Ingeborg Bachmann Anrufung des Großen Bären

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Inhaltsangabe zu „Anrufung des Großen Bären“ von Ingeborg Bachmann

Die »Anrufung des Großen Bären« bildet zusammen mit Ingeborg Bachmanns erstem Gedichtband »Die gestundete Zeit« den Kern ihres lyrischen Werks. Diese Gedichte stammen aus den Jahren 1945 bis 1956 und wurden 1956 erstmals in Buchform veröffentlicht. »In dem Zusammenhang der bitteren Welterfahrung mit der Erfahrung von der Benennbarkeit des Gegenbildes liegt der ganz besondere eigentümliche sprachliche Zauber dieser Gedichte.« Helmut Heißenbüttel

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    Anrufung des Großen Bären

    Creed

    04. October 2017 um 09:51

    Meine erste Begegnung mit der bedeutenden österreichischen Lyrikerin und Schriftstellerin. Wie immer bei derartig komplexen Gedichten erschließt sich mir leider nicht deren Sinn im Einzelnen, was bei Ingeborg Bachmann vermutlich daran liegt, dass sie Philosophie studiert, ihre Promotion sich mit Martin Heidegger befasst hat und daher der große Bereich Philosophie stets in ihr lyrisches Werk eingeflossen ist. Philosophie ist mir persönlich viel zu abstrakt, als dass ich auch nur ansatzweise etwas davon verstehen könnte, also las ich ihren Gedichtband so, wie er mir erschien, als ein wortgewaltiges, sprachmächtiges, ungeheuer poetisches und trauriges Werk, das einem vor Augen führt, wie wunderbar die deutsche Sprache klingen kann. Ingeborg Bachmann verwendet immer wieder Naturmetaphern, sie durchziehen nahezu jedes Gedicht. Leider sind (im Gegensatz zu Kafkas Werk) im Internet wenig Interpretationen zu Bachmanns Lyrik zu finden, und wenn, dann sind diese Deutungen für mich noch unverständlicher als das Gedicht selbst. Immerhin klingen für mich in ihrem Werk Trauer, Abschied und Liebe heraus. Und ihre sprachliche Brillanz ist für mich Grund genug, mich weiter mit dieser Schriftstellerin zu befassen. Meine fünf Favoriten des Buches: 1. Schwarzer Walzer 2. Von einem Land, einem Fluß und den Seen 3. An die Sonne 4. Brief in zwei Fassungen 5. Nebelland Fazit: Sprachlich absolut großartig, wenn auch (für mich) schwer interpretierbar. Gelesen haben sollte man diese Gedichte jedoch auf jeden Fall.

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