Sieh nichts Böses

von Inge Löhnig 
4,6 Sterne bei27 Bewertungen
Sieh nichts Böses
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

makamas avatar

Teil 8 der Dühnfort Reihe, wie gewohnt spannend und gut aufgebaut . mit einer Portion Privatleben gewürzt.

Franzip86s avatar

Eine gute Fortsetzung....

Alle 27 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Sieh nichts Böses"

Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Sag nichts Böses.

Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind.
Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses.Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548613192
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:16.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne15
  • 4 Sterne12
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    L
    Leseratte2018vor 8 Monaten
    Dühnfort ermittelt!!

    Kommissar Dühnfort und sein Team ermitteln in einem neuen Fall. Er und seine Frau Gina sind gerade aus dem Urlaub zurück und erwarten ihr erstes Kind. Dann wird eine Frauenleiche gefunden und Dühnfort steckt in seinem neuen Fall. Bei der Leiche wird eine kleine Affenfigur gefunden. Der Beginn einer Serie oder nur ein Einzelmord? Auch seine Frau ermittelt - ausgerechnet in einem alten Fall von Dühnfort. Beruflich wird nachgeforsht und privat sind schwere Entscheidungen zu treffen.
    Super spannend geschrieben. Pageturner! Man kann gar nicht aufhören zu lesen und will unbedingt wissen, was nun alles dahintersteckt und wie die Zusammenhänge genau aussehen. Durch die kurzen Kapitel und häufigen Personenwechsel bleibt es die ganze Zeit spannend und mitreißend. Zu Beginn allerdings ein bisschen verwirrend mit unglaublich vielen Namen und Szenen, aber im Laufe des Buchs legt sich dies.
    Definitiv eine Leseempfehlung!! Super geschrieben und spannender Fall!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    makamas avatar
    makamavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Teil 8 der Dühnfort Reihe, wie gewohnt spannend und gut aufgebaut . mit einer Portion Privatleben gewürzt.
    Ungeliebte Kinder

    Bei einer Prüfung für Leichenspürhunde findet die Hündin Ronja eine halbverweste Frauenleiche - die dort schon länger liegen muss.
    Kommissar Tino Dühnfort und seine Frau Gina sind kaum von ihrer Hochzeitsreise zurück, da wird er auch schon zu einem neuen Fall gerufen ---- zu der Frauenleiche im Wald.....
    In der Nähe finden die Ermittler eine kleine Messingfigur --- einen Affen, der seinen Unterleib bedeckt....
    Was hat das zu bedeuten und vorallem, wer ist die junge Tote....
    Letzteres finden die Ermittler bald heraus....
     Es ist Veronika Lindental, die vor gut zwei Jahren untergetaucht war - die junge Frau war hochverschuldet - und niemand scheint zu vermissen, auch nicht ihre Eltern, denen sie offenbar nur lästig war.....
    Da verschwindet eine weitere junge Frau mit ähnlichen HIntergrund - die Spuren führen zu einer Schuldnerberatung.....
    und zu einer weiteren Toten, bei der ein paar Jahre zuvor ebenfalls,  am Tatort ebenfalls eine Affenfigur gefunden wurde.
    Die Ermittlungen ziehen sich hin - erst langsam kommen die Kommissare  dem Hintergrund auf die Spur --- Es ist ein geradezu hinterhältiger Rachefeldzug, der noch nicht zu Ende ist.
    Können die Ermittler den Täter stoppen und einen weiteren Mord verhindern?
    Hinzu kommen noch private Probleme von Tina und Gina. Mit der Schwangerschaft käuft nicht alles rund und die beiden müsssen eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben beeinflussen wird.
    Fazit und Meinung:
    Inge Löhnig hat wie man von ihr gewohnt ist, wieder einen spannenden und interssanten Krimi geschrieben. Der Spannungsbogen ist hoch und die privaten Probleme der Ermittler werden gekonnt in die Handlung eingeflochten, ohne dass sie überhand nehmen.
    Die Lösung ist logisch und gut durchdacht und es gibt ein spannendes und dramitsches Finale.
    Mir hat dieses Buch mittlerweile der 8. Teil der Serie wieder gut gefallen und ich verteile volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Liebhaber dieses Genres.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    Franzip86s avatar
    Franzip86vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gute Fortsetzung....
    Gute Fortsetzung....

    "Sieh nichts böses" - Inge Löhnig


    Inhalt: Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Tu nichts Böses.    Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.


    Mich hat es gewundert, das Gina in ihrer Schwangerschaft noch nicht so weit ist (es ist ja immerhin schon das 3. Buch wo man weiß das sie schwanger ist). Aber da es dann Komplikationen gab, habe ich es verstanden. Die Autorin hat ein schwieriges Thema aufgegriffen und ich finde die Entscheidung die getroffen wurde, sehr gut... (ich schreibe nicht mehr, da ich nichts verraten will)


    Diese Fortsetzung hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Charaktere sind wie immer super. Ich konnte das Buch flüssig lesen. Das einzige was ich derzeit schwierig finde, sind die unterschiedlichen Handlungsstränge.


    Ich freue mich über eine Fortsetzung!



    Kommentieren0
    2
    Teilen
    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor einem Jahr
    Die vier Affen

    Kaum von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt, hat der Arbeitsalltag Kommissar Dühnfort bereits wieder voll im Griff. Die halbverweste Leiche einer seit langem vermissten Frau wird gefunden, neben ihr eine Affenfigur, der zunächst keine großartige Bedeutung beigemessen wird. Doch als die tiefergehenden Nachforschungen zum Thema und ein weiterer unaufgeklärter Mord darauf hindeuten, dass ein Zusammenhang besteht, muss Dühnfort schnell handeln, denn schon bald könnte es ein weiteres Verbrechen geben. Außerdem darf er sein Privatleben nicht vernachlässigen, denn Gina erwartet ihr gemeinsames Kind.

    Inge Löhnig geht mit „Sieh nichts Böses“ und Kommissar Dühnfort in die achte Runde und schafft es noch immer die Leser abzuholen. Auf Grund ihres ruhigen, gleichzeitig flüssigen, Schreibstils ergibt sich eine Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt, zugleich aber auch die Anspannung der Protagonisten spürt, also entsprechend nah am Geschehen ist. Egal ob man Dühnfort und Gina bereits in einem oder mehreren ihrer früheren Fälle erlebt hat oder nicht, das Gefühl des Wiedererkennens setzt fast sofort ein. Wichtige Hintergrundinformationen und vergangene Ereignisse werden kurz angeführt, um Brücken zu schlagen und Zusammenhänge deutlich zu machen. Als Neuling fühlt man sich daher auch zu keiner Zeit benachteiligt. Im Gegenteil, man ist gewillt sich auch in die Lektüre der Vorgänger zu vertiefen, von denen es bereits einige gibt.

    Die Ermittlungen im vorliegenden Fall gestalten sich als schwierig, da das Verschwinden der jungen Frau bereits einige Jahre zurück liegt. Alte Verbindungen müssen ausgegraben und neue Schlüsse gezogen werden, damit endlich Klarheit herrscht und vor allem die Eltern mit diesem Kapitel auf gewisse Weise abschließen können. Bei seinen Recherchen gerät Dühnfort immer tiefer in ein kurioses Geflecht, das noch die ein oder andere Überraschung bereit halten soll, auch für den Leser. Obwohl man sich erstaunlich selten auf dem Holzweg befindet, sondern im Kopf beharrlich an seiner eigenen Theorie festhält, versuchen immer wieder Momente des Skepsis an die Oberfläche zu dringen.

    Ist man gewillt den Hinweisen konsequent zu folgen und sich nicht einschüchtern zu lassen, so bleibt im Grunde nur eine mögliche Lösung übrig, die jedoch noch verifiziert werden muss. Zum Ende hin sinkt somit leider ein wenig die Spannungskurve, da auch kaum noch mögliche Wendungen eingebaut werden, wodurch die Marschrichtung schnell deutlich wird.

    Dem Lesefluss und -vergnügen steht dies allerdings nicht im Wege, auch der achte Band der Reihe hat durchaus seinen Reiz. Vor allem im Hinblick auf Ginas und Dühnforts privates Glück, erst die Hochzeit, jetzt die freudige Erwartung. Logisch, dass hier ein genauerer Blick riskiert und die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten eingehender betrachtet wird als in so manchem Vorgänger. Alles in allem also erneut ein spannender Fall für Kommissar Dühnfort, der natürlich tatkräftige Unterstützung erhält, um dem Chaos Herr werden zu können.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    vronika22s avatar
    vronika22vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wie man es von Inge Löhnig gewohnt ist: Ein spannender Krimi, der mich von Anfang bis zum Ende gefesselt hat!
    Erneut ein toller Krimi!

    In der Konstantin Dühnfort-Serie von Inge Löhnig ist dies bereits der achte Fall.

    Dühnfort ist gerade mit seiner Frau Gina von der Hochzeitsreise zurück, als er zu einem neuen Fall gerufen wird. Doro Gutsch ist bei München im Wald unterwegs, weil sie mit ihrem Spürhund Ronja eine Übung absolviert. Ronja ist auf das Auffinden von Leichen und Leichenteilen trainiert. Obwohl es nur eine Übung ist, so findet Ronja eine verweste Frauenleiche. Es stellt sich heraus, dass es sich um ein junges Mädchen handelt, welches schon seit 2 Jahren tot ist. Leider liegt bisher keine Vermisstenmeldung vor. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, um nichts von der Spannung vorweg zu nehmen. Ich kann nur noch verraten, dass es nicht die einzige Leiche bleibt.

    Sehnsüchtig habe ich auf den neuesten Band dieser Reihe gewartet und trotz meiner hohen Erwartungen wurde ich in keinster Weise enttäuscht.

    Es kommt gleich zu Beginn Spannung auf und der Spannungsbogen hält sich wirklich bis zum Ende. Und das Wichtigste bei einem Krimi: Das Ende ist in keinster Weise vorhersehbar!

    Es tun sich wieder einiges an Abgründen auf: Schlechte Familienverhältnisse, ungeliebte Kinder, Prügeleien und Misshandlungen und einiges andere mehr.
    Im Gegensatz dazu Dühnfort und Gina, die sich so sehr auf ihr Kind freuen und dann erfahren, dass es schwerbehindert sein wird und die Entscheidung ob sie das Kind überhaupt bekommen möchten. Auch dies wird ganz toll in die Krimihandlung miteingebettet.

    Es werden wieder verschiedene Handlungsstränge geschildert. Anfangs weiß man nicht, wie sie zusammenhängen. Aber am Ende führt Inge Löhnig alles zu einem sinnvollen Ganzen zusammen. Es ist also alles wieder sehr schlüssig und stimmig.

    Ein Krimi, bei dem ich absolut nichts auszusetzen oder zu bemängeln habe. Wirklich wieder eine tolle Meisterleistung von Inge Löhnig und ein Krimi, den ich kaum noch aus der Hand legen konnte.
    Jetzt heißt es: Warten auf den nächsten Fall von Kommissar Dühnfort!

    Kommentieren0
    90
    Teilen
    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Jahr
    Familiäre Probleme

    Das Training für Leichenspürhunde verläuft erfolgreich, aber anders als geplant, denn einer der Hunde entdeckt eine Leiche, die schon länger unter dem Baum vergraben ist. Dühnfort hat gerade erst die Hochzeitsreise hinter sich und freut sich mit Gina auf das Baby, das bald kommen wird. Nun aber muss er sich dem Fall widmen. Neben der Leiche wurde eine spezielle Affenfigur gefunden, die eine Bedeutung hat: Tu nichts Böses. Die Ermittlungen ergeben, dass die Frau seit Jahren vermisst wird. Doch es bleibt nicht bei diesem Fall und die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn sie führen in sehr unterschiedliche Richtungen.

    Der Schreibstil liest sich ehr gut und flüssig. Ich kannte Dühnfort bisher nur aus dem ersten Band der Reihe. Er ist ein sympathischer Ermittler, der sich abhebt von den in anderen Krimis meist mit Problemen behafteten Kommissaren. Bei den Ermittlungen verlässt er sich auch schon mal auf seine Intuition. Ich mag Konstantin Dühnfort.

    Aber nicht nur der Fall wird beleuchtet, sondern wir erfahren auch einiges aus seinem privaten Leben, in dem Gina und er vor eine schwierige Entscheidung gestellt werden. .

    Doch auch alle anderen Charaktere sind gut und vielschichtig beschrieben und es ist erschreckend, was hinter der gediegenen Fassade einer Familie oft brodelt. Es war von Anfang an spannend und obwohl ich versuchte, den Täter vor Dühnfort zu überführen, ist es mir nicht gelungen. Der Autorin gelang es, durch immer neue Wendungen die Spannung aufrecht zu erhalten und mich vom wahren Täter abzulenken.

    Ein überzeugender Krimi, den ich nur empfehlen kann.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    Jisbons avatar
    Jisbonvor einem Jahr
    Sehr guter Krimi

    "Sieh nichts Böses" war mein erstes Buch aus der Reihe um Kommissar Dühnfort, doch ich konnte der Handlung auch ohne Vorkenntnisse problemlos folgen. Dühnfort ist ein sympathischer Protagonist und ich habe mit ihm und seiner Frau mitgelitten, als sie vor eine sehr schwere Entscheidung gestellt wurden. Ich fand, dass die Autorin einfühlsam mit der Situation umgegangen ist. Auch die privaten Momente zwischen dem Ehepaar haben mir gefallen; die Balance zwischen Polizeiarbeit und ‚Privatleben‘ wurde gut gehalten.

    Der Fall war von Anfang an interessant, gerade durch die Komponente mit den bekannten Affenfiguren (Sieh nichts Böses, Hör nichts Böses, Sprich nichts Böses), von denen eine bei der Leiche gefunden wurde, da man sich als Leser immer gefragt hat, welche Bedeutung das Objekt denn hat. Dazu präsentiert die Autorin sehr verschiedene Charaktere aus dem Umfeld des Opfers, die fast alle auf ihre Art Gelegenheit und Motiv gehabt hätten, die Tat zu begehen. Dabei war ich besonders davon schockiert, wie die Eltern auf die Nachricht reagiert und sich im weiteren Verlauf der Handlung verhalten haben, doch leider gibt es solche Menschen wirklich. Dadurch, dass es Kapitel aus ihrer Sichtweise (und denen weiterer Charaktere, von denen erst langsam klar wird, inwieweit sie für die Ermittlungen relevant sind) gibt, bekommt man genau mit, wie alles gerechtfertigt wird und es macht die Figuren zwar nicht sympathischer, war aber doch ein irgendwie faszinierender Einblick in ihr Denken und Handeln.

    Die Auflösung war stimmig und im Rückblick hat die Autorin durchaus Hinweise darauf gegeben, die mir allerdings beim Lesen gar nicht wirklich aufgefallen sind. Mir hat gefallen, wie alles zusammen gelaufen ist und nachdem der Krimi lange eher ruhig gewesen war, wurde er gegen Ende richtig spannend und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich mochte nicht alle Entwicklungen, doch sie waren realistisch und haben die Handlung abgerundet.

    FAZIT:
     "Sieh nichts Böses" ist ein sehr guter Krimi, der mich von Anfang an gefesselt hat. Der Ermittler ist sympathisch, seine Arbeit interessant dargestellt; die Lektüre hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass die vorherigen Bände der Reihe und auch die Bücher um Gina Angelucci auf meiner Wunschliste nach oben gerutscht sind.

    Kommentieren0
    47
    Teilen
    brauneye29s avatar
    brauneye29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erst ein wenig zäh, aber dann....
    Erst ein wenig zäh, aber dann....

    Zum Inhalt: 
    An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. 
    Meine Meinung: 
    Dieser Teil um Kommissar Dühnfort ist zum großen Teil geprägt von privaten Ereignissen, die meiner Meinung nach auch dazu führen, das der Krimi anfangs ein wenig zäh ist. Klar gehört auch Privatleben dazu, darf aber die Story nicht zu sehr belasten. Im Verlauf der Geschichte nimmt die Story immer mehr Fahrt und wird richtig spannend. Durchhalten wird also belohnt. Die Protagonisten haben mir gut gefallen, sind gut ausgearbeitet. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und flüssig geschrieben. Am Ende kann man safen, dass Frau Löhnig wieder ein guter Krimi gelungen ist. 
    Fazit: 
    Guter Krimi mit etwas zähem Beginn. 

    Kommentieren0
    38
    Teilen
    Aglayas avatar
    Aglayavor einem Jahr
    Spannender Krimi mit viel Privatleben

    In einem Park wird eine Leiche gefunden, die dort schon länger gelegen hat. Durch den Zeitablauf fällt es Kommissar Tino Dühnfort schwer, die Tat zu rekonstruieren und den Täter zu finden. Gleichzeitig läuft auch bei ihm zu Hause nicht alles so rund, wie es zunächst den Anschein gemacht hat.

    "Sieh nichts Böses" ist bereits der 8. Krimi um die Polizisten Gina Angelucci und Tino Dühnfort. Die Bände sind jeweils in sich abgeschlossen und können auch einzeln gelesen werden. Das Privatleben entwickelt sich zwar von Band zu Band weiter, verstehen kann man aber auch die Nebenhandlungen gut ohne Vorkenntnisse.

    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus der Sicht eines allwissenden Beobachters erzählt. Die Handlung ist dabei aus mehreren Strängen aufgebaut. Neben dem Mordfall, den es aufzuklären gibt, spielt auch das Privatleben von Gina und Tino eine grosse Rolle, daneben Ginas eigener Kriminalfall (den der Leser allerdings nicht aktiv, sondern nur durch ihre Erzählungen mitverfolgen kann), der Alltag des Ehepaars Lindental sowie des Schuldenberaters Jasper Seyboth. Wie bei der Buchreihe üblich, zeigt sich im Laufe des Buches, wie die einzelnen Stränge zusammenhängen. Die Autorin Inge Löhnig versteht es dabei geschickt, ihre Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken, sodass die Beweise gegen einen Verdächtigen überwältigend erscheinen, mit der nächsten Spur dann aber alles wieder ganz anders erscheint. Als vorhersehbar würde ich den Krimi daher nicht bezeichnen, obschon ich schon einige (nicht viele) Seiten vor den Ermittlern auf den Täter gekommen bin.

    In Inge Löhnigs Büchern spielt nicht nur der Krimi eine Hauptrolle, sondern auch das Privatleben der Ermittler und weiterer beteiligter Figuren. Vor allem in Bezug auf die beiden Protagonisten winkt die Autorin hier für meinen Geschmack allerdings etwas zu heftig mit der Moralkeule. Wer sich nicht vom Kriminalfall und den Ermittlungen ablenken lassen möchte, sollte sich bei der Wahl der Lektüre lieber anderweitig umsehen. In "Sieh nichts Böses" kann der Leser zudem, wie auch in den früheren Bänden der Reihe, die Tat teilweise beobachten. Dabei geht es meist mehr um das "warum" als um das "wer und wie". Die vielen Figuren haben mich teilweise etwas verwirrt, bis ich im Griff hatte, wer wer ist und was er mit der Geschichte zu tun hat.

    Mein Fazit
    Spannender Krimi mit viel Privatleben

    Kommentieren0
    25
    Teilen
    MissStrawberrys avatar
    MissStrawberryvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tino und Gina haben hier ein Problem zu lösen, das in einem Krimi nichts zu suchen hat. Ansonsten - wieder ein toller Fall!
    Seine Schuld, seine große Schuld

    Bei der Hundeprüfung wird eine Leiche entdeckt. Es stellt sich heraus, dass es Veronika Lindental ist. Aber warum hat sie niemand, auch nicht ihre Eltern, vermisst? Und was hat die kleine Affenfigur für eine Bedeutung? Dühnfort, der gerade von der Hochzeitsreise kommt, stößt bald auf Zufälle, die keine sein können. Eine weitere Frauenleiche, ebenfalls mit einer Affenfigur, bringt ihn auf die richtige Spur. Doch private Probleme lenken ihn teils etwas ab. Die richtige Entscheidung zu treffen, ist manchmal nicht so einfach. Doch Dühnfort und Gina halten zusammen und so löst er gleich zwei Fälle auf seine eigene Art und Weise.

    Die Krimis von Inge Löhnig lesen sich alle durchweg sehr gut. Diesmal brauchte ich ein wenig, um mich in der Story zurechtzufinden. Mir wollten die Figuren nicht so recht passen, ich sympathisierte mit niemandem so richtig. Vielleicht spielt auch Tinos ganz eigener Kampf eine Rolle dabei, dass ich Anlaufschwierigkeiten hatte. Doch dann passte, wie gewohnt, alles schön ineinander und die Entwicklungen waren schlüssig und in sich stimmig.

    Ich hatte sehr früh einen konkreten Verdacht, wer der Täter sein könnte, auch wenn die Autorin alles gab, um mich auf eine andere Fährte zu locken. Der Showdown war beeindruckend und die Spannung enorm. Das Ende beeindruckt auf eine ganz eigene Weise. Das ist sehr gelungen und gefällt mir sehr gut.

    Die persönliche Geschichte von Tino und Gina bewegt mich sehr. Hier ist der rote Faden gelegt, der in weiteren Fällen weitergesponnen werden möchte. Wie immer gibt Inge Löhnig auch hier jeder Figur eine eigene Geschichte, kein Protagonist bleibt blass und nur Randfigur. Man muss die Figuren nicht mögen, um ihre Geschichten beeindruckend oder bewegend zu finden. Auch wenn man vieles nicht nachvollziehen kann und selbst anders handeln würde, ist doch alles sehr glaubwürdig. Die private Prüfung von Gina und Tino fand ich jedoch ein wenig zu moralisierend. Hier fühle ich mich als Leser in eine Rolle gedrängt, die ich nicht einnehmen möchte.

    Ich freue mich sehr auf weitere Bände mit Konstantin Dühnfort, mochte „Sieh nichts Böses“ jedoch nicht so sehr, wie die anderen Bände der Reihe. Somit gebe ich hier vier Sterne.

    Kommentieren0
    5
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Konstantin Dühnfort und Gina Angelucci: Inge Löhnigs beliebtes Ermittlerpaar ist endlich zurück.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks