Inge Löhnig Schattenkuss

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Inhaltsangabe zu „Schattenkuss“ von Inge Löhnig

Lena hat eigentlich keine Lust, ihre Mutter in das verschlafene Dörf-chen Altenbrunn zu begleiten. Doch dann taucht plötzlich immer öfter der Name Ulrike in den Gesprächen auf und Lena hört zum ersten Mal, dass sie eine Tante hat, die vor 20 Jahren spurlos verschwand. Als sie beginnt, Nachforschungen anzustellen, stößt Lena schnell auf eine Mauer aus Schweigen, Misstrauen, Aggression und. Angst.

Kein Muss aber wer es lesen möchte, ich kann es empfehlen. Wird auch durch die paar Tagebucheinträge der Verschwundenen.

— tanztini

Reicht nicht ganz für 5 Sterne

— books0123

Spannender Thriller, der einen ständig auf den falschen Weg lenkt

— Saskia512

Eine schöne Geschichte für zwischendurch mit einem guten Handlungsverlauf, nur leider nicht mehr… aber auch nicht weniger!

— LeoLoewchen

ein wenig pädophil... ansonsten super Geschichte aber sowas hat ja leider manchmal einen Haken.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Tolle Geschichte trotz eines Mankos

    Schattenkuss

    Its_only_me_thats_it

    01. February 2016 um 23:06

    Worum geht´s? Nachdem ihre Großmutter gestorben ist, muss Lena ihre Mutter in das kleine Dorf Altenbrunn begleiten. Genauso langweilig und verschlafen wie es klingt. Doch als Lena plötzlich erfährt, dass sie eine Tante hat, wird die Sache interessanter. Doch niemand möchte über Ulrike reden. Was ist vor so langer Zeit in diesem Dorf passiert? Insgesamt fand ich diese Geschichte in sich sehr stimmig und interessant. Es war zwar nicht wirklich ein Thriller, doch das hat mir ausnahmsweise einmal nichts ausgemacht. Ich denke viele können sich in die Situation von Lena hinein versetzen. Wer möchte schon als Teenager in ein verschlafenes Kaff? Deshalb ist es ziemlich verständlich, dass man sich jede Ablenkung sucht, die man finden kann. In Lenas Fall ist es die Aufdeckung der Geschichte um ihre Tante Ulrike. Was ich aber ziemlich abstoßend finde, ist die andere Ablenkung, die sich Lena sucht. Ihre Beziehung zu Benno finde ich einfach nur krank. Als diese Beziehung anfing, machte mir das Lesen weniger Spaß. Diese naiven Mädchen, die sich von pädophilen Männern, die Dreck am Stecken haben, angezogen fühlen, verstehe ich nicht.

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  • Leo Löwchen 13J. Rezi zu "Schattenkuss"

    Schattenkuss

    LeoLoewchen

    Was ist damals passiert… Wo ist sie jetzt… Wenn sie überhaupt noch ist… Heute habe ich für euch das Buch “Schattenkuss” von Inge Löhnig aus dem Arena Verlag.   Lenas Oma ist vor kurzem verstorben. Das ist für sie nicht wirklich schlimm, da sie ihre Oma das letzte Mal vor über 8 Jahren gesehen hat. Trotzdem fährt sie mit ihrer Mutter in die ehemalige Heimat ihrer Großmutter, um die Trauerfeier vorzubereiten. Als die gesamte Familie beisammen sitzt, kommt das Gespräch langsam auf eine gewisse Ulrike. Es stellt sich heraus, dass Ulrike ihre lang vermisst geglaubte Tante ist, die nicht zur Beerdigung ihrer Mutter erscheint. Als Lena Nachforschungen anstellt, stößt sie lediglich auf eine Mauer des Schweigens. Wieso will ihr niemand etwas über Ulrike erzählen? …aber wieso kennt sie dann jeder im Dorf?! Was ist damals passiert? Lena lässt sich nicht unterkriegen… Und erfährt Erschreckendes!   Als ich dieses Buch angefangen habe dachte ich mir, “Hey! Da steht Thriller drauf, also ist auch Thriller drin!” Naja… Mich hat dieses Buch gar nicht gepackt und ich habe von dem thrillertypischen Nervenkitzel nicht wirklich viel mitbekommen. Der Schreibstil hat mich relativ kalt gelassen und ich glaube, dass das auch dazu geführt hat, dass ich ab der Hälfte wusste, wie dieses Buch ausgehen wird! Das wiederum hat auch den Schockmoment bei der Auflösung gekillt. Gut gefallen hat mir, dass immer mal wieder ein paar Kapitel aus Ulrikes Vergangenheit erzählt worden sind und man so alles besser nachvollziehen konnte. Ansonsten ist es eine schöne Geschichte für zwischendurch mit einem guten Handlungsverlauf. Nur leider nicht mehr… aber auch nicht weniger!   Ich vergebe 3 1/2 von 5 Löwchens!   Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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    • 3

    Sabine17

    30. September 2014 um 22:27
  • Thriller

    Schattenkuss

    Becky1990

    02. January 2014 um 10:57

    Super Buch ich liebe die Arena Thriller bisher war keins dabei was mir nicht gefallen hat =)

  • Familiengeheimnisse.....

    Schattenkuss

    abuelita

    26. August 2013 um 16:44

    Sommerferien und Lena hat sich die ganze Zeit auf Sizilien gefreut…aber daraus wird nichts. Nicht nur die Arbeitslosigkeit Ihres Vaters, sondern auch der plötzliche Tod Ihrer Großmutter machen das unmöglich. Nun soll Lena also mit ihrer Mutter in dieses Kaff, um den Haushalt der Oma, die sie kaum kannte, auflösen. Also „Urlaub“ im tiefsten Bayern…und Lena versucht das Beste daraus zu machen. Als sie entdeckt, dass sie eine verschwundene Tante hat, ist sie Feuer und Flamme und will unbedingt dieses Geheimnis ergründen. Wer war Ulrike, wo ist sie jetzt, warum stösst sie überall auf eine Mauer des Schweigens und auf so viele Ungereimtheiten? Die Sprache von Frau Löhnig ist genauso gekonnt wie die Story an sich, wenn eben auch auf Jugendliche abgestimmt. Die Darsteller sind allesamt glaubhaft skizziert und die Geschichte ist wirklich auch sehr spannend. Natürlich ahnt man schon bald, wie diverse Fäden zusammenhängen – aber es gibt auch Überraschungen. Zum Schluss löst sich dann alles folgerichtig auf.

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    R-E-R

    30. July 2012 um 22:20

    So hatte Lena sich die Sommerferien nicht vorgestellt. Obwohl sie über den Tod der Großmutter, die sie kaum kannte, nicht trauert, muss sie mit zur Beerdigung reisen und danach mit ihrer Mutter Steffi im kleinen Ort Altenbrunn bleiben um den Nachlass der Oma zu regeln. Was nicht so einfach ist. Denn die Schwester der Mutter, Ulrike, ist vor vielen Jahren von zu Hause weggelaufen. Niemand weiß, wo sie lebt. Bis auf eine Postkarte pro Jahr, hat sie nie Lebenszeichen von sich gegeben. Lena, die ihrer verschollenen Tante wie aus dem Gesicht geschnitten ist, bekommt bald die offene Ablehnung einiger Dorfbewohner zu spüren. Sie lässt sich davon aber nicht beeindrucken und ist schon bald einem düsteren Geheimnis auf der Spur. Der kurze Prolog schildert die Beseitigung der Leiche einer jungen Frau. Anschließend wird die Handlung aus der Sicht der sechzehnjährigen Lena erzählt. Als Leser kann man daher also vermuten, dass die verschollene Tante nicht mehr lebt. Das genaue Schicksal der jungen Ulrike erfährt man aber nur, wenn man dem eingängigen Roman folgt. Von Beginn an, fesselt die Mischung aus alltäglichem Geschehen und bedeutungsschwerem Vorleben. So beginnt die erste Szene harmlos damit, dass der erst kürzlich arbeitslos gewordene Vater die abendliche Tomatensauce verhunzt, weil Kochen nicht zu seinen Stärken gehört. Kurz darauf erhält die Familie die Nachricht vom plötzlichen Tod der Oma und gleich dazu noch die Information, dass es eine bisher unbekannte Tante gibt, die noch dazu unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Auch die Ankunft der Familie im Heimatort der Großmutter gestaltet sich so. Während Lena am Zaun den Nachbarsjungen Felix begrüßt, den sie von einem früheren Besuch noch kennt (und nun erfreut feststellt, dass er sich zu einem Doppelgänger von Robert Pattinson entwickelt hat) kommt die demente Uroma des Jungen auf sie zu und beschimpft sie lauthals als “Luder, Miststück und Biest”. Die Autorin lichtet das Dunkel indem Sie in Einschüben die Zeit kurz vor dem Verschwinden von Ulrike beleuchtet. Die Neugier wird so immer wieder angestachelt. Man ahnt, das der Täter aus der Vergangenheit auch heute noch in dem Ort lebt. Wer es ist, bleibt jedoch bis zum mitreißenden Finale offen. “Das Böse hat seine guten Seiten”. Mit diesem passenden Slogan wirbt der Arena Verlag für seine Serie der Jugendthriller. Namhafte Krimiautorinnen wie Susanne Mische oder Inge Löhnig schreiben hier für ein junges Publikum. Nicht umsonst wird durch den Blickwinkel von Lena, neben der Verbrechensaufklärung, auch so manches Problem junger Mädchen angesprochen. Die erste Liebe, der erste Kuss, der erste Sex. Zweifel über das eigene Aussehen, das Selbstwertgefühl und die oft schwierige Beziehung zu den Eltern. Lena verfügt glücklicherweise über ein gesundes Selbstbewusstsein. Trotz der widrigen Umstände und einer (wie sie findet) entstellenden Narbe im Gesicht. Couragiert stellt sie sich den Ereignissen und lernt dabei auch eine Menge über sich selbst. Inge Löhnig war mir bislang nur durch ihre Krimiserie um den Münchner Kommissar Dünforth ein Begriff. Dessen Fälle habe ich begeistert gelesen und daher auch zu diesem Werk der erfolgreichen Autorin gegriffen. Ich bin nicht enttäuscht worden. Man kann diesen Roman auch als Erwachsener gut lesen und wird mit spannender Unterhaltung belohnt.

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2012 um 18:32

    Bislang kannte man Inge Löhnig "nur" aus ihren Erwachsenenkrimis rund um den Kommissar Konstantin Dühnfort. Nun wagt sie sich auch in den Jugendthrillerbereich und das tut sie wirklich wunderbar. Das Cover sticht mit seinem pinken Hintergrund und dem schwarz-silbernen Stachelhalsband ins Auge und macht neugierig, was sich hinter "Schattenkuss" verbirgt. Sommerferien. Sizilien stand auf dem Plan, doch durch die Arbeitslosigkeit des Vaters muss die Familie daheim in Stuttgart bleiben. Lena ist genervt. Sie ahnt noch nicht, dass alles ganz anders kommen wird, als abends das Telefon klingelt. Ihre Oma ist gestorben und so muss ihre Mutter deren Haushalt auflösen und benötigt dafür Lenas Hilfe. Altenbrunn im tiefsten Bayern statt Sonne im Mittelmeer, keine tolle Alternative, aber Lena macht das Beste aus der Situation. Plötzlich ist jedoch in der Familie immer wieder die Rede von einer Ulrike, den Namen hat sie noch nie gehört. Wer ist Ulrike und wieso ist sie spurlos verschwunden? Gibt es noch weitere Geheimnisse in ihrer Familie? Lena beschließt, mit ihrem geliebten Camcorder auf Spurensuche in Altenbrunn zu gehen und stößt dabei auf zahlreiche Ungereimtheiten und wieso reagieren alle so negativ auf ihr Auftreten als Ulrike? Erste Spur sind die sporadisch geschickten Postkarten, die Ulrike an die Daheimgebliebenen schickte, doch bringen die Lena weiter? Inge Löhnig versteht es gekonnt, sich in die Gefühls- und Gedankenwelt der Jugendlichen hinein zu versetzen und spricht ihre Sprache, ohne dass es gewollt jugendlich klingt. Raffiniert legt sie zahlreiche falsche Fährten bis sich am Ende alle Fäden der Geschichte nach und nach ziehen und lösen lassen. Zwischen den einzelnen Kapiteln erfährt der Leser, was Ulrike damals getrieben hat und was ihr widerfahren ist. Stück für Stück wird so das Puzzle zusammengesetzt, bis es in einem atemberaubenden Showdown sein Ende findet. In "Schattenkuss" findet man beeindruckende Charaktere, sei es Haupt- oder Nebendarsteller, die allesamt ihr Päckchen zu tragen haben und deren Rolle im Buch somit durchgehend spannend bleibt. Nervenkitzel wie er sein soll, nicht blutig, aber dank einer außergewöhnlichen Familiengeschichte durch und durch unterhaltsam und spannend! All Age-Bücher sind momentan der Trend, aber wenn alle so toll geschrieben sind wie "Schattenkuss" ist das auch kein Wunder!

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    mamenu

    23. October 2011 um 10:48

    Zum Buch Der Tod ihrer Großmutter lässt Lena ziemlich kalt. Schließlich hat sie sie acht Jahre lang nicht gesehen und deshalb eigentlich auch keine Lust,ihre Mutter in das verschlafene Dörfchen Altenbrunn zu begleiten,um die letzte Formalitäten zu regeln. Doch dann taucht plötzlich immer öfter der Name Ulrike in den Gesprächen auf und Lena hört zum ersten Mal,dass sie eine Tante hat,die sich seit zwanzig Jahren nicht mehr bei ihrer Familie hat blicken lassen.Einziges Lebenszeichen ist jedes Jahr eine Postkarte.Als Lena beginnt,Nachforschungen anzustellen,stößt sie schnell auf eine Mauer aus Schweigen,Misstrauen und Aggression. Stück für Stück erkennt sie,dass etwas Furchtbares in Altenbrunn geschehen ist und dass einige Dorfbewohner allen Grund haben,die Wahrheit zu fürchten. Meine Meinung Da ich von Inge Löhnig auch die Bücher mit Konstatin Dühnfort kenne,die mir sehr gut gefallen haben, dachte ich mir,ich könnte doch auch mal ein Jugendbuch von ihr lesen. Auch wenn ich aus diesem Alter schon raus bin,muss ich sagen, auch dieses Buch hat mir gut gefallen.Vom Schreibstil her sehr flüssig und locker geschrieben, so das ich keine Schwierigkeiten hatte in die Geschichte reinzukommen.Für einen Jugendthriller fand ich es schon sehr spannend, da es auch hier nicht blutig zu geht,was ich für so ein Buch schon sehr wichtig halte.Auch wie Lena ihre Nachforschungen anstellt fand ich schon sehr interessant und muss sagen das Lena mir im Buch sehr gut gefallen hat. Für mich wird das nicht der letzte Jugendthriller sein, denn ich habe hier gemerkt, das ich auch daran großen Lesespass habe.

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    greengirl

    05. October 2011 um 16:50

    Ich finde es wahnsinng gut geschrieben
    man kann es immer wieder lesen und:

    ES IST MEIN LIEBLINGSBUCH

    GG

  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. December 2010 um 17:23

    Inhalt: Nach dem Tod von Lenas Großmutter, ist Lena gezwungen ihrer Mutter nach Altenbrunn, einem langweiligen Dorf, zu folgen, um sich dort um notwendige Formalitäten zu kümmern. Während all den nötigen und unnötigen Gesprächen, die Lena aufgrund dessen belauscht, stolpert sie immer häufiger über den Namen Ulrike, bis sie herausfindet, dass es sich dabei um ihre Tante handelt, die allerings vor 20 Jahren verschwunden ist. Lenas Neugier ist geweckt uns sie beginnt Nachforschungen anzustellen. Doch sonderlich weit kommt sie damit nicht, denn die Altenbrunner wollen nichts mit diesem Thema zu tun haben. Auf welches Geheimnis ist Lena gestoßen? Was hat Altenbrunn zu verbergen? Meine Meinung: Zunächst stand ich dem Buch etwas kritisch gegenüber. Nicht etwa, weil es sich um eine schlechte Autorin handelt, ganz im Gegenteil, sondern das “Jugend” hat mich etwas abgeschreckt. Denn eigentlich mag ich meine Thriller besonders blutig :) Dann war das Buch auch noch pink. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Lässt man sich nämlich auf die Geschichte ein und stellt das “Thriller” etwas in den Hintergrund, bekommt man eine flüssig lesbare Geschichte mit Gänsehautgarantie. Die Charaktere sind glaubwürdig gezeichnet und die ganze Stimmung, die auf Grund von Lenas Nachforschungen entsteht, gelungen umschrieben. Jedoch muss ich leider auch sagen, dass das Buch über weitgehende Längen verfügt und die Spannung erst im letzten Drittel so wirklich aufkommen mag. Fazit: Auch in einem pinken Buch kann Spannung stecken :) Erfahrene Thriller-Leser werden wohl eher enttäuscht werden. Doch für Jugendliche, die gerne miträtseln, auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    Buechersuechtig

    10. November 2010 um 19:06

    Als die Oma von Lena Michaelis stirbt und der Sizilienurlaub wegen der Arbeitslosigkeit ihres Vaters storniert wird, fährt die 16-jährige Lena gezwungenermaßen mit ihrer Mama Steffi nach Altenbrunn, ein kleines bayrisches Dörfchen. Ihre Mutter soll den Haushalt auflösen und Lena soll ihr dabei helfen. Eine langweilige Sache, doch als immer wieder der Name Ulrike fällt, beginnt Lena mit Hilfe ihres Camcorders nachzuforschen. Wer ist Ulrike? Warum ist sie vor über 20 Jahren verschwunden und nie mehr wieder heimgekehrt? Und was hat es mit den Postkarten auf sich, die die Daheimgebliebenen erhalten? MEINE MEINUNG: Zuerst ist Lena nicht sehr erfreut, als sie von Stuttgart in das verschlafene Dorf mitkommen soll, doch die Suche nach der geheimnisumwitterten Ulrike (die Beiden sehen sich sogar ähnlich) lässt alle Eintönigkeit vergessen. Während sich Steffi mit der Erbschaft beschäftigt, recherchiert Tochter Lena hartnäckig über die Ereignisse, die zu dem Verschwinden ihrer Tante Ulrike geführt haben und bringt sich dadurch selber in Gefahr... Schnell ist man als Leser mitten in der Geschichte und erlebt mit Lena die Gefühls-Achterbahn von Heranwachsenden. Hauptperson Lena ist etwas unsicher und fühlt sich durch eine Narbe an ihrer Lippe selbst nie schön genug und glaubt fast ihrer Freundin, dass sie ungeküsst sterben wird. *g* Für den Teenager ist es zuerst ein Schock, als sie herausfindet, dass sie ihrer Tante (zum Zeitpunkt ihres Verschwindens) erschreckend ähnlich sieht, aber dann lässt sie sich die Haare wie Ulrike schneiden, zieht sogar ihre alten Klamotten an und will einen Film über den Verbleib ihrer Tante drehen. Doch manchen Leuten wäre es lieber gewesen, wenn man die Vergangenheit hätte ruhen lassen... Alle Protagonisten werden authentisch und glaubhaft dargestellt und wirken durch die vielen verschiedenen Facetten und Charaktere sehr menschlich. Durch die Ich-Erzählerin Lena sind wir gleich mittendrin im Geschehen und fühlen, fiebern, leiden und freuen uns mit dem 16-jährigen Stadtkind mit. Durch Rückblenden können wir uns in die Teenagerzeit von Ulrike zurückversetzen und bekommen einen Einblick, was passiert sein könnte. Die Geschichte wird von Anfang bis zum bitteren Ende rasant und fesselnd erzählt, so dass ich das Jugendbuch innerhalb eines Tages ausgelesen habe. Es gibt keine überflüssigen Szenarien und auch die mitwirkenden Personen halten sich in Grenzen, so dass man nicht den Überblick verliert. Außerdem versteht es Inge Löhnig, ihre Leser gekonnt in die Irre zu führen, überrascht immer wieder mit erstaunlichen Wendungen und am Ende werden die verschiedenen Puzzleteile zu einem Ganzen zusammengefügt. So macht Lesen Spaß und die Autorin zeigt, dass sie nicht nur Krimis für Erwachsene schreiben kann, sondern sich ebenso in die Welt der Jugendlichen hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist spannungsgeladen, klar und bewegt sich für ein Jugendbuch auf hohem Niveau. Obwohl ich den Jugendthriller für 12-jährige nicht passend finde, ab 14 wäre meiner Meinung nach eher angemessen. FAZIT: Ein faszinierender Arena-Thriller, der mit einem ansprechend gestaltetem Cover, tollen Plot, erstaunlichen Irrwegen und sympathischen Figuren überzeugt. "Schattenkuss" küre ich gern mit 5 STERNE!

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    Gospelsinger

    31. October 2010 um 19:11

    Lena hat sich auf Ferien auf Sizilien gefreut, die aber ins Wasser fallen. Also stehen ihr statt Baden im Meer langweilige Unternehmungen mit der Mutter bevor. Schöne Aussichten. Aber es kommt noch schlimmer: Lenas Oma stirbt. Das ist zwar nicht so wild, weil sie kaum Kontakt zu ihr hatte. Aber Lena muss nun ihrer Mutter helfen, die Beerdigung vorzubereiten und dazu in das abgelegene Nest Altenbrunn fahren. Ganz toll. Aber dann wird es doch noch interessant. Plötzlich wird eine Ulrike erwähnt, die Schwester ihrer Mutter, von dessen Existenz Lena bisher noch nicht wusste. Ulrike ist vor Jahren verschwunden. Als Lena merkt, dass sie in Ulrikes altem Zimmer untergebracht ist und deren Sachen noch im Schrank sind, macht sie sich einen Spaß daraus, sich wie Ulrike, der sie sehr ähnlich sieht, zurechtzumachen. Ihre Mutter und die älteren Leute im Dorf finden das allerdings überhaupt nicht lustig. Warum eigentlich? Überhaupt sind die Leute im Dorf ziemlich seltsam. Lena wird neugierig. Was genau ist damals geschehen? Was ist mit ihrer Tante passiert? Jetzt wird der Aufenthalt in Altenbrunn spannend. Lena stellt Nachforschungen an und wird von ihrem chaotischen Liebesleben durcheinandergebracht. Dann eskaliert die Situation und Lena gerät in Gefahr. Meiner Tochter und mir hat dieser spannende Mädchenthriller mit seinen lebensnahen Charakteren und der plausiblen Auflösung gut gefallen. Gut geeignet für dunkle Herbstabende!.

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    mabuerele

    21. September 2010 um 17:27

    Nach dem Tod ihrer Großmutter muss Lena ihre Eltern ins Elternhaus der Mutter begleiten. Eigentlich hat sie keine Lust. doch dann taucht immer wieder der Name ihrer Tante Ulrike auf, die von heute auf morgen verschwunden ist. Nur wenige Postkarten zeugen von ihrer Reise um die Welt. Damit ihre Mutter das Erbe antreten kann, muss Ulrike gefunden werden. Lena will ein Video über die ihre Tante drehen, als sie erkennt, wie sehr sie iherer Tante ähnlich ist. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Und plötzlich erhält sie Drohungen... Ein gut gemachter Jugendkrimi, nicht mehr. Die Geschichte ist in großen Teilen schlüssig. Lenas Probleme werden dem Alter entsprechend dargestellt. Für Jugendliche, die Krimis mögen, durchaus zu empfehlen. Das Buch wird als Thriller zu bezeichnen, erscheint mir zu übertrieben.,

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    SonnenBlume

    01. September 2010 um 16:21

    Für Lena wird der Sommer kein Vergnügen werden. Sie muss mit ihrer Mutter Steffi in das verschlafene Dörfchen Altenbrunn fahren, um alles für die Beerdigung der plötzlich verstorbenen Großmutter zu arrangieren. Eigentlich hatte Lenas Familie nie viel mit ihren Großeltern zu tun, weil sie sich vor Jahren zerstritten hatten. Während der Fahrt nach Altenbrunn erfährt Lena überraschend, dass sie eine Tante hat. Ulrike, Steffis jüngere Schwester. Allerdings wusste Lena nicht, dass sie eine Tante hat, weil diese vor zwanzig Jahren spurlos verschwand. Sie findet im Kleiderschrank ihrer Tante deren Klamotten und beschließt, eine Dokumentation über die Verschwundene zu drehen, damit sie sich den Sommer über nicht total langweilt. Sie zieht Ulrikes Kleidung an, geht sogar so weit, dass sie sich den selben Haarschnitt schneiden lässt. Im Dorf stößt sie auf Ablehnung, viele raten ihr , nicht in der Vergangenheit zu stochern. Vor allem die alte Nachbarin Babette Leitner hat etwas gegen Lena, dafür ist deren Sohn Benno besonders nett zu ihr ... Lena deckt das Rätsel Stück für Stück auf, bis sie auf die schockierende Wahrheit stößt. Tja, nu hab ich wohl Pech gehabt. WEIL ich das Buch viel zu schnell gelesen habe!! Es hat mich schon fast vom Hocker gehauen ... Inge Löhnig schreibt genauso, wie eine Autorin schreiben muss: Spannend, trotzdem mit Gefühl und vor allem konnte sie sich wahnsinnig gut in eine Jugendliche hineinversetzen. Lena ist liebenswert, wogegen ich eine wirklich Abneigung gegen Babette hatte, diese alte Furie! Ich hatte ziemlich schnell eine Vermutung, wer hinter Ulrikes Verschwinden steckt, aber trotzdem fesselte mich die Geschichte wie zu Beginn, und genau das ist es, warum das Buch noch mehr als fünf Stern verdient hätte! Es war wirklich Wahnsinn. Ich würde das Buch sogar meiner Mama empfehlen, die Thrillern und Krimis, die in Deutschland spielen, immer sehr kritisch gegenübersteht. Nichts gegen dich, Mama ;)

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    SteffiStolprig

    27. August 2010 um 15:29

    Lenas Oma stirbt sehr plötzlich. Ihre Mutter Steffi und sie hatten nie ein gutes Verhältnis, es gab ein richtiges Zerwürfnis in der Familie. Lena meint ihre mutter sei daran Schuld. Während sie in das verschlafene Dorf Altenbrunn fahren, erfährt Lena, dass sie eine Tante Ulrike hat, die aber scho nseit Jahren verschwunden ist, aber immer weider Postkarten von der ganzen Welt schickt. In Altenbrunn schließt Lena einen Film über ihre Tante zu drehen und hofft so herauszufinden was los ist, denn ohne ihre Tante kann das Erbe nicht angetreten werden und ihre Familie kann das Geld gut gebrauchen. Manche Menschen im Dorf reagieren Lena gegenüber nicht gerade freundlich wegen ihrem Projekt, manche sind sich eh sicher dass Ulrike längst tot ist. Dann gibt es natürlich noch den netten Nachbarsjungen, der Lena auch untertützen will oder ist da vielleicht sogar mehr... Seit langem mal wieder ein richtig gutes Buch! Die Geschichte entwickelt sich komplett anders als man denkt, sowohl was Lenas Gefühlswelt angeht als auch das Verschwinden von Ulrike. Die Personen und Orte werden so deutlich beschrieben, das man jede einzelne genau vor sich sieht. Lenas Gedanken werden dem Leser immer wieder mitgeteilt, was die Geschichte unglaublich auflockert und man fühlt sich plötzlich auch wieder 16 und fühlt sich sehr stark mit der Protagonistin verbunden. An manchen Stellen werden Kapitel von Ulrikes Vergangenheit eingebaut, die perfekt gesetzt sind ohne zuviel und auch nicht zu wenig zu verraten, es ist genau richtig. Durch diese Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart wird die geschichte wunderbar miteinander verknüpft. Auch am Ende wo Spannung pur an mehreren Orten gleichzeitig passiert, schafft es die Autorin wunderbar, dass es immer einen kleinen roten Faden gibt, der zwischen den verschiedenen Schauplätzen eine Brücke baut. Während bei manch anderen Geschichten alles Verwirrend und sehr Fragwürdig wirkt, gibt es hier überall eine logische Erklärung und nichts wird dem Zufall überlassen. Gerade für Jugendliche ein wunderbarer Roman, der nicht zu grausam ist, aber dennoch vielen Lesern eine Gänsehaut beschaffen wird.

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  • Rezension zu "Schattenkuss" von Inge Löhnig

    Schattenkuss

    Leserrezension2010

    18. August 2010 um 11:37

    K26 Schattenkuss von Inge Löhnig Kategorie: Kinder- und Jugendbuch Arena Verlag Arena Thriller Jugendbuch 264 Seiten von Inge Löhnig Autorin: Inge Löhnig wurde 1957 in München geboren.Sie studierte Grafik-Design. Ende der 80jahre machte sie sich mit einem Design-Studio selbstständig.2008 erschien ihr erstes Buch „Der Sünde Sold``.2010 erschien In weißer Stille. Neben diesen Krimis für Erwachsene schrieb die nun Schattenkuss der 2010 erschienen ist, ein neues Werk `´So unselig schön`` ist für 2011 geplant dieses wird wieder ein Erwachsenen Krimi. Inhalt: Lenas Oma ist verstorben und sie muss mit ihrer Mutter nach Altenbrunn fahren,da sie Ferien hat.Ihr kleiner Bruder ist im Ferienlager und Tom ihr Vater hat Bewerbungsgespräche. Altenbrunn ist ein kleines Dorf. Sie war schon 8 Jahre nicht mehr dort, da ihre Mutter und ihre Oma keinen Kontakt haben. Nun müssen sie aber alles klären und sich um den Nachlass kümmern, was sich aber sehr schwierig gestaltet. Lenas Mutter hat eine Schwester namens Ulrike die seid 20 Jahren nicht mehr auffindbar ist, ab und an hat sie ihren Eltern Postkarten geschrieben aber ohne Adresse. Wenn Lenas Mutter den Nachlass regeln will muss sie, sie finden den sie muss ihr Erbe entgegen nehmen, es sei den man würde sie für tot erklären. Lena freundet sich mich Florian an dem Nachbars jungen, und seinen Freund das Geschwisterpaar Daniel und Rebecca.Sie unternehmen viel zusammen und weiß zu dem Zeitpunkt noch nicht, das ihr Schicksal in Florians Hand liegt.Lena liebt es zu Filmen, sie macht gerne kleine Dokumentationsfilme aber nur für sich, nun will sie einen neuen machen und zwar um die verschwundene Ulrike. Sie findet ein Bild bei ihr im Zimmer und stellt die Ähnlichkeit mit ihr fest, da beschließt sie Ulrikes Klamotten anzuziehen und sich die Frisur schneiden zu lassen. Damit und mit ihren Schnüffeleien bringt sie aber sich in Lebensgefahr, da die Wahrheit über das verschwinden näher liegt als sie denken kann.Sie bekommt Drohbriefe zugeschickt, aber das hält sie nicht ab, sie will wissen ob Ulrike am leben ist oder doch vielleicht tot.Doch in den Ferien hat sie nicht nur Gefahr sondern auch bauchkribbeln, den sie verliebt sich aber diese liebe hätte nie im leben bestand, er könnte doch ihr Vater sein so alt ist er. Aber sie schwebt auf Wolke 7. In wenn verliebt sie sich? Lebt Ulrike oder ist sie Tot? Wer schreibt ihr diese Drohbriefe? Viele viele Fragen und erst am Ende kommen die antworten auf alle Fragen. Sie dreht einen Film der ihr Leben verändert eine Doku die sie nicht voraussehen konnte. Leseeindruck: Mein Leseeindruck ist einfach zu beschreiben, Spannung pur, und viel zum mit Rätseln. Der Spannungsbogen wird super gehalten so das man schnell wissen will wie es weiter geht. Das Buch ist so geschrieben das man es super versteht, zwischen durch hat man immer wieder die Sicht bzw. die Vergangene Geschichte von Ulrike drin, was den lesen nicht nur nur die Geschichte von heute sondern auch von damals Zeigt und ein Stück weit Tipps gibt zum mit raten, was Lena erst herausfinden muss.Da die Autorin sonst nur Krimis für Erwachsene schreibt ist ihr dieses Buch super gelungen. Cover: Die Cover von den Arenathrillern sind immer sehr schlicht gehalten aber trotz allem ansprechend und schön.Der Buch Rücken ist so das man wenn man viele von ihnen hat sie super im Regal außen. Das Buch hat die angenehme Größe von 20,4 x 13,6 x 3 cm. Fazit: Ich fand dieses Buch super, man merkt das eine Autorin am Werk war die normalerweise für Erwachsene schreibt, den es war nicht wirklich was Kindliches drin was ich bei anderen bemängle. Inhaltlich war es super und ich war traurig das die Geschichte zu ende ist. Da diese Bücher nicht so dick sind kann man sie super an einem Tag weg lesen. Ich konnte es nicht mehr wegstellen.Aus diesem Grund kann man inhaltlich auch nicht zu viel verraten. Ich würde es allen empfehlen die es Spannend mögen aber trotz allem Jugendlich, man sollte nicht vergessen das die Hauptpersonen jünger sind. Durch die Liebesgeschichte mit einem älteren wird das ganze aber so das ich es keinem 10 Jährigen in die Hand geben würde, das Thema Sex ist vertreten, nur gering aber es ist da.Das Ende vom Buch hätte ich lange nicht vermutet, ab und an ja aber dann wurde es wieder verworfen.Mitraten kann man super gut. Die Geschichte selbst ist klasse,und man hätte sie gut und gerne noch aufbauen können. Von mir einen Daumen hoch.

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