Inge Barth-Grözinger

 4.2 Sterne bei 77 Bewertungen
Autorin von Beerensommer, Etwas bleibt und weiteren Büchern.
Autorenbild von Inge Barth-Grözinger (©)

Lebenslauf von Inge Barth-Grözinger

Berührende Schicksale und verbotene Liebesbeziehungen: Die Autorin wurde 1950 in Bad Wildbad, Schwarzwald geboren und unterrichtete als Lehrerin am Peutinger-Gymnasium in Ellwangen Deutsch und Geschichte bis zu ihrer Pensionierung. Mehrere erfolgreiche Buchveröffentlichungen, sind seit 2004 von der deutschen Autorin erschienen. Unter anderem die Familiensaga "Beerensommer", "etwas bleibt" und "Geliebte Berthe".

Alle Bücher von Inge Barth-Grözinger

Cover des Buches Beerensommer (ISBN: 9783492950275)

Beerensommer

 (30)
Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches Etwas bleibt (ISBN: 9783492950282)

Etwas bleibt

 (16)
Erschienen am 02.11.2016
Cover des Buches Stachelbeerjahre (ISBN: 9783492950381)

Stachelbeerjahre

 (11)
Erschienen am 13.05.2016
Cover des Buches Geliebte Berthe (ISBN: 9783492950299)

Geliebte Berthe

 (10)
Erschienen am 02.05.2016
Cover des Buches Wildblütenzeit (ISBN: 9783492235693)

Wildblütenzeit

 (6)
Erschienen am 02.07.2019
Cover des Buches Alexander (ISBN: 9783522200424)

Alexander

 (2)
Erschienen am 12.03.2009
Cover des Buches Sturmfrühling (ISBN: 9783522201919)

Sturmfrühling

 (1)
Erschienen am 15.03.2016

Neue Rezensionen zu Inge Barth-Grözinger

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B

Rezension zu "Beerensommer" von Inge Barth-Grözinger

Fesselnde Geschichte aus der Vergangenheit
books_and_bakingvor 14 Tagen

Diese Buch von Inge Barth-Grözinger hat mich mal wieder total fasziniert. Das Buch dreht sich anfangs um Anna, deren Mutter gestorben ist und sie sich jetzt in deren Heimatdorf begibt um sich mit ihrer Vergangheit auseinander zu setzen. Sie stößt dort auf das Tagebuch ihres Urgroßonkels Johannes und somit taucht man gemeinsam mit ihr in die Zeit vor dem 1. Weltkrieg bis nach den 2. Weltkrieg ein. Durch einen Schicksalsschlag landet Friedrichs komplette Familie in der Stadtmühle bei den Armen und lernt dort Johannes kennen, der zu seinem besten Freund werden wird. Beide haben Charaktereigenschaften, die sich im Laufe ihres Lebens ziemlich ausprägen und unterschiedlicher nicht sein könnten. Friedrich ist total ehrgeizig, egoistisch und nimmt sich eigentlich alles, was er möchte. Das hat ihn mir jetzt nicht unsympatisch gemacht, da er auch für seine Ziele sehr hart kämpft und alles gibt. Johannes hingegen ist der kreative und naive Typ, der sich schon mit Kleinigkeiten zufrieden gibt, da er im Gegensatz zu Friedrich keinen Reichtum gewöhnt ist. Doch irgendwann passierte ein schwerwiegendes Ereignisse, dass zu einem riesen Streit führt und beide sich nicht mehr ausstehen konnten. Beide hat das ziemlich hart mitgenommen und man merkt, wie jeder von ihnen dachte, was wäre wenn... Wie gesagt, ich fand dieses Buch wieder sehr beeindruckend und liebe den Schreibstil. Kleinen Kritikpunkt gibt es dafür, dass sehr viele Namen auftauchen und wie es zu früheren Zeiten normal war, dass es in jeder 2. Generation oftmals den selben Namen von den Großeltern gab, deshalb musste man manchmal mitdenken, wer gerade gemeint ist. Zur Erleichterung gab es aber am Anfang des Buches eine Aufzeichnung des Stammbaums, mithilfe dessen man viele Verbindungen nachvollziehen konnte.

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B

Rezension zu "Stachelbeerjahre" von Inge Barth-Grözinger

Wunderschöner Roman
books_and_bakingvor 2 Monaten

Dieses Buch war mein zweites, dass ich von der Autorin gelesen habe und ich liebe es genauso wie das erste. Mir gefällt der Schreibstil total gut, wie alles beschrieben wird, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Die Hauptprotagonistin Marianne habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist ein schlaues Mädchen, muss sich aber durch viele Dinge in dieser Zeit, die nach dem zweiten Weltkrieg spielt, durchboxen. Sei es, dass sie ein Kuckuckskind ist und von ihrer Großmutter nie wirklich akzeptiert wird, oder dass sie nach der regulären Schulzeit weiter aufs Gymnasium gehen will, das sich eigentlich nur die reichen Leute leisten konnten. Sie muss also immer für das kämpfen, was sie wirklich will.
Ihren Großvater mochte ich auch sofort. Er liebt und unterstützt Marianne immer. Ihre Großmutter hingegen war nicht ganz die Freundlichkeit in Person. Teilweise kann man es verstehen, da diese arme Frau schon einiges im Leben wegstecken musste, wie den Tod ihres einzigen Sohnes, der im Krieg gefallen ist. Mariannnes ältere Schwestern und ihre Mutter waren sehr egoistisch und auch eingebildet. Wobei ihre Schwester und auch teilweise ihre Mutter immer hinter Marianne standen und sie so gut wie es geht unterstützt haben.
Der Teil, der mir am Buch nicht so gut gefallen hat und deshalb den einen Stern Abzug gegeben hat, war dass Enzo, der im Klappentext angeprießen wird, Chaos in das Familienleben bringt, erst sehr spät im Buch aufgetaucht ist und es dann ziemlich schnell zu Ende gegangen ist. Hier hätte ich mir einfach noch ein bisschen mehr Geschichte erwartet. Was mir aber an diesem Buch mal wieder die Augen geöffnet hat, ist dass wir unser eigenes Leben und die Dinge darin für ziemlich selbstverständlich halten. In der Zeit wo dieses Buch spielt, ist es ein Highlight, als die ersten Nachbarn Fernseher und Waschmaschinen bekommen haben, was mir wieder mal gezeigt hat, welches Glück und welchen Luxus wir doch heutzutage haben und wir als so selbstverständlich hinnehmen. Da stell ich dann doch auch wieder Parallelen zu meinen Großeltern fest, die früher eigentlich auch nur so ein einfach Leben führen konnten, wie Marianne es hatte.

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Rezension zu "Wildblütenzeit" von Inge Barth-Grözinger

Sehr schöne Familiengeschichte
Gartenfee-Berlinvor 4 Monaten

Klappentext / Inhaltsangabe: Ettlingen, 1945: Jakob Haug, Besitzer des traditionsreichen Hotels »Zum Markgrafen«, soll vor dem amerikanischen Offizier Kurt Goldstein Rechenschaft über sein Verhältnis zu den Nationalsozialisten ablegen, die während der Zeit der NS-Diktatur und des Krieges in seinem Gasthaus ein und aus gingen. Das Verhör wird über das Fortbestehen des Hotels entscheiden. Um eine Zukunft zu haben, muss Jakob die Vergangenheit preisgeben. So fängt er an zu erzählen: vom glanzvollen Aufstieg eines Hauses, das seit 1780 das Schicksal der Familie Haug bestimmt – als ihr größter Segen und ihr größter Fluch. 

Mir hat die Art der Erzählung sehr gut gefallen. Das Springen von 1945 aus immer wieder in die erst weite Vergangenheit, dann allmählich in die nähere zurück. 

Es wurde sehr eindrücklich und interessant geschildert, wie aus dem ehemaligen kleinen Wirtshaus eine ansehnliche Gaststätte bzw. Hotel wurde. Ich konnte mir die einzelnen Familienmitglieder sehr gut vorstellen und bin regelrecht in der Geschichte versunken. Das Ende lässt durchaus auch noch eine Fortsetzung zu, die den Aufbau nach dem Krieg beschreiben könnte...

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