Inge Keilholz

 2 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Besuch auf dem Heidehof, Zwischen zwei Stühlen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Inge Keilholz

Wie viele Beine hat Tiburtius?.

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Erschienen am 01.01.1988
Zwischen zwei Stühlen

Zwischen zwei Stühlen

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Erschienen am 01.11.2006
Cornelia und ihr Meerschweinchen

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Erschienen am 01.01.1976
Besuch auf dem Heidehof

Besuch auf dem Heidehof

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Erschienen am 01.06.1981
Ernesto und das zottelige Pony

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Erschienen am 01.02.1999
Ratz, Struppi und Frau Poppelbaum

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Erschienen am 01.06.1998

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Rezension zu "Besuch auf dem Heidehof" von Inge Keilholz

Volkslauf, Heide & Störche
ErleseneBuechervor 4 Jahren

Ich habe das Buch irgendwann mal auf einem Flohmarkt gekauft, da ich grunsätzlich Bücher mit so einem Cover ab und an gerne lese. Da taucht man in eine ganz andere Welt und Zeit ab. Nun habe ich mir aber den Klappentext nicht richtig durchgelesen…

Tja, hätte ich es mal gemacht. Leider kommen in dem ganzen Buch nämlich immer wieder die Begriffe “Negerkind” oder “Ausländerkind” vor. Nun bin ich nicht empfindlich und – um einmal etwas weiter auszuholen – habe ich damals die Diskussion über das Buch “Pippi in Taka-Tuka-Land” eher etwas amüsiert verfolgt, da das Buch ja nun wirklich schon einige Jahre auf dem Buckel hat und ich damit aufgewachsen bin, so dass mich diese Begriffe nicht störten. Allerdings konnte ich natürlich die Rassismus-Vorwürfe schon nachvollziehen. Und nun habe ich plötzlich selbst ein Kind, lese ihm meine alte Ausgabe vor und ersetzte natürlich das Wort “Negerkönig” dabei. Also hat sich meine Sicht  gewandelt und ich bin um einiges sensibler geworden.

Jedenfalls zurück zu diesem Buch: Mich erschreckte vor allem, dass es nicht aus den 50er Jahre oder so kommt, obwohl es so wirkt. Dann hätte ich es auch anders bewertet. Nein, es ist 1979 erschienen. Das finde ich wirklich gruselig. Die Thematik und eben die Ausdrucksweise sind so antiquiert und für mich für das Jahr 1979 ein No-Go.

Der Inhalt des Buches ist jedenfalls leicht zusammengefasst. Wir haben die Rolle des armen, farbigen Waisenkinds, welches von einer netten, ach so toleranten Großfamilie herzlich auf dem Dorf willkommen geheißen wird, aber die bösen bösen Nachbarn stören sich an dem Äußeren des Kindes. Letzendlich können aber doch noch alle überzeugt werden und haben aus ihren Fehlern gelernt. Wir haben uns ja alle so lieb.

Das Positive ist an dem Buch ist aber, dass es sehr kurzweilig ist und das Cover finde ich immer noch nett-skurril.

Bewertung: 1,5 von 5 Punkten

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