Sieh nichts Böses

von Inge Löhnig 
4,6 Sterne bei132 Bewertungen
Sieh nichts Böses
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Hennies avatar

Mir hat Inge Löhnigs angenehmer, unterhaltsamer, ruhiger Schreibstil sehr gefallen.

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Für mich wieder ein spannendes Dühnfort-Lesevergnügen!

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Inhaltsangabe zu "Sieh nichts Böses"

Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Tu nichts Böses.    Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843715362
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:368 Seiten
Verlag:Ullstein eBooks
Erscheinungsdatum:16.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Henriettes avatar
    Henriettevor 3 Monaten
    Immer wieder gut

    Schauplatz München: Bei einer Polizeiübung der Leichensuchhunde schlägt eine Hund nicht wie geplant bei dem verstecktem Übungsstück sondern bei einer echten Leiche an. Die Leiche einer jungen Frau, die seit geraumer Zeit verschwunden ist.

    Kommissar Tino Dühnfort, gerade aus den Flitterwochen zurück, übernimmt den Fall. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass es Parallelen zu einem älteren Fall gibt. Im Laufe der Untersuchung verschwindet eine weitere junge Frau. Der Fall nimmt Fahrt auf, Kommissar Dühnfort kommt den Mörder nahe? Doch warum dieser Rachefeldzug?


    Dies ist der 8. Fall für Kommissar Dühnfort. Ich habe alle Teile gelesen. Und auch dieser Teil der Reihe hat mich nicht enttäuscht.

    Die Protagonisten sind allesamt symphatisch, wirken authentisch. Jede Figur kann ich mir schon bildlich vorstellen. Ich freue mich auf die Weiterentwicklungen in den Büchern. Es sind die Kleinigkeiten, wie z.B. die Espresso-Liebe des Tino Dühnfort, die Liebe zum Essen und Kochen, die mich zwischendurch zum Schmunzeln bringen.


    Jeder Teil dieser Reihe ist eine abgeschlossene Geschichte. Um allerdings die Figuren zu verstehen, empfehle ich die Serie nach der Reihenfolge zu lesen.


    Die Geschichte ist sehr gut und verständlich geschrieben, es ist flüssig zu lesen und alles nachvollziehbar.


    Wie in jedem Teil hat mich auch hier das Ende überrascht. Während des ganzen Buches habe ich meine Theorien über den Mörder und dessen Motive ab und an verworfen. Es war spannend und hat mich gefesselt. Ich bin begeistert und hoffe auf einen neuen Fall für Kommissar Dühnfort.



    Fazit:


    Für diese gelungene Unterhaltung mit viel Spannung und wenig Blutvergießen vergebe ich fünf von fünf Sterne.

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    MissJaneMarples avatar
    MissJaneMarplevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich wieder ein spannendes Dühnfort-Lesevergnügen!
    Wer ermordete Vroni L.?

    Inhalt:
    Die Leiche einer jungen Frau wird gefunden, sie ist bereits seit zwei Jahren tot. Doch niemand scheint sie zu vermissen.
    Kommissar Dühnfort übernimmt gewohnt routiniert die Ermittlungen und bringt Unvorstellbares ans Tageslicht.
    In seinem Privatleben dagegen geht es um große Entscheidungen und Wege in die Zukunft. 

    Meinung:
    Ich habe mich sehr auf den neuen Fall von Kommissar Dühnfort gefreut und wurde auch diesmal nicht enttäuscht.

    Inge Löhnig spinnt eine Geschichte um "eigene" Wahrheiten, Familienbande, Rache und Vergeltung.

    Die Charaktere sind wieder sympathisch und authentisch.
    Dühnfort und Gina sehen sich in ihrer Beziehung an einem Scheideweg und müssen eine Entscheidung fürs Leben fällen. Gefühlvoll, aber ohne großes Drama beschreibt die Autorin diese Situation. In seinen Ermittlungen ist Dühnfort souverän und ruhig, wie immer.
    Diesmal geht es weniger um seine Kollegen, dafür mehr um die "in den Fall verstrickten Personen". Diese scheinen jeder eine "Leiche" im Keller zu haben.

    Der Schreibstil ist, wie immer, leicht und flüssig zu lesen, so dass die Seiten nur so dahinfliegen.

    Und auch München kömmt wieder nicht zu kurz und ein Münchenkenner kann so mit Dühnfort durch die Stadt spazieren.

    Fazit:
    Ein gelungener achter Teil der Reihe, der mir Lust auf mehr macht!

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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor 5 Monaten
    Sieh nichts Böses - Inge Löhnig

    Dühnfort und Gina sind gerade erst von ihrer Hochzeitsreise zurück gekehrt, da wird Tino auch schon wieder zu einem Fall gerufen. In einem Wald wurde bei einer Übung der Leichenspürhunde eine bereits zum Teil verweste Leiche gefunden.
    Die tote Frau wird nicht vermisst und als ihre Identität endlich geklärt werden konnte, stößt Dühnfort auf emotional unberührt wirkende Eltern. Der Tod ihrer Tochter scheint sie schlichtweg kalt zu lassen.
    Während der Ermittlungen findet er Parallelen zu einem älteren Mord, der nicht weit von München geschehen ist.
    Im Laufe seiner Recherchen findet Dühnfort heraus, dass noch eine weitere junge Frau vermisst wird und sein Bauchgefühl sagt ihm, dass alle diese Fälle irgendwie zusammen hängen. Allerdings fällt es ihm schwer einen wirklich klaren Kopf zu behalten, denn gerade läuft es in seinem Privatleben auch alles andere als rund - und das, obwohl sein und Gina's Glück doch gerade noch perfekt war.

    Band acht um Kommissar Dühnfort war sicher nicht der beste der Reihe. Ich fand die Geschichte an sich interessant und teilweise auch spannend, aber für meinen Geschmack hat sich die richtige Spannung erst gegen Ende aufgebaut. Diese leichte Langatmigkeit am Anfang hat das Buch nicht gerade zu einem Pageturner gemacht.
    Von der Autorin bin ich normalerweise anderes gewohnt, aber sie zeigt auch hier wieder auf, was Traumata aus Menschen machen und welche Abgründe in der menschlichen Psyche sich dadurch auftun können.
    Es gab einen Moment in dem ich dachte, ich hätte den Plot durchschaut und wüsste jetzt genau über das Motiv bescheid. Wie sich heraus gestellt hat, hatte ich einen absolut falschen Gedankengang und wusste natürlich auch erst gegen Ende, wer der wirkliche Täter ist.
    Prinzipiell denke ich, dass man das Buch schon lesen sollte, wenn man die Reihe um Tino weiterverfolgen möchte, allerdings sollte man sich vorher schon darauf einstellen, dass die Erwartungen nicht zu hoch angesetzt werden dürfen.

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    DianaEs avatar
    DianaEvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: spannend, aber nicht das beste Buch der Autorin
    Inge Löhning – Sieh nichts böses

    Inge Löhning – Sieh nichts böses


    Der werdende Vater Kommissar Dühnfort hat sich noch gar nicht von seiner Hochzeitsreise und dem privaten Glück erholt, als die Arbeit schon wieder nach ihm ruft und er zu einem Leichenfund gerufen wird. Das Opfer scheint in keiner Datenbank als vermisst gemeldet zu sein und auch die Identifizierung gestaltet sich schwierig. Selbst der Messing-Affe liefert erst mal keine Hinweise.

    Als endlich die Identifizierung glückt, verhalten sich die Angehörigen merkwürdig distanziert und auch Dühnfort und seine Frau erleben eine niederschmetternde Botschaft und müssen eine Entscheidung treffen.

    Je tiefer Dühnfort ermittelt, desto mehr trifft er auf Gewalt, Gleichgültigkeit, Wut und Hass.


    „Sieh nichts böses“ ist bereits der achte Band aus der Feder von Inge Löhning und bereits mein drittes Buch, das ich von ihr gelesen habe.

    Ich war neugierig auf das Buch und die Leseprobe dazu hatte mir sehr gut gefallen.

    Der Schreibstil der Autorin ist unverkennbar, locker leicht, aber dennoch wird die Handlung detailliert ausgearbeitet. Obwohl verschiedene Themen zusammen führen, es mehrere Handlungsstränge gibt, und diese am Ende dann gekonnt zusammen geführt werden, gab es zwischenzeitlich sehr langatmige Abschnitte, die mich das Buch dann öfter zur Seite haben legen lassen.

    Hier wird die Spannung nicht durchgängig gehalten, teilweise tritt man auf der Stelle, natürlich ist in dieser Zeit die emotionale Belastung der Protagonisten deutlich zu spüren, was aber auch auf mich als Leser sehr erdrückend gewirkt hat.

    Dennoch kann ich es nicht anders sagen, der Fall selbst ist spannend. Es gab viele Irrwege, Überraschungen und durch die verschiedenen Perspektivwechsel wurde das Buch auch abwechslungsreich gestaltet.

    Insgesamt wirken die Charaktere lebendig, wenn auch nicht immer sympathisch, was hier auch gewollt ist. Konstantin Dühnfort hat einige private wie berufliche Schwierigkeiten zu meistern, die Entscheidungen die er und seine Frau treffen müssen, möchte ich im Leben nicht treffen. Er ist ein charismatischer Ermittler, hat seine Stärken aber sicherlich auch seine Schwächen, aber genau das lässt ihn lebendig und sympathisch erscheinen.


    Die Schauplätze hat die Autorin sehr bildhaft dargestellt, sodass ich zum Beispiel am Leichenfundort schon allein von den Beschreibungen eine Gänsehaut bekommen habe. Sehr gelungen.


    Die Grundstimmung des Buches ist eher düster und beklemmend, und trotzdem habe ich mich überwiegend gut unterhalten gefühlt. Es ist für mich nicht das beste Buch das ich von der Autorin gelesen habe, aber sicherlich das intensivste.


    Das Cover passt zu den Büchern von Inge Löhning, das irgendwie Einsamkeit ausstrahlt.


    Fazit: spannend, aber nicht das beste Buch der Autorin. 3 Sterne.

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor 7 Monaten
    Ein unerwarteter Flop

    Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Tu nichts Böses. Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt.

    Meine Meinung:

    Er Leider ist für mich das Buch ein absoluter Flop gewesen. Es konnte mich einfach nicht überzeugen. Weder von der Spannung noch vom Schreibstil selbst. Der Schreibstil war für mich eher langweilig zu lesen und hat mir alles zu ausführlich beschrieben, Sachen die keine Relevanz für mich hatte. Spannung hat für meinen Geschmack viel zu lange gebraucht bis sie aufgetreten ist, und als es dann mal losging war sie immer noch schwach. Kurz gesagt ich konnte keine Spannung spüren. Das Feeling, das ich in einem Buch immer weiterlesen möchte um wissen wie es weitergeht, habe ich hier nicht empfinden können.stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.
    Der Klappentext hatte sich doch ziemlich spannend angehört, ein unerwarteter Flop, was ich sehr schade finde.

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    santinas avatar
    santinavor 10 Monaten
    Überzeugend von der ersten bis zur letzten Seite

    Inhalt

    Während einer Polizeiübung wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die bereits einige Zeit tot ist.  Daneben liegt eine kleine Figur, ein Affe, der seinen Unterleib verdeckt.

    Bei seinen Ermittlungen stößt Kommissar Dühnfort auf einen anderen Mord an einer jungen Frau, der bislang nicht aufgeklärt werden konnte. Er findet eine Verbindung und gerät dennoch unter Zeitdruck, als eine weitere Frau verschwindet.

    Protagonist

    Kommissar Konstantin „Tino“ Dühnfort lebt und arbeitet in München. Nachdem er mit seiner Kollegin Gina Angelucci zusammengekommen ist, hat diese sich aus seiner Abteilung wegversetzen lassen, sie arbeitet jetzt in einer Abteilung, die sich mit ungeklärten Fällen beschäftigt.

    Die beiden haben kürzlich geheiratet und Gina ist schwanger.

    Die Kriminalfälle sind in sich abgeschlossen, aber das Privatleben der Ermittler entwickelt sich von Band zu Band weiter.

     Gedanken zum Buch

    Das Buch startet mit verschiedenen Handlungssträngen. Bei einer Polizeiübung wird eine Leiche gefunden, eine junge Frau steht mit ihrem Geschäft vor der Insolvenz, ein Insolvenzverwalter hat den Jahrestag zum Tod seiner Freundin zu verkraften, ein Ehepaar richtet sich darauf ein, ein fremdes Kind, das in Deutschland am Herzen operiert werden muss, für einige Zeit bei sich aufzunehmen… Die Stränge verlaufen parallel und nach und nach auch ineinander.

    In einem weiteren Handlungsstrang erfahren Tino und Gina, dass ihr Kind nicht gesund sein wird und sie müssen sich innerhalb kürzester Zeit für oder gegen eine Abtreibung entscheiden. Inge Löhnig hat hier ein schwieriges Thema aufgegriffen und meiner Meinung nach sehr gut in ihren Roman verpackt.

    Die Autorin hat einmal mehr einen tollen Krimi konstruiert. der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen konnte und tatsächlich hatte ich erst fast am Ende die richtige Ahnung, wer der Täter ist, wobei mich die Autorin davor natürlich mehrfach auf eine falsche Fährte geschickt hat. Inge Löhnig konnte sogar noch ein Ende drauf setzen, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

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    buchleserins avatar
    buchleserinvor einem Jahr
    Tu nichts böses

    „Sieh nichts böses“  ist Band 8 der Kommissar-Dühnfort-Krimi-Reihe von Inge Löhnig. Man kann diesen Krimi aber auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen.

     

    Kommissar Konstantin Dühnfort hat es diesmal mit einem mysteriösen Mordfall zu tun. Bei einer Polizeihundeprüfung spürt ein Leichensuchhund den Körper einer  ermordeten jungen Frau auf. Man findet bei ihr eine kleine Affenskulptur, ein Affe der seinen Unterleib bedeckt. Man kennt die drei Affen – nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Doch es gibt noch einen vierten Affen, den die meisten nicht kennen und diese Skulptur hat die Bedeutung: nichts böses tun. Es stellt sich heraus, dass die junge Frau bereits vor zwei Jahren verschwunden ist und es gibt da noch einen weiteren ungeklärten Mordfall und auch da fand man eine Affenskulptur.

    Dieser Krimi von Inge Löhnig lässt sich zügig lesen. Die Handlung ist durchgehend spannend und die Autorin versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Mehrere Verdächtige, doch wer ist der Täter? Ich konnte mich nicht festlegen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, die Presse sitzt der Polizei im Nacken und Kommissar Dühnforts Frau ist schwanger und es gibt Komplikationen. Die beiden müssen eine schwere Entscheidung treffen. Diese vierte Affenskulptur kannte ich übrigens auch nicht.

    Die Protogonisten sind gut beschrieben und mir gefällt das Ermittler-Team, besonders Kommissar Dühnfort ist mir sehr sympathisch.

    Mir hat dieser Kriminalroman gut gefallen, Inge Löhnig versteht es den Leser zu fesseln und ich freue mich auf weitere Bände dieser Reihe.

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor einem Jahr
    ‚Nichts Böses sehen, nichts Böses sagen, nichts Böses hören.‘

    Im Forstenrieder Park wird die halbverweste Leiche einer jungen Frau gefunden. Konstantin Dühnfort, der gerade mit seiner schwangeren Frau Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt ist, wird zum Fundort gerufen und findet in der Nähe des Körpers einen kleinen Messingaffen, der mit seinen Pfoten seinen Unterleib bedeckt.

    In der Galerie für asiatische Kunst erfährt Dühnfort, was es mit dem Affen auf sich hat: Er ist Teil eines Sets, das in China oder Thailand als Massenware hergestellt und verkauft wird und das auch in der westlichen Welt als die drei Affen, die nichts Böses sehen, sagen und hören, bekannt ist. Der gefundene Affe ist im Westen jedoch weniger bekannt und steht für ‚Tu nichts Böses‘.

    Was dies zu bedeuten hat, ist Dühnfort und seinen Kollegen lange Zeit vollkommen schleierhaft, und auch was die Identität der Leiche angeht, tappen sie im Dunkeln, denn die DNA passt zu keiner Vermissten in ihrer Datenbank.

    Erst als ein Phantombild angefertigt wird, gibt es eine Spur, und diese führt zur wohlhabenden Familie Lindental.

    ‚Sieh nichts Böses‘ ist der achte Band der Dühnfort-Reihe von Inge Löhnig, und ich habe die gesamte Reihe gelesen. Am besten gefallen mir an der Reihe die lebensnahen Protagonisten und die spannenden Kriminalfälle, die immer ein anderes Thema aufgreifen und im Buch vertiefen.

    Auch ‚Sieh nichts Böses‘ ist ein spannender Roman, der sehr unterhaltsam ist und in dem man die Hauptprotagonisten noch ein bisschen besser kennenlernt. Wie von Löhnig gewöhnt, stößt man auch hier auf menschliche Abgründe, die detailliert herausgearbeitet und von mehreren Seiten beleuchtet werden.

    Ich habe den Krimi bis spät in die Nacht hinein gelesen und konnte ihn kaum aus der Hand legen, auch wenn die Figuren sich bisweilen wenig glaubwürdig verhalten und die Auflösung nicht allzu überraschend war. Wie immer bei Löhnig wusste ich schon länger, wer der Täter ist, und wie immer hat mir das recht wenig ausgemacht, weil das Buch dennoch sehr fesselnd war.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor einem Jahr
    Wie immer spannend und interessant

    Inge Löhnig widmet ihren 8. Dühnfort-Roman dem Thema Familie. Nicht nur die Tote, die während einer Polizeihund-Prüfung gefunden wird, auch viele der weiteren Charaktere stammen aus Familien, die man nicht gerade harmonisch nennen kann. Und auch Dühnfort und Gina, die gerade aus ihren Flitterwochen zurückgekehrt sind, und sich nun auf ihr Baby freuen, haben Probleme: Ginas Schwangerschaft ist nicht so glücklich, wie man es ihr und Dühnfort wünschen würde.

    Ich mag die Reihe sehr gerne und habe alle Romane gelesen, mir gefällt vor allem, dass auch das Privatleben des Protagonisten eine relativ große Rolle spielt. Auch Gina kennt man von Anfang an, in einem Roman durfte sie sogar selbst die Hauptrolle übernehmen Man hat als Leser seine ganz eigenen Emotionen den beiden gegenüber. Und als sie, und damit der Leser, nun erfahren, dass es Probleme mit dem Baby geben wird, möchte man am liebsten in den Roman hüpfen und den beiden zur Seite stehen.

    Der Autorin gelingt es, dass man auch für die anderen Charaktere Emotionen entwickelt, nicht alle sind positiv, manche wandeln sich, man entwickelt Verständnis, Unglauben und andere Gefühle. Dass das sogar bei Nebenrollen, wie der Hundeführerin Doro Gutsch der Fall ist, zeigt das Können der Autorin. Dadurch entsteht auch Spannung, ich fühlte mich von der ersten Seite an gepackt und konnte den Roman kaum aus der Hand legen.

    Mir gefällt, wie der Leser nach und nach verschiedene Charaktere kennenlernt, ohne zunächst zu wissen, wie diese zusammenhängen. Man macht sich so seine Gedanken, aber erst nach und nach erfährt man, wie einzelne Personen und Szenen in Verbindung stehen.

    Der Kriminalfall selbst ist interessant und lädt schnell zum Mitraten ein. Die Autorin bietet dem Leser mehrere Fährten, und wer mitdenkt, kann den Fall noch vor den Ermittlern lösen – mir ist das gelungen – ohne, dass es langweilig wird, im Gegenteil, ganz sicher kann man sich ja sowieso erst sein, wenn tatsächlich aufgelöst wird. Die Auflösung ist gelungen, besonders gut gefällt mir, dass es am Ende noch ein kurzes „Was-danach-geschah“ gibt, dass noch einmal diverse Emotionen hervorruft.

    „Seine Familie kann man sich nicht aussuchen“, ein wahres Wort, wie man hier einmal mehr sieht. Umso schöner, dass es trotzdem auch versöhnliche Momente gibt, die sind, wie ich meine, auch nötig. Gut gelungen ist auch das Einbeziehen der Affenfiguren (Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen …), wenn da wohl auch stellenweise etwas durcheinander geraten zu sein scheint.

    Ich habe den Roman wieder sehr gerne gelesen und freue mich schon auf den nächsten der Reihe, einen hoffentlich spannenden Fall und weitere Einblicke in Dühnforts Privatleben. Dühnfort Fans werden sowieso wieder zugreifen, allen anderen empfehle ich, die Reihe mit Band 1 zu starten.

    Kommentare: 2
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    kuechenqueens avatar
    kuechenqueenvor einem Jahr
    Spannend wie erwartet

    Gerade aus den Flitterwochen zurück, hat Kommissar Dühnfort seinen nächsten Fall. Ein Polizeispürhund findet eine Frauenleiche, neben ihr ein Messingaffe. Schnell ist die Identität der Leiche aufgedeckt, aber das Motiv fehlt. Es sollen noch weitere Frauenmorde folgen, alle begleitet von einem Messingaffen....

    Ich bin begeistert! Ein sehr, sehr spannender Fall, der in sich schlüssig ist und ein sehr interessantes Thema behandelt. Die Autorin läßt durch ihren Schreibstil alles sehr lebendig vor Augen erscheinen. Der Schreibstil ist sowieso genau wie man es von Inge Löhning gewohnt ist: leicht und locker, spannend und ohne Schnörkel. Die Charaktere werden vortrefflich beschrieben, so daß man auch als Neueinsteiger in dieser Serie mit diesem Band klar kommt. 

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