Ines Witka Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

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Inhaltsangabe zu „Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch“ von Ines Witka

Ein Mitmachbuch. Das unterhaltende Sachbuch bringt zwei elementare Bedürfnisse des Menschen zusammen: Erotik und Schreiben. Sexualität und Kreativität befeuern sich gegenseitig. Zwei Kulturtechniken, die die Menschheit vorangebracht haben. Über 50 Vorschläge, wie man Zugang zum erotischen Schreiben – und zur eigenen Erotik – findet. Textbeispiele, Bilder, Grundlagenwissen, viele Spiele und Übungen: für einzelne Szenen, Dialoge oder eine ganze Geschichte mit Spannungsaufbau. Die Impulse können gleich umgesetzt werden. Haben Sie einige Blatt Papier oder ein Notizbuch und Stifte griffbereit, wenn Sie dieses E-Book lesen! Die Überschriften der Kapitel sind in einem klassischen Schreibspiel, dem Abecedarium, entstanden. Passend zu den Stichwörtern findet sich Wissenswertes zu Erotik und Sexualität und zur Geschichte erotischer Kunst und Literatur.

Eine gute Inspiration und schöne Ideen.

— HappySteffi

Das Team war stets bemüht. Leider konnte mich das Ergebnis weder überzeugen noch helfen, das Thema zu meistern.

— Wedma

Vielseitige Inspirationen

— Areti

Dieses Buch macht wirklich Spaß und ist perfekt für alle, die gerne schreiben!

— anya_sunita

Ein schönes Buch für Einsteiger. Erfahrenen Schreibern der erotischen Literatur kann es jedoch leider nicht wirklich helfen.

— StMoonlight

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  • Leserunde zu "Perle um Perle" von Ines Witka

    Perle um Perle

    konkursbuchVerlag_Claudia_Gehrke

    Wir laden euch herzlich ein zur Leserunde zu "Perle um Perle" von Ines Witka - Entwicklungsroman, erotische Erzählung und Familiendrama in einem.  Wir verlosen 10 Leseexemplare. Um euch für eines zu bewerben, hinterlasst einen Beitrag im Unterthema "Bewerbungen", in dem ihr eine der folgende beiden Fragen beantwortet: Was macht für euch einen guten erotischen Roman aus? Und/oder: Wieso möchtet ihr "Perle um Perle" lesen. Natürlich könnt ihr auch mit einem eigenen Exemplar mitmachen. Wir freuen uns auf euch! Der Inhalt: Die junge Magarete Henner entdeckt eines Nachmittags eine Perlenkette im Schaufenster eines Antiquitätengeschäfts. Intuitiv überkommt sie der tiefe Wunsch, die Kette zu besitzen. Es ist, als bergen die Perlen ein Geheimnis, welches sich erst enthüllen wird, wenn sie ihr gehören. Als sie dem Besitzer Ignatz Steinfels erklärt, dass sie sich den hohen Preis der Kette nicht leisten kann, macht er ihr ein Angebot: Für jede sinnliche Geschichte, die sie ihm erzählt, erhält sie eine Perle. Überrascht von der Chance, lässt sich die scheue Magarete darauf ein. Um ihren Teil der Abmachung zu erfüllen, lässt sie sich von einem erotischen Abenteuer zum anderen treiben, bis das Spiel für beide eine unerwartete Wendung nimmt. Noch ahnt sie nicht, dass Steinfels ein Mann mit einer sehr speziellen Obsession ist. Die Autorin beschreibt lustvoll anhand der Kunstwerke und Inszenierungen des Kunstsammlers Ignatz Steinfels die Bewegungsgesetze des Unterbewussten. Dabei begibt sich Margarete auf eine tiefenpsychologische Reise, die nicht nur ihre eigene Erotik, sondern auch lange verlorene Erinnerungen wieder ans Licht bringt. Diese Geschichte steckt voller Täuschungen und Wandlungen, denn weder Margarete Henner noch Ignatz Steinfels handeln mit der Wahrheit. Einen Einblick in das Buch gibt es auf dem Blog: http://perleumperle.tumblr.com/ auf dem Autorin und Lektorin über das Schreiben, Lektorieren, das Buch, die Veranstaltungen zum Buch und mehr bloggen. Außerdem gibt es eine Leseprobe unter: http://www.konkursbuch.com/html/net%202015/leseprobe%20witka.html Die Autorin: Ines Witka studierte mehrere Semester Kunst, bevor sie sich für ein Studium der Verlagswirtschaft entschied. Nach dem Diplom lehrte sie als Trainerin in verschiedenen Verlagen und IT-Unternehmen. Von 2000 bis 2012 arbeitete sie als Texterin in der Werbebranche. 2012 Master of Arts in Biografischem und Kreativem Schreiben an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. Seitdem konzipiert und realisiert sie Schreibwerkstätten und Workshops zum erotischen, kreativen und biografischen Schreiben. 2015 ist Ihr Mitmach- und Inspirationsbuch „Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte“ erschienen.

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  • Leserunde zu "Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch" von Ines Witka

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    konkursbuchVerlag_Claudia_Gehrke

    Träumt ihr davon den nächsten Erotik Bestseller zu verfassen? Oder wollt ihr lernen, wie ihr eure sexy Fantasien und Wünschen in Worte fassen könnt - vielleicht auch nur für euch selbst oder euren Partner? Dann seid ihr hier genau richtig! Ich lade euch herzlich zu der Leserunde zu Ines Witkas Mitmach- & Inspirationsbuch "Dirty Writing" ein und warne euch gleich vor: Diese Leserunde wird etwas ungewöhnlich. Mit 50 Übungen, Grundlagenwissen für Schreibende und aufregenden Textbeispielen ist "Dirty Writing" nicht nur ein Lehrbuch zum erotischen Schreiben, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Übungen direkt ins Buch hinein zu schreiben und so nach und nach nicht nur das erotische Schreiben zu meistern, sondern auch die eigene Lust besser kennenzulernen. Mehr zum Buch: Ein Mitmachbuch. Das unterhaltende Sachbuch bringt zwei elementare Bedürfnisse des Menschen zusammen: Erotik und Schreiben. Sexualität und Kreativität befeuern sich gegenseitig. Zwei Kulturtechniken, die die Menschheit vorangebracht haben. Über 50 Vorschläge, wie man Zugang zum erotischen Schreiben – und zur eigenen Erotik – findet. Textbeispiele, Bilder, Grundlagenwissen, viele Spiele und Übungen: für einzelne Szenen, Dialoge oder eine ganze Geschichte mit Spannungsaufbau. Die Impulse können gleich umgesetzt werden. Die Überschriften der Kapitel sind in einem klassischen Schreibspiel, dem Abecedarium, entstanden. Passend zu den Stichwörtern findet sich Wissenswertes zu Erotik und Sexualität und zur Geschichte erotischer Kunst und Literatur. Mehr zur Autorin: Ines Witka hat 2012 einen Master of Arts im Biografischen und Kreativen Schreiben and der Alice Salomon Hochschule in Berlin erworben. Seitdem konzipiert und realisiert sie Workshops zum erotischen, kreativen und biografischen Schreiben. Die Leserunde: In der Leserunde besprechen wir, welche Übungen euch am meisten gefallen & helfen, wie die Textbeispiele auf euch wirken und wie sich eure eigene Erfahrung als Schreibende & Liebende durch das Buch verändert. Autorin Ines Witka diskutiert mit und freut sich schon auf die Rückmeldungen & Diskussionen ihrer LeserInnen. Wir verlosen 10 Exemplare von Dirty Writing für Schreibbegeisterte & Erotikliebhaber. Bewerbungsfrage: Was fasziniert euch am erotischen Schreiben? Bewerbt euch bis zum 12.5. und seid mit dabei! Wer bereits ein Exemplar von "Dirty Writing" hat, ist natürlich auch herzlich eingeladen teilzunehmen.

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    konkursbuchVerlag_Claudia_Gehrke

    14. September 2015 um 11:00
  • Dirty writing

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    HappySteffi

    12. September 2015 um 01:16

    Dirty writing ist ein Mitmachbuch,das seine Leser dazu anregen soll über sich, seine Sexualität und seine Bedürfnisse nachzudenken und darüber hinaus einen Impuls zu erlangen sich besser auf das gekonnte zu Blatt bringen jener Situationen einzulassen. In themenbezogenen Texten wird ein Kapitel eingeläutet. Mit Erklärungen, Bildern, Wissenswertem oder gar von der Autorin selbst gemachten Übungen wird eine Grundstimmung erzeugt, die bei der abschließenden Übung zu dem jeweiligen Kapitel hilft. Hierfür findet man extra Platz zum Schreiben. Die Aufgaben müssen nicht zwangsweise in vorgegebener Reihenfolge gemacht werden, manchmal fällt einem zu einem bestimmten Thema nichts ein, überspringt dieses, kann aber zwischenzeitlich immer wieder zurückspringen. Das gefällt mir sehr gut am Aufbau dieses Buches. Auch das es in Dirty writing nicht schamlos und wirklich „dirty“ zugeht gefällt mir. Hier ist zwar jeder seines eigenen Glückes Schmied, das heißt je „schmutziger“ und ausufernder die Schreibprozesse des Lesers/Schreibers werden, desto „schmutziger“ steht das Gesamtwerk am Ende auch im Regal. Jedoch wird in der Aufgabenstellung und in den dazugehörigen Texten viel Wert auf Ästhetik und ansprechende Wirkung gelegt. Was mir nicht so gut gefällt ist dagegen der für meinen Geschmack zu starke Buchrücken. Zwar sorgt dieser dafür, dass das Buch nachdem man einige Übungen gemacht hat nicht zerfleddert, jedoch ist es kaum möglich das Buch aufgeschlagen liegen zu haben um vernünftig darin schreiben zu können. Das Buch als Aufgabenheft zu sehen und diese auf gesonderten Zetteln zu lösen ist eine Möglichkeit, jedoch verliert dann der Bereich zum Schreiben für mich seinen Sinn. Das Buch ist sicherlich eine tolle Möglichkeit seine eigenen Schreibkünste auf dem erotischen Gebiet weiter auszubauen und zu verfeinern. Außerdem finde ich den Gedanken interessant, das Buch als Paar zu bearbeiten um so mehr über die Phantasien des Partners zu erfahren. Auf jeden Fall ein gelungenes Buch.

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  • Sehr gut

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    aida-red

    10. September 2015 um 21:36

    Dirty Writing ist ein sehr gutes Buch, das auf jeden Fall seinen Zweck erfüllt. Man lernt einige Tricks 'dirty' zu schreiben, außerdem ist es sehr unterhaltsam geschrieben. Sehr empfehlenswert!

  • Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    laraundluca

    30. August 2015 um 12:30

    Inhalt: Ein Mitmachbuch. Das unterhaltende Sachbuch bringt zwei elementare Bedürfnisse des Menschen zusammen: Erotik und Schreiben. Sexualität und Kreativität befeuern sich gegenseitig. Zwei Kulturtechniken, die die Menschheit vorangebracht haben. Über 50 Vorschläge, wie man Zugang zum erotischen Schreiben – und zur eigenen Erotik – findet. Textbeispiele, Bilder, Grundlagenwissen, viele Spiele und Übungen: für einzelne Szenen, Dialoge oder eine ganze Geschichte mit Spannungsaufbau. Die Impulse können gleich umgesetzt werden. Haben Sie einige Blatt Papier oder ein Notizbuch und Stifte griffbereit, wenn Sie dieses E-Book lesen! Die Überschriften der Kapitel sind in einem klassischen Schreibspiel, dem Abecedarium, entstanden. Passend zu den Stichwörtern findet sich Wissenswertes zu Erotik und Sexualität und zur Geschichte erotischer Kunst und Literatur. Meine Meinung: Da ich gerade selbst dabei bin ein Buch zu schreiben, freute ich mich sehr auf dieses Übungsbuch und hatte große Erwartungen. Denn erotsiche Szenen schreiben sich gar nicht so leicht. Der Sprachgebrauch ist aus meiner Sicht teilweise wirklich grenzwertig. Erotik, Sex, schamlos schreiben ist ja gut und schön, aber das Ganze sollte mit einem gewissen Stil formuliert sein. Das vermisste ich hier etwas. Dabei dachte ich, dass es genau darum geht. Erotische Szenen schreiben auf gefühlvolle, detaillierte Art und Weise mit einem gewissen Niveau. Nicht diese ordinäre Wortwahl aus billigen Pornos. Es ist mehr Mit-mach-Buch, als ich dachte. Viele Seiten sind lediglich liniert um verschiedene Übungen durchführen zu können. Ich dachte mehr an ein Sachbuch, an eine Anleitung zum Schreiben üben mit diversen Aufagben, die  auf einem seperaten Blatt durchgeführt werden. Schon die erste Übung hatte es in sich. Man mag es nicht glauben, aber es ist nicht gerade einfach zu jedem Buchstaben des Alphabeths ein Wort zu finden, das man mit Erotik in Zusammenhang bringt. Aber dann gibt es zum Glück auch wieder Übungen, dir mir leichter fielen, bei denen man ohne nachzudenken einfach drauf los schreiben konnte, durfte und sollte. Ich konnte das Buch am Stück lesen und bearbeiten. Ich habe mir sehr lange Zeit genommen, es immer wieder hervorgekramt, mich mit einem Thema und einer Übung befasst. An manchen bin ich gescheitert, an einigen verzweifelt, andere haben wirklich Spaß gemacht. Es hat mich teilweise wirklich dazu angeregt, die Dinge mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, mich zu öffnen. Aber im Schreiben hat es sich letztendlich nicht wirklich niedergeschlagen. 2,5 von 5 Sternen von mir, die ich auf 3 aufrunden muss, da ich hier keine halben vergeben kann. Fazit: Das Buch und die Übungen können den ein oder anderen Autor, der sich neu mit diesem Gebiet beschäftigt sicherlich inspirieren, mich persönlich konnte es nicht ganz überzeugen. Ich habe die Inspiration nicht in dem Umfang erhalten, die ich mir erhofft hatte.

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  • spielend lernen

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    dorothea84

    27. August 2015 um 08:55

    Das unterhaltende Sachbuch bringt zwei elementare Bedürfnisse des Menschen zusammen: Erotik und Schreiben. Sexualität und Kreaivität befeuern sich gegenseitig. Zwei Kulturtechniken, die die Menschheit vorangebracht haben. Über 50 Vorschläge, wie man Zugang zur eigenen Erotik und zum erotischen Schreiben findet, sowie Textbeispiele, Grundlagenwissen für Schreibende und viele Übungen: für einzelne Szenen, Dialoge oder eine ganze Geschichte mit Spannungsaufbau. Die Überschriften der Kapitel sind in einem klassischen Schreibspiel, dem Abecedarium, entstanden. Passend zu den Stichwörtern findet sich Wissenswertes zu Erotik und Sexualität und zur Geschichte erotischer Kunst und Literatur. - Die Gestaltung: mit Bildelementen und die Übungen wie ein Tagebuch, zum direkten Hineinschreiben. Der Impuls aus dem Text kann so sofort umgesetzt werden. Erotisches Schreiben ist nicht möglich, ohne erotisch zu fühlen, es bezieht den eigenen Körper immer mit ein. Umgekehrt gibt es kaum ein besseres Stimulans für die Erotik als eine gut erzählte Geschichte, die Beichte eines erotischen Traums oder Worte, die sich Liebende ins Ohr flüstern ... Beim Lesen und bearbeiten des Buches habe ich nicht nur meine eigenen Vorlieben besser kennen gelernt, sondern auch mich merklich verändert. Das beobachten von Menschen die an einem vorbei laufen, oder an der Kasse stehen habe mir sehr geholfen um die Charaktere in meiner Geschichte noch besser beschreiben zu können. Vom Geruch, Körpersprache bis hin zur Aussprache der Wörter. All das habe ich durch das Bearbeiten dieses Buch gelernt. Manche Übungen sind kinderleicht und andere wiederum dauern ihre Zeit. Die Textbeispiele sind super und inspirierend. Außerdem braucht dieses Buch Zeit, man kann nicht einfach nur durch lesen. Durch die Übungen regt es einen an nachzudenken und die auszuprobieren. 

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  • Schwierige Lektüre

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    SDiddy

    26. August 2015 um 14:12

    Das unterhaltende Sachbuch bringt zwei elementare Bedürfnisse des Menschen zusammen: Erotik und Schreiben. Sexualität und Kreativität befeuern sich gegenseitig. Zwei Kulturtechniken, die die Menschheit vorangebracht haben. Über 50 Vorschläge, wie man Zugang zur eigenen Erotik und zum erotischen Schreiben findet, sowie Textbeispiele, Grundlagenwissen für Schreibende und viele Übungen: für einzelne Szenen, Dialoge oder eine ganze Geschichte mit Spannungsaufbau. Die Überschriften der Kapitel sind in einem klassischen Schreibspiel, dem Abecedarium, entstanden. Passend zu den Stichwörtern findet sich Wissenswertes zu Erotik und Sexualität und zur Geschichte erotischer Kunst und Literatur. - Die Gestaltung: mit Bildelementen und die Übungen wie ein Tagebuch, zum direkten Hineinschreiben. Der Impuls aus dem Text kann so sofort umgesetzt werden. Erotisches Schreiben ist nicht möglich, ohne erotisch zu fühlen, es bezieht den eigenen Körper immer mit ein. Umgekehrt gibt es kaum ein besseres Stimulans für die Erotik als eine gut erzählte Geschichte, die Beichte eines erotischen Traums oder Worte, die sich Liebende ins Ohr flüstern ... Aufgrund dieser Beschreibung habe ich mich sehr auf das Buch gefreut und bin gleich mit voller Elan an die Sache heran gegangen. Da Schreiben für mich zum Leben gehört, bin ich nicht ganz unerfahren und war überrascht als ich die einzelnen Kapitel las und die Aufgaben dazu. Um sich einen Überblick zu verschaffen, habe ich das Buch erst einmal grob durchgeblättert und quer gelesen und da ist mir schon die teilweise sehr grenzwertige Sprache aufgefallen. Schamlos, ja gern, aber mit ein bisschen mehr Gefühl und Niveau. Ich habe mich dann einzelnen Kapiteln gewidmet die mich interessierten, da ich nicht sofort die Zeit für das ganze Buch hätte und war enttäuscht, das man durch die Texte wirklich wenig Inspiration erfährt. Gerade erotische Geschichten leben von der Atmosphäre, Gefühlen und gewissen Sinnlichkeiten. Die habe ich leider komplett vermisst. Wenn ich es damit vergleiche wie ich sonst schreibe, kann ich bei mir keinen Lerneffekt entdecken. Insgesamt habe ich etwas mehr erwartet und kann auch nicht hundertprozentig sagen für den dieses Buch geeignet ist. Vielleicht muss sich da jeder Interessierte ein eigenes Bild machen.

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  • A nice try

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    Wedma

    24. August 2015 um 13:43

    Ich war sehr auf das Buch gespannt und hoffte, dass ich damit erotische Szenen überzeugend schreiben lernen konnte. Leider kam es anders. Das Konzept ist recht überschaubar: Die Themen sind in der Reihenfolge des Alphabets geordnet. Für jeden Buchstaben gibt es einen kurzen Text von 1-2 Seiten, begleitet von entsprechenden Bildern (z.B. aus Kamasutra, Bilder einiger Maler des XIX Jh., Fotos der Sexspielzeuge, einer Burleske, etc.), ein Gedicht, eine Kurzgeschichte als Einstimmung auf die darauffolgenden Übungen. Ein interessantes wie bereicherndes Kapitel auf S. 23-26 bespricht Metaphern, wie div. Früchte, Blumen, Garten insg., die im Laufe der Geschichte in einigen Ländern verwendet wurden, wenn es in den Schriftstücken um die Beschreibung von Sex ging. Ganz gut und informativ fand ich das Kapitel „Lust im Wandel der Zeiten“, S. 134-135, der einen griffigen Überblick zum Thema liefert. Eine klare, kurze Darstellung des Der-Akt-Modells, das woanders zu einer unmöglichen Klobigkeit schon mal aufgebläht wurde, gibt es auf S. 156. Eine gelungene Kurzgeschichte auf S. 153-155 und ein schönes Zitat von Novalis: „Die Welt muss romantisiert werden…“, etc. fand ich auf S. 178, wie eine Menge von Assoziationen, z.B. wenn das Schreiben mit Ausdauersportarten u. ä. verglichen wird. Das gab’s auch schon woanders. Was ich für weniger gelungen erachte: Der methodisch-pädagogischer Aspekt und Konzept. Die Kurztexte vor Übungen. Mal sind es die Ratschläge für besseres Schreiben, die schon woanders und ausführlicher besprochen worden sind, wie z.B. „Show, don’t tell“ auf S. 119 oder eine für mich streitbare Erklärung der Erzählperspektiven S. 169, mal sind es Ratschläge zum besseren Sex, z.B. S. 145, 224, mal etwas dazwischen. Bei Schreibübungen wie bei den Texten dazu musste ich die Frage des Zielpublikums stellen. Vermutlich sollte es Anfängerniveau sein, wenn o.g. Punkte erklärt werden. Für Anfänger allerdings sind manche Übungen schon recht anspruchsvoll. Und manche Aufgaben sind nur aufgrund der im Buch gegebenen Erläuterungen kaum zu bewältigen, wie z.B. S. 207-208. Von einer kurzen Erklärung, was ein Subtext sein soll, wird kurzerhand zum geschriebenen Dialog hinübergelangt und das Kernbedürfnis einer Figur noch hinzuaddiert. Das alles auf einer halben Seite. Um dann die Aufgabe auf S. 208 zufriedenstellend zu meistern, müsste man schon einiges mehr übers Schreiben wissen (und können), am besten gleich Sol Stein & Co. vorher zu Gemüte geführt zu haben. Das Konzept. Das hpts. auf dem freien Assoziieren (in anderen Quellen auch Clustering genannt) der zum Thema passenden Begriffe basierende Konzept kam mir recht fadenscheinig vor und konnte mich aus diesem Grunde weder überzeugen noch helfen, das Schreiben zu diesem speziellen Thema zu meistern. Die Videoreihe, die Übungen und erst recht die sich oft widerholende Anforderung, sich zu entspannen und loszuschreiben, haben Potential, eher den gegenteiligen Effekt zu erzielen, was in meinem Fall auch geschah. Meist endeten die guten Absichten in der inneren Ablehnung. Von Inspiration keine Spur. Es gilt auch zu bedenken: als Anfänger sich gleich am Thema Erotikschreiben zu versuchen ist schon m.E. eine sehr gewagte Unternehmung mit oft fraglichem Ausgang. Um Erotik gut zu schreiben, muss man schon recht vieles auf dem Gebiet Schreiben können. Daher finde ich das Konzept des Buches insg. recht fraglich: als Anfänger soll man sich gleich an einem mitunter schwierigsten Thema quasi die Zähne ausbeißen. Die Gestaltung des Buches. Diese verdient m.E. extra Punkteabzug. Das Buch ist (zu) fest gebunden und lässt sich schwer offenhalten. Für ein Arbeitsbuch wäre es sehr praktisch, wenn man es problemlos vor sich offenliegen lassen könnte. Doch das geht kaum. Man müsste schon die feste Bindung aufreißen. Außerdem ist das Buch an sich schwer, da recht dicke Seitenblätter. Wenn man gewohnt ist, das Buch während des Lesens vor Augen zu halten, muss man kräftige Hände haben. Nach jeder Aufgabe gibt es meist 1-2 leere Seiten. Zu wenig, wenn man loslegen würde und zu viel, da eine Menge an (fast) leeren Seiten mitgeliefert wird. Außerdem fühlt man sich gleich auf die vorgegebene Seitenanzahl beschränkt, was im Gegensatz zum allgegenwärtigen Aufruf steht, frei und ohne Rücksicht auf Grammatik, etc. loszuschreiben. Viele Leser können auch einfach nicht im Buch schreiben. Das ginge auch nicht gut, da das Buch sich schwer offenhalten lässt. Auf den (fast) leeren Seiten sind mal Sexspielzeug mal Masken, mal Schuhe, mal schwimmende Spermien, etc. abgebildet. Auf mich wirkte diese Spielerei eher verstörend. Das angestrebte Ziel der Inspiration war also wieder verfehlt. Paar „Kleinigkeiten“: Einige Wiederholungen, z.B. Unterschied zw. Erotik und Porno wie auf S.167 hätte man meiden können, da der Punkt schon zu Anfang ausführlich genug diskutiert wurde. Da gibt es noch andere Themen, die zu Anfang und wieder zu Schluss besprochen wurden. Ich mochte vielerorts das Vokabular, den Ausdruck nicht, wie die starke Fixierung auf die Physis. Ich konnte mit dieser Sicht der Dinge insg. nicht viel anfangen. Diese Art erreichte mich schlicht und einfach nicht. Fazit: Es ist unschwer zu erkennen, dass das Team (Autorin, Verlegerin, etc.) stets bemüht war. Leider konnte das Ergebnis mich weder überzeugen noch helfen, auf dem Gebiet besser zu werden. Für andere Leser*innen mag es evtl. ein gutes Übungs- und Inspirationsbuch sein. Ich bleibe mit viel Wohlwollen bei drei Sternen.  

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  • Ein Mitmach Buch

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    rena1968

    23. August 2015 um 14:46

    --Inhalt -- Das unterhaltende Sachbuch bringt zwei elementare Bedürfnisse des Menschen zusammen: Erotik und Schreiben. Sexualität und Kreaivität befeuern sich gegenseitig. Zwei Kulturtechniken, die die Menschheit vorangebracht haben. Über 50 Vorschläge, wie man Zugang zur eigenen Erotik und zum erotischen Schreiben findet, sowie Textbeispiele, Grundlagenwissen für Schreibende und viele Übungen: für einzelne Szenen, Dialoge oder eine ganze Geschichte mit Spannungsaufbau. Die Überschriften der Kapitel sind in einem klassischen Schreibspiel, dem Abecedarium, entstanden. Passend zu den Stichwörtern findet sich Wissenswertes zu Erotik und Sexualität und zur Geschichte erotischer Kunst und Literatur. - Die Gestaltung: mit Bildelementen und die Übungen wie ein Tagebuch, zum direkten Hineinschreiben. Der Impuls aus dem Text kann so sofort umgesetzt werden. Erotisches Schreiben ist nicht möglich, ohne erotisch zu fühlen, es bezieht den eigenen Körper immer mit ein. Umgekehrt gibt es kaum ein besseres Stimulans für die Erotik als eine gut erzählte Geschichte, die Beichte eines erotischen Traums oder Worte, die sich Liebende ins Ohr flüstern ... --Meine Meinung -- Das Schreiben schamloser Texte lernen ... Inspiration und Übungen ... Ja davon gibt es einiges in dem Buch .. Von A bis Z gibt es Übungen ,Texte und Inspirationen ... Leider hat mich das Buch aber nicht wirklich überzeugen können , eher im gegenteil .. Ich habe es immer wieder mal zur Hand genommen ,gelesen und übungen versucht.. allerdings kam nie die richtige Stimmung auf. Mich hat es somit nicht überzeugen können . Aber bestimmt ist es für den ein oder anderen Hilfreich ... 3 von 5 Sternen

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  • Vielseitige Inspirationen

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    Areti

    Inhalt: Ein Mitmachbuch. Das unterhaltende Sachbuch bringt zwei elementare Bedürfnisse des Menschen zusammen: Erotik und Schreiben. Sexualität und Kreativität befeuern sich gegenseitig. Zwei Kulturtechniken, die die Menschheit vorangebracht haben. Über 50 Vorschläge, wie man Zugang zum erotischen Schreiben – und zur eigenen Erotik – findet. Textbeispiele, Bilder, Grundlagenwissen, viele Spiele und Übungen: für einzelne Szenen, Dialoge oder eine ganze Geschichte mit Spannungsaufbau. Die Impulse können gleich umgesetzt werden, viele Übungen direkt ins Buch hineingeschrieben werden, wie in ein Tagebuch. Die Überschriften der Kapitel sind in einem klassischen Schreibspiel, dem Abecedarium, entstanden. Passend zu den Stichwörtern findet sich Wissenswertes zu Erotik und Sexualität und zur Geschichte erotischer Kunst und Literatur. Meine Meinung: In diesem Übungs- und Inspirationsbuch werden erotische Themen alphabetisch behandelt. Hier ist sicherlich für jeden etwas dabei: Von Aphrodisiaka über Blümchensex, Fetisch, Jungfrau, Quickie und vieles mehr bis Zeit kommen hier viele Themen zur Sprache. Zuerst wird das Thema mit Bildern und Text vorgestellt, dann folgen fast immer Schreibaufgaben und manchmal auch die Schreibergebnisse zu den Übungen der Autorin selbst. Die Schreibaufgaben kann man direkt im Buch auf dafür vorgesehenen Seiten erledigen. Hierbei gibt es Aufgaben, die man ohne Nachzudenken mal eben herunterschreiben kann, bei anderen muss man sich Zeit nehmen und in Ruhe darüber nachdenken, bei manchen fällt einem dagegen gar nichts ein. Man wird dazu angeregt, die Dinge auch mal von anderen Blickwinkeln zu betrachten und kann in diesem Buch sicherlich Inspirationen finden oder vielleicht sogar neues kennen lernen. Für meinen Geschmack gingen hier zu viele Seiten des Buches als Platz für die Schreibübungen drauf, man kann sich ja ebenso gut auch einfach einen Block daneben legen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Fazit: Dieses Buch kann sicherlich als Inspirationsbuch dienen und zum Schreiben anregen.

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  • Die 10 besten Übungen aus "Dirty Writing"

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    anya_sunita

    17. July 2015 um 12:46

    Gerade gestern habe ich „Dirty Writing“ von Ines Witka fertig gelesen. Obwohl „lesen“ ja eigentlich das falsche Wort ist. Denn mit „lesen“ kommt man bei „Dirty Writing“ nicht davon, man muss auch selbst ran immer und immer wieder. Das ist, was dieses Buch so besonders macht. Anstatt nur zu erklären, wie das erotische Schreiben funktioniert, wie in anderen Schreibratgebern, muss man hier selbst zum Stift greifen und die Aufgaben direkt ins Buch lösen. Dabei lernt man einiges, entwickelt seine Schreibkünste, findet so manches über die eigenen Wünsche und Fantasien heraus und hat jede Menge Spaß! Egal ob im Bus, im Café, zuhause oder im Park – überall habe ich meine kleinen, versauten Geschichten in meine Ausgabe von „Dirty Writing“ geschrieben. Ich habe zwar manchmal ein paar irritierte Blicke geerntet, aber das war mir egal. Denn jetzt habe ich ein Buch gefüllt mit meinen Fantasien, Ideen, Erinnerungen und kreativen Ergüssen und ich bin verdammt stolz darauf. Ich kann jedem, der gerne schreibt und selbstbewusst mit der eigenen Erotik umgeht, „Dirty Writing“ empfehlen. Genug gelobt. Es gab ein paar Aufgaben, die mir besser gefielen, als die übrigen und ich denke, dass sie einen guten Einblick in das Buch geben. Hier sind meine 10 Lieblingsaufgaben aus „Dirty Writing“: 1.       Pink! Bei dieser Aufgabe sollten die Leser eine Farbe wählen und über diese in einem sexuellen Kontext berichten. Ich mochte diese Aufgabe, weil ich eine besonders intime Geschichte mit der Farbe Grün habe, die ich schon lange versuche aufzuschreiben. „Dirty Writing“ war ausschlaggebend dafür, dass ich es nun endlich getan habe. 2.       Eros In dieser Aufgabe sollte man sich vorstellen wie der Gott der Leidenschaft, Eros, heute lebt. Zuerst hatte ich meine Probleme mit dieser Aufgabe. Aber dann dachte ich mir: Wenn es sein Job ist, die Lust von Menschen aufeinander zu entflammen, wenn er sich jeden Tag und jede Nacht mit Begierde und Lust beschäftigt, hörst er dann vielleicht selbst irgendwann auf zu begehren und Lust zu haben? Mein Eros ist eine ziemlich frustrierende Persönlichkeit, aber es hat Spaß gemacht, sie zu kreieren. 3.       Flirten mit dem ersten Satz In diesem Kapitel werden die Leser aufgefordert ein paar persönliche Fragen nach Tabus, Erregung und Meinungen zu beantworten. Es ist wie ein Psychotest in einer Frauenzeitschrift oder eine Freundschaftsbuch für Erwachsene und es macht wirklich Spaß! 4.       Romantisch Nach all der intensiven Beschäftigung mit Körpern und Begierde und Tabus und Fetischen tat es mir richtig gut in diesem Kapitel einen absolut kitschigen Text zu verfassen. Zu viel Herzklopfen und rosarote Wolken konnte es hier nicht geben und jeder braucht so etwas von Zeit zu Zeit. 5.       Insel / Bühnen für die Fantasie Bei dieser Aufgabe sollten die Leser weg von dem gewöhnlichen Sex-Schauplatz, dem Bett, gehen und sich einen anderen, aufregenderen Ort dafür ausdenken. Endlich konnte man seine Wünsche und Fantasien niederschreiben. 6.       Julia / Ich erinnere mich In dieser kleinen Übung beginnen die Leser mit dem Satz „ich erinnere mich“ und schreiben dann intime Momente aus ihrer Geschichte oder aus der Geschichte ihrer Figur nieder. Es ist faszinierend, was mir da alles wieder einfiel. Es ist wie eine tiefenpsychologische Reise. 7.       Hotelsex Hier fordert die Autorin uns auf, unser Stüblein zu verlassen, uns in ein schickes Hotel zu setzen und die Gäste dort zu beobachten. Leider gibt es in meiner Stadt nur ein Hotel und das ist so klein, dass es auffallen würde, wenn ich da stundenlang sitze und die Gäste anstarre. Stattdessen setzte ich mich in eine Bar. Es ist beeindruckend, was man alles mitbekommt und erfährt, wenn man nur genau hinschaut. 8.       One Night Stand Hier ging es um diese Moment, in denen jemand uns anflirtet oder anlächelt oder uns einfach nur gefällt, aber anstatt weiter darauf einzugehen, wenden wir uns ab. Die Autorin fragt nun: Was wäre, wenn diese Geschichte weitergegangen wäre? Und fragen wir uns nicht alle ständig: Was wäre wenn? Hier konnten wir es endlich mal richtig durchdenken und unserer Fantasie freien Lauf lassen. 9.       Radfahren Die Autorin stellt einen Zusammenhang zwischen Sport und Sex her: die körperliche Belastung, die Ekstase, das Glücksgefühl danach. Und fordert uns auf dasselbe zu tun. Also habe ich über das Tanzen geschrieben und war überrascht, wie Recht sie hat. 10.   Qual der Wahl Bei dieser Aufgabe üben wir die Kunst der Perspektive, indem wir eine Szene zuerst aus der Sicht des einen, dann  des anderen Geschlechtes beschreiben. Schreibtechnisch hat mir diese Übung sehr geholfen.

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  • Wer schmutzig schreibt, der bleibt!

    Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte: Ein Übungs- und Inspirationsbuch

    StMoonlight

    27. June 2015 um 18:25

    Dieses Buch ist kein Porno und auch kein tabuloser Bestseller. Das nur einmal vorweg. ;) Hier geht es vielmehr darum seine (eigenen) Fantasien fassen zu können. Erotik, Lust und auch Tabus sinnlich oder/ und anschaulich zu beschreiben. Ein Handbuch der Schreibkunst sozusagen. Vielleicht liegt es auch daran das ich mit der Lektüre etwas schwer tat. Im Gegensatz zu vielen anderen „Lern- und Arbeitsbüchern“ konnte ich mit diesem nicht „zügig“ arbeiten. Das lag aber nicht an der Qualität des Buches, sondern vielmehr daran, dass man für das Schreiben an sich einfach die richtige Stimmung benötigt. Die Muse küsst einen eben nicht einfach so. ;) Bereits am Anfang kam es zur ersten Herausforderung, denn die erste Aufgabe bestand daran für jeden Buchstaben des Alphabetes ein Wort aufzuschreiben, welches man mit Erotik in Verbiundung bringt. Klingt total leicht - und doch fehlen mir noch immer einige Wörter. Ironischerweise sind es nicht nur Wörter mit "schwierigen" Buchstaben, wie z.B. Y. Nein, tatsächlich vielen mir zwar viele Worte ein, aber wenn ich versuchte sie zu "spüren" blieb das wohlige Kribbeln/ der Schauer über den Rücken einfach aus - und der Buchstabe blieb ohne Wort ... Ähnlich ging es mir auch bei einigen anderen Übungen. Die Autorin gibt hier zwar Tipps, wie sich bspw. Schreibblockaden überwinden lassen, doch funktionierte bei mir keiner davon. Irgendwie kam nicht so recht „Stimmung“ auf. Auch wenn es ein Mitmachbuch ist, so wird dem Leser nahe gelegt, nicht gleich „zur Sache zu kommen“, sondern erst einmal zu flirten, den Leser in seinen Bann zu ziehen und bei ihm ein (vor-)freudiges  Prickeln zu verursachen. Eben dieses würde u.a. den Unterschied zwischen Erotikliteratur und Pornografie ausmachen. ~°~ Fazit ~°~ Dieses Buch gibt durchaus Inspirationen. Die Übungen sind teils sehr einfach, teils schwer zu bewältigen. Grade am Anfang fielen mir die Aufgaben wirklich sehr schwer. Nach und nach legte sich das jedoch. Einen Bestseller habe ich zwar noch nicht geschrieben, erotische Kurzgeschichten jedoch auch schon vor der Lektüre des Buches. Wenn ich nun das „Davor“ und das „Danach“ abwäge, so hat es mir als „Langzeit-„ und in diesem Bereich erfahrene Schreiberin nicht so viel gebracht. Ich finde nicht, dass ich meinen Schreibstil geändert habe. – Weder zum positiven, noch zum negativen.  Für alle die mit dem erotischen Schreiben erst beginnen, kann dieses Buch jedoch ein guter Einstig sein.

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