantage, der Pflanze, die die Eingeborenen wegen ihrer strahlend weißen Blüten den "Schnee des Sommers" nennen. Welche Rolle spielt das Teebaum-Totem der Aborigines für Amber und ihr Leben? Sollte sich das Verbrechen an ihrem Geliebten tatsächlich aufklären? Wird Amber durch den charmanten Arzt Dr. Lorenz endlich ihren inneren Frieden finden? Eigene Meinung das Buch ist beendet. Es war sehr gut zu lesen. Als Roman sehr gut. Sollte jemand allerdings mehr über das Land erfahren wollen hat der Leser hier im Belletristik-Bereich nichts zu suchen. Dafür sind es Romane. Beschreibungen sind der Schriftstellerin wirklich gut gelungen. Da es das erste Buch von Ines Thorn war, bin ich nicht abgeneigt, weitere Bücher von ihr zu lesen.

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