Inge Kloepfer Glucken, Drachen, Rabenmütter

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Inhaltsangabe zu „Glucken, Drachen, Rabenmütter“ von Inge Kloepfer

Wer Jugendliche nach ihrem Lebensgefühl befragt, bekommt deren geballte Energie und Erfolgsbesessenheit zu spüren. Gestresst sind eigentlich nur die stets besorgten Eltern, in erster Linie Mütter. Ein Fragebogen, den Isabel Kloepfer entwickelte und an viele Jugendliche verschickte, förderte Erstaunliches zutage: Die Mehrheit ihrer Altersgenossen steht - so wie sie - unter enormem Leistungsdruck und will es auch nicht anders. Im Gegenteil: Sie genießen ihr Leben und den Erfolg, der ohne Druck und Disziplin nicht möglich wäre. Schule, Hobbys, Hausaufgaben, samstags feiern, sonntags büffeln, üben, trainieren. Das ist Lebensqualität. Den Eltern nehmen sie ihren Förderwahn nicht übel. Sie lieben sie dafür.

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  • Rezension zu "Glucken, Drachen, Rabenmütter" von Inge Kloepfer

    Glucken, Drachen, Rabenmütter

    WinfriedStanzick

    16. April 2012 um 11:17

    Isabel Kloepfer, die fünfzehnjährige Tochter der FAS-Journalistin Inge Kloepfer hatte sich schon lange immer wieder gewundert über die Klagen von Erwachsenen, wie gestresst der deutsche Nachwuchs doch sei. Denn sie selbst erlebte das ganz anders. Ihre Vermutung war, dass das daran liege, dass es vornehmlich die Erwachsenen seien, die in einem sich immer wieder selbst schließenden und damit eben auch andere Einsichten ausschließenden Kreis über die Erziehung von Kindern reden. Und sie begann eine eigene Umfrage unter Jugendlichen, die sie kannte, bald schon kräftig unterstützt von ihrer Mutter, die an dem Thema persönliches und professionelles Interesse entwickelte. Herausgekommen ist ein Buch, das unter dem Titel „Glucken, Drachen, Rabenmütter“ zeigen will, „wie junge Menschen erzogen werden wollen.“ Es wird deutlich, dass die heutigen Jugendlichen eben nicht unter den Erwartungen ihrer Eltern leiden, sofern sie klar und deutlich ausgesprochen, zuverlässig eingehalten und überprüft und bei Nichteinhaltung auch konsequent sanktioniert werden. Nichts geht Jugendlichen bei ihren Eltern mehr auf die Nerven als eine lasche Haltung, die zwischen Androhung von Konsequenzen und schneller Versöhnung manchmal nicht mehr als eine Minute lässt. Unser Nachwuchs, so die für mich aus einer Erfahrung mit unserem Sohn wenig überraschende Erkenntnis dieses Buches, ist sehr wohl bereit, sich anzustrengen. Sie erwarten dafür Unterstützung und Ermutigung durch ihre Eltern. Was ihnen am wenigsten weiter hilft, ist die unsichere Inkonsequenz der Eltern und deren eigene Angst vor der Zukunft, die sie, die Kindheit ihrer Kinder idealisierend, auf ihren eigenen Nachwuchs projizieren. Reife Eltern können ihre Kinder beim Erwachsenwerden begleiten, und brauchen sie nicht zu bemuttern und unselbständig zu halten. Unsere Kinder brauchen neben der Liebe und der Gelassenheit ihrer Eltern deren Forderung und Förderung. Sie wollen etwas leisten, sie suchen die Herausforderung. Sie brauchen den persönlichen Erfolg. Aber nicht, wie die Erwachsenen denken, für die Karriere nach Abitur und Studium. Sie brauchen Erfolg und Anerkennung. um glücklich zu sein. Für ihre Lebensfreude im Hier und Jetzt spielt das eine viel größere Rolle, als die meisten Erwachsenen anzunehmen bereit sind. Unsere Kinder wollen und dürfen glücklich sein. Dafür brauchen sie keine lasche und sanfte Erziehung, die für alles Verständnis hat, sondern nach einer erfolgreichen ersten Bindung als kleine Kinder brauchen sie Eltern, die ihnen auch etwas zutrauen und abverlangen. Klar und konsequent, im Kontakt mit sich selbst und ihren Kindern. Kindern, die schon früh etwas leisten wollen und die dennoch das Leben als etwas sehen und erleben wollen, das Freude macht.

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