Ingar Johnsrud

 3.4 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor von Der Hirte, Der Bote und weiteren Büchern.
Ingar Johnsrud

Lebenslauf von Ingar Johnsrud

Auf mörderischen Pfaden in Norwegen: Dem norwegischen Journalisten Ingar Johnsrud gelang mit seinem Romandebüt „Der Hirte“ (2017), das im Jahr 2015 unter dem Originaltitel „Wienerbrorskapet“ erschien, auf Anhieb der große Durchbruch. Wie es der Titel andeutet, handelt es sich hierbei um einen Thriller mit religiösem Hintergrund. In diesem Kriminalfall geht es um eine christliche Sekte, deren Mitglieder spurlos verschwunden sind. Zu diesen gehört die Tochter eines einflussreichen Politikers. Hauptkommissar Fredrik Beier begibt sich auf die Suche nach der Vermissten. Für diesen spannenden Krimi erhielt der Autor den Maurits Hansen Prisen. Die Norweger feiern den 1974 geborenen Schriftsteller als aufgehenden Stern am Himmel der erstklassigen skandinavischen Spannungsliteratur. In seinem 2018 erschienenen zweiten Kriminalroman „Der Bote“ („Kalypso“, 2016) geht Fredrik Beier, der Protagonist des Erstlingswerkes, erneut auf Spurensuche. Die Handlung des Kriminalfalls beginnt in einem Vorort von Oslo, in dem eine wohlhabende Bewohnerin, die Mutter eines in ihrem Haus tot aufgefundenen jungen Mannes, vermisst wird. Ingar Johnsrud studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitete vor seiner Tätigkeit als Schriftsteller fünfzehn Jahre lang als Journalist bei einem großen norwegischen Medienunternehmen.

Alle Bücher von Ingar Johnsrud

Ingar JohnsrudDer Hirte
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Der Hirte
Der Hirte
 (51)
Erschienen am 26.06.2017
Ingar JohnsrudDer Bote
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Der Bote
Der Bote
 (30)
Erschienen am 14.05.2018
Ingar JohnsrudDer Bote: Thriller (Fredrik Beier 2)
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Der Bote: Thriller (Fredrik Beier 2)
Der Bote: Thriller (Fredrik Beier 2)
 (1)
Erschienen am 14.05.2018
Ingar JohnsrudDer Hirte
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Der Hirte
Der Hirte
 (8)
Erschienen am 26.06.2017
Ingar JohnsrudDer Bote
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Der Bote
Der Bote
 (3)
Erschienen am 14.05.2018

Auf ein Bier mit...

Ingar Johnsrud stammt aus einem kleinen Dort vor der norwegischen Hauptstadt Oslo und arbeitete die meiste Zeit als Journalist, ehe er seit 2016 hautpberuflich Autor ist. Der Vater dreier Söhne hat vor dem Start seiner Fredrik-Beier-Trilogie sich selbst gefragt, was für einen Krimi er wahnsinnig gerne lesen würde - und diesen geschrieben. Ingar - im Übrigen ein Wikingername, der den Krieger des altnordischen Gottes Freyr bezeichnet - schreibt aktuell am letzten Band seiner Krimireihe. In Deutschland erscheint nach "Der Hirte" 2018 mit "Der Bote" Band 2 um den Osloer Ermittler. Mit uns sprach der Autor über Neugierde, die prachtvolle Natur der Lofoten und die Schönheit von Labskaus...

Hej Ingar, was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Es ist jedes Mal eine große Freude Leser, denen meine Bücher gefallen haben, zu treffen oder in den sozialen Medien von ihnen zu hören. Jeder von ihnen hat seine ganz eigenen Gedanken und Ideen hinsichtlich der Charaktere und der Story. Aber, was mich wirklich bewegt, ist von Menschen zu hören, die selbst eine schwere Zeit durchgemacht haben, während sie ein Buch von mir lasen, und die Literatur als Weg gefunden haben, sich selbst eine Pause zu gönnen und ihre Gedanken für eine Weile von den Sorgen zu befreien.

Wann kommen dir die besten Ideen?

In der Regel, wenn ich gar nicht darauf vorbereitet bin. Wenn ich spazierengehe, meine Kinder zum Fußball-Training fahre, oder spät am Abend, wenn ich schon beinahe eingeschlafen bin. Aus diesem Grund trage ich immer ein kleines Notizbuch bei mir oder mache mir Notizen in meinem Telefon.

Hast du ein Lieblingswort?

Hm. Wie wäre es mit "lapskaus"? Ich glaube, es heißt labskaus oder labskansch im Deutschen, und ist ein Gericht, mit dem ich aufgewachsen bin, das aber heute sehr selten ist. Ich bin mir nicht sicher, ob eins meiner Kinder wüsste, was es ist. Ich finde, dass das Wort das Gericht perfekt beschreibt.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Ich wäre wirklich gerne ein Gärtner.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Vor dem Fernseher. Es gibt heutzutage wirklich viel zu viele gute Serien!

Kannst du uns eine gute Fernsehserie empfehlen?

Mein Favorit aller Zeiten ist nach wie vor "The Wire". In letzter Zeit habe ich sehr gerne die französische Serie "Le Bureau" (dt. Büro der Legenden) geschaut.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Oh, man. Diese Frage kannst du doch keinem Autor stellen! Es gibt einfach viel zu viele gute Bücher. Ich glaube, der Trick dabei ist, zuerst die Person, die du beschenken möchtest, gut kennenzulernen, und dann das Buch auszuwählen. Ein Freund schenkte mir Judith Schalanskys "Atlas der abgelegenen Inseln" zum Geburtstag. Es ist ein wunderschönes Buch, das Inseln beschreibt, die die meisten von uns nie bereisen werden, und es wird wirklich jeden faszinieren, der nur den kleinsten Hauch von Neugierde besitzt.

Wohin sollten wir unbedingt einmal reisen und welches Buch sollte uns begleiten?

Als Norweger fühle ich mich gezwungen, die Lofoten zu erwähnen, den vielleicht schönsten und dramatischsten Teil meines Landes. Meine Familie mütterlicherseits stammt von den Lofoten, ich kann mich also glücklich schätzen, einige Male dort gewesen zu sein - und ich bin bei jedem Besuch aufs Neue überwältigt von der Schönheit der Natur. Ich denke, ich würde dort ein paar richtig harte Krimis lesen, zum Beispiel Michael Connelly, nur als Kontrast.

Hast du ein Seelentier?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich keins habe, aber ich mag Katzen.

Gibt es etwas, was du gerne lernen würdest?

Mehr Sprachen. Als ich zur Schule ging, habe ich nicht wirklich gerne Sprachen gelernt oder mich bemüht und das bereue ich heute.

Hast du ein Laster oder eine heimliche Leidenschaft?

Du meinst abgesehen von Schokolade? Ich bin ehrlich gesagt eine ziemlich faule Person, aber mein schlechtes Gewissen zwingt mich jeden Tag zur Arbeit. Ich bin mir sicher, ich würde es wirklich genießen, für einen ziemlich langen Zeitraum absolut gar nichts zu tun.

Ein Satz über dein neues Buch:

"Der Bote" ist der zweite Teil meiner Sage um die Polizeikommissare Fredrik Beier und Kafa Iqbal. Sie beginnen damit, zwei Mordfälle zu untersuchen und, als sie die Verknüpfung zwischen den beiden Morden finden, stoßen sie auf die Geschichte eines Mannes, der bereit ist, sich für sein Land zu opfern, ehe er schlussendlich seine Nation so sehr hasst, dass er einen gruseligen Racheplan schmiedet...

Ein Satz aus deinem neuen Buch:

"Es passiert jeden Sommer. Tagelang liegt eine derart tropische Hitze über dem Land, dass die Luft regelrecht vibriert. Der Asphalt schwitzt Öl, in der Strassenbahn zerfliessen die Menschen, und der Norweger vergisst, wo er lebt, und verflucht die Hitze. Im Winter wird Bilanz gezogen." Das sind die allerersten Sätze aus "Der Bote", in denen wir den Kommissar Fredrik Beier an einem sehr sehr kalten und herzzerreißenden Wintertag in Oslo treffen.

Zu guter Letzt: Welchen Buchcharakter würdest du gerne treffen und was würdet ihr gemeinsam unternehmen?

Ich denke, dass das Problem mit vielen Charakteren in der Literatur die Tatsache ist, dass die interessantesten häufig die sind, mit denen man nicht wirklich gerne oder viel Zeit verbringen möchte. Es wäre aber vielleicht eine interessante Erfahrung, mit Kapitän Ahab aus "Moby Dick" auf Walfang zu gehen, nur damit Astrid Lindgrens Pippi kommen könnte, um mich und den Wal zu retten, ehe das Ganze zu gefährlich wird.

Neue Rezensionen zu Ingar Johnsrud

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puppetgirls avatar

Rezension zu "Der Bote" von Ingar Johnsrud

Sehr verschachtelte Geschichte, von mir keine Hörbuchempfehlung
puppetgirlvor 16 Tagen

Ja, Dietmar Wunder ist schon ein echt toller Sprecher, deshalb habe ich mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut, aber es kam nicht so wirklich bei mir an.

Frederik Beier ermittelt wieder, doch für mich ist es der erste Fall, den ich mit ihm versuche zu folgen. Auch den Autor, Ingar Johnsrud kenne ich nicht, doch der Klappentext verspricht spannend zu werden.

In einem Vorort von Oslo wird in einer Villa eine Leiche gefunden. Dabei handelt es sich um einen Mann, dabei bewohnt die Villa doch eigentlich eine alte Dame. Doch diese ist nirgendwo zu finden und auch einiges am Tatort wirft Fragen auf. Nun wird die Leiche identifiziert und dabei handelt es sich um den Sohn der Dame, der aber angeblich schon vor zwei Jahrzehnten bei einem Militäreinsatz ums Leben gekommen sein soll. Als eine zweite Leiche gefunden wird, die Spuren von Folterungen aufweist, glaube der Ermittler Frederik Beier, dass diese beiden Leichen irgendwie zusammengehören. Nun wird es alles noch etwas komplizierter, denn Beweismittel verschwinden und ihm werden noch viele andere Steine in den Weg gelegt, die die Ermittlungen behindern. Fast so, als würde jemand von weiteroben wollen, dass dieser Fall nicht aufgelöst wird.

Doch Frederik und seine Kollegin Kofa geben nicht auf und leisten teilweise übermenschliches. Für mich war es sehr verwirrend und teilweise auch etwas unglaubwürdig, denn Frederik hatte doch gerade erst Drogenprobleme, hat scheinbar mit zwei vergangenen oder gerade noch so laufenden Beziehungen zu kämpfen und jeden Mist, den er baut, den räumt Kofa irgendwie auf. Auch war es im Hörfluss teilweise sehr schwer zu verfolgen, da wir uns immer wieder in anderen Zeitsträngen und Orten befanden, immer wieder neue Leute auftauchten. Deshalb bin ich der Meinung, dass dieses Buch besser geeignet ist, wenn man es liest. Oder sich einfach auf so etwas konzentrieren kann, denn Dietmar Wunder hat es wirklich wunderbar gemacht, er gibt den Charakteren eine eigene Persönlichkeit durch seinen Ausdruck, denn da wird nicht einfach so der Text des Buches heruntergebetet. Vielleicht wäre auch eine ungekürzte Variante etwas besser für das Verständnis. Aber ich war ehrlichgesagt recht froh, als es dann endlich vorbei war und ich ein anderes Hörbuch beginnen konnte.

Die Handlung ist spannend, dass definitiv, aber einfach zu verschachtelt für ein Hörbuch.

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Zwillingsmama2015s avatar

Rezension zu "Der Bote" von Ingar Johnsrud

Der neue Johnsrud schwächelt etwas...
Zwillingsmama2015vor 24 Tagen

Letztes Jahr war "Der Hirte" für mich das Thrillerhighlight und darum habe ich auch so gespannt auf "Der Bote" gewartet. 
Das meine Rezension dazu erst jetzt online kommt, hat seine Gründe, denn zwischendurch musste ich das Buch einfach mal auf Seite legen, weil es mir zu lang war und weil der Fall einfach ganz neu aufgegriffen wird - ich hatte eigentlich erwartet und mir gewünscht, dass offene Fragen aus dem ersten Band geklärt werden, denn da blieb so einiges offen...

Der Schreibstil gefällt mir nach wie vor und das Buch lässt sich, wenn man dann denn angekommen ist und sich vor allen Dingen damit abgefunden hat, dass hier nicht mehr auf den Fall Solro eingegangen wird (außer an ein paar klitzkleinen Stellen) gut lesen. 

Es gibt zwei Handlungsstränge. Einer in der Gegenwart, in dem mehrere Leichen aufgefunden werden - der zweite spielt in Russland in den 90ern und erzählt die Geschichte einiger norwegischer Soldaten, die sich auf einem Einsatz befinden - wie alles zusammenpasst erfährt man im Laufe des Buches. 

Johnsrud hat Beier für mich ja irgendwie schon als Antihelden konstruiert, nichts läuft in seinem Leben so, wie es eigentlich sein sollte. Seine Beziehung holpert, aufgrund eines versuchten Selbstmordes, wollen sie ihn am liebsten vom Fall abziehen, und auch mit seinem Partner und Freund Andreas läuft es nicht so recht. Und dennoch mag ich ihn, mit allen Ecken und Kanten ist er einer meiner Lieblingsermittler in den letzten Jahren - auch deshalb hoffe ich, dass Johnsrud im abschließenden Buch "The cross I bear" noch eine ordentliche Schippe drauflegt. 

Wer "den Hirte" ebenso geliebt hat, wie ich, wird etwas enttäuscht sein, weil "Der Bote" nicht zu 100% mithalten kann - dennoch ein toller Thriller von Ingar Johnsrud, der Spannung auf den letzten Band aufkommen lässt. 

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ban-aislingeachs avatar

Rezension zu "Der Hirte" von Ingar Johnsrud

in wie fern beeinflusst die Vergangenheit die Gegenwart
ban-aislingeachvor einem Monat

Der Thriller „der Hirte“ wurde von Ingar Johnsrud geschrieben und umfasst 512 Seiten. Das Buch ist am 26.06.2017 im Blanvalet Verlag erschienen und der erste Teil der Frederik Beier Reihe. Der Thriller ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Frederick Beier.

 

Eigentlich schien es ein Routinefall zu sein, als die Politikerin Kari Lise Wetre die Polizei bietet ihre Tochter zu finden, welche spurlos verschwunden ist. Doch als Frederick Beier und seine Kollegen auf dem Sitz der Sekte „Gottes Licht“ ankommen, finden sie ermordete Mitglieder, obwohl der Hof eigentlich wie ein Hochsicherheitstrakt geschützt war und zudem finden sie unter dem Hauptgebäude der Sekte eine Labor das auf hochriskante Experimente hinweist. Doch Annette Wetre, die ein Mitglied der Sekte war, und die anderen Mitglieder der Sekte bleiben spurlos verschwunden.

 

Es fiel mit schwer mit den Charakteren mitzufühlen, wenn man mal von Frederick absieht. Denn nur über seine Vergangenheit lernt man einiges kennen, aber seine wichtigsten Kollegen bleiben dagegen eher farblos und auch wenn mir Kafa genauso sympathisch wie Frederick war, konnte ich sie doch nicht so ganz fassen. Es fehlten mir einfach zu viele Informationen. Was ich sehr spannend fand, war die Tatsache, dass ich den obersten Chefs von Frederick nicht trauen konnte und dies brachte für mich zusätzliche Spannung in die Geschichte. Die Nebencharaktere waren im Großen und Ganzen ganz in Ordnung, aber zum Beispiel Fredericks Exfrau konnte ich einfach nicht verstehen und ihre Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Ich hoffe, dass sich der Autor dadurch eine Tür offen gelassen hat durch die in weiteren Bänden vielleicht eine andere Möglichkeit entstehen könnte. Neben Frederick fand ich den Mörder am Besten beschrieben. Dieser war erschreckend, verstörend, aber zugleich hochinteressant, vor allem seine tragische Lebensgeschichte. Da für mich die Mischung der Charaktere eher nicht so gut gelungen war, ziehe ich dem Buch einen Stern ab.

 

Da ich mich für Politik und Sekten interessiere, war mir klar, dass mich das Thema interessieren würde. Für mich war es angenehm, dass das Buch in einem schönen Schreibstil geschrieben ist, welcher sich flüssig lesen ließ. Im Buch werden zwei Geschichten erzählt. Eine die in der heutigen Zeit spielt und mit der verschwundenen Tochter der Politikerin zu tun hat und eine die in der Vergangenheit spielt und in der die Rassenhygiene eine große, erschreckende Rolle spielt. Am Anfang hat mich die Geschichte in der Vergangenheit gestört, aber dann wurde auch diese immer spannender und ich wollte unbedingt wissen wie die beiden Geschichten zusammengehören. Nach Lesen des Buches blieben mir jedoch einfach zu viele Fragen offen, so dass ich einen weiteren halben Punkt abziehen muss. Die Handlungsorte dagegen die ein sehr bereites Spektrum abbildeten, waren sehr gut und detailliert beschrieben, so dass ich mir diese bildhaft vorstellen konnte. Was mir auch sehr gefallen hat war die Tatsache, dass immer wieder interessante Ideen eingebracht wurden, mit denen ich einfach nicht gerechnet hatte. Dadurch konnte ich einiges Lernen und dies mag ich bekanntlich sehr. Die Geschichte ist sehr spannend, aber manchmal bietet sie zu viel Action und die Ermittler haben in Kämpfen, hier spreche ich vor allem von Frederick und Kafa, zu viel Glück. Wenn man das Buch jedoch nicht zu ernst nimmt, macht das Lesen weiterhin Spaß. Zumindest war dies bei mi der Fall. Was ich großartig fand war die Tatsache, dass Fredericks Privatleben zwar eingebracht wurde, aber kaum Platz wegnahm, so dass es mich nicht störte. Einen ganz großen Punkt muss ich dem Buch wegen dem miserablen Ende abziehen. Für mich war es enorm unbefriedigend, zeigte keine Auflösung die meiner Meinung nach stimmen konnte und zudem waren einfach zu viele Fragen weiterhin offen. Ich werde das nächste Buch lesen, in der Hoffnung, dass dieser Fall etwas mit diesem Buch zu tun hatte. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, dann ist für mich die Serie nicht gelungen.

 

Da das Buch im Großen und Ganzen interessant und spannend ist, wenn man sich für Politik oder Sekten interessiert, empfehle ich das Buch weiter. Man sollte jedoch mit einem offenen Ende leben können, weil man sonst am Ende so unglücklich ist wie ich es war.

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Gespräche aus der Community

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nico_kleins avatar

Zwei rätselhafte Mordfälle im eisigen Norden! 

Ingar Johnsrud ist mit "Der Hirte" ein spektakuläres Debüt gelungen, das international die Bestsellerlisten eroberte. Nun dürfen wir uns mit "Der Bote", wieder auf fesselnde Lesestunden mit Hauptkommissar Frederik Beier freuen.

In Oslo werden zwei Männer ermordet aufgefunden. Einer gilt seit 20 Jahren als tot, der andere wurde grausam gefoltert. Die beiden scheint eine dunkle Vergangenheit zu verbinden. Frederik Beier muss sich beeilen. In den Händen eines Rächers erwacht eine furchtbare Waffe zum Leben. 

Bewerbt euch jetzt für die Buchverlosung zu "Der Bote"  und begebt euch mit etwas Glück im nordischen Oslo auf Mördersuche. Alle Nutzer, die eine Rezension posten, haben zudem die Chance auf ein Exemplar von "Der Hirte"

Mehr zum Buch 
In einer Villa in einem reichen Vorort Oslos wird die Leiche eines kürzlich verstorbenen Mannes gefunden. Von der Bewohnerin des Hauses, einer alten Witwe, fehlt jede Spur. Der Tote wird als ihr Sohn identifiziert – der vor zwanzig Jahren bei einem Militäreinsatz ums Leben kam. Kurz darauf entdeckt man in einem Abwasserschacht am anderen Ende der Stadt eine zweite Leiche. Der Körper des unbekannten Mannes weist schwere Folterspuren auf. Hauptkommissar Fredrik Beier glaubt an eine Verbindung zwischen den beiden Fällen, doch irgendjemand scheint verhindern zu wollen, dass diese ans Licht kommt – Akten werden gesperrt, Beweismittel verschwinden …



Mehr zum Autor
Auf mörderischen Pfaden in Norwegen: Dem norwegischen Journalisten Ingar Johnsrud gelang mit seinem Romandebüt „Der Hirte“ (2017), das im Jahr 2015 unter dem Originaltitel „Wienerbrorskapet“ erschien, auf Anhieb der große Durchbruch. Wie es der Titel andeutet, handelt es sich hierbei um einen Thriller mit religiösem Hintergrund. In diesem Kriminalfall geht es um eine christliche Sekte, deren Mitglieder spurlos verschwunden sind. Zu diesen gehört die Tochter eines einflussreichen Politikers. Hauptkommissar Fredrik Beier begibt sich auf die Suche nach der Vermissten. Für diesen spannenden Krimi erhielt der Autor den Maurits Hansen Prisen. Die Norweger feiern den 1974 geborenen Schriftsteller als aufgehenden Stern am Himmel der erstklassigen skandinavischen Spannungsliteratur. In seinem 2018 erschienenen zweiten Kriminalroman „Der Bote“ („Kalypso“, 2016) geht Fredrik Beier, der Protagonist des Erstlingswerkes, erneut auf Spurensuche. Die Handlung des Kriminalfalls beginnt in einem Vorort von Oslo, in dem eine wohlhabende Bewohnerin, die Mutter eines in ihrem Haus tot aufgefundenen jungen Mannes, vermisst wird.
Ingar Johnsrud studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitete vor seiner Tätigkeit als Schriftsteller fünfzehn Jahre lang als Journalist bei einem großen norwegischen Medienunternehmen.


In dieser Buchverlosung können 25 Freunde nordischer Hochspannung ein Exemplar von "Der Bote" gewinnen. 

Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 20.05.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Thriller aus dem hohen Norden erfreuen sich großer Beliebtheit auf dem Buchmarkt. Was gefällt euch besonders an diesen nordischen Spannungsgaranten? 

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Erfolg. 

Und übrigens: Alle, die ihre Rezension bis zum 01. Juli 2018 in mindestens einem Online-Shop veröffentlichen und den Link dazu in dem Unterthema "Eure Rezensionen" posten, haben die Chance auf ein Exemplar des ersten "Frederik Beier"-Thrillers "Der Hirte". Nähere Informationen dazu findet ihr im Unterthema. 
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