Inga Liebig Ich kann, du kannst, Erkan

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Inhaltsangabe zu „Ich kann, du kannst, Erkan“ von Inga Liebig

Deutschland für Anfänger Wenn Inga Liebig abends nach Hause kommt, ist sie einmal um die Welt gereist und hat dabei nur Deutsch gesprochen. Denn ausgerechnet in Berlin geht sie ihrem Traumberuf nach: Migranten integrieren. In "Frau Ingas" Deutschkursen treffen wirklich alle Nationalitäten aufeinander. Haarsträubende Missverständnisse stehen auf der Tagesordnung, und immer wieder spüren die Schüler unerwartete Fallstricke der deutschen Sprache und Alltagskultur auf. Die größte Gruppe unter ihnen sind Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Mit Basima, Hamed, Azad und Fatima lernt auch Inga ihr Heimatland ganz neu kennen. In »Ich kann, Du kannst, Erkan« erzählt Inga Liebig von ihren witzigsten und rührendsten Erlebnissen als Integrationskursleiterin, von der Krux mit der deutschen Sprache, bürokratischen Zumutungen und davon, warum es mit Flüchtlingen im Klassenzimmer niemals langweilig wird.

Hier wird auf unterhaltsame Weise klar, wie schwer doch die deutsche Sprache ist. Sehr zu empfehlen, nicht nur lustig, macht nachdenklich!

— kaetheluft
kaetheluft

Amüsantes Lehrerinnen-Buch, das ohne Klischees auskommt.

— tuut
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  • Man wächst mit seinen Aufgaben

    Ich kann, du kannst, Erkan
    dominona

    dominona

    08. April 2017 um 22:56

    Vieles aus dem Buch kann ich aus erster Hand bestätigen. Integrationskurse zu unterrichten ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die aber auch sehr schön ist, weil es oft sehr humorvoll zugeht, wie man an dem Buch gut sehen kann.  Alles hat auch seine guten und schlechten Seiten und vom vielen Nicken ist mir fast der Kopf abgefallen. Auch wenn ich das eine oder andere selbst erlebt habe, konnte ich wahrscheinlich genauso darüber lachen, wie jemand, für den das kein Alltag ist. Wer einen kleinen Einblick in einen Integrationskurs bekommen möchte, darf hier gerne zugreifen.

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  • Deutschland für Anfänger

    Ich kann, du kannst, Erkan
    tuut

    tuut

    18. November 2016 um 13:22

    In "Ich kann, du kannst, Erkan" berichtet eine Deutschlehrerin über ihre Erfahrung in ihren Integrationskursen. Es geht sehr bunt zu und ich musste mehrfach laut lachen. Das Buch ist flüssig geschrieben und die immer wiederkehrenden Protagonisten wie Sami (der dauernd Stress mit seiner deutschen Freundin hat und sich fragt, was FKK bedeutet), Igor (der sich ständig nur in deutschen Sprichwörtern äußert) oder Yasmin (die sich nicht so richtig zwischen Tradition und Karriere entscheiden kann) wachsen einem sehr ans Herz. Es gibt einfach so viele tolle Charaktere und Geschichten in diesem Buch! Man bekommt etwas davon mit, was die Flüchtlinge bei ihrem Start in Deutschland beschäftigt (eher die Jobsuche als Schweinefleisch, eher Assad und IS als Vollverschleierung), aber auch, welche Tücken die deutsche Sprache hat, was mir sonst nie so aufgefallen wäre. Der Unterricht ist wirklich sehr amüsant geschildert, vor allem der Ausflug auf den Weihnachtsmarkt und die stetige Entwicklung von Erwachsenen, die noch nie eine Schule von Innen gesehen haben und nun voller Eifer dabei sind, sich eine neue Zukunft aufzubauen. Das dabei auch immer wieder (lustige) Missverständnisse entstehen: klar!Was ich gut finde, ist aber auch, das durchaus kritische Punkte thematisiert werden: Was denken Zuwanderer über Homosexuelle oder Vegetarier? Besonders die Meinungen über Hitler waren zum Teil schockierend. Klar wird aber auch: Die mit den radikalen Meinungen sind klar in der Minderheit und bekommen auch in der Klasse Gegenwind.Ich freue mich, auf diese Weise Zugang zu einer Welt bekommen zu haben, die man sonst im täglichen Leben nur streift.

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