Inge Barth-Grözinger Beerensommer

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Inhaltsangabe zu „Beerensommer“ von Inge Barth-Grözinger

Mit einem Schlag ist nichts mehr, wie es war. Friedrichs Familie hat alles verloren und muss nun in die Stadtmühle ziehen, zu den Ärmsten der Armen. Der einzige Lichtblick ist Johannes, der Junge mit den merkwürdig hellen Augen. Schon bald verbindet die beiden eine enge Freundschaft, die jedoch im Laufe der Jahre in erbitterte Feindschaft umschlagen soll … 'Beerensommer' – ein packender Roman, der den Leser tief in die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts hineinzieht.

Wow, tolles Buch. Grandiose Verbindung von historischen und modernen Elementen. Lesenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine impulsive Mischung aus realer Vergangenheit, Gefühlen und jeder Menge (verwirrender) Familienbeziehungen.

— Winterwoelfin
Winterwoelfin

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    Beerensommer
    engineerwife

    engineerwife

    25. June 2015 um 14:46

    Es handelt sich bei diesem Roman um eine Familiengeschichte, die im tiefsten Schwarzwald zu Beginn des letzten Jahrhunderts ihre Anfänge hat. Die Kapitel wechseln von der Gegenwart, in der die junge Anna die Hauptrolle spielt, zurück in Friedrichs und Johannes‘ Vergangenheit. Als uneheliches Kind einer unehelichen Mutter wächst Anna in Berlin ohne Wurzeln auf. Als ihre Mutter jung an Krebs stirbt, vermacht sie Anna die Tagebücher ihres eigenen Großvaters, die Licht in das Dunkel der Familie bringen sollen. Leider vermochte Annas Mutter zu Lebzeiten nie darüber zu reden. Welche dunklen Geheimnisse birgt die Vergangenheit? Anna macht sich auf eine Reise in den ihr unbekannten Schwarzwald. Eigentlich liebe ich diese Art von Familiengeschichten, dennoch konnte mich dieser Roman nicht 100% überzeugen. Irgendwas fehlte, das den Funken ganz überspringen lies. Trotzdem fand ich die Geschichte zum Teil sehr spannend, besonders den Teil, in dem es zu dem großen Zerwürfnis zwischen Friedrich und Johannes kommt. Für Beide ist ab diesem Zeitpunkt nichts mehr so geblieben, wie es geplant war. Der Leser erhält beim Lesen tiefe Eindrücke in die Zeit kurz vor dem ersten bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Wie hart mussten die Leute für sehr wenig arbeiten, wie viele gingen damals hungrig ins Bett. Ich schätze mich sehr glücklich, in der heutigen Zeit leben zu dürfen. Ich empfehle den nächsten Lesern, den vorne im Buch platzierten Stammbaum nicht so genau zu studieren, um nicht zu viel vom Ausgang der Geschichte preiszugeben.

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  • Der moderne Teil schwächelt, der historische Teil top!

    Beerensommer
    Chimiko

    Chimiko

    15. January 2014 um 10:25

    Eigentlich habe ich dieses Buch mal mitgenommen, weil ich dachte, dass es gut in meine Kategorie der BaBüs reinpassen würde. Jedoch spielt die Geschichte nicht in Baden, sondern praktisch an der Grenze zu Baden, aber eben im Schwabenländle. Die Protagonisten bezeichnen sich auch selbst als Schwaben. Nichtsdestotrotz ist diese Familiensaga ein tolles Buch und daher möchte ich es euch dennoch ans Herz legen, denn der Schwarzwald ist nicht nur in Baden schön und interessant ;) Immer beliebter werden ja die Bücher, in denen Personen aus unserer Zeit auf Dokumente aus der Vergangenheit stoßen und anfangen, diese zu erforschen. Dabei müssen sie oft außer Landes reisen, um alles Geheimnisse zu lüften. Auch hier ist Anna, die Protagonistin der modernen Zeit, auf der Suche nach ihren Wurzeln, denn nach dem Tod ihrer Mutter ist sie nun praktisch allein. Ihre Reise aus Berlin in den Schwarzwald bringt sie zu Gretl und den Tagebüchern ihres Urgroßvaters, der die zweite Zeitebene gestalten wird. Diese führt einen in die Zeit vor, während und auch nach dem ersten Weltkrieg bis hin zum zweiten Weltkrieg, und so langsam entsteht die Geschichte einer bewegenden Freundschaft mit Höhen und Tiefen. Friedrich und Johannes - eine außergewöhnliche Freundschaft, die beide ihr Leben lang prägen wird. Der Autorin gelingt es, den Leser durch die Geschichten und das gesamte Leben der zwei Jungs zu führen, ohne dass für mich persönlich Längen aufkamen. Gerade der historische Plot ist wirklich fesselnd und mitreißend. Man lebt tatsächlich an der Seite der beiden, man liebt und hasst mit ihnen und fühlt mit ihnen. Der moderne Teil mit Anna bleibt hingegen etwas unpersönlich. Die Tiefe, die man bei den Charakteren rund um Johannes und Friedrich in ihrer Zeit findet, vermisst man hingegen bei Anna. Der Rahmen in Form der modernen Handlung hatte somit stellenweise doch etwas Gezwungenes. Am Besten hat mir jedoch wirklich das historische Schwarzwalddorf gefallen, das einfach so typisch war, dass ich sofort ein Bild davon im Kopf hatte. Hier passt die Bezeichnung 'aus dem Schwarzwald' wirklich, denn die Gegend und ihre Kultur, ihre Entwicklung, ihre Wirkung wird miteinbezogen und man merkt einfach die Schwarzwälder Gepflogenheiten. Die Autorin entwickelt die Geschichte wirklich sehr feinfühlig und hat dabei einen angenehmen Schreibstil. Emotionen bringt sie damit hervorragend rüber und lässt einen doch immer wieder mitfiebern. Fazit Der moderne Teil ist für mich zwar schwächer, doch der historische Teil, die Geschichte, die sich um Friedrich und Johannes dreht, reißt es für mich doch wieder heraus: Die Entwicklung der beiden Jungs zu Männern im Rahmen der Gegebenheiten ist einfach sehr authentisch und bewegend, so dass ich einfach immer weiter lesen musste!

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  • Leserunde zu "Mgdalena Himmelstürmerin" von Rudolf Herfurtner

    Magdalena Himmelstürmerin
    Gerstenberg Verlag

    Gerstenberg Verlag

    Passend zum Reformationstag am 31.10.2013 möchten wir mit euch einen Roman lesen, der in der Lutherzeit spielt. Es handelt sich hierbei um einen Jugendroman für Leser ab 12 Jahren.  Zum Buch: Jüterbog, 1517. Magdalenas kleine, überschaubare Welt gerät aus den Fugen, als der Vater und auch ihr zärtlich geliebter kleiner Bruder bei einem Bergwerksunglück ums Leben kommen: Statt für einen Arzt gibt die Mutter ihr Geld für Ablassbriefe aus. Als die Mutter die kleine Kate nicht mehr halten kann, wird Magdalena ins ferne Wittenberg zu ihrer Tante Elsbeth geschickt. In Wittenberg trifft sie nicht nur Veit wieder, einen Freund aus Kindertagen, sondern hört auch einen gewissen Doktor Luder predigen, bei dem Veit Theologie studiert. Die Tür zu einer neuen Welt öffnet sich Magdalena. Begierig nimmt sie Luthers Gedanken in sich auf. Sein Aufbruch ermutigt Magdalena, ihr Leben in die Hand zu nehmen - und dadurch bringt sie nicht nur sich selbst in große Gefahr. (Gerstenberg Verlag) Eine Leseprobe findet ihr hier: http://catalog.gerstenberg.com/bk/gerstenberg-verlag/bib/online/9783836957076/blaetterkatalog/   Über den Autor: Rudolf Herfurtner, geb. 1947 in Wasserburg am Inn, studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaften in München, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Für seine Kinder- und Jugendbücher, Hörspiele, Drehbücher und Theaterstücke wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Großen Preis der Volkacher Akademie für Kinderliteratur und 2012 mit dem Goldenen Spatz für das beste Drehbuch (Tom und Hacke).   Haben wir euer Interesse geweckt? Dann bewerbt euch bis zum 24.10.2013 für eines von 15 Exemplaren und beantwortet uns diese Frage:   Welche historischen Kinder - /Jugendbücher habt ihr bereits gelesen?   Unter allen Bewerbern werden dann am 25.10.2013 die 15 Gewinner ausgelost.   Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen mit euch!     **Für die Bewerbung wird ein zeitnahes Lesen und Rezensieren vorausgesetzt. Für die Post übernehmen wir keine Haftung.**

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  • Rezension zu "Beerensommer" von Inge Barth-Grözinger

    Beerensommer
    Birgit_Hermann

    Birgit_Hermann

    15. February 2012 um 19:53

    interessante, verworrene Familiengeschichte. Gut recherchiert, leider fehlt etwas die Spannung

  • Rezension zu "Beerensommer" von Inge Barth-Grözinger

    Beerensommer
    Buecherlady

    Buecherlady

    21. June 2011 um 13:55

    Beerensommer - Eine Familiensaga aus dem Schwarzwald von Inge Barth-Grözinger Piper Verlag 588 Seiten Inhalt: Mit einem Schlag ist nichts mehr, wie es war. Friedrichs Familie hat alles verloren und muss nun ins Armenhaus ziehen. Der einzige Lichtblick ist Johannes, der Junge mit den merkwürdig hellen Augen. Schon bald verbindet die beiden eine enge Freundschaft, die jedoch im Laufe der Jahre in erbitterte Feindschaft umschlagen soll..Ein packender Roman, der den Leser tief in die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts hineinzieht. Meine Meinung: Ein Buch, das einen sehr nachdenklich und auch traurig macht....Man merkt gleich am Anfang, das die Autorin eine Art Biografie schreiben wollte und das ist Ihr auch auf eine sehr eindrucksvolle Art gelungen...ich habe bis zum Nachwort gedacht, ich lese eine echte Biografie...so wie sie alles geschildert hat, muss es wirklich früher ausgesehen haben....das Buch springt zwischen zwei Epochen hin und her, also in einem Kapitel handelt es von Anna, die nach dem Tod Ihrer Mutter in deren kleines Heimatdorf irgendwo im Schwarzwald aufsucht und entfernte Verwandte nach der Herkunft Ihrer Mutter befragt und durch alte Tagebücher, die Ihr Urgroßvater für sie geschrieben hat, eintaucht in die Zeit 1911 bis ca 1950. Im nachfolgenden Kapitel dann wieder die Erzählweise aus der Sicht von Urgroßvater Johannes und seinem Freund Friedrich....man taucht also immer hin und her...das hat es mir manchmal auch nicht ganz leicht gemacht...auch wenn es am Anfang des Buches einen Chronologischen Stammbaum der Familien gibt, so tauchen doch immer sehr viele neue Menschen auf und man muss sich doch sehr konzentrieren...das Buch ist definitv nicht für so mal eben "zwischendurch" zu lesen, sondern man muss sich Zeit nehmen und dabei auch ungestört, also nicht abgelenkt werden....auch macht einen das Buch sehr nachdenklich....gerade zum Ende hin wenn über den zweiten Weltkrieg erzählt wird...ich bin ja nun lange nach dem Krieg geboren, aber es hat mich dennoch ziemlich erschüttert und aufgewühlt! Aber trotzdem lohnt es sich das Buch zu lesen...aber wie gesagt, davor und danach besser wieder eine leichte und lustige Kost lesen:-)

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  • Rezension zu "Beerensommer" von Inge Barth-Grözinger

    Beerensommer
    buchlingAnna

    buchlingAnna

    30. November 2008 um 00:25

    Toll!!!!