Eine Bratsche geht flöten

von Inge Lütt 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Eine Bratsche geht flöten
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Inhaltsangabe zu "Eine Bratsche geht flöten"

Ulhart Sansheimer, Bratschist im Suhler Orchester, sechtes Pult, wird am Bach-Denkmal einer Thüringer Kleinstadt mit einem sauberen Kopfschuss tot aufgefunden. Mäßig betrauert von Familie, Kollegen und Bekannten, wurde Sansheimer zuletzt gesehen, als er in einer Arnstädter Gastwirtschaft Knoblauchbaguettes aß.Kommissarin Karin Rogener leitet die Ermittlungen rund um das Musikfestival Thuringia sonat und wirbelt mit ihrer ironischen Art und unangenehmen Fragen mächtig Staub auf – ob im Musikarchiv, in der Festivalleitung, der Lokalpresse und Landespolitik oder unter den Orchesterkollegen –, immer auf der Suche nach dem Täter.Dass die Lebenspartnerin auch noch als Gastsolistin bei den Festwochen auftreten wird, versüßt und kompliziert die Angelegenheit für die Kommissarin um Einiges.Dann muss Rogener erkennen, dass sogar in „gehobeneren“ Kreisen jedes Mittel recht ist, um unliebsame Querulanten aus dem Weg zu räumen und sich einen Platz in der diffizilen Kulturlandschaft zu sichern.Thuringia sonat, das schon. Thuringia sanguit aber umso mehr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783896562128
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:192 Seiten
Verlag:Querverlag
Erscheinungsdatum:01.09.2013

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    Gospelsingervor 4 Jahren
    Hinter den Kulissen eines Orchesters

    An ein Bachdenkmal zu pinkeln, ist nicht in Ordnung. Dafür aber gleich tot daneben zu liegen, ist allerdings doch eine etwas harte Strafe für den blasenschwachen Bratscher Ulhart Sansheimer.
    Oder nicht? Beliebt war der höchstens mittelmäßige Musiker bei seinen Orchesterkollegen nicht gerade. Gleiches gilt für die Familie, die ihm keine Träne nachweint.

    Dass der Bratscher sich offensichtlich jedem gegenüber wie ein Mistkerl verhalten hat, macht die Sache für die Hauptkommissarin Karin Rogner recht schwierig, denn die Liste der Verdächtigen ist lang.
    Zum Glück kennt sie sich im Musikermilieu aus, so dass sie fachkundig hinter den Kulissen ermitteln kann.

    Dieser Krimi hat mir richtig gut gefallen. Die Protagonistin ist sympathisch, und einige andere Figuren sind herrlich skurril.

    Besonders der witzige Tonfall hat es mir angetan. Er wirkt nie aufgesetzt oder bemüht, sondern ist immer passend und wird die ganze Zeit über durchgehalten.

    Außerdem strotzt der Krimi nur so vor Anspielungen auf die Musikwelt (dabei bin ich mir sicher, dass ich nur einen Bruchteil davon gefunden habe); auch das macht Spaß.

    Schließlich bekommt man noch spannende Einsichten in das Innere eines Orchesters. Jetzt weiß ich endlich, wie es zustande kommt, dass die Streicherbögen immer synchron auf und ab gehen. Und was man alles mit einer Harfe anstellen kann.

    Ach ja, übrigens, die Hauptkommissarin ist lesbisch. Das ist aber für die Krimihandlung völlig unerheblich. Ist halt normal. Gut so.

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    SandraWoehes avatar
    SandraWoehevor 4 Jahren
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