Gedenke mein

von Inge Löhnig 
4,6 Sterne bei144 Bewertungen
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Spannender Krimi mit neuer Ermittlerin, die bereits aus den anderen Krimis von Inge Löhnig bekannt ist.

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Gina Angelucci und ihr Cold Case haben mein "Krimisüchtiges" Leserherz begeistert

Alle 144 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Gedenke mein"

Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissars Dühnfort, arbeitet in der Abteilung für Cold Cases in München: Sie löst Mordfälle, die seit Jahren nicht geklärt werden konnten. Auf die Bitte einer Mutter nimmt sie die Ermittlungen zu einem tragischen Fall wieder auf. Vor zehn Jahren
verschwand die kleine Marie. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Der Vater von Marie hat Selbstmord begangen. Hat er seiner Tochter etwas angetan? Gina ahnt, dass ihre Kollegen damals die falschen Fragen stellten. Warum sollte der Vater das Mädchen töten? Oder ist Marie noch am Leben? Gina folgt einer Spur, die zu unendlichem Leid führt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548612287
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:15.01.2016

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    heidi_59s avatar
    heidi_59vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gina Angelucci und ihr Cold Case haben mein "Krimisüchtiges" Leserherz begeistert
    Die Büchse der Pandora



    Gedenke Mein

    Inge Löhnig  





    Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort hat sich von der Mordkommission in die Abteilung für Cold Case versetzen lassen.
    Sie löst die Fälle , die seit Jahren nicht geklärt werden konnten . Gina ist zufrieden mit ihrem neuen Job und Tino ist froh , dass seine Liebste so auch nicht mehr unbedingt in die Schusslinie von Mördern und Verbrechern kommt.
    Zumal beide ein süßes Geheimnis hüten , von dem weder  die Kollegen noch Ginas Chef etwas ahnen .
    Gina nimmt auf Bitten einer Mutter den tragischen Fall ihrer vor 10 Jahren verschwundenen Tochter wieder auf .  Sie ahnt  nicht , dass sie damit die “Büchse der Pandora” öffnet .
    Als Marie vor zehn Jahren verschwundenen ist ,  sind die Ermittler durch den gleichzeitigen Suizid des Vaters , davon ausgegangen dass er erst seine Tochter und dann sich selbst getötet hat. Maries Leiche wurde bis heute nicht gefunden . Ihre Mutter behauptete von Anfang an, dass Marie nicht tot ist . Eine Mutter spürt doch wenn ihr Kind noch lebt ! ...
    Gina rollt den alten Fall neu auf und findet zusammen mit Kollegen Holger nicht nur eine neue Spur .
    Schnell ist erkennbar, dass die Beamten damals , den Fall wohl zu schnell abgeschlossen haben.
    Als dann auch noch ein toter Säugling im Müllcontainer gefunden wird und Kommissar Dühnfort den Fall übernimmt , ist die psychische Belastung für Tino und Gina als werdende Eltern sehr hoch .
    Das sie noch nebenbei ihre Hochzeit planen müssen , gerät dabei fast in Vergessenheit .


    Inge Löhnig weiß ganz genau wie spannende Krimis geschrieben werden!
    Ein gewohnt toller Schreibstil der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt .
    Wieder einmal ist es ihr gelungen mich mit einem spannungsgeladenen Kriminalfall zu begeistern und in den emotionalen Fall mit reinzuziehen.
    Zusammen mit Gina rekonstruiere ich den Cold Case neu und gehe mit ihrem Team auf Spurensuche. Zwischendurch schlendere ich im Spätsommer durch die Münchener City, auf der Suche nach einem Kleid für die Hochzeit .
    Atmosphärisch perfekt und unterhaltsam in Szene gesetzt ,mit einem Tüpfelchen Münchner Flair obendrauf.
    Das Spiel mit den richtigen Worten zur rechten Zeit beherrscht die Autorin perfekt!
    Ihre wie immer sehr authentischen Protagonisten dürfen die ganze Skala der Gefühlsbandbreite durchleben , die ein so spannender , emotionaler Fall mit sich bringt . Die Opfer und ihre Familien 
    haben mein vollstes Mitgefühl und Verständnis. 

    Bisher habe ich am meisten die Serie um Konstantin Dühnfort von Inge Löhnig geliebt . Mit dem Start um Gina Angelucci und ihre Cold Case , deren erster Fall mir sehr gut gefallen hat ,hat die Autorin mein “Krimisüchtiges” Herz ein weiteres mal begeistert .
    Ich hoffe es bleibt nicht bei diesem einem Fall und es gibt noch mehr von Gina und ihre Cold Case zu lesen !
    Das war mal wieder ein toller Krimi ganz nach meinem Geschmack !

    Sehr gerne vergebe ich für den spannungsgeladenen Krimi
    5 Sterne ☆☆☆☆☆
    und eine ganz klare Leseempfehlung



    @heidi_59 

    Kommentare: 6
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Start einer eigenen Reihe für Gina Angelucci - fesselnd geschrieben.
    Cold Cases - der erste Fall für Gina Angelucci

    Seit Gina Angelucci und Konstantin “Tino” Dühnfort ihre Beziehung öffentlich gemacht haben, arbeitet Gina in der neu geschaffenen Abteilung für Cold Cases. Der neueste alte Fall verlangt den Ermittlern allerhand ab: Seit zehn Jahren ist die kleine Marie abgängig, angeblich von ihrem Vater, der Selbstmord begangen hat, ermordet. Doch Maries Mutter glaubt nicht an Maries Tod, denn die Leiche ihrer Tochter ist niemals gefunden worden.

     

    Gina nimmt sich des Falles an und entdeckt, dass die damaligen Ermittler schlampig gearbeitet haben. Während Gina nun den längst erkalteten Spuren nachgeht, muss sich Tino mit einem ermordeten Neugeborenen beschäftigen und such fieberhaft nach dessen Mutter. Da Gina schwanger ist, ist dieses Thema zwischen den beiden tabu.

     

    Erst als sich die Anzeichen, dass das entführte Mädchen doch noch leben könnte verdichten, fällt der Groschen.

     

    Die Lösung des Falles erweist sich als kniffelig.

     

    Meine Meinung.

     

    WIe wire s von der Autorin gewöhnt sind, lässt sie ihren Ermittlern einigen Spielraum. Vor allem Gina hat einige unkonventionelle Ideen, die zwar nicht immer auf Gegenliebe bei ihren Vorgestetzten treffen. DOch der Erfolg gibt ihr Recht. Witzig und gut gemacht ist auch der Charakter ihres Kollegen Holger, der mit Argusaugen auf seine Gesundheit achtet und auch Gina nicht mit guten Ratschlägen verfolgt. Holger bekommt relative schnell heraus, dass Gina schwanger ist. Er hält sein Wissen hinter dem Berg, geizt aber nicht mit Ernährungstipps.

     

    Die Schwangerschaft ist nun genau mein einziger kleiner Kritikpunkt: Das häufige Erwähnen derselben ist inflationär und ist mir auf die Nerven gegangen. Außerdem finde ich es ein wenig unverantwortlich, die SChwangerschaft nicht zu melden und weiter polizeilichen Außendienst zu machen. Die Mutterschutzbestimmungen haben ja ihren Sinn. Ich kenne zwar die Regelungen in Deutschland nicht, aber Verfolgungsjagden sind bestimmt nicht erlaubt.

     

    Fazit:

     

    Ein fesselnder Krimi, der auch mit dem einen oder anderen schlampigen Ermittler hart ins Gericht geht. 4 Sterne.

    Kommentare: 2
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    KaraMellis avatar
    KaraMellivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: lässt mich gedanklich mit "was wäre, wenn..." nicht los!
    Kein Opfer ist je vergessen

    Der Cold Case beginnt gemässigt.
    Die Mutter eines vermissten Mädchens macht das, was sie die letzten zehn Jahre seit Verschwinden ihres Kindes gemacht hat: sie versucht, gehört zu werden mit ihrer Überzeugung, daß ihre Tochter zwar entführt, aber noch am Leben ist.
    Durch diverse Umstände begünstigt, wird es der Ermittlerin Gina Angelucci ermöglicht, den Fall neu aufzurollen.
    Der Realitätsfaktor hierbei lässt sich ebensowenig bemessen wie beim Kompetenzgerangel der Staatsdiener und den daraus resultierenden Katastrophen. Diese Handlungsstränge wirken ein wenig konstruiert, mindern aber nicht die Spannung.
    Wie die Ermittler Gina und Holger im Laufe des Falles zu einem Team zusammenwachsen, hat mir gut gefallen.
    Nur die Essens- und Gewichtsfrotzeleien fand ich überholt und haben mich gelangweilt. Es gibt andere und lustigere Angewohnheiten, mit denen sich Kollegen auf die Nerven gehen (können).
    Besonders gelungen fand ich während des Lesens das Entstehen lokaler Atmosphäre. Egal ob in der Wohnung, im Biergarten oder in den Straßen Münchens. Sofort war ein spezieller Flair gegenwärtig, Lebensart und - freude. Gegenteilig dazu das Schicksal von Petra und ihrer Tochter. Der Kontrast wurde gut und deutlich vermittelt.
    Die Autorin konnte mich mit der Beschreibung von Petra´s Gefühlswelt sehr gut erreichen:

    "Wut war besser als Angst. Sie war zielgerichtet, ein Schwert für den Kampf. Während Angst das Messer war, mit dem man sich die Haut vom Leib zog."

    "Doch die Angst wühlte weiter mit kalter Hand in ihrem Innersten."

    Ein Krimi, der ohne in´s Detail der Abartigkeiten abdriften zu müssen, nachhallt, was sicher den vielen offenen Fragen am Schluss des Buches geschuldet ist. Der Leser wird am Ende mit seinem rotierenden Kopfkino zurückgelassen.


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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor 10 Monaten
    Gedenke Mein - Inge Löhnig

    Ginas neue Aufgabe in der Abteilung für Altfälle ist nicht ganz so schlimm, wie sie sich das alles immer vorgestellt hat. Bald wird sie sowieso nur mehr hinter dem Schreibtisch versauern, wenn sie ihren Chef erstmal über ihre Schwangerschaft informiert hat. Eigentlich hätte sie das schon vor ein paar Tagen erledigen sollen, aber ihr war es wichtig, den aktuellen Fall noch abschließen zu können.
    Gerade als sie sich dazu durch gerungen hat, ihrem Chef reinen Wein einzuschenken, fliegt ihr der Fall eines seit zehn Jahren vermissten Mädchens in den Schoß. Der Fall wurde von einem anderen Kommissariat bearbeitet, aber schon bald fällt Gina auf, dass die Ermittlungen nicht sauber durchgeführt wurden. Irgendwie schafft sie es doch, ihren Chef und auch die eigentlich zuständigen Polizisten davon zu überzeugen, dass sie den Fall als Cold Case neu aufrollen und aufklären - letztendlich fühlt sie sich seltsam verpflichtet, das Schicksal des kleinen Mädchens aufzuklären, jetzt wo in ihr selbst doch auch ein kleines Wunder heranwächst.

    Was soll ich sagen, Tino Dühnfort und Gina Angelucci gehören schon seit ein paar Büchern zu meinen absoluten Lieblingsermittlern. Dühnfort hat es schließlich ja auch verdient, dass er mit Gina zusammen ist und ihr Glück jetzt perfekt wird.
    Vielleicht liegt es daran, dass ich bisher jedes Buch um die beiden inhaliert habe oder einfach, weil ich aufmerksam genug lese, ich hatte auf jeden Fall schon vor Seite 100 einen Verdacht, wer wirklich für all das Unglück in diesem Buch verantwortlich ist. Meine Vermutung wurde dann auch bestätigt, aber dahinter verbarg sich ja noch eine ganz andere Tiefe des Wahnsinns, auf die ich nie gekommen wäre.
    Die Fälle um Dühnfort und Gina weisen immer eine solche Komplexität auf, dass ich immer wieder erstaunt bin, dass die Autorin während dem Schreiben nicht mal den Faden verliert. So gut organisiert wäre ich auch gerne!

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    Gwendolyn22vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht ihr bestes Buch. Stellenweise spannend.
    Zu wenig raffiniert

    Bisher habe ich alle Bände um Kommissar Dühnfort gelesen. Dies ist nun ein Fall (Cold Case) für seine Partnerin Gina Angelucci.



    Die Bände rund um Kommissar Dühnfort haben mir bisher alle mehr oder weniger gut gefallen.

    Dieser Fall ist ein sog. "Cold Case" für seine Freundin und zukünftige Frau Gina Angelucci. Wer diesen Band liest, der tut gut daran, die "Vorgängerbände" zu lesen, denn dann sind Anspielungen besser zu verstehen. Man ist einfach schon warm mit den Figuren.



    Meine Meinung:

    Was mich ein bisschen gestört hat, war das Fehlen von geschickten Wendungen im Fall. Sonst tauchten diese bei den Ermittlungen von Kommissar Dühnfort häufig auf. Außerdem finde ich, dass ein möglicher Täter dem Leser schon recht früh auf dem Silbertablett serviert wird und man sich daher fragt, wieso die Ermittler so lange im Dunkeln tappen. Auch die falschen Fährten machen dies nicht wett.

    Einige Längen haben außerdem dazu beigetragen, dass ich nicht 100%ig von der Lektüre überzeugt war. Gegen Ende gab es dann die Erklärungen, die mir zu knapp und fadenscheinig präsentiert wurden.

    An sich hat das Buch mehr Potenzial. Diesmal hat es Inge Löhnig nicht ausgeschöpft. Schade.

    Ich freue mich schon auf den neuen Fall für Kommissar Dühnfort, "Sieh nichts Böses", der mich hoffentlich wieder mehr überzeugen wird.


    Ich vergebe 3,5 Sterne für einen mittelprächtigen Krimi.

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    Franzip86s avatar
    Franzip86vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr gelungener Auftakt einer neuen Serie, mit bekannten Charakteren!
    Der erste Fall für Gina Angelucci

    Inhaltsangabe:
    Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissars Dühnfort, arbeitet in der Abteilung für Cold Cases in München: Sie löst Mordfälle, die seit Jahren nicht geklärt werden konnten. Auf die Bitte einer Mutter nimmt sie die Ermittlungen zu einem tragischen Fall wieder auf. Vor zehn Jahren verschwand die kleine Marie. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Der Vater von Marie hat Selbstmord begangen. Hat er seiner Tochter etwas angetan? Gina ahnt, dass ihre Kollegen damals die falschen Fragen stellten. Warum sollte der Vater das Mädchen töten? Oder ist Marie noch am Leben? Gina folgt einer Spur, die zu unendlichem Leid führt ...

    Ich fand es persönlich sehr Interessant mal ein Buch zu lesen, welches in Form eines Altfalls bearbeitet wurde und am Ende zu einem kleinen Happy End geführt hat.
    Gina Angelucci ist eine sehr gute Ermittlerin und macht ihren Job sehr gut. Sie fängt an einen alten aussichtslosen Fall zu bearbeiten und schaut an Orten an die man 10 Jahre zuvor nicht gedacht hatte...

    Das einzige was mit der Zeit nervig wurde war das Kaffeethema, aber darüber konnte man drüber hinwegsehen.


    Ich freue mich schon jetzt über eine Fortsetzung!  

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    BettinaForstingervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Auftakt einer neuen Reihe mit sympathischen Protagonisten
    Gedenke Mein

    Ein seit 10 Jahre verschwundenes Mädchen. Ein toter Familienvater der das Mädchen scheinbar mit in den Tod genommen hat. Doch ist das tatsächlich so? 
    Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben, flott und flüssig zu lesen. Die Spannung wird sofort aufgebaut und bleibt bis zum Schluss mit einigen Überraschungen aufrecht. Der Schluss hat mir sehr gut gefallen, die Protagonisten sind alle samt sehr sympathisch. 
    Ich werde auf alle fälle auch noch die anderen Bücher dieser Autorin lesen. 

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    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor 2 Jahren
    Gedenke mein

    Irgendwie dachte ich bei diesem Buch, als ich es zum ersten Mal gesehen habe, dass es sich um einen weiteren Band der Reihe um Komissar Dühnfort handeln würde. Ich durfte dann jedoch feststellen, dass der Protagonist diesmal nicht Dühnfort ist, sondern seine Lebensgefährtin Gina Angelucci.

    Das hat für mich den Einstieg in das Buch gleich erstmal ein wenig erleichtert, da mit dem Leser ein bisschen so umgegangen wird, als hätte er die Charaktere bisher noch nicht kennengelernt, was grundsätzlich ganz angenehm ist. Zumal Gina mir als Protagonistin auch sehr gefällt, ebenso, wie die Tatsache, dass es hier um Cold Cases geht, also Fälle, die man zu den Akten gelegt hat, da die Ermittlungen ohne Ergebnis eingestellt wurden.

    Gina und ihr direkter Kollege Holger sind schon ein sehr amüsantes Gespann, da sie durch eine Schwangerschaft, mit der sie aber noch nicht an die Öffentlichkeit will, teilweise etwas amüsante Anwandlungen hat, vor allen Dingen auch die Kulinarik betreffend, ihr Kollege jedoch sehr im Fitnesswahn ist und diese so gar nicht nachvollziehen kann, merkt er ja nur, dass sie eigentlich ziemlich ungesund sind, des Öfteren aneinander gerät. Allgemein haben die beiden aber so einige sehr amüsante Kabbelein, mit denen sie sich immer wieder aufziehen, was ich sehr mag. Die Dialoge zwischen diesen Charakteren finde ich sehr gelungen. Ebenso, wie es mich freut, dass auch Tino Dühnfort ein paar Auftritte hat.

    Ebenso geht es mir aber auch mit dem Fall, der teilweise sehr emotional ist, vielleicht auch ein bisschen da Gina als Schwangere die Verlustgefühle der Mutter, deren Kind vor vielen Jahren verschwunden ist, doch auch noch etwas mehr nachvollziehen kann. Dabei ist der Fall durchgängig einfach sehr spannend und ich finde es richtig gut gelöst, wie sich nach und nach immer mehr Fakten zusammentragen lassen, besonders, da man dabei auch sieht, wie kompliziert die Polizeiarbeit wird, je älter so ein Fall ist. Gerade dies macht diesen Krimi aber noch ein ganzes Stück spannender, da es so eine andere Art der Ermittlung ist.

    Ein sehr gelungener Reihenauftakt der neuen Reihe von Inge Löhning, die ich gerade durch die Cold Cases total interessant finde und bei der ich mich schon auf den nächsten Band freue.

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor 2 Jahren
    endlich Gewissheit

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    Gina Angelucci ermittelt in ihrem aktuellen Cold Case Fall an einem Familiendrama aus der Vergangenheit, in dem Petras Ehemann ums Leben gekommen und die gemeinsame Tochter spurlos verschwunden ist. Petra möchte nach langer Ungewissheit endlich einen Abschluss finden und setzt alles daran, dass der Fall, der vor Jahren schnell und schlampig abgehandelt wurde, wieder aufgerollt wird.

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Nachdem ich bis jetzt alle Krimis mit Kommissar Dühnfort und Gina Angelucci von Inge Löhnig gelesen und als sehr spannend befunden habe, muss ich sagen, dass dieser auch sehr spannend aufgebaut war, allerdings nicht ganz an den Vorgänger-Krimi herankommt. Dies ist der erste Fall, in dem Gina Angelucci die Hauptermittlerin des Krimis darstellt und Kommissar Dühnfort nur eine Nebenrolle erhalten hat, was ich persönlich etwas schade finde, da ich ihn als Ermittler auch sehr eindrucksvoll empfunden habe. Im nächsten Krimi würde ich mir hier eine bessere Balance zwischen den beiden Ermittlungsfällen von Kommissar Dühnfort und Gina wünschen.

    Gut gelungen finde ich die Verknüpfung von Privatleben der Ermittler und den Bezug zum aktuellen Ermittlungsfall. Da Gina selbst gerade schwanger ist, ist die Suche nach einem verschwundenen Kind natürlich noch emotionaler als es ohnehin schon ist.

    Ich würde empfehlen, die Vorgänger-Krimis zuerst zu lesen und nicht mit „Gedenke mein“ in die Serie einzusteigen, da man ansonsten zu viel zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte versäumt hat und eventuell nicht so gut nachvollziehen kann.

     

     

    Titel und Cover:

    Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und passt auch aufgrund des Stils und der Farbgestaltung zur Krimireihe mit Kommissar Dühnfort und Gina Angelucci. Der Titel sowie der schwarze Rabe wirken düster, unheilversprechend und deshalb vielversprechend für einen guten Krimi.

     

    Mein Fazit:

    In diesem Krimi war erstmals Gina Angelucci die Hauptermittlerin und Kommissar Dühnfort nur ein Nebencharakter. Im nächsten Krimi würde ich mir wünschen, dass die Beiden ausgewogene Rollen erhalten.

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    uli123s avatar
    uli123vor 2 Jahren
    Spannender Kriminalfall, der erst spät gelöst wird

    Die Autorin ist bekannt für ihre Krimi-Reihe um Kommissar Dühnfort. Im vorliegenden Buch steht allerdings nicht er als polizeilicher Ermittler im Vordergrund, sondern seine Lebensgefährtin Gina Angelucci, zu deren Aufgaben die Aufklärung von seit langen Jahren ungelösten Mordfällen gehört. Natürlich gibt es aber auch private und  berufliche Verflechtungen mit Dühnfort.

    Gina gibt dem Drängen der Mutter der vor zehn Jahren verschwundenen und niemals gefundenen kleinen Marie nach.  Während die Mutter fest daran  glaubt, das Mädchen lebt noch, will Gina nur ihre Leiche finden, damit die Mutter endlich trauern und mit dem Geschehen abschließen kann. Nachdem seinerzeit von Selbstmord des Vaters unter Mitnahme von Marie in den Tod ausgegangen wurde, tun sich jetzt für Gina völlig überraschende Spuren auf …

    Die Geschichte ist äußerst spannend erzählt. Sowohl hinsichtlich des Geschehens vor zehn Jahren als auch hinsichtlich der Person des Täters bleibt der Leser lange im Unklaren, übrigens genauso die Polizei. Es kommen nach und nach furchtbare Wahrheiten ans Licht, die Ähnlichkeiten mit realen Fällen haben, die in jüngster Vergangenheit durch die Medien gingen.

     

    Für Krimifans sehr zu empfehlen.

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    "Inge Löhnig dreht unerbittlich an der Spannungsschraube. Fabelhaft!" Nele Neuhaus

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