Inge Barth-Grözinger Etwas bleibt.

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Inhaltsangabe zu „Etwas bleibt.“ von Inge Barth-Grözinger

Die Dinge ändern sich, seit dieser Hitler an der Macht ist, das spürt Erich. Seine Mutter lacht nicht mehr so oft und das Geschäft seines Vaters läuft immer schlechter. Auch in Erichs Schule weht ein neuer Wind: Die Lehrer tragen braune Uniformen und er ist plötzlich »der Jude«, der von allen schikaniert wird. Für Erich beginnt eine Zeit der Angst und irgendwann wird ihm und seiner Familie klar, dass es nur einen Ausweg gibt.

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  • Rezension zu "etwas bleibt" von Inge Barth-Grözinger

    Etwas bleibt.
    Chrele

    Chrele

    05. April 2009 um 15:17

    Dieser Jugendroman, das Erstlingswerk der Autorin, hat gute und schlechte Seiten. Das "Gute", wobei das bei einer Geschichte über Judenverfolgung während des aufkommenden Nationalsozialismus natürlich das falsche Wort ist, ist der Plot. Damit meine ich, dass man sehr gut die Gefühle des Protagonisten Erich Levi nachvollziehen kann, der sich den steigernden Schikanierungen und der Prügel seiner Mitschüler stellen muss. Man wird als Leser, der diese Zeit glücklicherweise nicht miterleben musste, mit den alltäglichen Konsequenzen dieser Terror- und Faschismus-Regierung konfrontiert und es wird einem wieder einmal klar, dass sich so etwas nie wieder wiederholen darf. Es ist schrecklich mitzubekommen, wie sich die besten Freunde von Erich abwenden und quasi über Nacht zu seinen Feinden werden, die ihn Tag für Tag mit Begriffen wie "Judensau" beschimpfen. Seine alten Lehrer werden nacheinander alle durch nationalsozialistische Parteigenossen ersetzt, die ihm das Leben zur Hölle machen. Der einzige Hoffnungsschimmer: die Nichte seines radikalen Deutschlehrers Gremm steht zu ihm, doch ihre kurze Beziehung steht unter einem sehr schlechten Stern. Die Geschichte ist emotional brutal und die negativen Emotionen Erichs sind nachvollziehbar, bzw. lösen beim Leser selbst Wut auf das Geschehene aus. Das tut leider auch etwas anderes, was den Lesefluss oft unterbricht und die Geschichte ins Stocken bringt, nämlich der scheinbar eingeschränkte Wortschatz der Autorin. Die Geschichte ist leicht verständlich und für Jugendliche geeignet, aber das Wort "mechanisch", im Sinne von "mental nicht anwesend" wiederholt sich ca. alle 5 Seiten und nach ungefähr 40 Seiten fängt es sehr an zu nerven. Wer über so etwas hinwegsehen kann, für den lohnt sich dieser Tatsachenbericht, aber wer, wie ich, mit solchen Kardinalfehlern seine Probleme hat, sollte lieber zu entsprechender Weltliteratur wie dem Tagebuch der Anne Frank greifen. Fazit: Eine ergreifende Geschichte, die unter dem Schreibstil der Autorin leider sehr leidet.

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