Inge Löhnig Mörderkind

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Inhaltsangabe zu „Mörderkind“ von Inge Löhnig

Fionas Kindheit war ein Alptraum. Ihr Leben lang war sie für alle nur das Mörderkind. Und nun ist ihr Vater tot. Seine letzten Worte galten ihr: „Ich bin kein Mörder.“ Widerstrebend macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Beginnt nachzuforschen, befragt ihre Familie. Sie stößt auf ungeheuerliche Geheimnisse und eine Intrige, deren tödliches Gift bis heute wirkt …

Dieses (Hör-)Buch beweist, dass Protagonisten ihre Wirkung auf den Leser verändern können. Noch dazu sehr gut gemacht und super spannend!

— MissStrawberry

Vielleicht hätte Frau Löhnig den Plot als Jugendroman anlegen sollen, als Krimi vermochte er mich jedenfalls nicht zu überzeugen.

— guybrush

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  • Sagt Ben die Wahrheit?

    Mörderkind

    MissStrawberry

    25. October 2015 um 17:26

    Fiona Jacoby ist 26 und leidet noch immer unter dem Trauma, das sie sich als Kind geholt hat. Damals wurde ihr Vater als Mörder seiner schwangeren Geliebten Julia Reinhold verurteilt und sie von den bisherigen Freunden geschnitten und als „Mörderkind“ beschimpft. Ihre Mutter nahm sich am Tag nach der Verurteilung das Leben und Fi wuchs bei Onkel und Tante auf. Fi hatte den Kontakt zu Ben komplett abgebrochen. Als ihr Onkel Ludwig ihr dann die Nachricht vom Tod des Vaters überbringt, nimmt sie das gelassen hin. Doch am nächsten Tag taucht Matthias Stiller auf. Er ist Rettungssanitäter und hat die letzten Worte von Ben gehört: „Ich bin kein Mörder!“. Zunächst interessiert Fi das nicht, doch Matthias bringt sie zum Nachdenken. Sie beginnt nachzuforschen. Und was Fi dann mithilfe von Matthias, den sie scherzhaft „Darcy“ nennt, herausfindet, lässt sie ihr ganzes Leben neu überdenken … Inge Löhnig schafft es immer wieder, mich in ihren Bann zu ziehen. Auch „Mörderkind“ ließ mich sehr schnell nicht mehr los. Diesmal habe ich das Buch nicht gelesen, sondern als Hörbuch genossen. Auch wenn es gekürzt ist – mir hat nirgendwo etwas gefehlt, ich hatte keine Verständnislücken und fand alles sehr stimmig und passend. Anfangs mochte ich Fi nicht sehr, doch nach und nach wurde sie mir immer sympathischer und ich habe sie sehr gern auf ihrer Suche nach der Wahrheit begleitet. Je mehr sie herausfindet, desto verletzlicher wird sie und wirft Stück für Stück Teile ihres über Jahre angelegten Panzers ab. Ihre Entwicklung ist sehr authentisch und nachvollziehbar. Das ist es, was mir bei Inge Löhnig so sehr gefällt: ihre Protagonisten sind nicht starr in einer Rolle, sie entwickeln sich innerhalb der Story weiter und werden dadurch sehr real. Sehr schön ist auch der Wechsel zwischen „damals“ und „heute“ und dann zwischen Fionas Erlebnissen und denen der noch involvierten Personen (ich möchte nicht spoilern, sorry fürs Orakeln!). Dadurch weiß der Leser sehr viel mehr als Fi, aber genau deshalb ist auch die Spannung so nervenzerreißend. Es gibt eine ganze Reihe einzelner Fäden, die aber nicht unsinnig herumflattern, sondern erahnen lassen, wie sie zusammenhängen – ohne jedoch dem Leser/Hörer auch nur einen Hauch einer Ahnung zu geben, was wirklich geschehen ist. Der Showdown ist atemberaubend! Ich wurde super gut von der Story und dem Sprecher unterhalten und kann einfach nur die vollen fünf Sterne geben!

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  • Spannung vom Feinsten

    Mörderkind

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. February 2015 um 11:52

    Zum Inhalt: Man kann sich kaum vorstellen wie es für ein 7jähriges Mädchen sein muss, wenn der eigene Vater als Mörder verurteilt wird und sie kurz darauf auch noch die Mutter verliert. Zu alldem wenden sich die Schulkameraden von ihr ab und rufen ihr „Mörderkind“ hinterher. Wen wundert es da, dass sich Fiona, inzwischen erwachsen, nach all diesen Alpträumen einigelt und niemandem mehr Vertrauen schenkt. Und dann erfährt sie, dass die letzten Worte ihres Vaters vor seinem Tod lauteten „Ich bin kein Mörder“. Von der Situation überfordert beginnt sie dennoch zu hinterfragen, was damals tatsächlich geschehen ist und kommt einer unfassbaren Wahrheit auf die Spur. Mein Leseeindruck: Als begeisterter Krimileser und Fan von Kommissar Dühnfort freute ich mich ganz besonders auf Inge Löhnigs neues Buch. Und die Autorin hat es auch hier geschafft, mich von Anfang an für die Geschichte einzunehmen. Gerade auch die Sprache hat mich besonders fasziniert. Inge Löhnig weiss mit ihrer einfühlsamen und gleichzeitig intensiven Art, die in „Mörderkind“ so ganz anders ist als in den Dühnfort-Krimis, den Leser in den Bann zu ziehen. Die Figuren sind lebensecht gezeichnet und der Plot bis hin zur Auflösung in sich schlüssig. Die Abgründe, die sich im Verlaufe der Geschichte auftun, sind so ungeheuerlich und unfassbar, aber gekonnt unblutig und unreisserisch erzählt. Ich schaffte es dann auch nicht, das Buch ohne triftigen Grund beiseite zu legen und musste immerzu weiterlesen. Das Finale hätte nach meinem Geschmack etwas weniger actionreich sein dürfen, was meiner Meinung nach besser zum Gesamtbild gepasst hätte. Aber das ist nur ein ganz kleiner Punkt, der meinem Leservergnügen keinen Abbruch getan hat und ich kann zu dem Buch eine definitive Leseempfehlung aussprechen – und das nicht nur für  Dühnfort-Fans. Alle die Krimis mögen, werden hier auf ihre Kosten kommen.

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  • Mörderkind oder nicht?

    Mörderkind

    Antek

    Im Normalfall wird in Krimis gemordet und dann suchen Ermittler nach einem Täter, aber es geht auch anders. Das hat Inge Löhning mit ihrem Krimi „Mörderkind“ auf eindrucksvolle Weise gezeigt. Ich hatte wirklich super spannende und berührende Unterhaltung mit diesem Krimihörbuch. Fionas Kindheit war der Albtraum schlechthin. Mit 7 Jahren muss sie mit ansehen, wie ihr Vater Ben verurteilt wird. Alle Beweise sprechen dafür, dass er seine Geliebte ermordet haben muss, gestanden hat er die Tat nie. 15 Jahre Haft lautet das Urteil, aber was Fiona mindestens genauso hart trifft, ist, dass sie bald schon keine Freunde mehr hat und sie alle nur noch Mörderkind nennen. Als dann noch die Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt, droht ihr Leben aus den Fugen zu geraten. Um mit ihrem Schicksal klarzukommen, beschließt sie für sich, dass ihr Vater Ben für sie gestorben ist. Auch nach seiner Haftentlassung wünscht sie keinerlei Kontakt, am liebsten würde sie gar nie mehr an ihn denken. Erste Zweifel kommen ihr allerdings nach einem Besuch von Rettungssanitäter Darcy. Dieser ist vor Ort als Ben bei einem Hausbrand stirbt. Seine letzten Worte waren, dass er kein Mörder sei und er solle das seiner Tochter sagen. Lügen sterbende Menschen? Laut Darcy auf keinen Fall und so beginnt Fiona mit seiner Hilfe nachzuforschen. Was geschah damals wirklich? Ich konnte mich prima in Fiona hineinversetzten, wie schlimm muss ihr Schicksal gewesen sein und auch ihre Reaktion, den Vater ganz aus ihrem Leben zu verbannen, konnte ich gut verstehen. Es war sehr spannend und bewegend zu verfolgen, wie sich langsam ihre Vatergefühle verändern. Darcy war mir auch von Anfang an sympathisch. Der smarte Rettungsassistent, der Fiona wirklich toll zur Seite steht, aber auch direkte Worte spricht, war wirklich sehr authentisch dargestellt. Die Geschichte an sich hat mich gefesselt, wer hat die Geliebte damals wirklich umgebracht? War der Unfall der Mutter wirklich ein Unfall? Spannende Fragen, die nach und nach gelöst werden. Und wenn auch relativ schnell ein Verdacht nahe liegt, wird es auf gar keinen Fall langweilig. Der Wunsch der Familientragödie auf die Spur zu kommen und vor allem die Motive nachvollziehen zu können, haben mich bis zum Schluss am Ball bleiben lassen. Toll gemacht ist, dass man mit einem zweiten Erzählstrang auch Einblicke in die Geschehnisse von damals bekommt. Was war zwischen Ben und seiner Geliebten Julia? Häppchenweise kommt dadurch Licht ins Dunkel. Alles in allem ein eher außergewöhnlicher Krimi, bei dem es mehr um eine Familientragödie wie um Mord geht, aber warum denn zur Abwechslung nicht auch einmal so. Der Sprecher Johannes Steck hat anfangs bei mir den Eindruck eines richtigen Märchenonkels erweckt, was mich etwas erstaunt hat, passt das zu diesem Krimi? Aber ganz schnell ist klargeworden, dass er sich sehr gekonnt darauf versteht, Spannung zu erzeugen. Auch die verschieden Charaktere bekommen alle ihre individuelle Stimmlage und insgesamt hat mir der Vortrag sehr gut gefallen.  Es war wirklich sehr angenehm der tiefen, dunklen Stimme zu lauschen.  

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    • 2

    guybrush

    01. January 2015 um 17:54
  • Einschläfernd

    Mörderkind

    guybrush

    01. January 2015 um 10:38

    Sprecher: Johannes Steck Jahr: Dezember 2014 Verlag: audio media verlag Dauer: 5 CDs, 341 Min. Laufzeit Fionas Kindheit war ein Alptraum. Und nun ist ihr Vater tot. Seine letzten Worte galten ihr: »Ich bin kein Mörder.« Widerstrebend macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Beginnt nachzuforschen, befragt ihre Familie. Und stößt auf ungeheuerliche Geheimnisse und eine Intrige, deren tödliches Gift bis heute wirkt ... Eines sei vorausgeschickt. Inge Löhnig ist eine der besten deutschen Krimi-Autorinnen und so habe ich mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut. Vielleicht zu sehr, denn es hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Frau Löhnigs Krimis aus der Dühnfort-Reihe zeichnet eines besonders aus, sie haben immer eine Thematik, die mich berührt und die noch lange nachwirkt. Das habe ich bei Mörderkind schmerzlich vermisst. Diese Geschichte, in der es um rein persönliche Motive geht, hat bei mir keinen Eindruck hinterlassen. Gekränkte Eitelkeiten, aus denen bösartige Intrigen und zerstörerische Rache entstehen, das ist mir ehrlich gesagt zu banal. Für mich nicht nachvollziehbar und deshalb über weite Strecken leider auch nicht glaubwürdig. Der Erzählfluss ist wie gewohnt gut, aber den Spannungsbogen konnte ich nicht finden. Fast alles in diesem Plot ist vorhersehbar. Schon nach den ersten Kapiteln ist klar, wohin der Hase laufen wird und dass er ganz zum Schluss noch mal einen Haken schlägt, reißt die Sache auch nicht wirklich raus. Ich bin beim Hören zwei Mal eingeschlafen, was mir bei einem interessanten Buch nie passiert. Mein Mann, hat nach der Hälfte abgebrochen und mich gefragt: „Ist es so ausgegangen, wie wir vermutet haben?“ Ja. Leider. Was die Charaktere angeht, so ist Fiona noch diejenige, die am glaubwürdigsten gezeichnet ist. Ihr kann man auf dem Weg der schmerzlichen Wahrheitssuche folgen und ihre Gefühle kann man bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Trotzdem handelt sie eher wie ein Kind, nicht wie eine Erwachsene. Aber die restlichen Beteiligten sind so platt, wie ihre Motive. Zu viele Klischees. Zu wenig emotionaler Tiefgang. Vielleicht hätte Frau Löhnig den Plot als Jugendroman anlegen sollen, als Krimi vermochte er mich jedenfalls nicht zu überzeugen. Anfangs war ich irritiert, dass dieses Hörbuch, das fast ausschließlich aus der Sicht zweier Frauen erzählt wird, von einem Mann gelesen wird. Aber Johannes Steck macht das sehr gut, so dass ich mich schnell daran gewöhnt habe. Und vielleicht wäre es auch des Guten zu viel gewesen, die kindlich naive Fiona auch noch mit einer naiv klingenden jungen Frauenstimme zu besetzen.

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