Das dreißigste Jahr

von Ingeborg Bachmann 
3,9 Sterne bei23 Bewertungen
Das dreißigste Jahr
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Inhaltsangabe zu "Das dreißigste Jahr"

Mit ihren berühmten Erzählungen bewies Ingeborg Bachmann, dass ihre Prosa die gleiche einmalige Kraft hat wie ihre Lyrik. In ihnen vermag sie mithilfe der Sprache der Bilder und Mythen alles über Liebe, Menschen und Verzweiflung zu sagen. Ihren Gestalten ist eines gemeinsam: das Leiden an der ungeheuerlichen Kränkung, die das Leben ist. »Wenn einer in sein dreißigstes Jahr geht, wird man nicht aufhören, ihn jung zu nennen. Er selber aber, obgleich er keine Veränderungen an sich entdecken kann, wird unsicher; ihm ist, als stünde es ihm nicht mehr zu, sich für jung auszugeben.«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492245500
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.10.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    awogflis avatar
    awogflivor 7 Monaten
    Misslungene Beschreibung von männlichen Achetypen

    Ich mag Bachmanns Sprachfbulierkunst, fast alle Geschichten waren aber derartig langweilig und über total nutzlose Figuren, die sich einen Wolf schwafeln über total sinnlose Dinge, die kein Schwein interessieren.
    Das beginnt beim Dreißigsten Jahr Ich bin grad 50 geworden und meine Midlifecrisis ist ein Lercherlschas gegen die Quarterlifecrisis des Protagonisten - nicht auszuhalten dieses Gewinsel  - da wünscht man sich, dass ihm endlich was passiert, damit er einen Grund hat zu lamentieren, und zack ist er da der Autounfall - leider erwischts den anderen. Dem Tode entronnen, entdeckt er nach Monaten der Rekonvaleszenz ein weißes Haar - was für ein lächerliches Drama, nicht mal der Erwähnung wert. Hat dieser Mehlwurm von einem Mann keine anderen Probleme?"

    Die Geschichte des Mannes der sein Kind nicht annehmen konnte, ist sosolala nicht ganz so unspannend wie alle anderen, die  vom Richter, der über Wahrheit schwafelt ist auf jeden Fall die perfekte Medikation gegen Schlafstörungen und zwei andere sind nicht der Rede wert.

    Lediglich die Kurzgeschichte Unter Mördern und Irren ist grandios. Nach dem zweiten Weltkrieg sitzen Täter und Opfer wieder an einem Tisch in einem Gasthaus. Sie sind voneinander abhängig und geschäftlich miteinander verflochten - die Täter haben es wieder zu was gebracht. Grandiose Beschreibung des Nachkriegsösterreich und wie die Juden mit der laschen Entnazifizierung umgingen.

    Fazit: Schöne Sprache aber die Geschichten, die Bachmann erzählt, sind fast nicht der Rede wert. Komisch, dass sie auch so oft das Innenleben von Männern beleuchten und den Kern von männlichen Archetypen festnageln wollte. Das hätte sie als Frau vielleicht lassen sollen, denn es ist ihr meiner Meinung nach überhaupt nicht gelungen.

    Kommentare: 5
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das dreißigste Jahr" von Ingeborg Bachmann

    Es ist schwer im Leben über Dreißig. Mir gefällt vor allem Ingeborg Bachmanns Gedicht "Reklame" oder ihre Aussage zum Thema Liebe: "Erklär mir Liebe"

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    yokos avatar
    yoko
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    Moni
    Ein LovelyBooks-Nutzer
    duathors avatar
    duathorvor 3 Jahren
    B
    Brunhivor 4 Jahren
    R
    rubytuesdayvor 6 Jahren
    C
    crisMvor 6 Jahren
    LordGorings avatar
    LordGoringvor 6 Jahren

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