Inge Löhnig Sieh nichts Böses

(98)

Lovelybooks Bewertung

  • 75 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 85 Rezensionen
(80)
(12)
(6)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Sieh nichts Böses“ von Inge Löhnig

Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Tu nichts Böses.    Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.

Super gemachter Krimi mit Hang zum Thriller war begeistert

— Hamster50
Hamster50

Es fehlte mir die gewohnte Spannung.

— HexeLilli
HexeLilli

Wieder ein 5 Sterne Krimi der Lust auf den nächsten Teil der Serie macht.

— harlekin1109
harlekin1109

Insgesamt ein guter Krimi mit vielen Wendungen und vielen möglichen Tätern, so dass man am Ende überrascht wird. Spannend und unterhaltend!

— misery3103
misery3103

Da das Buch sehr spannend war, und viele interessante Wendungen hatte, möchte ich dem Buch, die volle Punktzahl geben.

— Lesezeichenfee
Lesezeichenfee

Sehr guter und spannender Krimi. Auch für Reihen-Einsteiger sehr geeignet. Klare Leseempfehlung.

— KerstinTh
KerstinTh

Spannend

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

Ein weiterer toller und mitreißender Dühnfort Krimi ,der tief in die menschlichen Abgründe blicken lässt . So geht Krimi ♡

— heidi_59
heidi_59

Packender Krimi mit vielen Wendungen über eine unfassbare Familientragödie

— AnTheia
AnTheia

Ein super spannender Krimi, der einen bis zur letzten Seite fesselt

— BuchHasi
BuchHasi

Stöbern in Krimi & Thriller

Der Mann zwischen den Wänden

Viele Anfänge - kein Schluss

DanielaAlge

Der Totensucher

Insgesamt ein spannender Krimi, der durch immer neue Wendungen und eine komplexe Story überzeugt. Gut!

misery3103

Die Stunde der Schuld

Roberts bewährter Stil verspricht eine ausgewogene Mischung aus einer Liebesgeschichte und einem spannenden Thriller.

Nusseis

Mord im Cottage: Ein Krimi mit Katze

Ein Krimi ohne Mord, dem ein wenig die Spannung fehlte, trotz den den überaus guten Ansätzen.

claudi-1963

Projekt Orphan

Hochspannung gepaart mit teilweise harter Action und sehr markanten, schon fast überzeichneten Charakteren – ein Pageturner!

BookHook

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite mit faszinierenden Protagonisten. Pflichtlektüre für Thriller-Liebhaber.

antonmaria

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • solider Krimi

    Sieh nichts Böses
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    21. August 2017 um 12:59

    Kommissar Konstantin Dühnfort ermittelt. Und wie immer hat mir der Krimi gefallen. Wer Dühnfort nicht kennt, kann trotzdem einsteigen, das Privatleben trägt nie zur Sache bei und nimmt nur ein kleines Feld ein. Er ist nun mit seiner Kollegin Gina zusammengezogen und sie erwarten ein Kind. Dieser Band beginnt mit dem Ende der Hochzeitsreise. Dühnfort muss gleich wieder einen Mord aufklären. Eine Frauenleiche wurde durch Zufall entdeckt. Eine Affenfigur liegt daneben. Es dauert auch nicht lange, bis die Identität der Leiche geklärt ist.»Sie glich einer britischen Landadligen, die sich voller Hingabe ihren Pflanzen widmete. Auch wenn es nicht der Park eines Landbesitzes war, sondern nur die dreihundert Quadratmeter, die zur Doppelhaushälfte gehörten, musste sie diese Arbeit nicht im Aufzug einer Pennerin verrichten. Haltung und Stil waren alles im Leben.«Die Eltern des Opfers verhalten sich merkwürdig distanziert, wussten nicht, wo ihre Tochter sich aufhielt, besaßen keine aktuelle Telefonnummer. Die Mutter elegant, emotional eiskalt, erscheint merkwürdig, noch mehr der aufbrausende Vater. Lieblose Eltern, was mag dahinterstecken? Was hat der Freund der Toten zu verbergen? Eine Frau wird vermisst. Es gibt Parallelen zu der Toten. Wege kreuzen sich in einem Verein von Schuldnerberatern. Auch hier gibt es zwei skurrile Personen.»Es war dieselbe Antwort, die auch Breitenstein gegeben hatte, und in Dühnforts Ohren klang sie wie eine faule Ausrede, als hätte in der Zeitung das genaue Todesdatum gestanden.«Es gibt eine neue Tote. Auch bei ihr liegt eine Affenfigur. Eine Reihe von Protagonisten, die etwas zu verbergen haben und die ein oder andere Linie des Bekanntenkreises verschiedener Opfer kreuzen sich. Wer war es? Der Leser weiß immer ein wenig mehr als Dühnfort. Zumindest glaubt er es. Ein flott zu lesender Krimi nach Verstickungsmanier. Fein versteckte Hinweise lassen mitraten und wenn der Leser glaubt, er versteht die Zusammenhänge, schaut er genauso aus der Wäsche wie Dühnfort. Gutes Handwerk zu einem soliden Krimi. Eins hat mir dieses Mal nicht gefallen. Nebenher läuft immer minimal Dühnforts Privatleben, was völlig ok. ist. In diesem Band wirkte der Strang wie drangebatscht … irgendwas Dramatisches muss doch passieren … Nein, es muss nicht jedes Mal etwas Aufwühlendes im Privatbereich dazwischenkommen! Gina und Konstantin erwarten ein behindertes Kind. Soll man es bekommen oder nicht? Ein Thema, mit dem man mehre Bücher füllen kann und es gehört für mich nicht am Rande angesprochen in einen kleinen Nebenstrang. Ich habe mich geschüttelt über die Message: Über 90% treiben Kinder mit Trisomie 21 ab, aber wir sind die Guten, wir ziehen es durch! Bitte nein! So einfach kann man das nicht in ein paar Absätzen abhanden. Es gibt genügend medizinische Bedenken, psychologische, wirtschaftliche Gründe, ein weites Feld, dem man hier keinen Raum geben kann als Nebenstrang. Das hat mir ein wenig den guten Krimi verdorben. Ein empfehlenswerter, solider Krimi von Inge Löhnig, spannend, wie alle Dühnforts. Dieser für mich ist für mich mit leichtem Geschmäckle. Andere mögen den privaten Strang besser bewerten.

    Mehr
  • Mit sehr viel Tiefgang ...

    Sieh nichts Böses
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    20. August 2017 um 21:05

    Die Buchreihe um Konstantin Dühnfort, genannt "Tino", gehört zu meinen absoluten Favoriten. So habe ich mich natürlich schon extrem auf Nachschub gefreut und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Inzwischen sind Tino und seine Gina ja ein glückliches Paar, das sogar Nachwuchs erwartet, aber da beginnt auch schon die tragische Seite des Buches. Ich will nicht zu viel verraten, aber es wird sehr persönlich und emotional. Diese Komponente liebe ich auch immer sehr an Buchreihen, denn durch die privaten Informationen aus dem Leben der Protagonisten wachsen einem diese doch noch viel mehr ans Herz und man fiebert mit ihnen mit. Was den Kriminalfall betrifft: da musste ich mich stellenweise schon etwas konzentrieren, da irgendwie viele Personen ähnliche Dinge erleben oder erlebt haben, so dass man das manchmal fast etwas durcheinander bringen könnte. Aber es war - wie immer - sehr spannend geschrieben und prima durchdacht. Auch hier waren die Themen mit sehr vielen Emotionen verknüpft, das zog sich wie ein roter Faden durch das Buch. Mir hat der neueste Teil der Reihe wieder wirklich super gefallen. Der lebendige Schreibstil und die sympathischen Protagonisten sind einfach ein Garant für beste Krimiunterhaltung. Freu mich schon auf den nächsten Band!

    Mehr
  • Neuentdeckung, die mich begeistert

    Sieh nichts Böses
    heinoko

    heinoko

    11. August 2017 um 16:51

    Neuentdeckung, die mich begeistert Wie konnte es nur geschehen, dass mir die Autorin bislang unbekannt war und ich erst durch diese Neuerscheinung auf sie aufmerksam wurde? Jetzt MUSS ich alle anderen Bücher von ihr lesen: Freude pur! Kommissar Dühnfort kehrt von seiner Hochzeitsreise zurück und schon wird er durch das Auffinden einer weitgehend verwesten Frauenleiche wieder in die grausame Wirklichkeit seines Berufes gestoßen. Bei den mühsamen Ermittlungsarbeiten öffnen sich viele mögliche Spuren. Lebensgeschichten treten zutage, in denen Grausamkeiten und Misshandlungen zum Alltag gehörten. Eine weitere Frau wird vermisst und alles wird immer verworrener. Parallel dazu erfährt man, dass Gina, die Frau von Kommissar Dühnfort, schwanger ist. Das Kind wird nicht gesund auf die Welt kommen. Vergnüglich fand ich, dass Kommissar Dühnfort ziemlich anspruchsvoll ist, was seine Essenswünsche betrifft oder seinen Kaffeegenuss. Stellenweise hatte ich den Eindruck eines München-Food-Führers. Auch hat die Autorin eine Neigung, Werbung für bestimmte Luxusmarken einzubauen, egal ob Farbstifte oder Espresso-Maschine oder Zigarettenanzünder. Teilweise musste ich mich von Mr. Google aufklären lassen… Inge Löhnig schreibt wunderbar menschennah, zeichnet die Prototypen sympathisch, selbst im Bösen noch mit einem Hauch von Verständnis. Sie schildert Konflikte nachvollziehbar. Und, ganz großartig, sie schreibt bildhaft, lebendig und sehr, sehr spannend – bis zur letzten Seite. Fazit: Ich bin rundum begeistert!  

    Mehr
  • Der 8. Fall

    Sieh nichts Böses
    HexeLilli

    HexeLilli

    05. August 2017 um 18:51

    05.08.2017 – 18:31 Von hexelilli Am Cover kann man gleich ein Buch von Inge Löhnig erkennen, hat es doch sehr viel Ähnlichkeit mit den vorangegangenen. Der Anfang beginnt gleich spannend mit einem Leichenfund. Dann verliert sich die Spannung auf den nächsten 200 Seiten und es werden eher Familiengeschichten erzählt. Kommissar Dühnfort und seine Frau Gina mit der Sorge um ihr ungeborenes Kind. Die Eltern des getöteten Mädchens die froh zu sein scheinen, das Vroni tot ist. Und die Kinder eines angesehenen Arztes, die in der Vergangenheit Schläge und Misshandlung ertragen mussten. Zwar passte am Schluss alles wie gewohnt zusammen und es gelang der Autorin viele falsche Fährten zu legen aber ich bin besseres von ihr gewohnt. Auch die Befreiung der Geisel und die Festnahme des Mörders blieb arg auf der Strecke, schade.

    Mehr
  • Familientragödien und Mord

    Sieh nichts Böses
    misery3103

    misery3103

    05. August 2017 um 07:50

    Kaum zurück aus den Flitterwochen wird Kommissar Dühnfort zu einem Leichenfundort gerufen. In einem Park liegt die Leiche einer jungen Frau, neben ihr die Figur eines Affen, der „Tu nichts Böses“ bedeutet. Bei ihrer Ermittlung stößt das Team um Dühnfort auf Familientragödien. Doch wer tötete die junge Frau?Für mich war „Sieh nichts Böses“ der erste Fall mit Kommissar Dühnfort. Der Roman lässt sich aber problemlos ohne die Kenntnis der sieben Vorgängerbücher lesen. Konstantin Dühnfort und sein Team mochte ich und auch der Fall war spannend zu verfolgen, da er durch immer neue Wendungen immer wieder neue Verdächtige lieferte. Das Privatleben des Kommissars war mir am Anfang des Buches etwas zu präsent, wodurch sich die Geschichte etwas zog, aber ab der Hälfte ging es dann Schlag auf Schlag mit den Ermittlungen voran. Die Ansammlung von gestörten Familien fand ich zuerst etwas viel, aber dann machte ich mir klar, dass man hinter keine perfekte Fassade sehen kann und es wahrscheinlich mehr solcher gut gestellten, nach außen perfekten Familien gibt, als man denkt.Insgesamt ein guter Krimi mit vielen Wendungen und vielen möglichen Tätern, so dass man am Ende überrascht wird. Spannend und unterhaltend!

    Mehr
  • ein weiterer spannender Dühnfort-Krimi

    Sieh nichts Böses
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    03. August 2017 um 16:52

    „Sieh nichts Böses“, der inzwischen 8. Band um das Ermittlerduo Tino Dühnfort und Gina Angelucci erzählt wieder einmal ein spannende Geschichte, ist aber nicht der stärkste Band der Reihe. Diesmal steht Tino Dühnfort mit seinem Team im Mittelpunkt der Geschichte, während Gina in erster Linie in der privaten Rahmenhandlung und Beziehungsgeschichte der beiden eine Rolle spielt.  Die beiden sind kaum von ihrer Hochzeitsreise zurück, Gina inzwischen in 5.Monat schwanger, als Dühnfort zum Fundort einer Frauenleiche gerufen wird. Ein junges Mädchen wurde vor etwa 2 Jahren in ein Wachstuch eingewickelt vergraben, die Leiche ist über zugerichtet, es gibt keine Hinweise auf ihre Identität und nach dieser Zeit wenig Spuren. Auffällig ist nur die neben ihr liegende Messingfigur eines Affen, der mit den Armen seinen Unterleib bedeckt. Da es keine passende Vermisstenanzeige gibt, ist zunächst Fleißarbeit angesagt, um den Fall aufzuklären.  Ein weiterer Handlungsstrang dreht sich um Anette Körber, eine junge Frau, die mit ihrer Hutmanufaktur gerade in die Insolvenz gesteuert ist, und deren Leben innerhalb weniger Tage aus dem Ruder läuft. Ein Rettungsanker ist Jasper Seyboth, Mitarbeiter einer Schuldnerberatung, der sich ihrer annimmt. Aber sind seine Motive so unschuldig wie er vorgibt? Kannte er auch die andere Tote, deren Identität sich nach einiger Zeit aufklärt?  Der Fall ist weniger komplex als rätselhaft und aufgrund der geringen Spurenlage schwer zu knacken. Mir gefällt es, dass der Leser hier nah an den Ermittlungsarbeiten und -ansätzen dran sein kann. Das Team diskutiert über verschiedene Theorien und Lösungsansätze, manche Spur geht ins Leere oder erweist sich als falsch, bevor die Geschichte gegen Ende an Tempo gewinnt und sich dramatisch zuspitzt. Die Charaktere wirken allesamt glaubhaft, die unterschiedlichen Persönlichkeiten sind durch Hintergrundgeschichten und Dialoge gut herausgearbeitet, es bleiben jedoch genügend Fragen offen und wecken Mistrauen an der Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit der Figuren.  Die persönliche Geschichte Dühnforts nimmt nicht zu viel Raum ein, die Ablenkung, die er durch seine privaten Probleme erlebt, lässt um so lebendiger und sympathischer erscheinen. Mir hat die Mischung dieses Krimis ebenso wie seine sprachliche Umsetzung wieder gut gefallen und mir ein paar unterhaltsame Stunden beschert.

    Mehr
  • Neues Kapitel

    Sieh nichts Böses
    HK1951

    HK1951

    03. August 2017 um 14:14

    Konstantin Dühnfort wuchs mir mit jedem Buch mehr ans Herz. Natürlich hat er auch er „sein Päckchen zu tragen“, aber er ist wenigstens keiner von diesen ganz kaputten Kommissaren, die so gerne beschrieben werden in fast jedem Thriller/Krimi, sondern einfach ein ganz normaler Mensch mit menschlichen Schwächen, aber auch Stärken, der sein Leben lebt. Und in diesem soll sich bald eine große Neuerung einstellen: ein Baby ! Große Vorfreude beim Kommissar und Freundin Gina – aber auch Angst... Und natürlich kommt auch wieder in Mord dazwischen... An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halbverwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur – ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau. Ich mag den fast schon „familiären“ Schreibstil von Inge Löhnig sehr. Man fühlt sich irgendwie „aufgehoben“ bei ihren authentischen Figuren und mag gerne lesen, wie es ihnen ergeht. Neben der spannenden Geschichte natürlich, die auch noch sehr gut unterhält.

    Mehr
  • Wie immer ein spannender Dühnfort

    Sieh nichts Böses
    Ilary

    Ilary

    01. August 2017 um 09:27

    Es handelt sich bereits um den 8. Fall von Tino Dühnfort und er hat mich wieder begeistert.   Tino Dühnfort und die schwangere Gina sind gerade von der Hochzeitsreise zurück als eine seit Jahren verschwundene Frau tot gefunden wird. Neben ihr liegt der sog. 4. Affe mit der Bedeutung „Tu nichts Böses“.   Bei den Nachforschungen, um wen es sich bei der Toten handelt, muß erst ein spezielles Fahndungsfoto erarbeitet werden, denn niemand vermisst eine junge Frau, die in das Profil passen könnte. Durch einen Ring, der bei der Toten gefunden wurde, kommt man auf Veronika. Sie war verschuldet, hatte sich von ihrem Freund getrennt, angeblich eine neue Liebe gefunden und an ihrem letzten Abend hatte sie sich mit ihrer Familie, speziell ihrem Vater, zerstritten. Jeder einzelne ging davon aus, daß sie untergetaucht sei.   Aktuell ist wieder eine junge, verschuldete Frau vermisst, auch sie hatte einen neuen Freund und es ergeben sich immer mehr Parallelen. Schaffen es die Ermittler sie zu finden, bevor ihr etwas passiert?       Bei diesem Fall taten sich für den Leser wahre Abgründe auf. Egal ob es sich um die Gewaltbereitschaft innerhalb von Familien, Hass, Neid, Verdrehen von Tatsachen, Rache oder auch Teilnahmslosigkeit und absichtliches Wegsehen handelte.   Das Privatleben spielt wie immer eine besondere Rolle in den Krimis von Inge Löhnig. Und deshalb kann in diesem Fall die Schwangerschaft von Gina nicht reibungslos verlaufen, sondern den werdenden Eltern wird eine weit reichende Entscheidung abverlangt.   Die Figuren wurden gut charakterisiert, als Leser konnte man gut miträtseln. Inge Löhnig hat ihre Leser wieder über Irrwege auf die richtige Spur gebracht. Am Ende hatte sie alle Handlungsstränge schlüssig zusammengeführt und es kam noch die Wahrheit ans Tageslicht.   Alles in allem ein packender 8. Fall von Tino und ich bin gespannt was sich die Autorin beim nächsten Band einfallen lässt.

    Mehr
  • Sieh nichts Böses

    Sieh nichts Böses
    maren78

    maren78

    29. July 2017 um 21:31

    Obwohl dies bereits der 8.Teil um Kommissar Tino Dühnfort und seine sympathische Frau Gina Angelucci ist, ist er wie immer spannend bis zur letzten Seite. Er hat mir spannende Lesestunden beschert und ich freue mich bereits auf den nächsten Fall.Die beiden kommen gerade aus den Flitterwochen zurück und erwarten ihr erstes Kind, da erwartet sie bereits eine Leiche.Bei einer Polizeiübung findt ein Leichenspürhund durch Zufall  den halb verwesten Körper einer jungen Frau. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Es handelt sich hierbei um eine junge Frau, die bereits längere Zeit tot ist, aber nie als vermisst gemeldet wurde.Bald hat Dühnfort schon die nächste Leiche auf dem Tisch und kommt so dem Täter immer näher. Spannend bleibt das Buch jedoch bis zum Schluss, da man durch kleine Irrungen und Wirrungen auch schnell in eine falsche Richtung gelenkt wird.Außerdem ist da noch Tinos und Ginas Privatleben, was durch eine schreckliche Nachricht aus den Fugen gerät. Man fiebert also auch hier förmlich mit den beiden mit.Ich habe bisher bereits einige Bücher von Inge Löhnig gelesen und freue mich immer wieder auf Fortsetzung. Sie schafft es mich innerhalb weniger Seiten von ihrem Buch zu begeistern.

    Mehr
  • ~~~ Abgründe ~~~

    Sieh nichts Böses
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    28. July 2017 um 21:00

    Fee erzählt vom Buch Die Kommissare Konstantin und Gina Dühnfort sind gerade von der Hochzeitsreise heimgekehrt, als eine Leiche gefunden wird. Natürlich muss Ersterer gleich ermitteln und Gina in einem Fall in dem ihr Mann keinen Mörder gefunden hat. Dazu kommt noch das persönliche Schwangerschaftsdrama der Beiden. Fee meint zum Buch (und noch ein bisschen zum Inhalt) Schon bei der ersten Seite war ich gefesselt vom Buch. Doro Gutsch (coole Namenswahl, die immer wieder zu einem Schmunzeln verführt und das im Krimi) muss mit Ronja (ist wie bei Katzen sollten Katzennamen haben lach) die jährliche Hundeprüfung machen. Ronja spürt Leichen auf, so auch dieses Mal, statt die Prüfung zu bestehen, die danach abgebrochen hat. Man fühlt so richtig mit Doro mit, auch wenn dies nur – so am Rande – ein winziger Teil der Geschichte ist. Allerdings wurden dann sehr viele Menschen in diesem Buch kurz vorgestellt. Kurze, kleine Kapitel mit den Personen, die mit den verschiedenen Mordopfern zu tun gehabt haben. Die Handlungsstränge fangen so getrennt von allem an und am Schluss wird alles irgendwie verknüpft, was in diesem Fall sehr gut gemacht wurde. Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt und beschrieben. Ich fand nicht, dass man weiß, WER der Mörder war. Ich wusste nur, wer es nicht war und hätte auf jemand anderes getippt. Die Spannung wurde auf jeden Fall gut aufgebaut – bis zum dramatischen Finale. Die Kommissare Gina und Tino kannte ich ja schon, da ich schon 2 oder 3 Bücher der Serie gelesen hatte, allerdings ist das kein Muss, man kommt immer und stets mit. Jeder Band ist in sich abgeschlossen, auch wenn man immer wieder auf "Bekannte" trifft. Gina und Tino blieben mir etwas fremd, wegen der Schwangerschaftsgeschichte. Sie waren "etwas weiter entfernt" als sonst und man (ich) konnte mich nicht so recht in sie rein versetzen, obwohl ich mitgelitten habe. Bei dem Buch taten sich wieder negative Abgründe auf. Ich mag es nicht sehr, wenn der Autor bestimmt, was Gut und Böse ist. Z. B. wegen des eventuellen Schwangerschaftsabbruches. Denn wer kann sich schon wirklich in die Personen rein versetzen, doch nur Menschen, die wirklich in derselben Situation sind. Da es aber so viele Möglichkeiten gibt, und die Untersuchungen so weit fortgeschritten sind, kann man dann nur von Fall zu Fall entscheiden, finde ich persönlich. Daher finde ich nicht, dass man es als falsch ansehen sollte, wenn sie die Schwangerschaft abbrechen. Denn hier muss eines klar sein, dass die Eltern, ihr ganzes Leben für ihr Kind verantwortlich sind und betreuen müssen. Das kostet viel Kraft und Energie und wenn sie das dann nicht schaffen, wird wieder gemeckert, wenn sie ihr Kind dann in ein "Heim" abschieben. In manchen Krimis wird einfach zu oft über Gutmensch oder nicht entschieden. Manches kann man aber einfach nicht so abtun. Natürlich gefällt diese Entscheidung den meisten Lesern besser, aber wir schlagen das Buch zu, schreiben eine Rezi und fertig. Nichtsdestotrotz war dieses Drama am Rande auch sehr spannend und interessant, auch wenn ich nur ein "Beobachter" von der Ferne war. Oder auch das Drama der Familie Lindental. Wer kann schon empfinden und verstehen, wie die Beiden. Sie haben einfach ihre eigenen Probleme und sie versuchen ihre "Fehler" an fremden Kindern gut zu machen. Nur bei der Familie von Jasper, da verstand ich einfach nicht, warum jeder die Augen zugemacht hat und jeder seine eigene Wahrheit hatte. Das ist das einzige, wo ich denke, das kann man irgendwie nicht mehr "entschuldigen". Vielleicht auch, weil die Eltern nie ihre "Fehler" einsehen wollen. Die Story, war nie langweilig, der Schreibstil von Inge Löhnig wird immer unverkennbarer und ich hatte nie das Gefühl, dass er zu unplausibel wäre. Einzig die Sache mit dem "blauen Golf". Was macht so ein Auto im Wald? Da hätte man doch schon früher recherchieren und nachfragen sollen. Diese Sache hat mich doch ein wenig beschäftigt. Das mit dem Lokalkolorit ist so eine Sache, mit Düsseldorf und vor allem mit München. Da würde ich mir doch mehr wünschen, das war dann doch zu dezent. Allerdings hat das Buch schon 429 Seiten, von daher verzichte ich darauf gerne! Denn ich kenne einige Autoren, deren Bücher 600 bis 800 Seiten lang sind und das ist mir einfach zu viel und zu lang, da höre ich dann nur noch eventuell das Hörbuch und da das gekürzt ist, hab ich dann wieder eine Lieblingsserie weniger. Ich hab nun festgestellt, es gibt vier und nicht nur drei Affen. Was ich interessant fand. Den Schluss fand ich auch sehr gut. Es ist eine einfache und plausible Beendung des Buches. Die Spannung ist weg und man möchte wissen, wie es weitergeht. Zumindest ein bisschen. Das fand ich sehr schön. Fees Fazit Da das Buch sehr spannend war, und viele interessante Wendungen hatte, möchte ich – trotz einiger klitzekleinen Kritikpunkte, dem Buch die komplette Punktzahl bzw. Sterne geben. 

    Mehr
  • Sehr spannend und empfehlenswert

    Sieh nichts Böses
    KerstinTh

    KerstinTh

    28. July 2017 um 18:11

    Doro arbeitet als Hundeführerin bei der Münchener Polizeihundestaffel. Sie soll mit ihrer Hündin Ronja eine Übung absolvieren, als Ronja sich plötzlich losreißt und in den anliegenden Wald verschwindet. Dort schlägt Ronja dann an. Sie hat eine Frauenleiche gefunden. Vermutlich liegt die junge Frau dort schon seit über einem Jahr. Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort, gerade aus den Flitterwochen mit seiner Frau Gina zurückgekehrt, wird zum Tatort gerufen. Die Leiche ist stark verwest und liegt nach ersten Ergebnissen seit zwei Jahren in diesem Waldstück. Bei sich hat sie eine Affenfigur, welche sich mit der Pfote den Unterleib bedeckt. Wer ist die tote Frau und hat es etwas mit dieser Affenfigur auf sich? Dühnforts Team beginnt zu ermitteln und findet gleich mehrere Verdächtige. Dies war der erste Teil den ich aus der Reihe rund um Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort gelesen habe. Ich hatte schon den Thriller „Mörderkind“ von Inge Löhnig gelesen und war total begeistert. Auch dieser Kriminalroman hat meine Erwartungen vollkommen erfüllt. Es war spannend von Anfang bis Ende und es gab überraschende Wendungen. Mit dem Täter lag ich recht lang im Dunkeln. Am Ende wurde es richtig rasant und spannend! Die Charaktere, vorneweg Kriminalhauptkommissar Dühnfort waren sehr gut ausgearbeitet und – zumindest die Guten – waren sympathisch. Die Ermittlungen von KHK Dühnfort wirken realistisch und authentisch. Die Handlung war wie gesagt durchweg spannend und auch nachvollziehbar. Sie beginnt mit unterschiedlichen Handlungssträngen, in denen man zunächst keinen Zusammenhang sieht. Doch dieser zeigt sich schnell. Als Leser wechselte man immer wieder zwischen verschiedenen Perspektiven und wurde auch gerne mal auf eine falsche Fährte gelockt. Das hat mir sehr gefallen. KHK Dühnfort ist mir sehr sympathisch. Seine Frau Gina ist ebenfalls Polizistin. Sie beschäftigt sich mit sogenannten Cold Cases. Über sie gibt es auch eine eigene Reihe. In welcher einige dieser Cold Cases beschrieben werden. Gut gefallen hat mir, dass das Privatleben der beiden auch eine Rolle spielt. Es nimmt allerdings nicht überhand, sodass es eine gut harmonisierende Mischung aus Fall und Privatleben ist. Der Fall steht definitiv im Vordergrund! Der Schreibstil ist sehr angenehm. Es ist leicht und verständlich und man kommt sehr gut voran. Ich hatte an diesem Kriminalroman nichts auszusetzten und deshalb erhält er von mir volle fünf von fünf Sternen.

    Mehr
  • Weil nicht ist, was nicht sein darf

    Sieh nichts Böses
    Lesenisttoll

    Lesenisttoll

    28. July 2017 um 13:04

    Bei einer Routineübung entdeckt ein Leichenspürhund die Leiche einer jungen Frau, die offensichtlich von niemandem vermisst wurde. Bei der Leiche findet sich als Grabbeigabe eine Affenfigur, wie sie auch in anderen Fällen schon gefunden wurde. Die Bedeutung der Figur: Sieh nichts Böses. Der Titel des Buchs lässt sich auch gut auf die einzelnen Handlungsstränge anwenden, bei denen es immer wieder um Gewalt in der Familie geht. Keineswegs nur in sozial niedrigen Schichten, nein, auch dem Herrn Doktor rutscht schonmal die Hand aus. Nur dass das keiner glauben will - sieh nichts Böses! Für mich war dies das erste Buch der Autorin. Zugegebenermaßen ist es vielleicht nicht allzu sinnvoll, mit Band 8 einer Reihe einzusteigen, aber es hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Es wird zwar auf einen alten Fall Bezug genommen, und ich weiß nichts über Ehe/Scheidung/Kennenlernen der neuen Partnerin des Kommissars Dühnfort, aber ich konnte der Geschichte gut folgen und fand sie spannend. Für mich eine kurzweilige Urlaubslektüre!

    Mehr
  • Sehr spannend, ich konnte nicht aufhören!

    Sieh nichts Böses
    LadyIceTea

    LadyIceTea

    27. July 2017 um 21:08

    Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Tu nichts Böses.Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halbverwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur – ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.Dies war für mich das erste Buch der Autorin und ich bin wirklich begeistert!Der Schreibstil hat mich schon von der ersten Seite an begeistert und die Geschichte hat mich direkt abgeholt.Nicht nur der Fall spielt in diesem Buch eine große Rolle, sondern auch das Privatleben der Ermittler. Was bei einigen Autoren eher langweilig ist, war hier sehr interessant und hat dem Buch mehr Tiefe verliehen. Ich finde es gut, dass man als Leser nicht direkt weiß, wer der Täter ist und durch einige Wendungen auf falsche Spuren geschickt wird. Das hält die Spannung aufrecht.Die Autorin hat zum Ende alle losen Fäden miteinander verknüpft und ein tolles Gesamtbild geschaffen. Und obwohl es der achte Band der Reihe ist, war er in sich abgeschlossen und ich hatte nie das Gefühl, als würden mir Infos aus den Vorgängerbänden fehlen.Ich werde die anderen Bücher auf jeden Fall noch lesen.

    Mehr
  • guter Krimi

    Sieh nichts Böses
    gagamaus

    gagamaus

    26. July 2017 um 18:08

    Als waschechtes Münchner Kindl muss ja fast Inge-Löhnig-Krimis lesen. Einfach, weil es Spaß macht, wenn mitten in meiner Heimatstadt Mord und Totschlag geschehen und dann auf höchst menschliche Weise gelöst werden. Ich habe zwar nicht alle Fälle gelesen aber das ist auch nicht wirklich nötig, um in diesen neuen Fall reinzukommen. Und da diesmal sehr viel Zeit und Raum für das Privatleben verwendet wird, kommt man da auch als Quereinsteiger sicher problemlos mit. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und das Setting ist sowieso genau mein Fall. Man darf bei Löhnigs Krimis zwar miträtseln aber das ist eigentlich nicht das Wichtigste. Es geht mehr um die menschlichen Untiefen, die die Autorin auslotet und beschreibt. Um familiäre Verwicklungen und Dramen, um Zwischenmenschliche Probleme und Befindlichkeiten. Diesmal mit viel Dühnfort und Ehefrau. Ein solider Kriminalroman der für alle Fans der Reihe ein Muss ist und zum Aufwärmen für neue Leser sicherlich nicht verkehrt. Besonders schön finde ich diesmal die Covergestaltung. Dafür gibt es 5 Sterne.

    Mehr
  • Spannender Fall

    Sieh nichts Böses
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    25. July 2017 um 20:26

    Zwei tote Frauen, bei jeder eine kleine Statue – Kommissar Dühnfort hat alle Hände voll zu tun, bevor er den verzwickten Fall lösen kann. Da lässt er sich auch von seinen privaten Problemen (seine Frau ist schwanger) nicht abhalten. Die Kriminalgeschichte ist äußerst spannend. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kannte, bin ich problemlos in die Geschichte und die Welt des Kommissars eingetaucht. Löhnigs Krimi „Sieh nichts Böses“ punktet mit vielen falschen Fährten und überraschenden Wendungen, mit denen die Autorin die Geschichte voran und die Spannung in die Höhe treibt. Es handelt sich um eine komplizierte Geschichte von Neid und Verrat, aber auch Hass und Eifersucht. Letztendlich wird der Fall schlüssig gelöst, Löhnig hat die Fäden sorgsam verstrickt und logisch zur Auflösung entwickelt. Sprache und Stil ziehen die Leser schnell in die Handlung. Die Figuren sind mehrdimensional, ihr Privatleben spielt eine große Rolle und sorgt für weitere Konflikte. Ein absolutes Lesevergnügen.

    Mehr
  • weitere