Inge Friedl

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Inge FriedlVom einfachen Leben
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Vom einfachen Leben
Vom einfachen Leben
 (1)
Erschienen am 19.08.2011
Inge FriedlHeilwissen in alter Zeit
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Heilwissen in alter Zeit
Heilwissen in alter Zeit
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Erschienen am 25.05.2009
Inge FriedlMein erstes Österreich-Buch
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Mein erstes Österreich-Buch
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Erschienen am 01.01.2013
Inge FriedlWeihnachten, wie´s früher war
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Weihnachten, wie´s früher war
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Erschienen am 02.10.2017
Inge FriedlAlmleben
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Almleben
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Erschienen am 30.09.2013
Inge FriedlFamilienleben in alter Zeit
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Familienleben in alter Zeit
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Erschienen am 14.08.2007
Inge FriedlHeilwissen in alter Zeit
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Heilwissen in alter Zeit
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Erschienen am 01.05.2009
Inge FriedlWie´s amol wor
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Wie´s amol wor
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Erschienen am 31.10.2011

Neue Rezensionen zu Inge Friedl

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Rezension zu "Alte Kinderspiele - einst und jetzt" von Inge Friedl

Einen wahren Schatz …
Sikalvor einem Jahr

… habe ich durch Zufall gefunden. Und gleich vorneweg – ich bin begeistert.

Inge Friedl hat in dem Buch „Alte Kinderspiele einst und jetzt“ einen Fundus an längst Vergessenem zusammengetragen. Sie hat bei ihrer Recherchearbeit jahrelang unterschiedlichste Menschen nach ihren Kinderspielen befragt und so die Grundlage für dieses Buch bekommen. Der Großteil der Spiele stammt natürlich aus einer Zeit (erste Hälfte des 20. Jahrhunderts) als für Spielzeug noch kein Geld „verschwendet“ wurde, als Kinder noch ihre Kreativität einsetzen mussten, um in einem Zapfen eine Kuh zu erkennen oder ein Stück geschnitztes Holz zu einer Puppe wurde.

Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Schwerpunkte, denen auch die jeweiligen Spiele zugeordnet werden. So findet man z.B. unter „Spielzeug selbst gemacht“ eine Anleitung für die Herstellung eines Maipfeiferls oder unter „Zimmer, Küche, Kabinett“ unterschiedliche Bewegungsspiele für draußen. Und wer nicht mehr weiß, was es mit „Pfitschigogerln und Putschögln“ auf sich hat, sollte doch das Kapitel „Vom Werfen und Treffen“ lesen.

Zwischendurch werden immer wieder Anekdoten und kleine Szenen aus dem Alltagsleben früherer Zeiten eingestreut, doch auch die Verbindung zu heute fehlt nicht – so setzt die Physiotherapeutin Ulrike Fürst-Telsnig diverse Kinderspiele in ihren Therapieeinheiten ein. Und wenn man die Geschichten dieser Generation so liest, merkt man schnell, wie sich die Zeiten geändert haben – nicht nur durch den Fortschritt der Technik und die Nutzung von Smartphone & Co. Damals durften die Kinder noch Kinder sein, durften auf den Wiesen toben, Lärm machen und auch mal den Asphalt beschmieren, um ein Tempelhupf-Feld aufzumalen. Betreten-Verboten-Schilder waren wohl noch nicht erfunden…

Viele dieser Spiele kannte ich nicht, die sind mir eher aus Erzählungen meiner Eltern geläufig. Doch etliche Spiele kenne ich aus meiner Kindheit und während des Lesens wurden Erinnerungen wach und man denkt wieder an die Freunde von damals zurück. Die Sammlung Inge Friedls ist ein kostbarer Schatz, den ich gerne meinen Kindern weitergeben werde.

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W

Rezension zu "Was sich bewährt hat - Begegnung mit alter Lebensweisheit" von Inge Friedl

Über die Notwendigkeit und das Glück eines neuen Lebensstils
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



Je komplexer, schneller und krank machender unsere Gesellschaft und unser ganzer Lebensstil werden, je mehr wachsen oft unklare und naive Sehnsüchte nach einem einfachen Leben, oder mindestens einem einfacheren als dem, unter die Menschen ächzen und stöhnen.

Die Österreicherin Inge Friedl hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, im Land herumzureisen und Menschen und Familien zu befragen nach ihrem Leben in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Für ganz unterschiedliche, ausnahmslos sehr interessante Buchprojekte hat sie diese Gespräche mit Menschen in ländlichen Gebieten geführt.

Wie sie selbst schreibt, ist in ihr im Laufe der Zeit eine tiefe Hochachtung gewachsen, für diese Menschen, ihre Kultur und ihre Lebensweise. In einer Zeit ohne Strom und fließendes Wasser, stammte fast jedes Kleidungsstück aus der eigenen Produktion. Die Menschen waren aufeinander angewiesen und verbrachten jede freie Zeit miteinander, weil es nichts anderes gab.

Bei aller Bewunderung für die Lebensweise ihrer vielen alten Gesprächspartner, stellt Inge Friedl fest, dass es die gute alte Zeit so nie gegeben hat und ihr ist die Zwiespältigkeit der Erinnerung daran auch durch ihre Bücher bewusst.

Aber sie geht davon aus, dass es vielleicht das eine oder andere gibt, was wir heute von den Alten lernen können, was sich lohnt wiederentdeckt zu werden und bewahrt.

Bewahren sollte man das, was sich bewährt hat. Dem geht Inge Friedl in ihrem neuen Buch nach. Da geht es um Gemeinschaft, die sich durch Reden konstituiert und erhält, um Zufriedenheit, die sich von Gelassenheit ernährt und um einen sorgfältigen Umgang mit der Zeit. Die Kraft der Sonntagsruhe wird beschrieben und die Fähigkeit, auch einmal auf etwas warten zu können.

Es geht um gesundes und bewusstes Essen jenseits zeitgenössischer Ernährungsideologien, um Bescheidenheit im Leben, um das Glück, das das gemeinsame Singen bereitet und um einen würdigen Umgang mit der Trauer und  den Tod.

Ein empfehlenswertes und gar nicht reaktionär daherkommendes Buch über die Notwendigkeit und das Glück eines neuen Lebensstils, der sich nährt aus dem Erfahrungsschatz alten Wissens.


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W

Rezension zu "Vom einfachen Leben" von Inge Friedl

Rezension zu "Vom einfachen Leben" von Inge Friedl
WinfriedStanzickvor 6 Jahren

Je komplexer, schneller und krank machender unsere Gesellschaft und unser ganzer Lebensstil werden, je mehr wachsen oft unklare und naive Sehnsüchte nach einem einfachen Leben, oder mindestens einem einfacheren als dem, unter die Menschen ächzen und stöhnen.

Die Österreicherin Inge Friedl hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, im Land herumzureisen und Menschen und Familien zu befragen nach ihrem Leben in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Für ganz unterschiedliche, ausnahmslos sehr interessante Buchprojekte hat sie diese Gespräche mit Menschen in ländlichen Gebieten geführt.

Wie sie selbst schreibt, ist in ihr im Laufe der Zeit eine tiefe Hochachtung gewachsen, für diese Menschen, ihre Kultur und ihre Lebensweise. In einer Zeit ohne Strom und fließendes Wasser, stammte fast jedes Kleidungsstück aus der eigenen Produktion. Die Menschen waren aufeinander angewiesen und verbrachten jede freie Zeit miteinander, weil es nichts anderes gab.

Bei aller Bewunderung für die Lebensweise ihrer vielen alten Gesprächspartner, stellt Inge Friedl fest, dass es die gute alte Zeit so nie gegeben hat und ihr ist die Zwiespältigkeit der Erinnerung daran auch durch ihre Bücher bewusst.

Aber sie geht davon aus, dass es vielleicht das eine oder andere gibt, was wir heute von den Alten lernen können, was sich lohnt wiederentdeckt zu werden und bewahrt.

Sie will mit ihrem Buch und den lesenswerten Geschichten keine endgültige Antwort geben, sondern angesichts heutiger Krisen zum Nachdenken, Innehalten und vielleicht auch an manchen Stellen zum Nachmachen anregen.

Ein schönes, reich bebildertes Buch, das eine vergangene Lebensform und Kultur wieder lebendig macht.

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