Inge Lütt

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Lebenslauf

Inge Lütt, Jahrgang 1959, in Köln geboren mit entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich Sprache und Gemütszustand. Seit rund zwei Jahrzehnten lebt sie in der Schweiz. Ihren ersten literarisch gemeinten Text, „Die Morgendiebin“, veröffentlichte der Querverlag 2004 in der Anthologie Sappho küsst die Sterne. 2013 folgte hier der Kriminalroman Eine Bratsche geht flöten. Im Frühjahr 2024 wird mit Singen ist ein bisschen wie Sterben ein weiterer Krimi erscheinen und wieder Hauptkommissarin Karin Rogener beschäftigen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Inge Lütt

Cover des Buches Eine Bratsche geht flöten (ISBN: 9783896562128)

Eine Bratsche geht flöten

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Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Singen ist ein bisschen wie Sterben (ISBN: 9783896563408)

Singen ist ein bisschen wie Sterben

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Erschienen am 25.03.2024
Cover des Buches Stille Tage im Klischee (ISBN: 9783959495363)

Stille Tage im Klischee

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Erschienen am 10.12.2021

Neue Rezensionen zu Inge Lütt

Cover des Buches Eine Bratsche geht flöten (ISBN: 9783896562128)
Gospelsingers avatar

Rezension zu "Eine Bratsche geht flöten" von Inge Lütt

Hinter den Kulissen eines Orchesters
Gospelsingervor 10 Jahren

An ein Bachdenkmal zu pinkeln, ist nicht in Ordnung. Dafür aber gleich tot daneben zu liegen, ist allerdings doch eine etwas harte Strafe für den blasenschwachen Bratscher Ulhart Sansheimer.
Oder nicht? Beliebt war der höchstens mittelmäßige Musiker bei seinen Orchesterkollegen nicht gerade. Gleiches gilt für die Familie, die ihm keine Träne nachweint.

Dass der Bratscher sich offensichtlich jedem gegenüber wie ein Mistkerl verhalten hat, macht die Sache für die Hauptkommissarin Karin Rogner recht schwierig, denn die Liste der Verdächtigen ist lang.
Zum Glück kennt sie sich im Musikermilieu aus, so dass sie fachkundig hinter den Kulissen ermitteln kann.

Dieser Krimi hat mir richtig gut gefallen. Die Protagonistin ist sympathisch, und einige andere Figuren sind herrlich skurril.

Besonders der witzige Tonfall hat es mir angetan. Er wirkt nie aufgesetzt oder bemüht, sondern ist immer passend und wird die ganze Zeit über durchgehalten.

Außerdem strotzt der Krimi nur so vor Anspielungen auf die Musikwelt (dabei bin ich mir sicher, dass ich nur einen Bruchteil davon gefunden habe); auch das macht Spaß.

Schließlich bekommt man noch spannende Einsichten in das Innere eines Orchesters. Jetzt weiß ich endlich, wie es zustande kommt, dass die Streicherbögen immer synchron auf und ab gehen. Und was man alles mit einer Harfe anstellen kann.

Ach ja, übrigens, die Hauptkommissarin ist lesbisch. Das ist aber für die Krimihandlung völlig unerheblich. Ist halt normal. Gut so.

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