Inge Löhnig So unselig schön

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Inhaltsangabe zu „So unselig schön“ von Inge Löhnig

In einer leerstehenden Brauerei im Süden Münchens wird eine enthauptete Frauenleiche gefunden. Kommissar Dühnfort wird bald klar, dass er einen Serientäter jagt, der von Bildern besessen sein muss. Die junge Fotografin Vicki hingegen, die die Leiche gefunden hat, ermittelt auf eigene Faust. Sie kommt dem Mörder schließlich gefährlich nahe.

Spannende Unterhaltung mit tollen Charakteren

— Inge78
Inge78

Super, wie die ersten zwei Bücher auch

— sandra97
sandra97

Wieder superspannend

— Kelo24
Kelo24

Krasse Handlung... Spannung pur.

— Elfenblume
Elfenblume

Für die Krimi-Reihe um Kommissar Dühnfort gebe ich eine klare Empfehlung zum Lesen!

— Ekcnew
Ekcnew

Ein tolles Verwirrspiel mit vielen Verdächtigen und eine sehr sympathische Protagonistin ... hat mir wieder super gefallen!

— angi_stumpf
angi_stumpf

Dühnforts dritten Fall kann ich für alle Fans von Inge Löhnig und die, die es werden wollen, nur empfehlen. Spannend erzählt.

— Buchliese
Buchliese

War mein erstes Buch von Inge Löhnig und wird mit Sicherheit nicht mein Letztes von ihr gewesen sein. Hat mir sehr gut gefallen

— Pokerface
Pokerface

Dühnford ist mein Held - gute Story, gut gemacht.

— Alondria
Alondria

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  • Für die Krimi-Reihe um Kommissar Dühnfort gebe ich eine klare Empfehlung zum Lesen!

    So unselig schön
    Ekcnew

    Ekcnew

    10. January 2016 um 14:25

    Kaum mit dem Lesen angefangen, kam die Freude auf, wieder ein Buch von Inge Löhnig zu lesen. Ein wunderbarer Schreibstil, dazu die Geschichte um den sympathischen Kommissar Konstantin Dühnfort, der bei der Suche nach der Frau fürs Leben auch immer von der eigenen Familie träumt. Er liebt gutes Essen und vertraut auf sein Bauchgefühl, was ihm oft auf den richtigen Weg bringt. Es ist auch schön, dass in kurzen Abschnitten auf Situationen oder Geschehenes aus den vorherigen Büchern erzählt wird. Aber es ist überhaupt kein Problem, dieses Buch separat zu lesen. Mein erstes Buch aus dieser Reihe war auch ein Neueres, da bin ich auf den Geschmack gekommen und bin dann angefangen, die Reihe von Beginn an zu lesen. In diesem dritten Fall von Kommissar Dühnfort geht es um die schöne Nadine, die enthauptet, in Folie eingewickelt in einer alten Brauerei von Vicki gefunden wird. Vicki ist Auszubildende in einem Reisebüro und fällt durch ihre eigenwillige Kleidung und ihr eigenwilliges Verhalten auf. Ihr großes Hobby ist die Fotografie. Dabei hat sie auch die Leiche von Nadine entdeckt, als sie Fotos in der alten Brauerei machen wollte. Vicki ist neugierig und beginnt, selber zu ermitteln.  Es gibt Ähnlichkeiten zu einem Mordfall vor sechs Jahren in Düsseldorf, dieser konnte bis jetzt nicht aufgeklärt werden. Für die Krimi-Reihe um Kommissar Dühnfort gebe ich eine klare Empfehlung zum Lesen!

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  • Kommissar Dühnfort wie gewohnt

    So unselig schön
    _Sahara_

    _Sahara_

    Inhalt: In einer verfallenen Brauerei im Süden Münchens findet die junge Fotografin Vicki die enthauptete Leiche einer Frau. Kommissar Dühnfort wird schnell klar, dass dies nicht der erste Mord eines Täters ist, der von Bildern besessen sein muss. Vicki, die auf eigene Faust ermittelt, kommt dem Mörder schließlich nahe - sehr nahe. Der dritte Fall von Kommissar Dühnfort lässt sich wieder gut weglesen. Die Mischung aus Fall und Privatleben der Protagonisten war wieder einmal genau richtig. Überraschungen gab es für mich keine. Der Täter war im Kreis der Verdächtigen zu finden. Trotzdem hat es mir wieder Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Weil langeweile kam nie auf. ©_Sahara_ (Rezi aus 2013)

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    • 3
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    25. November 2015 um 16:03
  • Wer ist der Mörder?

    So unselig schön
    Lerchie

    Lerchie

    24. September 2015 um 15:59

    Der Maler malte ein Bild. Eine Schale mit Erdbeeren, nur die Früchte keine Blüten. Er sah sich gezwungen zu malen,  die Unruhe verfolgte ihn. Es würde keine Rettung geben. Vicki Senger war Fotografin. Mancher würde ihre Motive nicht als schön betrachten. Sie fotografierte in Ruinen und so fand sie die Leiche. Die Leiche einer jungen Frau. Dühnfort und Gina kamen zu dem Tatort. Sie war geköpft worden und trug einen rosa gefärbten Strumpf. Dühnfort und Gina ermittelten und mit ihnen Alois. Doch auch Vicki konnte ihre Finger nicht davon lassen.  Dühnfort brachte den Mord an Nadine mit einem anderen Mord in Düsseldorf in Verbindung. Auch dort war einer Frau der Kopf abgetrennt worden, jedoch nicht so akkurat wie bei  Nadine. Vicki war eine Waise, deren Mutter sich vor ihrem Tod nicht um sie gekümmert hatte. Die dann bei ihrer Oma bis zu deren Tod landete. Clara, die Chefin eines Reisbüros nahm sie als Auszubildende auf, und Vicki gewöhnte sich langsam an geregelte Verhältnisse. Sie freundete sich  mit Jobst an. Jobst war ein reicher Mann der eine Stiftung leitete, und Vicki versuchte im Reisebüro  immer wieder für eine Reittherapie zu sammeln. Und so gewann sie auch Jobst, der ihr dafür zu spenden versprach. Es gab in diesem Buch einige Verdächtige, Verhaftete und wieder Freigelassene. Doch letztendlich wurde der Täter erwischt, wenn auch nicht so, wie Dühnfort sich das vorgestellt hatte. Dühnfort, der hin- und hergerissen war zwischen seiner Ex Agnes, die keine Kinder mehr wollte und Gina, die sehr kinderlieb war jedoch auch seine Kollegin, genauer gesagt sogar seine Untergebene... Ich denke, dass Dühnfort Ginas Chef war, war ein Hemmschuh für ihn. Denn ein Verhältnis zwischen Kollegen und dann auch noch zwischen einem Vorgesetzten und seiner Untergebenen war nicht erlaubt. Deshalb zögerte er wohl, sich Gina zu nähern. Das Buch ist der dritte Roman über das Ermittlerteam Dühnfort-Gina-Alois. Er begann recht spannend und die Spannung hielt sich auch bis zum Ende. Zumal sich das Team über den Mörder uneins war. Doch wer hatte recht? Wer dies wissen will, sollte dieses Buch lesen. Es hat mich gefesselt und Dühnfort tat mir richtig leid, in seinem Dilemma zwischen Agens und Gina.  Auch Vicki tat mir leid, war sie doch mit einer Mutter aufgewachsen – bis diese starb – die, ihrer Meinung nach, keiner Liebe für sie empfunden hatte. Und doch endet dieses Buch für sie gut, und das hat mich sehr gefreut.  Es hat mir sehr gut gefallen  und  es gibt eine Leseempfehlung von mir.

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  • Ein tolles Verwirrspiel ...

    So unselig schön
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    26. July 2015 um 15:05

    Die Geschichte: Vicki fotografiert gerne verlassene Gebäude und so kommt es, dass sie eines Tages in einer ehemaligen Brauerei eine dort abgelegte Frauenleiche findet. Sofort ruft sie die Polizei, obwohl sie in ihrer Vergangenheit eher auf der anderen Seite des Gesetzes stand. Sie hat einige kleine Vorstrafen, ist aber inzwischen auf dem richtigen Weg und macht sogar eine Lehre in einem Reisebüro. Kommissar Dühnfort und sein Team übernehmen den Fall und finden bald Parallelen zu einem anderen Mord, der vor sechs Jahren geschah. Haben sie es mit einem Serienmörder zu tun? Aber warum hat er so lange gewartet, bis er wieder zugeschlagen hat? Vicki entdeckt indes eine Auffälligkeit auf einem ihrer Fotos, das sie in der Brauerei geschossen hat. Sie wendet sich aber nicht gleich wieder an die Polizei, sondern beginnt selbst mit Nachforschungen. Das bringt sie bald in größte Gefahr … Meine Meinung: Wie manch andere Leser auch, empfand ich in diesem Band der Dühnfort-Reihe eher die Protagonistin Vicki als Hauptfigur und Sympathieträger. Konstantin Dühnfort ist währenddessen zu sehr mit seinem Gefühlschaos beschäftigt und mit den Folgen seines Segelunfalles im letzten Teil. Das Hin und Her zwischen ihm und Gina nimmt einigen Platz ein in diesem Buch und wirkt recht authentisch. Die Ermittlungen werden sehr ausführlich und spannend geschildert. Es gibt viele Spuren und gleich drei Hauptverdächtigte, zwischen denen das Pendel kreist, um immer wieder in eine andere Richtung auszuschlagen. Ein tolles Verwirrspiel, das mich auch lange Zeit immer wieder an meiner Vermutung zweifeln ließ. Die Auflösung gefiel mir dann auch sehr gut, psychologisch wieder einmal sehr schön ausgearbeitet und überzeugend erklärt. Vicki ist eine interessante und sehr liebenswürdige Figur, die man schnell ins Herz schließt. Durch ihre schlimme Vergangenheit lässt sie sich nicht unterkriegen, sie ist eine richtige Kämpfernatur. Ihr oft unangepasstes Verhalten macht sie nur noch sympathischer. Tino und sein Team wirken in diesem Band nicht so harmonisch, wie sie es sein sollten. Hoffentlich entspannt sich die Situation im nächsten Teil wieder, denn diese Atmosphäre war wirklich nicht so schön. Über den Schreibstil von Inge Löhnig möchte ich nur sagen: grandios! Ich mag ihre Bücher einfach total! Fazit: Ein spannendes Verwirrspiel mit vielen Verdächtigen … Vicki ist eine tolle Protagonistin, die sehr viel Herz und Action in diese Geschichte bringt!

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  • So unselig schön

    So unselig schön
    jackline88

    jackline88

    10. June 2015 um 15:21

    In „So unselig schön“ schreibt Inge Löhnig über Kommissar Konstantin Dühnforts dritten Fall. Inhalt: In einer leerstehenden Brauerei im Süden Münchens wird eine enthauptete Frauenleiche gefunden. Kommissar Dühnfort wird bald klar, dass er einen Serientäter jagt, der von Bildern besessen sein muss. Die junge Fotografin Vicki hingegen, die die Leiche gefunden hat, ermittelt auf eigene Faust. Sie kommt den Mörder schließlich gefährlich nahe… Meinung: Mal wieder ein gelungenes Buch von Frau Löhnig. Der neue Fall von Kommissar Dühnfort ist spannend und flüssig geschrieben und wie immer kommen nach und nach neue Puzzelteile hinzu. Vicki spielt in diesem Buch eine entscheidende Rolle, da sie einen Hinweis auf den Täter besitzt, diesen jedoch zu Beginn nicht der Polizei übermittelt. Lieber beginnt sie selber Detektivin zu spielen. Zum Ende des Buches hin erfährt der Leser immer mehr über deren schweren Schicksalsschlag, der ihr Leben in komplett neue Bahnen gelenkt hat. Mehrere Täter kommen in Frage und auch dieses Mal hat Frau Löhnig es geschafft, dass ich den eigentlichen Täter nicht als solchen im Blick hatte. Denn immer mehrere Personen haben ein Motiv und deren Alibis schein nicht wasserdicht zu sein, gerade das macht die Bücher natürlich besonders spannend. Agnes und Dühnfort haben sich getrennt, doch er hängt immer noch an ihr. Wie sieht es nun mit Gina aus, seit dem ersten Buch kann man erkennen, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Kommen die beiden nun endlich zusammen? Schließlich hat sie ihm vor einigen Monaten das Leben gerettet, doch das steht nun zwischen ihnen. Das Cover ist auch wie bei den vorherigen Büchern nicht ganz nach meinem Geschmack. Mir gefallen die darauffolgenden Cover viel besser. Mir ist auch nicht ganz klar, weshalb ein toter Vogel darauf abgebildet ist. Fazit: Ich bin von der Reihe einfach nur begeistert und freue mich schon auf die neuen Bücher.

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  • Ein nicht ganz so toller Krimi von Inge Löhnig

    So unselig schön
    Sommermaedchen23

    Sommermaedchen23

    14. March 2015 um 22:30

    Kommissar Dühnfort steckt in einer Krise. Seit seinem Segelunfall ist er verunsichert. Nicht verunsichert in seiner Arbeit, sondern im Umgang mit Gina. Täglich arbeiten sie zusammen und dennoch spürt er immer mehr wie sie eine Mauer aufbaut und das entspannte Verhältnis der beiden trübt. Als er zu einem Mord in einer alten Brauerei gerufen wird. Was er dort vor findet lässt ihn stutzen und seine Aufmerksamkeit verlagert sich, denn es gilt herauszufinden warum in der Leiche kein einziger Tropfen Blut mehr vorhanden ist und nach welcher Vorlage der Täter ermordet. Denn es ist von Anfang an klar, dass dies nicht sein erster Mord gewesen sein kann.  Nach einiger Zeit der Ermittlung tritt Agnes wieder ins Bild und bringt alles durcheinander. Denn jetzt ist sich Dühnfort nicht mehr sicher, ob er jetzt Agnes oder Gina will. Dadurch rückt die Ermittlung bezüglich des Täters weit in den Hintergrund. Es geht gefühlt das halbe Buch nur darum, ob er lieber Agnes oder Gina als Freundin hätte. Als sich dann auch noch Gina und Alois gegen Dühnfort verbünden und sich auf einen Täter einschießen wird es anstrengend. Es scheitert eigentlich schon von Anfang an an der Teamarbeit, denn Alois widersetzt sich in diesem Teil sehr oft seinem Chef und nimmt schon vorher keinen Befehle mehr entgegen und Gina ist größtenteils in diesem Buch ungewöhnlich unfreundlich und ruppig. Vicki, eine Hobbyfotografin findet die Leiche, denn sie war dort um zu fotografieren. Etwas unwillig rückt sie ihre Fotos an die Polizei heraus. Sie will eigentlich nur ihren Frieden haben und finden. Als Auszubildende in einem Reisebüro versucht sie "scheißbürgerlich" zu werden. In ihrem jungen Leben hatte sie es nicht wirklich einfach und schafft es denn noch immer irgendwie auf den Füßen zu landen. Als Dühnfort und sein Team immer noch im Dunklen tappen beschließt Vicki sich auf einen Faust auf die Suche nach dem Mörder zu machen und tritt damit eine Lawine los, deren Ausmaß ihr nicht wirklich bewusst ist und sie in den Fokus des Täters rückt.  Fazit: Obwohl ich das Buch stellenweiße sehr langatmig und anstrengend zu lesen fand, tappte ich bezüglich des Mörders bis zum Schluss im Dunklen, manchmal kann ich ziemlich naiv sein. Inge Löhnig hat genügend Verdächtige in diesem Buch mit gutem Motiv geboten. Sie ließ mich immer mal wieder darüber grübeln wer denn jetzt wirklich der Täter ist. Aber die Situation im Team und das ewige Hin und Her bezüglich Dühnforts Privatleben waren langatmig zu lesen, auch kam die Ermittlung nie richtig vorwärts. Gut fand ich die unterschiedlichen Perspektiven von Kommissar Dühnfort, Vicki und dem Täter. Deswegen habe ich mich für 3/5 Punkten entschieden. Ich würde das Buch kein zweites Mal lesen fühlte mich aber teilweise gut unterhalten. 

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  • So unselig schön

    So unselig schön
    brauchnix

    brauchnix

    03. November 2014 um 09:17

    Kommissar Dühnfort und sein Team müssen diesmal einem Serienkiller auf die Spur kommen. Das ist auch mein großer Kritikpunkt. Denn von denen habe ich eigentlich die Nase voll. Frau Löhnig versteht es natürlich dieses Thema sehr vielschichtig und gründlich zu erzählen. Auch wenn man erst am Schluss wirklich weiß, wer der Herren der tödliche Maler ist, so werden doch dessen Beweggründe aufgedröselt und reflektiert. Man darf als Leser mitraten und mitvermuten. Dühnfort hat jede Menge Ahnungen aber erst müssen mal die ganzen falschen Täter abgeklappert werden, bevor er den richtigen kennt. Auch diesmal ist eine junge Frau neben den Polizisten Hauptdarstellerin. Vicky war mir von Anfang an sehr symphatisch, ihr Leben wird ebenfalls durchforscht und innerhalb all der Mordermittlungen wächst sie über sich hinaus, aus ihren festgefahrenen Erinnerungen heraus und findet ziemlich dramatisch zu neuen Erkenntissen über ihre Mutter und einen Mann, in den sie sich schon fast verliebt hat. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch das Cover, obwohl ein Schmetterling passender gewesen wäre aber das erinnert ja mehr an "Das Schweigen der Lämmer". Lokalkolorit war vorhanden, aber nicht aufdringlich. Dühnforts Unentschlossenheit hat ziemlich genervt und wurde am Ende auch nicht richtig aufgelöst. Aber dass mit den komplizierten Beziehungen kennt man ja schon von anderen Kommissaren. Ich werde sicher einen weiteren Roman von Inge Löhnig lesen, hoffe aber, dass es dann wieder ein "normaler" Mord ist. Die sind mir eindeutig lieber. Deshalb auch ein Pünktchen Abzug. Und Dühnfort darf mit seinen Frauen mal zu Potte kommen, macht einfach einen etwas lappigen Eindruck, wenn ein taffer Polizist, nicht weiß welche Dame er gerne hätte. Vor allem, wenn er immer noch ans Kinderkriegen denkt.

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  • Die Blume des Bösen

    So unselig schön
    Buchliese

    Buchliese

    11. October 2014 um 15:39

    Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem dritten Fall in der Kunstszene. Diesmal muss er sich die Ermittlungsarbeit wohl oder übel mit Vicky teilen. Mit Anfang 20 hat die Auszubildende in einem Reisebüro ein Ziel: Sie möchte eine Spießbürgerin werden. Dafür hat sie schon einiges getan. Sie ist pünktlicher geworden, hat das Unkraut in ihrer Sprache gejätet und wieder gelesen, um ihren Wortschatz zu reanimieren. Als Stadtromantikerin fotografiert sie alte Häuser und verlassene Industrieruinen. In einer alten Brauerei findet sie dabei die enthauptete Leiche einer jungen Frau. Während Kommissar Dühnfort mit seinem Team die Ermittlungen aufnimmt und Parallelen zu einem alten Fall in Düsseldorf zieht, kommt der Mörder Vicky immer näher. Vom Fund der ersten Leiche an lässt uns Inge Löhnig Tag für Tag an der Arbeit des Ermittlerteams und an Vickys Leben teilhaben. Vickys unbedarfte Art wirkt glaubhaft und hinterlässt einen sehr sympathischen Eindruck. Dühnfort steht sich und dem Team gelegentlich mit seinem Hang zur Rechthaberei und Verbohrtheit im Weg. Interessant sind die Textpassagen, die aus der Sicht des Mörders ihren Teil zur Geschichte beitragen. Lange Zeit könnte jeder Verdächtige der Täter gewesen sein. Alle tragenden Figuren des Buches hatten genug Raum sich zu entwickeln, in die Vergangenheit einzutauchen und dem Leser nahe zu kommen. Auch der dritte Teil dieser Reihe hat mich von Anfang an gefesselt. Inge Löhnig versteht es, die Spannung von Beginn zu halten und den Leser in die Irre zu führen. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall. Und wenn Kommissar Dühnfort dann in deutscher Sprache flucht, sind auch fünf Sterne drin.

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  • Sehr schön...

    So unselig schön
    Pokerface

    Pokerface

    11. September 2014 um 12:23

    Den Klappentext spare ich mir jetzt mal einfach auf. Das war mein erstes Buch von Inge Löhnig und ich bin mehr oder weniger durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Beim Einkaufen habe ich es entdeckt, mit einem weiteren Buch von ihr zusammen eingeschweißt und ich habe mir gedacht: Das nimmst du jetzt mal mit. Es ist dann in der letzten Woche unter anderem mit unter den Büchern gewesen, die ich für meinen Urlaub eingepackt hatte und ich wurde nicht enttäuscht. Es lässt sich sehr gut lesen, ein sehr guter Schreibstil, sehr flüssig und spannend geschrieben. Ich war relativ schnell von dem Buch gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Innerhalb von zwei halben "Pooltagen" hatte ich es dann auch ausgelesen. Der Kommissar hat mir an und für sich sehr gut gefallen, habe allerdings seine Rolle als "Ich-weiß-nicht-an-welche-Frau-ich-mich-binden-soll" nicht ganz nachvollziehen können. Aber sehr wahrscheinlich fehlen mir dafür die ersten Teile der Krimireihe. Die Rolle der Fotografin Vicky hingegen war mir sympathisch auf der einen Seite - vielfach zu überzogen auf der anderen Seite. Hatte vielleicht auch mit ihrer schlechten Kindheit zu tun (ihren Charakter, meine ich). Ganz klar bin ich mit ihr nicht gekommen. Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das ich absolut weiter empfehlen würde. Ein Sternchen Abzug gibt es deshalb, weil ich mir relativ früh darüber im Klaren gewesen bin, wer der Täter ist. Auf jeden Fall werde ich noch mehr Bücher von Inge Löhnig lesen.

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  • Dühnfort ermittelt die Dritte

    So unselig schön
    Simi159

    Simi159

    19. June 2014 um 18:53

    Inhalt: So unselig Schön ist der dritte Fall für Kommissar Dühnfort und sein Team, in dem geht es um einen Mord an einer jungen Frau. Diese ist enthauptet in einer alten Brauerei von der Hobbyfotografin Vicki gefunden worden. Das Dühnfort und seine Teamkollegen ermittel in der Kunstszene und entdecken Parallelen zu einem sechs Jahre zurück liegenden Fall. Schnell sind einige Verdächtige ausgemacht, doch diese geben sich gegenseitig Alibis. Dieser Fall ist wirklich knifflig. Ohne dass es Kommissar Dühnfort bemerkt, stellt Vicki eigene Nachforschungen an und kommt dabei dem wahren Täter sehr, sehr nah. Wieder verschwindet ein Mädchen, wird es dem Team gelingen den Fall zu lösen bevor der Täter wieder zuschlägt? Fazit: Für mich ist dieses dritte Buch von Inge Löhnig, der bisher beste Fall für Kommissar Dühnfort und seine Kollegen. Auch dass es diesmal bei den Ermittlungen Konkurrenz von Vicki hat, fand ich beim Lesen sehr erfrischend und spannend zu gleich. Solche Krimis mag ich, man kann immer mit raten, ist den Kommissaren nicht allzu viel voraus, und erkennt nicht sofort wer der wahre Täter ist. Für Krimiliebhaber und München Fans ein Muss. Von mir gibt es dafür 5 Sterne ich freue mich schon auf den nächsten Dühnfort Fall, den ich auf alle Fälle auch lesen werde.

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  • Tödliche Kunst

    So unselig schön
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    07. March 2014 um 21:13

    Inhalt: Vicki findet beim Fotografieren in einer alten Brauerei eine Leiche. Während sich für Kommissar Dühnfort bald herausstellt, dass es sich um einen Serientäter handeln muss, beginnt Vicki auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei kommt sie dem Täter näher als ihr lieb ist. Meinung: Diesmal ermittelt nicht nur Dühnfort, sondern auch Vicki.  Der Leser erhält einen Einblick in Vicki Leben und in ihre Probleme und auch Dühnfort hat wieder so seine Probleme, hauptsächlich mit "seinen" Frauen.  Die Ermittlungsarbeit ist wieder ganz präzise geschildert und sehr realistisch dargestellt. Inge Löhnig erzählt die Geschichte wieder aus verschiedenen Perspektiven, Dühnfort, Vicki, Gina, Mörder, dies macht die Geschichte lebendig und spannend. Der Erzählstil an sich ist, wie gewohnt, flüssig und leicht zu lesen. Fazit: Wieder ein gelungener Krimi mit Kommissar Dühnfort aus der bayrischen Landeshauptstadt!

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  • Dunkler Haare Massen

    So unselig schön
    Sabine17

    Sabine17

    28. February 2014 um 23:17

    Beim dritten Fall von Kommissar Dühnfort und seinem Team geht es um den Mord an einer jungen Frau. Die enthauptete Leiche wird von der jungen Hobbyfotografin Vicki in einer verfallenen Brauerei gefunden. Die Ermittlungen führen das Team in die Kunstszene. Außerdem gibt es Parallelen zu einem nie geklärten 6 Jahre zurückliegenden Mordfall. Schnell tummeln sich einige Verdächtige, die sich teilweise gegenseitig ein Alibi geben. Eine harte Nuss für das Ermittlerteam. Ohne Wissen des Kommissars stellt Vicki eigene Nachforschungen an und begibt sich dadurch in Gefahr. Schließlich wird wieder ein Mädchen vermisst, das ins Täterprofil passt: jung, zierlich mit wallenden dunklen Haaren. Kommissar Dühnfort läuft die Zeit davon. Dieser Band gefällt mir noch besser als die beiden ersten. Gewohnt flüssig und locker geschrieben nimmt der Fall schnell Fahrt auf und mit der jungen Vicki, die vom Leben bisher nicht gerade verwöhnt wurde, steht eine interessante Person im Mittelpunkt der Ermittlungen. Zudem ist es wieder spannend zu verfolgen, wie sich das Privatleben von Dühnfort weiter entwickelt. Wobei Frau Löhnig ein gutes Verhältnis zwischen Aufklärungsarbeit und Privatleben hinbekommt, denn hier steht – anders als bei anderen Reihen – der Kriminalfall im Vordergrund.  Für alle Krimiliebhaber ist diese Reihe ein echter Leckerbissen!

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  • Kam mir lange irgendwie bekannt vor!

    So unselig schön
    joleta

    joleta

    26. February 2014 um 20:58

    Klappentext: In einer leerstehenden Brauerei im Süden Münchens wird eine enthauptete Frauenleiche gefunden. Kommissar Dühnfort wird bald klar, dass er einen Serientäter jagt, der von Bildern besessen sein muss. Die junge Fotografin Vicki hingegen, die die Leiche gefunden hat, ermittelt auf eigene Faust. Sie kommt dem Mörder schließlich gefährlich nahe... Ich meine dazu: Ungeahnte Assoziationen... Kenne ich das nicht?... Fotografie ist in Wirklichkeit nur Vickis Hobby, eigentlich befindet sich die junge Frau gerade in einer Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und auch die sonstigen Umstände um sie sind nicht die einfachsten. Trotzdem kommt sie sehr sympathisch rüber und ich habe etwas über „Urban Exploring“ gelernt, von dem ich vorher noch nie gehört habe... Frau Löhnigs Schreibstil ist nach wie vor gleichbleibend flüssig. Auch ihre Sprache läßt immernoch im Nullkommanix Orte im Kopf entstehen, die ich eigentlich gar nicht kenne. Doch auch hier komme ich nicht ohne Meckerei aus. Auch wenn ganz lange eigentlich wieder alle verdächtig waren und wir wirklich mitgefiebert und gerätselt haben, so fehlte mir doch ein wenig die Spannung und erinnerte mich doch der meiste Teil des Buches immer wieder an einen der Ostfriesen-Krimis. Immer wieder dachte ich, das doch schon mal irgendwie gelesen zu haben... Ich habe es dennoch gerne gelesen und empfehle den Krimi trotzdem, denn schlecht war er keinesfalls.

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  • Dunkler Haare Massen...

    So unselig schön
    parden

    parden

    DUNKLER HAARE MASSEN... Kommissar Dühnforts dritter Fall führt ihn in die Kunstszene. In einer leerstehenden Brauerei im Süden Münchens wird die Leiche einer Frau gefunden. Man hat sie ausbluten lassen und ihr den Kopf abgetrennt. Farbspuren am Torso legen nahe, dass der Täter malt. Vicki Senger, die Frau, die die Tote entdeckt hat, ist eine 22-Jährige mit bewegter Biographie: Vater unbekannt, Mutter früh verstorben, im Heim aufgewachsen. Ihre erste Liebe kam bei einem Unfall ums Leben. Inzwischen hat Vicki ihr Leben im Griff und betreibt als Hobby "urban exploring": Sie fotografiert in verlassenen Gebäuden und Industrieruinen. Bei ihren Ermittlungen stoßen Dühnfort und sein Team auf einen ähnlichen Mord, der sechs Jahre zuvor in Düsseldorf verübt wurde. Damals verdächtigte man einen Studenten der Kunsthochschule, der heute als der Maler "Carne" sein Kindheitstrauma mit brutalen Schlachthausdarstellungen zu verarbeiten sucht. Zwei weitere Männer geraten ebenfalls ins Visier der Ermittler: René Fuhrmann, ein Schönheitschirurg, und Jobst Wernegg, der eine wohltätige Stiftung leitet. Sie sind befreundet und sammeln beide altmeisterliche Vanitasgemälde. Auch Vicki geht die Tote nicht aus dem Kopf. Auf einem der Fotos, die sie in der Brauerei gemacht hat, entdeckt sie einen Hinweis, der mit dem Mord zu tun haben könnte. Ohne die Polizei einzuschalten, beginnt sie zu recherchieren... Im dritten Fall um Kommissar Dühnfort scheinen alle Spuren in eine Sackgasse zu verlaufen. Düster und geheimnisvoll geht es zu in diesem Krimi, Baudelaires Werk "Les fleurs du mal" spielt dabei eine ebenso bedeutende Rolle wie die Vanitas-Stillleben des 17. Jahrhunderts mit ihrer tiefgründigen Symbolik. Neben den polizeilichen Ermittlungen gilt ein weiterer bestimmender Erzählstrang der Zeugin Vicki Senger, die auf eigene Faust versucht, Spuren nachzugehen und sich dadurch in Gefahr begibt. Imponierend, wie es Inge Löhnig immer wieder gelingt, Charaktere nahezu plastisch vor Augen zu führen und sie mit Leben zu füllen. Vicki ist eine Person, die man zwischendurch einfach nur in den Arm nehmen möchte, die man aber für ihren Lebenswillen und ihre Spontaneität auch wirklich bewundern kann. Gegen Ende möchte man ihr warnend zurufen, kann sie aber nur lesend begleiten und das Beste hoffen... Inge Löhnig schafft jedesmal wieder den Spagat zwischen der meist spannenden Ermittlungsarbeit und dem privaten Leben der Ermittler. Dabei verknüpft die Autorin geschickt aktuelle Ereignisse mit solchen aus den vergangenen Bänden, so dass hier eine Chronologie erkennbar ist. Dühnfort, der einfach grüblerisch veranlagt ist, steht sich beziehungsmäßig einmal mehr selbst im Wege - und man möchte ihn das ein oder andere Mal schütteln und ihm zurufen: Du Depp! Aber sympathisch ist er allemal, und so bleibt wohl nur, den nächsten Band der Reihe zu lesen, um zu erfahren, ob er endlich eine Entscheidung zu treffen in der Lage ist. Noch bei keinem Krimi zuvor habe ich derart viel recherchiert und gegoogelt wie in diesem. So habe ich z.B. Baudelaires "(Die) Blumen des Bösen" ausfindig gemacht und die für den Krimi wichtigen Verse gelesen: http://gutenberg.spiegel.de/buch/1363/1 Aber auch die Stilrichtung "Vanitas" in der Malerei habe ich erkundet, da sie mir bislang unbekannt war. Gerade zum Thema Natura mortis hat auch Inge Löhnig auf ihrem Blog etwas gepostet (nachzulesen unter http://ingeloehnig.blogspot.de/2008/04/natura-morta.html ): "Für Dühnforts dritten Fall beschäftige ich mich mit der Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts. Natura Morta. Vanitas. Bisher waren diese Bilder für mich schön. Mehr nicht. Ich habe mir nie viele Gedanken über diese Art von Malerei gemacht, sie nie richtig wahrgenommen und stelle nun fest: Diese Bilder enthalten verschlüsselte Botschaften, die ich als Laie nie erkannt habe, nie erkennen konnte. Es ist spannend sich mit der Bedeutung von Natursymbolen in der Kunst vertraut zu machen, die uns leider während der Aufklärung abhanden kam. Damals ging etwas verloren. "... der Sinn für die mysteriösen und magischen Verbindungen der Geschöpfe untereinander, der offen ist für das Unvorhergesehene, Phantastische, Ungeheuerliche ...", wie Lucia Impelluso in ihrem Buch Die Natur und ihre Symbole schreibt. Und das - vor allem das Ungeheurliche - ist Nahrung für meine Phantasie." Insgesamt ein sehr flüssig zu lesender, fesselnder und überaus interessanter Krimi, der große Lust macht auf mehr Bücher aus der Dühnfort-Reihe! Bisher sind folgende Bände erschienen: 1. Der Sünde Sold 2. In weißer Stille 3. So unselig schön 4. Schuld währt ewig 5. Verflucht seist du Band 6 ist lt. Autorin in Arbeit.

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    • 3
    parden

    parden

    28. July 2013 um 01:42
  • unselig gutes Buch

    So unselig schön
    harakiri

    harakiri

    24. July 2013 um 14:01

    Eigenwillig, aber unverwechselbar. Das neue Buch von Inge Löhning. "Der Sünde Sold" und "In weißer Stille" waren schon gut, aber bei "So unselig schön" hat sich die Autorin noch einmal gesteigert. Schon zu Beginn lernen wir mit Vicki eine sympatische Protagonistin kennen, die einem sofort ans Herz wächst und man sich freut, mehr von ihr zu erfahren. In zwei unterschiedlichen Erzählsträngen wird hier einmal die Ermittlung des Kommissarenteams als auch die private Ermittlung von Vicki beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Schritt für Schritt, aber jeder auf andere Art kommen beide dem Mörder näher. Auch dieser kommt immer wieder zu Wort und wird mit jedem Kapitel mehr aufgedeckt. Allerdings versteht es Frau Löhning meisterhaft, den Leser in die Irre zu führen und diesen glauben zu machen, er wisse mehr als andere. Der logische Aufbau und die flüssige Sprache lassen diesen Krimi spannend werden ohne sich allzusehr in blutige Details zu verlieren.

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