Im Tal des wilden Eukalyptus

von Inez Corbi 
3,7 Sterne bei27 Bewertungen
Im Tal des wilden Eukalyptus
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Langeweiles avatar

Eine sehr schöne Liebesgeschichte vor traumhafter Kulisse.

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Inhaltsangabe zu "Im Tal des wilden Eukalyptus"

Das Glück scheint vollkommen: Moira und ihr Geliebter Duncan bekommen ein Kind! Ihr Leben in einer einfachen Hütte ist hart, aber sie sind glücklich. Bis Duncan fliehen muss, weil britische Soldaten ihn verfolgen. Da nutzt Moiras offizieller Ehemann die Gelegenheit und nimmt ihr den lang ersehnten Sohn. Moira ist am Boden zerstört. Doch sie nimmt den Kampf um ihr Kind auf und schreckt auch vor den lauernden Gefahren im Busch nicht zurück.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548611167
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:14.09.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine sehr schöne Liebesgeschichte vor traumhafter Kulisse.
    Liebe und Leid in Australien

    Auch das zweite Buch über die Geschichte von Moira und Duncan hat mir sehr gut gefallen. Moira flieht gemeinsam mit ihrem Geliebten vor ihrem Ehemann und lebt mit Duncan in einer einfachen Hütte. Als Krönung ihres Glücks bekommen sie endlich das heiß ersehnte Kind.Aber die Intrigen nehmen kein Ende,Duncan ist wieder auf der Flucht vor den britischen Soldaten. Da Moira nicht von ihrem Ehemann geschieden ist,beansprucht dieser das Recht auf ihren Sohn. Für Moira beginnt eine schwere Zeit,sie muß den Alltag auf der kleinen Farm alleine bewältigen und ist in großer Sorge um Duncan ,der schwer verletzt ist.Dabei verliert sie nie das Ziel ,ihren Sohn zurückzubekommen ,aus den Augen. Inez Corbi ist eine gleichermaßen spannende wie gefühlvolle Geschichte gelungen,die nie kitschig war. Buchtitel: Im Tal des wilden Eukalyptus

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    mari-87s avatar
    mari-87vor 3 Jahren
    Ganz okay

    "Das Glück scheint vollkommen: Moira und ihr Geliebter Duncan bekommen ein Kind! Ihr Leben in einer einfachen Hütte ist hart, aber sie sind glücklich. Bis Duncan fliehen muss, weil britische Soldaten ihn verfolgen. Da nutzt Moiras offizieller Ehemann die Gelegenheit und nimmt ihr den lang ersehnten Sohn. Moira ist am Boden zerstört. Doch sie nimmt den Kampf um ihr Kind auf und schreckt auch vor den lauernden Gefahren im Busch nicht zurück . . ."

    Das Buch lies sich gut lesen und war flüssig geschrieben. Was negativ war, ohne den ersten Teil gelesen zu haben, kommt man zuerst nicht in die Geschichte rein. Ich wusste auch nicht das das Buch bereits ein zweiter Teil ist. Da brauchte ich lange bis ich begriff das Moira, Duncan und Joseph bei den Eingeboreren andere Namen hatten. Und wieso Moira und Duncan überhaupt ein Paar sind. Der Zusammenhang war am Anfang echt schwierig. Dann wird das Buch aber noch unerwartet echt gut mit einigen Überraschungen und unvorhersehbaren Ereignissen. Ich würde das Buch empfehlen, aber besser zuerst den 1. Teil lesen!

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 3 Jahren
    Moira und Duncan in Australien

    Moira und Duncan haben sich in Australien ein kleines Farmhaus zugelegt und warten nun auf ihr erstes gemeinsames Kind. Ihr Glück scheint vollkommen, doch da spielt ihnen das Schicksal böse mit. Moiras Ehemann wird als rechtmäßiger Vater des Kindes angesehen und nimmt Moira ihr Kind weg. Moira ist ganz bestürzt und wartet ungeduldig auf Duncans Rückkehr, da dieser sicherlich besser weiß was man machen kann. Doch Duncan kommt an diesem Tag nicht heim und bleibt spurlos verschwunden. Moira kann nicht wissen, dass sich Duncan schwer verletzt hat und nicht zu ihr kommen kann.

    Schön geschriebener Roman. Flüssig zu lesen und man leider auf jeder Seite extrem mit.

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    bblubbers avatar
    bblubbervor 4 Jahren
    Nicht so gut wie Teil 1

    Im Tal des wilden Eukalyptus ist die Fortsetzung von Das Lied der roten Erde. Es schließt fast nahtlos an den Vorgänger an und Moira und Duncan sind wieder die Hauptpersonen. Moira ist schwanger und Duncan und sie bewirtschaften eine kleine Farm, die ihm gehört. Sie sind eigentlich sehr glücklich, obwohl das Leben hart und beschwerlich ist. Aber natürlich kommt eine Wende, Moira muss um Duncan und ihren neugeborenen Sohn fürchten und die Bösen sind mal wieder so richtig mies und eklig in diesem Roman. Also alles wie bisher. Dennoch konnte mich dieser 2.te Teil nicht ganz so fesseln, wie der erste. Der Schreibstil ist gut und leicht lesbar, mancherorts fehlte mir der Tiefgang und Australien kam für meinen Geschmack etwas zu wenig vor. Kein Lesehighlight, aber ganz nett für zwischendurch.

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    leseratte69s avatar
    leseratte69vor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Tal des wilden Eukalyptus" von Inez Corbi

    Im Tal des wilden Eukalyptus
    Achtung diese Rezi kann Hinweise auf den ersten Teil enthalten
    Das Buch
    Nach Duncans Begnadigung, leben Moira und er endlich zusammen. Sie haben ein Stück Land zu gewiesen bekommen. Dort hat Duncan für seine kleine Familie eine Hütte gebaut. Denn mittlerweile hat Moira einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Das Glück der Beiden scheint vollkommen zu sein.
    Aber das soll sich schnell ändern. Denn ihr noch Ehemann Alistair ,der nie in eine Scheidung eingewilligt hat, um seinen guten Ruf nicht zu schaden ,nimmt ihr das Kind weg. Er scheint auch noch im Recht zu sein. Denn solange beide noch miteinander verheiratet sind, steht ihm das Kind laut Gesetz wirklich zu. Moira ist am Boden zerstört. Denn ausgerechnet jetzt ist Duncan spurlos verschwunden. Keiner weiß wo er ist.
    Dieser ist in der Zwischenzeit bei den Eingeborenen denen sein Vater angehört untergetaucht .Er ist unschuldig in die Auseinandersetzung zwischen ihnen und den Soldaten geraten und musste mit ihnen fliehen. Auch Duncan weiß nicht wie es Moira und dem Baby geht und macht sich große Sorgen. Doch eine schwere Schussverletzung hindert ihn noch daran zu ihr zurück zu kehren. Und einen von den Eingeborenen kann er nicht zu ihr schicken, weil diese von den Soldaten gesucht werden und man den Befehl gegeben hat jeden von ihnen zu erschießen.
    Moira hat in der Zwischenzeit in einer Kurzschlusspanik ihren eigenen Sohn entführt und befindet sich jetzt mit diesem auf der Flucht vor ihren Ehemann und dem Gesetz.
    Es sieht nicht gut für Moira und Duncan aus. Kann es für die kleine Familie noch eine Zukunft geben ?
    Meine Meinung
    Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Es beinhaltet eine sehr schöne Liebesgeschichte .Und man bekommt viele Eindrücke von Australien vermittelt .Kann das Buch nur jedem der solche Bücher mag, empfehlen.

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    A
    Anni1609vor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Tal des wilden Eukalyptus" von Inez Corbi

    Schwerer Start ins neue Leben

    Inhalt:
    Die junge Irin Moira lebt mittlerweile mit ihrem Geliebten, dem ehemaligen Sträfling Duncan, in einer kleinen Hütte, mitten in der Wildnis von Neuholland. Leider ist sie weiterhin noch verheiratet mit dem wesentlich älterem Arzt, Dr. McIntyre.
    Das einfache Leben ist Moira noch nicht gewohnt. Sie muss alleine kochen, die Hütte in Stand halten und auch bei Feldarbeiten behilflich sein.
    Ihr Glück scheint ungetrübt, kann sie doch mit Duncan zusammen leben. Außerdem erwartet sie ein Kind von Duncan und der Gedanke an eine eigene, kleine Familie ist für sie großartig.
    Leider wird das Leben von Moira getrübt, nachdem Dr. McIntyre kurz nach der Geburt ihren Sohn einfordert, da er rechtlich ihm zusteht. Im Sinne des Gesetzes sei er der Vater. Zu allem Übel muss sich Moira durch diese harte Phase ihres Lebens alleine durchschlagen, da Duncan von einem auf den anderen Tag verschwunden bleibt.

    Beurteilung:
    Die Autorin, Inez Corbi, schreibt wirklich wahnsinnig authentisch und bildhaft. Der Leser befindet sich von der ersten Zeile des Buches an, in Australien im Jahr 1801 und fiebert mit den sehr sympathisch gezeichneten Protagonisten mit.
    Die Autorin stellt als Hauptfiguren vor allem Moira McIntyre, ehemalige Gattin von Dr. Alistair McIntyre, ihren „Noch“-Ehemann, Dr. McIntyre und den ehemaligen Sträfling Duncan O`Sullivan in den Vordergrund. Die Haupthandlung spielt sich um diese drei Personen ab. Je nach aktuellem Geschehen, gesellen sich weitere Personen, die als Widersacher oder Gönner auftreten gönnen, um dieses Dreier-Pärchen.
    Die Handlung wird stets aus der dritten Person wiedergegeben, wobei die Erzählperspektiven stets wechseln. Die Autorin beschreibt das Geschehene aus verschiedenen Blickwinkeln, was dem Leser nähere und tiefere Einblicke in das Empfinden der verschiedensten Handlungspersonen ermöglicht. Dabei werden auch nicht die vom Leser identifizierten „Schurken“ ausgelassen.
    Der Leser sympathisiert sehr schnell mit dem jungen Paar, Moira und Duncan, und versucht selbst die Widersachen von diesen Beiden fernzuhalten. Besonders gefallen hat mir die mutige Art der Protagonistin Moira. Sie schreckt vor nichts zurück, nimmt jeden Kampf auf, auch wenn er noch so hoffnungslos ist. Und zu guter Letzt verliert sie nie die Hoffnung. Aber auch die Gegenseite ist von der Autorin detailliert dargestellt und rundet die Handlung ab, bzw. ist erforderlich um den gesamten Blick haben zu können.
    Gelungen erscheint mir ebenso die Darstellung der verschiedenen Lebensweisen der Eingeborenen und der Siedler aus England und Irland. Die Autorin arbeitet sehr schön die damit einhergehenden Problematiken heraus. Zudem beschreibt sie die stete Entwicklung des damaligen Neuhollands hin zum jetzigen Australien.
    Die Schreibweise der Autorin ist nicht hochgestochen, sondern sehr gut und leicht lesbar. Der Leser kann das Buch flüssig lesen. Die Autorin verwendet kaum schwierige Fachbegriffe oder anderweitige störende Stilmittel.
    Die Handlung ist chronologisch aufgebaut und spielt in der Gegenwart. Zeitliche Sprünge sind nicht enthalten.
    Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass auch der Leser, der den ersten Band nicht gelesen hat – wie es bei mir der Fall war – leicht in die Handlung einsteigen konnte. Die Autorin hat alle, für das Verstehen notwendige, Informationen in diesem zweiten Band geschickt in die Handlung mit eingebaut.
    Das Buch erscheint sehr gut recherchiert, was von der Autorin zusätzlich am Ende des Buches durch eine Zeittafel und weitere abschließende Informationen bestätigt wurde.
    Während der Handlung kommt es häufiger zu überraschenden Wendungen, die nicht alle vorhersehbar sind für den Leser. Damit hält die Autorin die Spannung für den Leser stets aufrecht.
    Die Handlung, die in diesem Roman von Bedeutung war, ist am Ende des Buches abgeschlossen. Für den Leser bleiben aktuell keine Fragen offen. Natürlich bleibt es der Autorin aber auch offen, eine Fortsetzung, mit einer erneuten Handlung zu schreiben, was ich auch sehr hoffe.
    Ich denke, dass dieser Roman eher etwas für Frauen ist. Er ist sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben. Meiner Meinung zählt er eher zur leichteren Unterhaltsliteratur.

    Fazit:
    „Im Tal des wilden Eukalyptus“ von Inez Corbi hat mich wirklich überzeugt. Der Roman hat mich während des Lesens stets in das Australien im Jahr 1801 entführt und mich die Handlung hautnah miterleben lassen. Das Lesen hat mir wahnsinnig viel Freude bereitet und der Roman hat mich wirklich gefesselt.
    Von mir erhält das Buch somit eine absolute Leseempfehlung!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Tal des wilden Eukalyptus" von Inez Corbi

    Klappentext:

    Das Glück scheint vollkommen: Moira und ihr Geliebter Duncan bekommen ein Kind! Ihr Leben in einer einfachen Hütte ist hart, aber sie sind glücklich. Bis Duncan fliehen muss, weil britische Soldaten ihn verfolgen. Da nutzt Moiras offizieller Ehemann die Gelegenheit und nimmt ihr den lang ersehnten Sohn. Moira ist am Boden zerstört. Doch sie nimmt den Kampf um ihr Kind auf und schreckt auch vor den lauernden Gefahren im Busch nicht zurück . . . Penrith Pemulwuy

    Inhalt:

    Das Buch beginnt mit einem Happy End. Duncan und Moira sind zusammen und haben ein Kind, sie sind Glücklich und nichts kann ihre Laune verderben. Doch plötzlich erhebt Moiras "noch Ehemann" Anspruch auf das Kind und gewinnt. Ein schwerer Schicksalsschlag für Moira und noch dazu kommt das Duncan bei einem überfall der Eingeborenen auf eine Farm verschwand. Die junge Frau leidet unter der abwesenheit ihres Kindes und ihres Mannes. Sie ist alleine und hat kaum Unterstützung, nur ihre Nachbarin Elizabeth schenkt ihr ein wenig Trost. Sie muss alleine das Korn einbringen, wird überfallen, muss Geld in Haus bringen und viele andere Dinge, die sie ins nichts ziehen. Der versuch ihr Kind wieder zu Kidnappen misslingt und nach einigen Tagen im Busch wird sie gefunden und der kleine Joey wird wieder zurück zum Doctor gebracht. Aus dem nichts taucht jedoch Duncan wieder auf, der jedoch durch eine Schusswunde stark geschwächt ist und lange zeit im Lazaret liegen muss. Der Kampf zwischen den Siedlern und den Eingeborenen geht weiter. Duncans Vater und auch der Anführer der Eingebohrenen-Rebellen fällt. Durch eine Auktion wird Moira an Duncan verkauft und ist somit von ihrem ehemaligen Ehemann frei. Dies ist die erste gute Nachricht seid langem. Zum selben Zeitpunkt wird Penrith, ihr größter wiedersacher, erschossen und stirbt. Die Geschichte nimmt einen positiven verlauf jedoch schein alles zunichte gemacht zu werden als der Doctor versucht mit ihrem Kind auf einem Schiff zu fliehen. Am ende Jedoch hält Moira ihr Kind wieder in den Armen und auch die Heirat mit Duncan ist nicht weit entfernt.

    Meinung:

    Der Roman von Inez Corbi ist genau wie der vorangegangene Teil Spannend und Fesselnd. Ich liebe die Bücher dieser Frau und kann sie nur weiterempfehlen. Die Angst, die Tauen, das verzweifelt sein der jungen Hauptcharakter ist anschaulich und sehr tiefgehend beschrieben. Alles Schicksalsschläge des Paares habe ich mitgefühlt und ich konnte ihre wiedersacher aus den tiefen meines Herzens nicht ausstehen. Auch konnte ich die tiefe lieben der beiden Personen nachvollziehen und habe im laufe des Buches mit ihnen gefiebert. Ich denke dies ist die wesentliche Aufgabe eines Autores. Er sollte die beschrieben Charaktere zum leben erwecken, diese Teil des lebens des lesers werden lassen und mit jeder einzelnen Zeile fesseln. Meiner Meinung nach hat Inez Corbi dies geschafft. Durch die auf und ab's in ihrer Geschichte ist die Handlung nachvollziebar und macht das Buch zu einem wundervollen Roman.

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    Das_Lesedings avatar
    Das_Lesedingvor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Tal des wilden Eukalyptus" von Inez Corbi

    Dieser Roman ist der Nachfolger von “Das Lied der roten Erde” (Erschienen am 07.12.2010) und ich gestehe, dass ich den ersten Teil der Saga nicht gelesen habe. Daher bin ich gleich in eine für mich unbekannte Geschichte gestupst worden, aber alles halb so wild, ich bin gut mitgekommen und habe den Anschluss sofort gefunden.

    Inhalt:
    Die Geschichte spielt um 1801 in New South Wales – später dann Australien. Moira und ihr Geliebter Duncan bekommen nach einer Fehlgeburt einen gesunden Sohn und kümmern sich aufopferungvoll um ihn. Da Moira noch verheiratet ist und sich ihr Mann einen Erben wünscht entzieht dieser ihr das Kind und Moira und Duncan kämpfen so gut es geht um ihr Baby.

    Duncan, der als Ex-Sträfling aufpassen muss wie er sich verhält, bemüht sich um jeden Preis nicht zu sehr aufzufallen und nicht mit den britischen Soldaten in einen Konflikt zu geraten. Allerdings macht sich Duncans Vater, der sich mit den verhassten Eingeborenen, den “Eora”, herumtreibt keine Freunde und somit stehen Moira und Duncan stark unter Beobachtung …

    Charaktere:
    Moira ist in meinen Augen eine starrköpfige Frau, und ich glaube nicht, dass dies in dieser Zeit so war und sein durfte. Um 1800 gab es glaube ich keine Frau, die sich derart Benehmen durfte oder konnte. Frauen die ihre Meinung sagten oder gar als Verheiratete mit einem Geliebten leben durften, das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Daher wirkt sie auf mich leider unglaubwürdig. Was sie für ihr Kind tut ist reiner Mutterinstinkt und logisch nachvollziehbar.

    Duncan ist eine sympathische, natürliche Person mit liebenswerten Zügen. Mit ihm hatte ich mehr Mitgefühl als für Moira, da er wesentlich ehrlicher und realistischer wirkte.

    Die anderen Charaktere waren lebhaft beschrieben und hatten einen guten Auftritt in der Geschichte, es fehlte mir nichts.

    Schauplätze:
    Der Busch und die Kolonie sind für mich bildhaft beschrieben und entführten mich teilweise in die schöne Landschaft, andererseits erschreckten mich auch die nicht so schönen Szenen, wie das Lazarett oder das Gefängnis.

    Cover:
    Das Cover gefällt mir, allerdings würde ich Bilder vom Busch und den Eora bevorzugen, denn diese spielten auch eine große Rolle und würden noch mehr Träume bei mir wachrufen. Besonders schön finde ich, dass die Schrift auf dem Cover und dem Buchrücken geprägt wurde und nicht nur gedruckt, damit hat das Buch eine ganz besondere Haptik – ich mag das

    Fazit:
    Ein tolles Buch, Auch ohne den ersten Teil der Saga gelesen zu haben, hatte ich keine Schwierigkeiten. Das wichtigste wurde halt nochmals kurz angerissen und so war ich immer auf dem Laufenden. Vor dem ersten Kapitel ist eine Landkarte eingefügt, so dass ich als Leser sehen kann wo sich die Handlung abspielt und am Ende des Buches erhalte ich dank eines Nachwortes noch Informationen über die Geschichte (nicht alle Personen sind Fiktion).

    Das einzige, was ich bereits oben schon bemängelt habe ist, dass ich Moiras Starrköpfigkeit, Leben mit einem Ex-Sträfling obwohl sie verheiratet ist, nicht wirklich glauben kann – dies ist für mich in dieser Zeit unverständlich und daher gebe ich dem Buch nur 4 Sterne.

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    robbertavor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Tal des wilden Eukalyptus" von Inez Corbi

    Der 2.Band und somit die Fortsetzung von "Das Lied der roten Erde" von Inez Corbi Australien-Saga.
    Das Leben von Moira, die an den wesentlich älteren Arzt verheiratet wurde, aber mit dem Strafgefangenen Duncan flüchtete, geht mit dramatischer Spannung weiter. Intrigen, Aufstände, der Kampf von Schwarzen und Weißen und mitten drin die verachtete, schwangere Moira in Angst um ihren Geliebten Duncan. Ergreifend und historisch interessant finde ich die öffentliche Versteigerung der Ehefrau zwecks Scheidung.
    Das entbehrungsreiche Leben und schicksalhafte Intrigen, aber Moira lässt sich nicht unterkriegen und kämpft damit sie ihren Sohn wieder in die Arme schließen kann.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 6 Jahren
    Rezension zu "Im Tal des wilden Eukalyptus" von Inez Corbi

    Es geht um eine Familiensaga, Auswanderer und die Liebe. Moira lässt sich mit einem ehemaligen Strafgefangenen ein und verlässt ihren Mann, mit dem Sie nach Australien gekommen ist, um in der alten Heimat dem Hunger und der Armut zu entfliehen. Sie muss jedoch schon unterwegs feststellen, dass er ein Scheusahl ist. Sie flieht als schwangere Frau vor Ihm und brennt mit einem ehemaligen Strafgefangenen durch. Unterstützt werden beide von ein paar Aboriginies. Sie leben verarmt und verliert das Kind. Als Sie erneut schwanger wird, hofft sie, das sich die Zeiten ändern werden. Jedoch haben Sie da nicht mit ihrem Erzfeind gerechnet, der nur auf den richtigen Zeitpunkt abwartet, das neue Liebesglück zu zerstören....

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