Inge Löhnig In weißer Stille

(267)

Lovelybooks Bewertung

  • 265 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 3 Leser
  • 101 Rezensionen
(123)
(109)
(32)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „In weißer Stille“ von Inge Löhnig

Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.

Spannender Krimi mit dem genialen Kommissar Dühnfort und seinem tollen Team. Zum Schluss leider ein böser Cliffhanger .... :D

— heidi_59
heidi_59

spannender neuer Fall von Dühnfort und sein Team

— Inge78
Inge78

nicht ganz so abgefahren wie der 1. Teil, aber trotzdem sehr spannend

— sandra97
sandra97

Mein Vermutung hat sich bestätigt…

— Mordsbuecher
Mordsbuecher

Dies ist der zweite Fall mit Kommissar Dühnfort und es richtig Spaß sie zu lesen!

— Ekcnew
Ekcnew

Sehr komplexe Familientragödie ... hat mich bestens unterhalten!

— angi_stumpf
angi_stumpf

Ein packender, spannender Kriminalfall mit viel tiefgründiger Familiengeschichte und belastenden Geheimnissen.

— Sommermaedchen23
Sommermaedchen23

war spannend wie das 1. und 3., aber dieses eher langatmig. Freue mich jedoch auf die Neuerscheinung im Herbst.

— Carmenzita
Carmenzita

Für mich war es eher ein Familiendrama als ein Krimi. 50 Seiten weniger hätten dem Buch ganz gut getan. Dennoch unterhaltend, werde den dritten Dühnfort auch lesen :-)

— Elle77
Elle77

Hier gefiel mir der Einstieg in die Geschichte besser als beim ersten Teil. Freu mich schon auf die nächsten Seiten...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Mädchen von der Englandfähre

Guter Plot, schwaches Ende, Übersetzungsfehler.

Juliane84

SOG

Eine beispiellose Verkettung von Verantwortungslosigkeit, Machtmißbrauch u. a. führte zur Katastrophe. Fesselnder sozialkritischer Thriller!

Hennie

AchtNacht

Dieser Thriller ist zwar nicht besonders innovativ, aber trotzdem so spannend, wie man es von Fitzek gewohnt ist

ShellyBooklove

Geständnisse

Welch grandioses und doch verstörendes Bucg über Rache und Schuld!

Kleines91

Ermordung des Glücks

Ein wirklich schön geschriebenes Buch, das einen in mit in das große Unglück zieht.

sabsisonne

Das Scherbenhaus

Facettenreicher Krimi mit psychologischer Spannungskomponente

Thommy28

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sehr solider Krimi....

    In weißer Stille
    lievke14

    lievke14

    06. June 2017 um 09:50

    Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort ermittelt wieder. Sehr makaber mutet der neue Fall an, mit dem das Team rund um Dühnfort es diesmal zu tun hat. Das Opfer Wolfram Heckeroth war ein bekannter und geachteter Kinderarzt. Sein ältester Sohn Albert macht die grausige Entdeckung, als der Vater von einem seiner Wochenendausflüge nicht zurückkehrt. Bei den Mordermittlungen stößt die Polizei schnell auf Ungereimtheiten innerhalb der Familie Heckeroth. Nach außen hin ganz die familiäre Idylle, brodelte es bereits seit Jahren unter der Oberfläche. Zum einen haben die Kinder des Toten jeweils mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Zum anderen tun sich auch im Leben des alten Heckeroths einige sehr dunkle Seiten auf. Inge Löhnig beschreibt hier eine Familie, die eigentlich nur noch äußerlich als solche erscheint. Die familiären Bande hängen sprichwörtlich am seidenen Faden. Im Kern herrscht eine allgemeine unaufrichtige Atmosphäre, die bei jedem kleinen Anlass böses Blut heraufbeschwört. Die Charaktere der Familienangehörigen waren sehr individuell ausgearbeitet. Sowohl Albert als auch sein Bruder Bertram und Schwester Caroline sind insgesamt ziemlich egoistisch. Dennoch gehen alle drei recht unterschiedlich mit dem Verlust des Vaters um, war doch auch die persönliche Bindung an den Vater bei jedem grundverschieden. Konstantin Dühnfort und seine Kollegen sind von daher hin und hergerissen. Die Ermittlungen laufen permanent in unterschiedliche Richtungen, wodurch der Handlungsverlauf immer wieder mit neuen und interessanten  Impulsen aufwartet. Auch die private Seite von Dühnfort wird in dieser Geschichte wieder beleuchtet. Der Kommissar konnte bei mir viele Punkte gewinnen….entwickelt sich doch sein Charakter deutlich weiter. Im ersten Teil erschien er mir noch recht blass und langweilig. Jetzt zeigt er langsam aber stetig immer mehr Persönlichkeit und gewinnt an Stärke und Zähigkeit. Die Story ist sehr spannend und gut erzählt. Die Recherchearbeiten waren gut durchdacht und detailreich beschrieben…..die Auflösung am Ende war für mich glaubhaft. Alles in allem: ein sehr guter Kriminalroman, der mit kernigen Typen überzeugt.

    Mehr
  • Kommissar Dühnforts zweiter Fall – ein Familiendrama.

    In weißer Stille
    Mordsbuecher

    Mordsbuecher

    19. February 2017 um 21:56

    Kommissar Dühnforts zweiter Fall – ein Familiendrama. Albert, Sohn eines berühmten Kinderarztes, findet seinen Vater tot in dessen Wochenendhaus am Starnberger See. Dr. Wolfram Heckeroth wurde an einem Heizkörper im Badezimmer gefesselt und laut Dühnforts Ermittlungen,  war es ein grausamer Tod durch Verdursten. Außerdem fehlen ein paar private Gegenstände und man geht von einem Raubmord aus. Der Familie Heckeroth war Disziplin und der Schein nach außen immer sehr wichtig. Was hinter verschlossenen Türen passierte, ging keinem was an. Nach und nach wird man mit den Problemen der Familie konfrontiert. Bertram, Alberts Bruder ging es nach der Scheidung finanziell immer schlechter und schon bald wird er genauer unter die Lupe genommen und gilt als tatverdächtiger. Aber begeht man einen Mord an seinen Vater, nur um an das große Erbe zu gelangen ??? Auch der Kinderarzt hat so seine Geheimnisse, die weit zurück lagen und von einem treuen Ehemann kann man leider nicht sprechen. Plötzlich wird Bertram erschossen in seiner Wohnung aufgefunden und viele gehen von einem Selbstmord aus. Doch für Dühnfort ist damit der Fall Heckeroth nicht erledigt und so begibt er sich erneut auf die Suche nach dem wahren Täter und erlebt eine Überraschung. Was war das Motiv der beiden Morde? Rache? Waren da noch mehr Geheimnisse in der Familie, mit denen die Kinder jetzt erst konfrontiert wurden, nach dem Tod des geliebten Vaters? Ein überaus spannender und auch menschlich nachvollziehbarer Roman! Nur das Ende fand ich nicht so gut, aber Gott sei Dank gibt es ja einen dritten Teil der Dühnfort Serie….

    Mehr
  • 2. Fall für Kommissar Dühnfort

    In weißer Stille
    haTikva

    haTikva

    16. January 2017 um 00:46

    Stille Wasser sind tief ...Kommissar Dühnforts zweiter Fall ist hinterhältig und grausam.Ein älterer, angesagter Arzt wird außerhalb von München in seinem Wochenendhaus gefangen gehalten und sich selbst überlassen. Tage später wird er von seinem jüngsten Sohn gefunden. Verständlicherweise schießt sich die Polizei auf dessen Kinder ein, die nun alles erben. Aber besonders der älteste Sohn sticht hervor, hat er doch finanzielle Probleme und scheint von klein auf das schwarze Schaf gewesen zu sein.Als der Kommissar sich mit den einzelnen Geschwistern befasst, erfährt er von einem Geheimnis, das bis in die Kindheit der drei Geschwister geht.Während der jüngste Sohn in die Fußstapfen des Vaters geschlüpft ist und Arzt wurde, buhlte die Schwester immer umsonst um die Gunst des Vaters. Dadruch wurde sie allerdings eine erfolgreiche, aber auch gefühlskalte Geschäftsfrau. Nur der älteste Sohn wurde laut seinen Geschwistern ein Nichtsnutz und die Geschäfte, die dieser begann, endeten immer in den roten Zahlen.Doch es gibt noch eine weitere Spur, die nicht minder interessant ist und der die Dühnfort fast im Alleingang nachgeht. Als er in diesem Fall eine Zeugin befragt, gerät der Kommissar in Gefahr ...Neben dem vordergründigen Fall und seinen wichtigen Figuren, Zeugen und Verdächtigen, fand ich auch interessant, wie es in Kommissar Dühnforts Privatleben weiterging. Auch die Polizistin und Dühnforts Kollegin Gina trug in diesem Roman ein Päckchen mit sich herum, welches sie unbewusst bei ihrer Arbeit beeinflusst und gleichzeitig Dühnfort nähert. Was zum Ende hin ziemlich interessant wurde.Der Kollege Alois dagegen blieb eher im Hintergrund und spielte nur eine Nebenrolle.Der Kommissar machte auf mich in diesem Band einen sehr niedergeschlagenen Eindruck, welchen ich gut nachvollziehen konnte. Allerdings war ich mit der Richtung, die sein Privatleben einschlug, doch sehr geschockt.Was mich wiederum erfreute, war die Enthüllung von Dühnforts außergewöhnlichem Hobby, welches zum Ende hin sogar noch eine ziemlich große Rolle spielte und den Roman dadurch mit einem ziemlich heftigen Cliffhanger beendete.Jede Figur sowie die Landschaften waren anschaulich dargestellt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und fühlte mich von Anfang an mitten im Geschehen.Durch die wechselnden Schauplätze und Figuren war der Krimi von Anfang an spannend und gespickt mit dramatischen Höhepunkten. Ich konnte mich kaum von dem Roman losreißen. Inge Löhnig hat ein Talent, zum richtigen Zeitpunkt die Perspektive zu wechseln, um noch mehr Spannung zu erzeugen!Fazit:Ich bin begeistert und für mich persönlich ist Inge Löhnig die deutsche Krimiqueen!Nun bin ich gespannt, wie es dem Kommissar im nächsten Fall ergeht.

    Mehr
  • Zu gemächlich

    In weißer Stille
    Archer

    Archer

    26. April 2016 um 12:29

    Mir hat der erste Fall mit Dühnfort ganz gut gefallen, weshalb ich es mir natürlich nicht nehmen ließ, auch den zweiten zu lesen. Und er fing auch schon gut an. In einem Haus am Starnberger See wird ein älterer Mann tot aufgefunden, an eine Heizung gefesselt. Er ist nicht erschossen oder erstochen worden, man hat ihn einfach da hingehängt und dann verdursten lassen. Doch wer ist zu so einer grausamen Tat fähig? Dühnfort und sein Team stoßen nicht nur auf dunkle Geheimnisse des Toten, auch die erwachsenen Kinder des Mannes haben einiges zu verbergen. Eigentlich finde ich es spannend, wenn in der schmutzigen Wäsche einer Familie herumgewühlt wird (also zumindest in Büchern, im real life ist es eher abturnend). Das Problem, welches ich mit diesem Buch hatte, war einfach die Langsamkeit. Immer wieder drehen sich Dühnfort und Co. im Kreis, erklären immer wieder dasselbe - natürlich mit denselben negativen Erfolgen. Irgendwann habe ich gedacht, es muss doch mal möglich sein, einen anderen Ansatz zu verfolgen, auch wenn die Kriminalisten natürlich nicht wissen konnten, was man als Leser weiß. Aber so wurde mir das alles viel zu langsam und gemächlich aufgedeckt, so dass ich teilweise wirklich Mühe hatte, dran zu bleiben. Zum Schluss stellte sich der Mörder als genau derjenige dar, den man schon die ganze Zeit in Verdacht hatte, was die Lösung ein wenig enttäuschend machte. Dieser Fall fiel zum ersten hin ein wenig ab.

    Mehr
  • Schein und Sein

    In weißer Stille
    Greedyreader

    Greedyreader

    14. February 2016 um 18:55

    An einem Herbsttag wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert ermordet im Wochenendhaus am Starnberger See aufgefunden. Er ist an die Heizung im Badezimmer gefesselt und qualvoll verdurstet. Kommissar Konstantin Dühnfort und seine Kollegen sehen zunächst Anzeichen für einen Raubmord. Die Umstände der Ermordung, vor allem die besondere Grausamkeit der Tat, deuten jedoch darauf hin, dass der Täter ein persönliches Verhältnis zum Opfer hatte und dem Mord ganz andere Motive zugrunde liegen. Im Laufe der Ermittlungen kommen viele außerordentlich unerfreuliche Dinge aus der Familiengeschichte und zum Charakter des Ermordeten zum Vorschein. Dadurch wird der Krimi zugleich zu einem Familienroman, der drei Generationen umfasst: Dr. Wolfram Heckeroth und seine verstorbene Frau, die Kinder Albert, Bertram und Caroline sowie Alberts Frau Barbara und ihre Kinder Noel und Leon. Es werden viele (falsche) Fährten gelegt. Der Kreis der Verdächtigen, die ein Motiv gehabt hätten, wird immer größer, denn im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass das Opfer ein mieses Schwein war, das nur bekommen hat, was es verdiente. Inge Löhnig konstruiert den Plot raffiniert und schlüssig, und die Charakterzeichnung ist sehr sorgfältig, sogar bei den Nebenfiguren. Als erfahrene Krimileserin habe ich sehr frühzeitig erraten, wer der Täter ist, genauer gesagt hat ein Satz auf S. 31 mir schon eine deutliche Ahnung vermittelt, um wen es sich dabei handelt. Dieses Detail habe ich bei der weiteren Lektüre nicht mehr aus dem Blick verloren. Das tat der Spannung jedoch keinen Abbruch. Zu dem Zeitpunkt war noch nichts über das Motiv bekannt, und das ganze furchbare Familiendrama musste erst noch enthüllt werden. "In weißer Stille" ist ein überdurchschnittlich guter deutscher Krimi, der sich hinter der angloamerikanischen Konkurrenz nicht verstecken muss. Er macht durchaus Appetit auf Inge Löhnigs Romanerstling und mögliche Folgebände. 

    Mehr
  • Vaterliebe

    In weißer Stille
    _Sahara_

    _Sahara_

    Der pensionierte Kinderarzt Wolfram Heckeroth wird in seinem Wochenendhaus von seinem ältesten Sohn Albert tot aufgefunden. Der Mann ist nach mehreren Tagen qualvoll verdurstet. Alles deutet auf einen Raubmord hin. Konstantin Dühnfort forscht in dessen Vergangenheit und es kommen unglaubliche Dinge ans Licht. Ein Familiendrama verfolgt Wolframs Kinder ihr ganzes Leben lang. Kurze Zeit später wird ein weiteres Familienmitglied Tod aufgefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Wer ist für die Morde verantwortlich? Das zweite Buch von Inge Löhnig hat mir wieder gut gefallen. Es lässt sich, wie bereits der erste Teil, sehr flüssig und einfach lesen. Das Thema ist äußert interessant und gut umgesetzt. Das Familiendrama um die Familie Heckeroth steht im Vordergrund. Schnell hat man einen Verdächtigen. Doch durch den zweiten Mord wird dieser Verdacht wieder hinfällig. So ging es zumindest mir. Doch schnell war ein neuer Verdächtiger gefunden und dieser war schließlich der Täter. Dies mindert aber auf keinen Fall den Lesegenuss. ©_Sahara_ (Rezi aus 2013)

    Mehr
    • 4
    Floh

    Floh

    24. November 2015 um 04:57
    Krimiwurm schreibt Scheint interessant zu sein - trotzdem bin Ich als Thriller-Ultra bei Krimis sehr vorsichtig ;) Informative Rezi! :)

    ich liebe beides, auch wenn ich in der Challenge natürlich für Team Thriller einstehe!

  • Kommissar Dühnforts zweiter Fall

    In weißer Stille
    andrea877

    andrea877

    Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt. Wie schon den ersten Teil fand ich auch den zweiten Fall von der ersten Seite an flüssig und spannend geschrieben. Nach einem zweiten Mord hatte ich dann auch ziemlich schnell einen Verdacht, wer der Täter sein könnte. Da aber erst nach und nach aufkommt, welche Motive der Täter hatte, blieb der Krimi trotzdem nicht langweilig. Im Gegenteil, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Natürlich erfährt man auch wieder etwas neues aus dem Privatleben des Kommissars und seiner Kollegin Gina. Wieder ein toller Regionalkrimi, der mich überzeugt hat! Bald geht’s weiter mit Teil 3 Bisher erschienen: 1. Der Sünde Sold 2. In weißer Stille 3. So unselig schön 4. Schuld währt ewig 5. Verflucht seist du

    Mehr
    • 4
  • Der zweite Fall mit Kommissar Dühnfort

    In weißer Stille
    Ekcnew

    Ekcnew

    05. September 2015 um 09:33

    Dieses ist der zweite Fall in dem Kommissar Dühnfort ermittelt: Dr. Wolfram Heckeroth, pensionierter Arzt, ist in seinem Ferienhaus am Starnberger See ganz grausam ermordet worden. Er war am Heizkörper gefesselt, dort wurde er seinem Schicksal überlassen. Er ist einen qualvollen Tod gestorben - er ist verdurstet. Der Sohn Albert hat schon vor einigen Jahren die Praxis von seinem Vater übernommen. Mit seiner Frau Babs und seinen beiden Zwillingssöhnen führt er ein idyllisches Familienleben, so scheint es zunächst, doch in der Ehe von Albert und Babs läuft nicht alles so rund. Die Mutter von Albert bzw. die Frau von Dr. Wolfram Heckeroth ist erst vor ein paar Wochen an einer Krebserkrankung gestorben. Nach und nach wird deutlich, dass die Familie Heckeroth doch nicht die Vorzeigefamilie ist, wie es nach außen scheint. Dr. Wolfram Heckeroth hatte über viele Jahre viele Affären. Bertram ein weiterer Sohn ist quasi das schwarze Schaf der Familie, er ist geschieden und hat große finanzielle Schwierigkeiten. Carolin, die Tochter von Dr. Wolfram Heckeroth hat oft das Gefühl, dass sie von ihren Eltern, vor allem aber von ihrem Vater gar nicht richtig wahr genommen wurde. Egal was sie tat, Albert war immer besser und war der Lieblingssohn. Es gibt einen weiteren Todesfall und der Leser ermittelt förmlich mit. Man überlegt, wer sich wie verdächtig verhält, wie passt das mit dem was bisher geschrieben wurde. Zu dem grandios geschriebenen Krimi finde ich die private Geschichte um Kommissar Dühnfort unheimlich schön zu lesen. So sehr ist er auf der Suche nach der Frau für sein Leben, so gerne möchte er eine Familie gründen. Aus seinem ersten Fall kennen wir Agnes, sie verbringen eine aufregende Zeit miteinander aber so richtig glücklich werden die beiden nicht zusammen. Die Bücher mit Kommissar Dühnfort muss man einfach lesen!!

    Mehr
  • In weißer Stille - Inge Löhnig

    In weißer Stille
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    18. July 2015 um 05:12

    Albert Heckeroth findet seinen Vater tot in dessen Wochenendhaus. Alles deutet darauf hin, dass der alte Mann ausgeraubt und darauffolgend an die Heizung im Bad gefesselt wurde, wo er über mehrere Tage hinweg qualvoll verdurstete. Doch wer hat ein Motiv, ihn auf so mitleidslose Art und Weise umzubringen? Im Laufe seiner Ermittlungen stößt Dühnfort einmal mehr auf die Tiefen, die sich in Familienbanden verbergen können. Lügen, die jahrzehntelang aufrechterhalten wurden. Ehen, die innerhalb weniger Wochen zerbrechen. Und jede Menge falsche Spuren. Natürlich sollte man solche Bücher der Reihe nach lesen, aber irgendwie rutschte mit der zweite Fall für unseren Dühnfort immer durch, aber nun habe ich es ja endlich geschafft. Es hat mich sehr gefreut, dass man wirklich herauslesen kann, wie sehr sich die Autorin im Laufe der Bücher weiter entwickelt hat. In weißer Stille war mir manchmal etwas too much, weil sehr viele Handlungsstränge zusammen zu treffen scheinen, was mir persönlich zu viel des Guten war. Da ich jedoch vor kurzem einen der Folgebände gelesen habe, kann ich sagen: Es wird besser. Für alle, die gerne klar Linien mögen, die aber trotzdem detailliert ausgeschmückt sind: Es wird mit der Zeit besser! Ich finde es schade, dass es nun zwei Bücher in der Reihe gibt, in denen es um Familienkonflikte geht, im Spezieller vor allem Probleme zwischen Vätern und Söhnen, denn auch in Deiner Seele Grab kann man eine solche Problematik finden. Ich möchte damit nicht sagen, dass die Handlungen gleich sind, ich fand es nur schade, dass eine ähnliche Thematik aufgegriffen wurde. Nichtsdestotrotz war es mir wieder einmal ein Vergnügen, Dühnfort und sein Team bei der Ermittlung zu begleiten, auch wenn ich, wie immer, bis zum Ende keinen blassen Schimmer hatte, auf welches Motiv das alles hinauslaufen sollte!

    Mehr
  • In weisser Stille

    In weißer Stille
    jackline88

    jackline88

    10. June 2015 um 15:16

    Bei „In weißer Stille“ handelt es sich um den zweiten Fall von Kommissar Dühnfort. Inhalt: Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam versurstet – ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt. Meinung: Der zweite Teil hat den Ersten auf jeden Fall noch übertroffen. Unglaublich welche Abgründe sich in einer Familie auftun können. Inge Löhnig hat das Talent vielschichtige Akteure zu erschaffen, an deren Gefühlswelt der Leser teilhaben darf. Dabei wird es einem nicht langweilig, schließlich wird auch das Privatleben mit einbezogen. Es stellt sich heraus, dass der Tote eine Sammlung von Fotos besaß, von halbnackten Frauen. Es stellt sich nun unter anderem die Frage, ob es sich bei dem Totem um einen Perversen handelte. Hat er die Frauen gezwungen oder haben sie freiwillig mitgemacht? Hat eine von Ihnen ihn ermordet? Immer weitere Fragen werden aufgeworfen und Kommissar Dühnfort muss nun die einzelnen Puzzleteile zusammensetzen. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und es ist spannend zu lesen, wie der Mörder versucht hat die Tat zu verschleiern und natürlich auch, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Natürlich spielt in diesem Band auch Agnes noch eine Rolle und der Leser erfährt wie sich die Beziehung zwischen den Beiden entwickelt. Mein einziger negativer Punkt ist das Cover, ich finde es nicht besonders Ansprechend und hätte mir aufgrund des Covers das Buch auch nicht gekauft. Fazit: Ein gelungenes Buch, welches den ersten Teil „Der Sünde Sold“ noch übertrifft.

    Mehr
  • Eine schrecklich nette Familie ...

    In weißer Stille
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    13. May 2015 um 21:32

    Die Geschichte: Ein ehemaliger Kinderarzt wird tot in seinem Ferienhaus aufgefunden: er wurde an eine Heizung gefesselt und ist dort langsam und qualvoll gestorben. Zunächst erkennt Kommissar Dühnfort kein Motiv, die Spurenlage deutet auf einen Raubmord hin. Doch so nach und nach wird klar, dass in der Familie des Toten vieles im Argen liegt. Außerdem findet Dühnfort ein sehr pikantes Fotoalbum in der Wohnung des Verstorbenen, das möglicherweise auch Anlass für einen Mord sein könnte. Ein sehr kniffliger Fall … Meine Meinung: Im zweiten Teil der “Dühnfort”-Reihe nimmt das Privatleben von Konstantin etwas weniger Platz ein als im Vorgängerbuch. In gewohnt lebendiger, flüssiger Schreibweise entführt uns Inge Löhnig in ein Familiendrama der besonderen Art. Eine sehr komplexe Story, bei der man lange im Dunkeln tappt. Weitere Spuren sorgen zusätzlich für Verwirrung und die nötige Spannung beim Lesen. Konstantin ist mir sehr sympathisch, zusammen mit seinen Kollegen bildet er ein tolles, glaubwürdiges Ermittlerteam. Wir dürfen hier etwas mehr über Gina erfahren, was mir sehr gut gefallen hat. Hoffentlich kapiert Tino es endlich und kommt mir ihr zusammen – das Ende lässt hier vieles offen! Der Fall dagegen wird sauber abgeschlossen und die Auflösung fand ich auch sehr gelungen. Ein sehr fesselndes Buch, das ich sehr schnell gelesen habe. Und jetzt freue ich mich auf den dritten Teil! :) Fazit: Gut durchdachte Story und ein sympathischer Kommissar … bitte mehr davon! 4,5 Sterne

    Mehr
  • Ein packender und spannender Kriminalfall

    In weißer Stille
    Sommermaedchen23

    Sommermaedchen23

    14. March 2015 um 22:12

    Konstantin Dühnfort wird an einen Tatort gerufen, dort deutet alles auf Raubmord hin. Doch Dühnfort kann dies nicht so ganz glauben, denn es bleibt ein flaues Gefühl in der Magengegend. Die grausamen Umstände, die zum Tod des angesehenen, pensionierten Kinderarztes Wolfram Heckeroth führten deuten darauf hin, dass viel mehr hinter dieser Sache steckt als auf den ersten Blick erkennbar. Heckeroth hat drei gänzlich unterschiedliche Kinder. Ein schwarzes Schaf der Familie, Bertram, eine Tochter Caroline, die sich von ihrem Vater nie beachtet gefühlt hat und einen Sohn Albert, der immer versuchte seinem Vater alles recht zu machen. Selbst wenn dabei seine eigene Familie auf der Strecke blieb. Durch Zufall stößt Dühnfort auf einen Ordner mit Fotos von jungen Frauen in einer nicht natürlichen Position. Es stellt sich heraus, dass der alte Heckeroth ein großer Manipulator war und immer genau das erreichte was er wollte Dühnfort und seine Kollegen müssen tief in den Familiengeheimnissen der Heckeroths graben, um den Fall zu lösen.  Inga Löhnig schafft mit in weisser Stille einen spannenden Krimi. Immer wieder glaubte ich den Mörder bereits zu kennen, dann kam wieder ein neues Detail hinzu und mein Tatverdächtiger wurde erneut entlastet. Immer wieder tauchte der Leser in eine kurze Erinnerung der Kinder an ihren Vater ab und es kommen neue Dinge an die Oberfläche, die sich bis heute im Leben der Kinder zeigen. Es zeigt wie viel Macht Eltern über ihre Kinder haben und wie diese Macht das leben auch bereits erwachsener Kinder noch prägen kann. Zum ende hin sind alle Fragen schlüssig erklärt und der es zeigt sich, dass der Täter eigentlich doch die ganze Zeit irgendwie verdächtig war und dennoch die Zweifel immer wieder ausgeräumt wurden.  auch Dühnforts Privatleben kommt nicht zu kurz und nimmt eine unerwartete Wendung. Fazit: Ein packender, spannender Kriminalfall mit viel tiefgründiger Familiengeschichte und belastenden Geheimnissen, die den Leser mitfiebern lassen.

    Mehr
  • Realistisch spannend

    In weißer Stille
    trollchen

    trollchen

    15. February 2015 um 09:29

    In weisser Stille Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (13. Januar 2010) und hat 448 Seiten. Kurzinhalt: Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt. Meine Meinung: Ich habe schon ein paar Bücher um den Kommissar Dühnfort gelesen und war wiedermal begeistert. Auch wenn ich die Bücher nicht alle der Reihe nach lese. Und das ist das gute an den Büchern, man muss nicht den Vorgänger lesen, um es zu verstehen, denn die Bücher sind alle unabhängig voneinander. Was ich sehr faszinierend finde, die Bücher haben zwar sehr viele Seiten, aber dies rührt daher, dass Inge Löhnig die Dinge, die passieren, sehr detailliert beschreibt, aber dies finde ich gut. Auch am Ende werden alle offenen Fragen garantiert beantwortet und dass passt mir sehr gut. Denn da kann ich das Buch in gutem Gewissen zuschlagen. Die Spannung wird mit jeder Seite noch zusätzlich geschürt und auch die Familiengeheimnisse sind immer sehr spannend zu lesen. Auch weil es normale Leute sind, die zum Täter und Opfer werden, könnten deine Nachbarn sein, das finde ich toll. Auch weil die Dinge, die passieren so realistisch sind, lese ich diese Bücher immer wieder gern. Ich werde der Autorin auch weiterhin treu bleiben. Mein Fazit: Spannende und realitätsnahe 448 Seiten, die zu mehr einladen. 5 Sterne.

    Mehr
  • solide Krimikost

    In weißer Stille
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    In weißer Stille von Inge Löhnig (Krimi, 2010) - solide Krimikost - Bei diesem Krimi handelt es sich um den 2. Teil der Tino Dühnfort-Reihe in dem er dieses Mal zu einem Tatort gerufen wird, wo ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden wurde... Wie auch schon die meisten anderen Teile der Reihe empfand ich auch diesen wieder als gelungen. Die Story las sich gut, da sie interessant gestaltet ist und die Ermittlungsarbeiten von solidem Bestand sind, so dass ich das Buch mit Freude gelesen habe. Wie aber schon bei den anderen Teilen, kam auch hier wieder keine Hochspannung auf, die ich hier aber auch irgendwie nicht zwingend erwarte, da es anscheinend auch ohne geht und man trotzdem gut unterhalten wird. Besonders interessant empfand ich in diesem Fall die Dinge, die sich innerhalb dieser Arztfamilie, um die es geht, so nach und nach auftaten und die ich mit wachsendem Interesse verfolgte. Fazit: Ein weiterer gelungener Teil dieser Reihe, den ich mit Freude gelesen habe. Nach einem eher schwächeren ersten Teil, hat sich die Reihe für meinen Geschmack gut entwickelt, so dass ich jetzt auf den letzten Teil, den ich noch nicht gelesen habe, gespannt bin. Note: 2

    Mehr
    • 3
    Sabine17

    Sabine17

    10. October 2014 um 19:47
  • Und klasse geht es weiter!

    In weißer Stille
    joleta

    joleta

    Klappentext: Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt. Ich meine dazu: Frau Löhnig schafft es, mit diesem Krimi nochmal einen drauf zu legen. Die Ermittlungen am Tod eines ehemaligen, sehr angesehenen Kinderarztes nehmen schnell (ungeahnte) Formen an. War er vielleicht doch nicht so vertrauenswürdig, wie es sein Leumund vermuten läßt? Viele kleine Einzelschiksale kommen zu Tage, die die Ermittlungen nicht gerade einfacher machen. Denn so nach und nach stellt sich heraus, daß der Kreis derer, die ein Motiv gehabt hätten ihn zu töten, immer größer wird. Die Autorin bleibt ihrem flüssigen Schreibstil treu, man ist sofort und ohne weitere Schwierigkeiten in der Geschichte drin. Auch in diesem zweiten Teil der Serie hatte ich -Frau Löhnigs Erzählweise sei Dank - keine Probleme, Orte in meinem Kopf entstehen zu lassen – ja, sogar selbst dort zu erscheinen – an denen ich noch nie gewesen bin. Allerdings hatte ich auch hier wieder einen kleinen, verwirrenden (Fahrradfragen-)Moment und kann Dank der Leserunde sagen, daß es mir nicht ganz alleine so ging. Obwohl hier für einige ziemlich schnell klar war, wer der Mörder war, wurde das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig. Tino Dühnfort kam hier für mich daher, wie ein alter Bekannter. Prima unterstützt durch die Entwicklungen in seinem Privatleben. Ein weiterer toller Teil der Krimireihe, der sich auf jeden Fall zu lesen lohnte, auch wenn ich ein wenig das Gefühl hatte, daß die Geschichte eher so vor sich hin läuft und auf wirkliche Spannungshöhepunkte warten ließ.

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    26. August 2014 um 09:56
  • weitere