Inge Auerbacher

 4.4 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Ich bin ein Stern, Jenseits des gelben Sterns und weiteren Büchern.

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Inge AuerbacherIch bin ein Stern
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Ich bin ein Stern
Ich bin ein Stern
 (17)
Erschienen am 28.07.2017
Inge AuerbacherJenseits des gelben Sterns
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Jenseits des gelben Sterns
Jenseits des gelben Sterns
 (1)
Erschienen am 21.09.2005
Inge AuerbacherVerlorene Kindheit 1938 bis 1945
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Verlorene Kindheit 1938 bis 1945
Verlorene Kindheit 1938 bis 1945
 (0)
Erschienen am 18.12.2011
Inge AuerbacherI Am a Star--Child of the Holocaust
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I Am a Star--Child of the Holocaust
I Am a Star--Child of the Holocaust
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Erschienen am 01.01.1989
Inge AuerbacherI Am a Star
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I Am a Star
I Am a Star
 (0)
Erschienen am 01.02.1993
Inge AuerbacherHighway To New York
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Highway To New York
Highway To New York
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Erschienen am 30.10.2008
Inge AuerbacherChildren of Terror
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Children of Terror
Children of Terror
 (0)
Erschienen am 07.12.2009
Inge AuerbacherBeyond the Yellow Star-To America
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Beyond the Yellow Star-To America
Beyond the Yellow Star-To America
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Erschienen am 01.11.1994

Neue Rezensionen zu Inge Auerbacher

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Rezension zu "Ich bin ein Stern" von Inge Auerbacher

Traurig und verstörend
Nadezhdavor 3 Monaten

Ich habe das Buch an einem Abend weggelesen und muss sagen, dass es mich mehr als andere Bücher zum Thema Holocaust berührt und verstört hat. Keine Ahnung, ob ich es gern einem Kind von 11-13 Jahren (vom Verlag empfohlenes Alter) zu lesen geben würde. Anders, als im Klappentext dargestellt, verlässt das Buch durchaus die Perspektive eines sieben- bis zehnjährigen Kindes, benennt das Ausmaß der Gräuel, bettet das selbst Erlebte in den Gesamtkontext ein und eröffnet damit eine ganz andere Dimension als z.B. das "Tagebuch der Anne Frank", wo die Schrecken der Nazizeit doch eher aus der relativen Sicherheit des Hinterhauses geschildert werden und den Horizont eines Kindes / jungen Teenagers nicht verlassen. Natürlich fehlen am Ende nie die Abbildungen und Schilderungen zu Bergen-Belsen, und persönlich denke ich, das reicht für ein 11-jähriges Kind. Man hat anhand der Bilder und Erläuterungen einen Redeanlass und kann das vertiefen, je nachdem, was und wieviel das jeweilige Kind verträgt. 13-Jährige sind da schon wieder belastbarer, würden sich aber vielleicht für das Buch "Ich bin ein Stern" nicht mehr so sehr interessieren, weil die Ich-Erzählerin altersmäßig schon zu weit von ihnen entfernt ist, zu kindlich in ihrer Fixierung auf ihre Puppe Marlene im Pappkartonbett und mit den Puppenkleidern aus Lumpen. Eigentlich finde ich, es ist ein Buch für Erwachsene. Viele Szenen, seien es Gedichte oder die möglichen Worte von Müttern zu ihren Kindern während ihrer letzten Momente in den Gaskammern, waren für mich kaum auszuhalten. Natürlich projiziert man da als Mutter auch viele eigene Gefühle hinein, die Kinder so noch gar nicht kennen und wo Kinder deshalb diese Textstellen vielleicht auch nicht als schwierig wahrnehmen würden.

Möglicherweise hadere ich auch mit der Bezeichnung "Erzählung", denn eigentlich ist das ein autobiografischer Bericht. Um mit Kindern dieses Thema zu besprechen, würde ich solche Texte vielleicht nicht am Anfang wählen, sondern erst einmal fiktionale Texte lesen, in denen das schlimme Geschehen bewusst nur in altersgerechten, verkraftbaren Auszügen dargestellt wird. Das mag jetzt zynisch klingen und mir ist völlig klar, dass der Holocaust für die Betroffenen auch nicht altersgerecht und verkraftbar abgelaufen ist. Aber ich finde, wenn man Kindern und Jugendlichen heute das Thema nahebringen will, schießt man sich nur ins Knie, wenn man sie von Anfang an überfordert. Und diese Befürchtung hätte ich bei diesem an sich absolut lesenswerten Buch.

"Weine nicht, Mama, hör mein Versprechen,
Niemand wird meine Seele zerbrechen.
Ich bin ein Stern." - Inge Auerbacher

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dia78s avatar

Rezension zu "Ich bin ein Stern" von Inge Auerbacher

Überleben in Theresienstadt
dia78vor 2 Jahren

Die Geschichte "Ich bin ein Stern" von Inge Auerbacher erschien im Jahr 1992 in der Verlagsgruppe Beltz.
Auch dies ist ein Tatsachenbericht über das Leben einer jüdischen Familie, welche das Glück hatte die Grausamkeiten des Holocaust zu überleben. Inge Auerbacher erzählt uns vom Anfang des 3. Reiches, die Deportierung ihrer Familie, bis zur Befreiung vom Schaulager Theresienstadt.
Auch dieser Bericht ist wieder sehr lebendig und sehr gut geschrieben, sodass man mit der Familie mitfiebern und mitleben kann, bei allen Schwierigkeiten, welche ihnen in dieser sehr schweren Zeit begegneten.
Auf Grund dieser sehr eindringlichen Beschreibung des Lagers Theresienstadt, empfehle ich diesen Zeitzeugenbericht einem jeden zum Lesen.
5 Sterne

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Rezension zu "Ich bin ein Stern" von Inge Auerbacher

Rezension zu "Ich bin ein Stern" von Inge Auerbacher
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Wie traurig kann doch eine Kindheit sein, die von Gewalt und Tod beherrscht wird.

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