Ingar Johnsrud Der Hirte

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Inhaltsangabe zu „Der Hirte“ von Ingar Johnsrud

Schnell, hart und unvorhersehbar – das sensationelle Thrillerdebüt aus Norwegen! Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst — ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird er nach Solro beordert, auf einen alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Hof der christlichen Sekte „Licht Gottes” grausam abgeschlachtet. Das Gelände ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen ist auch die vermisste Annette Wetre ... Dietmar Wunder leiht Johnsruds fulminantem Thrillerdebüt seine unvergleichliche Krimi-Stimme.

Thematisch überladen und verwirrend. Schade!

— jewi
jewi

leider nicht überzeugt

— LariHeldenlama
LariHeldenlama

Ein Buch mit (zu) vielen Facetten!

— 12Andrea91
12Andrea91

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  • Überladen & Verwirrend

    Der Hirte
    jewi

    jewi

    13. September 2017 um 22:10

    Der durch einen Schicksalsschlag humpelnde Hauptkommissar Fredrik Beier wird mit dem Fall der vermissten Tochter von Politikerin Kari Lise Wetre betraut. Während seiner Ermittlungen erfährt Beier, dass Annette Wetre sich mit ihrem Sohn der Sekte „Gottes Licht“ angeschlossen haben soll. Als in Solro – dem Hauptquartier der Sekte – Mitglieder dieser ermordet aufgefunden werden, fehlt von den anderen Mitgliedern inkl. Annette jede Spur. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn die anderen Sektenmitglieder schweben weiterhin in Lebensgefahr.Ich habe mich mit dem Hörbuch etwas schwergetan. Zum einen hat mir Dietmar Wunder als Sprecher sehr gut gefallen, da er sehr lebendig und eindringlich spricht. Man konnte die sprechenden Personen anhand seiner Stimmlage unterscheiden und es ist packend ihm zuzuhören.Teilweise konnte ich aber dem Hörbuch schlecht folgen. Dies lag zum einen an den unzähligen norwegischen Namen bei denen es mir schwer fiel, diese während des Hörens immer richtig zuzuordnen. Des Weiteren gab es mehrere Handlungsstränge die sich mir nicht als Ganzes erschlossen haben, es waren einfach zu viele Themen für ein Buch (Der Fall an sich, Nationalsozialismus, Islamismus). Ich weiß nicht ob dies an der gekürzten Lesung gelegen hat oder – wie ich erst nachträglich gelesen habe – dass sich um eine Reihe handelt, was vermuten lässt, dass einige Fragezeichen erst in den Folgebänden aufgelöst werden. Was mich auch gestört hat war die teilweise sehr vulgäre Sprache und die beschriebene Brutalität der Folterszenen. Ich kenne einige Thriller und halte auch ein bisschen was aus, aber der Autor hat hier nochmal eine Schippe draufpacken müssen.***Aufbau***2 mp3-CDsDauer: 11 Std. 55 Min***Fazit***Der Auftakt dieser neuen Thriller-Reihe konnte mich nicht überzeugen: Zu verwirrend und vollgestopft war die Handlung, zu brutal die Darstellung. Schade!

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  • leider nicht überzeugt

    Der Hirte
    LariHeldenlama

    LariHeldenlama

    18. August 2017 um 17:52

    Hauptkommisar Fredrik Beier hat den Auftrag die Tochter der Politikerin Kari Lise Wetre zu suchen die vermisst. Sie soll sich bis zuletzt in der christlichen Sekte "Gottes Licht" in Solro aufgehalten haben. Dorthin beordert findet Fredrik Beier ein Gemetzel und 5 tote Männer vor. Die restlichen Bewohner sind wie vom Erdboden verschwunden. Bei der Durchsuchung des Tatortes stoßen die Ermittler auf ein geheimes Labor im Keller und alles deutet darauf hin, dass hier brutale Experimente durchgeführt worden. Wo ist Annette Wetre? War sie in die Experimente verwickelt? Ist sie geflohen, getötet worden?Die Story klang wirklich toll, ich habe mich sehr darauf gefreut, vorallem mit Dietmar Wunder als Sprecher! Leider kam die Ernüchterung ziemlich schnell.Als nicht Skandinavier hat man echte Probleme mit den ganzen Orten und Namen klarzukommen. Viel zu viele und viel zu fremd. Und vorallem ist manchmal weniger wirklich mehr. Es scheint als wollte der Autor 3 Bücher in einem einzigen vereinen und so spielt das Geschehen abwechselnd 1943 zur Nazizeit, dann im hier und jetzt um islamistische Anfeindungen und dann ist da noch die Sekte is Solro und die Ermittlungen.Ich bin sehr schnell aus dem Konzept gekommen, habe Zusammenhänge nicht mehr gesehen und habe oft zurückspulen müssen um Passagen noch einmal und noch einmal zu hören. Öfters hatte ich das Gefühl mir fehlt etwas zum besseren Verständnis, da es die gekürzte Fassung war, kann ich nicht wirklich beurteilen ob es nur ein Gefühl war oder ob wirklich an den Stellen etwas gefehlt hat.Positiv möchte ich Dietmar Wunder hervorheben, ein wirklich toller Sprecher der den einzelnen Charakteren Leben eingehaucht hat und die Geschichte plastisch gemacht hat! Trotz meiner Schwierigkeiten mit der Story habe ich ihm wirklich gerne zugehört. Auch nur wegen ihm komme ich auf die 3 Sterne.Leider hat mich die Story nicht überzeugt. Der Inhalt hätte gut und gerne in 2 unterschiedliche Bücher gepasst. Zu Gute halten muss man dem Autor, dass es sein Debut war, Potential ist durchaus vorhanden, ich habe mich immer wieder gut unterhalten gefühlt, aber leider überwogen einfach die Momente wo ich verwirrt und überfordert zurückgespult habe. Ich würde mir wünschen, dass der Autor sich die Kritik seiner Leser zu Herzen nimmt und beim 2ten Band einen Gang zurückschraubt und an der Storyline arbeitet, denn dann wäre das nächste Buch 100% in der Bestsellerliste zu finden! So reicht es leider nur für 

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  • Gottes Licht

    Der Hirte
    walli007

    walli007

    15. August 2017 um 20:57

    Hauptkommissar Fredrik Beier will nur herausfinden, wieso Annette Wetre verschwunden ist. Diese hatte sich einer eigentümlichen Sekte zugewandt und schien abgetaucht zu sein. Bald darauf jedoch werden einige Mitglieder eben jener Sekte grausam ermordet und die übrigen bleiben wie vom Erdboden verschluckt. Die Durchsuchung des Tatorts erbringt einige Spuren, die auf doch sehr unheimliche Praktiken hindeuten. Fredrik Beier, der den Tod seines kleinen Sohnes längst nicht verwunden hat, wird in eine Ermittlung gestoßen, die sich als wesentlich komplexer erweist als zunächst angenommen. Dennoch ist Fredrik nicht glücklich als er eine weitere Beamtin an die Seite gestellt bekommt. Ein grausames Tötungsdelikt, das kaum Rückschlüsse auf irgendwelche Motive zulässt, eine Spurenlage, die Anlass zu äußersten Bedenken über die Vorhaben und Ziele einer Sekte gibt, ein Kommissar, der in seiner Trauer gefangen zu Beginn eher überfordert scheint und eine ehrgeizige junge Ermittlerin, die etwas schwierig einzuschätzen ist, Bezüge zur Vergangenheit, die schwer zu deuten sind. Dieser vertrackte Fall macht es den Polizisten nicht leicht, einen Überblick zu erlangen. Auch als Leser tappt man eine ganze Weile im Dunkeln und sucht nach dem Aha-Moment, in dem alle Mosaiksteinchen an ihren Platz fallen. Mitreißend und lebendig trägt Dietmar Wunder die Geschichte des Hirten vor. Dabei verleiht er den Hauptakteuren ganz eigene und prägnante Stimmen. Was im normalen Verlauf der Lesung äußerst angenehm wirkt, macht die teilweise etwas brutal plastischen Schilderungen einiger Aktion-Szenen mitunter schwer erträglich. Wenn man einen unheimlichen Angreifer geradezu auch sich zukommen hört, mitbekommt wie er sein Messer zückt und das Blut zu spritzen beginnt, überläuft es einen schon eiskalt. Davor treten dann manchmal die eigentlichen Nachforschungen und Erklärungen zum Geschehen in den Hintergrund. Und so entsteht manchmal der Eindruck, dass einige Fakten, die zur Erhellung der Lage beitragen könnten nur angerissen werden und man wünscht sich, dass eine größere Konzentration auf bestimmte Themen vorgenommen worden wäre, die dann eingehendere Behandlung erfahren hätten. Vielleicht liegt der Fehler bei der Hörerin, doch diese hatte den Eindruck, sie hätte sich der Handlung besser zuwenden können, wäre diese etwas weniger aufgefächert gewesen. Dennoch ein spannendes Debüt, das Aufmerksamkeit erfordert und das durch den Vorleser häufig ausgesprochen gut interpretiert wurde. 3,5 Sterne

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  • Der Hirte von Ingar Johnsrud

    Der Hirte
    12Andrea91

    12Andrea91

    11. August 2017 um 11:33

    Inhaltsangabe: In dem Hörbuch geht es um die einflussreiche, norwegische Politikerin Kari Lise Wetre und deren Tochter Annette Wetre. Die junge Frau hat vor einiger Zeit den Kontakt zu ihrer Mutter komplett abgebrochen- seitdem fehlt von ihr jegliche Spur. Ihre Mutter Kari macht sich große Sorgen und bittet die Polizei um Hilfe bei der Suche nach ihr. Hauptkommissar Fredrik Beier, der sich selbst in einer schweren Lebenskriese befindet, wird für diesen scheinbar harmlosen Routinefall eingeteilt. Bei seinen Ermittlungen stellt sich heraus, dass Annette seit längerer Zeit einer Glaubensgemeinschaft namens "Gottes Licht" angehört. Kurze Zeit später gerät die Sekte erneut ins Visier als Kommissar Beier nach Solro beordert wird. Auf dem Hauptsitz - einem alten Hof, werden fünf Glaubensbrüder tot aufgefunden die brutal abgeschlachtet wurden. Trotz intensiver Durchsuchung des Anwesens, findet die Polizei weder Hinweise zu den anderen Anhägern noch gibt es einen Hinweis zum Verbleib und Aufenthalt von Annette. Was dem Kommissar jedoch sehr skurril vorkommt ist die extreme Absicherung die nahezu einem Hochsicherheitstrakt ähnelt. Ein besonderer Fund liegt jedoch im Keller, denn dort befindet sich ein komplett ausgestattetes Labor - bei dem sich im Laufe der Geschichte herausstellt, dass sich dort schauderhaftes ereignet haben soll.  Da alles auf eine religiöse Fehde mit islamistischen Hintergrund hindeutet, wird die Expertin für islamistischen Fundamentalismus Kafa Iqbal dem Kommissar Beier an die Seite gestellt. Gemeinsam versucht das Team die Fährte zu der Sekte aufzunehmen. Je mehr sie über die Glaubensgemeinschaft herausbekommen, desto erschreckender wird die Tatsache zu was die Anhänger alles fähig sind. Und plötzlich meldet sich heimlich die vermisste Tochter Anette Wetre.... Eigene Meinung: Bei diesem Hörbuch bin ich sehr im Zwiespalt mit meiner Meinung. Zuerst möchte ich ein paar Worte zu dem Synchronsprecher Dietmar Wunder sagen: Er ist mir bereits aus ein paar anderen Hörbüchern bekannt, aber dennoch bleibt er für mich die Stimme von Geisterjäger John Sinclair. Seine markante und dennoch warme Stimme ist unverwechselbar und stimmt sich perfekt mit den Charakteren ab, die er im "der Hirte" verkörpern möchte. Daher ein großes Lob an ihn. Die Geschichte selbst sehe ich persönlich als sehr kritisch, da für mich viel zu viele Handlungsstränge enthalten sind, bei denen ich große Schwierigkeiten hatte diese zu verstehen. Oft spielt sich die Geschichte im zweiten Weltkrieg ab, was sich gleich als Einstieg in die Geschichte zeigt und bereits den Zuhörer verwirren kann. Da ich dies als mein eigenes Problem ansehe- werde ich diesbezüglich nur einen Punkt abziehen, denn die Idee die der Autor in seinem Debütroman hatte ist unglaublich interessant, spannend und gleichzeitig abgrundtief schockierend. Vielleicht lag es auch daran, dass es eine gekürzte Lesung war und einige Passagen weggelassen wurden. Meine Bewertung 4 von 5 Sternen.

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  • zu viel Themenmix

    Der Hirte
    silkedb

    silkedb

    31. July 2017 um 19:42

    Ich habe "Der Hirte" von Autor Ingar Johnsrud als Hörbuch gehört. Gesprochen wird es vom wunderbaren Dietmar Wunder und der hat das Hörbuch für mich auch noch in eine durchschnittliche Bewertung gerettet.Für mich wurden hier inhaltlich einfach zu viele unterschiedliche Themen vermischt. Besonders störend fand ich dabei, dass hier bis in den zweiten Weltkrieg zurückgegangen wird und der Fall mit den Nazis verknüpft wird. Als der erste Zeitsprung in das Jahr 1937 erfolgte, war das für mich erst mal aus dem Zusammenhang gerissen und ich fand diesen Erzählstrang auch unnötig. Man hätte die Geschichte auch gut erzählen können, ohne mal wieder das Thema Naziideologie anzufassen, denn ehrlich gesagt finde ich das inzwischen ziemlich überstrapaziert. Wie viele geheime Gruppierungen und Verschwörungen soll es denn da noch alles gegeben haben? Man kann doch einen Thriller auch ohne weiteres mit Themen aus der Gegenwart füllen und hat damit (besonders beim hier vorliegenden Buch) immer noch genug unterschiedliche Bereiche. Für mich wurden hier auch die einzelnen Fäden nicht wirklich zu einer Geschichte verknüpft. Ich kann rückblickend gar nicht sicher sagen, dass ich alles verstanden habe und das Hauptmotiv des Mörders ist mir ehrlich gesagt auch nicht klar geworden. Schwierig fand ich beim Hörbuch auch die norwegischen Namen. Ich habe schon einige Bücher gehört und gelesen die in Skandinavien spielen, aber bei diesen Namen hier weiß ich teilweise noch nicht mal wie man die schreiben soll. Die Hauptfigur Fredrik Beier (der sagt am Anfang zum Glück genau wie man seinen Namen schreibt) fand ich ganz ok. Aber wie so oft, handelt es sich hier auch wieder um eine durch Ereignisse in der Vergangenheit gebrochene Person. Die Nebenfiguren bleiben ein wenig blass, denn von ihren Hintergründen erfährt man so gut wie gar nichts. Sprecher Dietmar Wunder versteht es jedoch ausgezeichnet die unterschiedlichen Charaktere darzustellen, ohne dass dies lächerlich wirkt. Die Ermittlungstätigkeit beläuft sich über weite Strecken in der Befragung von Personen und der zufälligen Entdeckung von Spuren. Ab der zweiten Hälfte gibt es dann auch einige dramatische Szenen, die vom Autor sehr detailliert beschrieben sind und bei denen kein Blutspritzer, Schmerzensschrei oder Faustschlag ausgelassen wird. Dietmar Wunder sorgt dann dafür dass dies einem Action-Hör-Film gleicht und mir das teilweise schon etwas zu intensiv wurde. Allzu zartbesaitet sollte man daher nicht sein. Insgesamt gesehen kann mich "Der Hirte" leider nicht überzeugen. Lediglich die tolle Sprecherleistung sorgt dafür, dass es sich hier dennoch lohnt die fast 12 Stunden durchzuhalten.

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  • Rezension zu "Der Hirte"

    Der Hirte
    Zsadista

    Zsadista

    20. July 2017 um 19:21

    Oslo. Die Politikerin Kari Lise Wetre wendet sich an die Polizei. Ihre Tochter ist verschwunden und meldet sich nicht mehr. Doch ist sie wirklich verschwunden? Eigentlich ist sie Mitglieder der verschworenen Sekte „Gottes Licht“. Doch dann wird der Hauptkommissar Fredrik Beier nach Solro gerufen. Fünf Mitglieder der Sekte „Gottes Licht“ wurden ermordet. Bei der Durchsuchung des Geländes finden die Ermittler die Kelleranlagen des Hofes. Die Anlage ist ausgebaut wie ein Hochsicherheitstrakt, was so gar nicht zu der Sekte passt. Wer und warum hat man jetzt die fünf Leute umgebracht? Und wo ist der Rest der Sekte verblieben? Und dann meldet sich Annette Wetre bei einer Mitarbeiterin ihrer Mutter und will wieder nach Hause kommen. Aber es darf keiner wissen. Was steckt hinter dem Ganzen Geheimnis um die Sekte „Gottes Licht“?„Der Hirte“ ist der Debütthriller aus der Feder des Autors Jingar Johnsrud. Ich habe dem Fall als Hörbuch lauschen dürfen. Die Stimmte von Dietmar Wunder war wirklich perfekt für diesen Fall. Die Stimme konnte mich richtig in dem Fall mitreißen. Mit dem Hauptkommissar Fredrik Beier hatte ich so meine Problemchen. Ich komme mittlerweile mit diesen abgewrackten Ermittlern nicht mehr klar. Ein Jammertal an Person stellt Fredrik in dem Thriller dar. Der Sohn starb bei einem Unfall, die Ehe geschieden und doch hat er eine Affäre mit seiner Ex-Frau. Naja, man kann das gerade noch so ignorieren. Ich schätze, an der Stelle wurde, hoffentlich, das Hörbuch gekürzt. Mir hat die Expertin für islamistischen Fundamentalismus Kafa Iqbal sehr gut gefallen. Ich fand sie sympathisch, intelligent und selbstsicher. Übertrieben fand ich den absolut überlegenen, hyperintelligenten, megamäßig starken und entstellten Auftragskiller. Der Fall an sich war sehr anstrengend. Alleine mit dem Anfang konnte ich nichts anfangen. Es folgten sehr viele sehr schnelle Wechsel zu verschiedenen Personen und Orten bis der Fall sich endlich einpendelte. Durch das Hörbuch war das ziemlich schwer nachzuvollziehen. Im Grunde war die Hintergrundstory wirklich spannend. Der eigentliche Fall hat mich schon gefesselt. Fraglich war für mich, der ständige Einwurf der Zeit um 1946. Am Ende des Buches frage ich mich immer noch, was mir das Ganze eigentlich sagen sollte. Es war viel Gerede und Text, doch nicht wirklich brauchbar für den Fall an sich. Da auch so alles zur Genüge aufgeklärt wurde. Auch weiß ich immer noch nicht so ganz, was der Islam mit den Experimenten zu tun hatte. Geschweige denn, wer dieser „Hirte“ war. Bis fast zum Ende hin dachte ich, das wäre der Chef der Sekte. Kann jetzt sein, dass er es war, aber da kam am Ende noch etwas anderes zur Sprache, ich bin verwirrt. Ich fand, dass der Autor einfach zu viele verschiedene Themen in seinem Buch haben wollte. Islam, Terrorismus, Sektenleben, Experimente an Menschen, Nazis und den bösen Attentäter. Hier wäre weniger wirklich mehr gewesen. Zumal die Zusammenhänge, zumindest im Hörbuch, nicht wirklich aufgeklärt wurden. Der Fall hätte sich einfach nur um die Sekte und den Attentäter drehen können. Das hätte schon ein komplettes Buch ausgefüllt. Normal würde ich für das Buch nur 3 Sterne vergeben. Da es sich hier um einen Debüt Roman handelt und der Autor schon ein gewisses Maß an Potential hat, vergebe ich trotz dass mir einiges nicht gefallen hat, 4 Sterne. Das Ermittlerduo hat Zukunft, wenn es denn weiter zusammen ermitteln wird. Ob der Autor das Level steigern kann, wird man dann im zweiten Buch sehen. 

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