Ingeborg Bayer Stadt der tausend Augen

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Inhaltsangabe zu „Stadt der tausend Augen“ von Ingeborg Bayer

Venedig zu Beginn des 17. Jahrhunderts: Hinter den prunkvollen Fassaden regieren religiöser Fanatismus, Inquisition und Angst. Die junge Kaufmannstochter Crestina und Lea, jüdische Buchhändlerin aus dem venezianischen Ghetto, kämpfen um Selbstbestimmung und um die, die sie lieben. Ein vielschichtiges Historiengemälde, das durch Atmosphäre und Lebendigkeit besticht. Der erfolgreiche Bestseller als Auftakt zu einer großen Venedig-Trilogie "Ein engagiertes Buch, das mehr bietet als ein einfacher Unterhaltungsroman und die Menschen im Schatten der Geschichte sichtbar macht." Süddeutsche Zeitung

Der Roman hat mir nicht gefallen. Die Sprache war schwierig, so dass ich keinen Draht zur Geschichte geschweige den zu den Personen gefunden hätte. Kann ich nicht weiterempfehlen!!

— Lesemaus85

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  • Rezension zu "Stadt der tausend Augen" von Ingeborg Bayer

    Stadt der tausend Augen

    Ninni89

    04. October 2011 um 11:38

    “Und was wir nicht wissen, wird man uns erzählen, freiwillig oder nicht freiwillig. Eure Gedanken werden zu uns kommen, noch bevor sie sich in euren Köpfen eingenistet haben. Wir werden stets allwissend, allmächtig und zugleich allgegenwärtig sein.“ Im Venedig des 17. Jahrhunderts leben zwei vollkommen unterschiedliche Frauen. Sie stammen so aus unterschiedlichen Welten, obwohl sie nicht weit voneinander entfernt leben. Crestina ist die Tochter eines angesehenen Safranhändlers, der in einem Palazzo in Venedig lebt und von dort aus seine Geschäfte führt. Nach dem Tod seiner Schwester nimmt er deren Sohn Bartolomeo bei sich auf, der der ganzen Familie von da an seltsam vorkommt. Crestina soll bald heiraten, den Sohn eines Kaufmannes aus Nürnburg, doch dieser Junge entspricht so gar nicht den Vorstellungen, die sie von einem Mann hat. Schließlich steht für sie seit Kindertagen fest, dass sie einmal ihren Bruder Riccardo heiratet. Riccardo ist immer für sie da und auch wenn Bartolomeo ihr plötzlich Seiten an ihrem Bruder offenbart, die sie nicht kannte, will sie ihr Vertrauen in den Älteren nicht aufgeben, denn auch Riccardo zeigt deutlich, dass die Liebe zu seiner Schwester über die von Geschwistern hinaus geht. Am anderen Ende der Stadt lebt Leah, eine Jüdin, die zusammen mit allen Juden im Ghetto leben muss. Ihr Mann ist Buchhändler und hat mit den Folgen der Inquisition zu kämpfen. Er muss stets aufpassen welche Bücher er verkaufen darf und welche verboten sind. Leah wünscht sich für ihre Kinder ein besseres Leben. Sie sollen Arzt und Rabbi werden und ihre Tochter soll einen guten Mann heiraten, doch es kommt alles ganz anders. Die Söhne brechen ihre Ausbildung ab und rebellieren gegen den Freiheitsentzug durch die Christen. Beide Frauen bewegen sich auf einem gefährlichen Pfad, der sich erst als Weg in die Freiheit erweist, als sie sich begegnen. In der Bücherei war ich auf der Suche nach einem historischen Roman, der in Venedig spielt. Ich liebe die Atmosphäre dieser Stadt und auch historische Romane sind sonst meist was für mich. Entsprechend habe ich mich gefreut endlich etwas gefunden zu haben, was diese beiden Kriterien zusammen führt. Als ich dann hier eintrug, was ich lese, wurde ich sofort stutzig. Nur zwei Sterne. Davon habe ich mich zwar zuerst nicht einschüchtern lassen, doch nach den ersten Seiten wurde ich bereits skeptisch. Die Geschichte schmiss einen unvorbereitet in ein unverständliches Geschehen und gab einem Charaktere, von denen man nicht mehr wusste als ihre Namen. Erst einige Kapitel später erfuhr man schließlich wer genau wie zu wem steht und was die Geschichte genau sollte. Was allerdings noch viel verstörender war, war die Tatsache, dass die Wörtlicherede keinerlei Anführungszeichen aufwies. Eine eindeutig sehr gewöhnungsbedürfdige Schreibweise, die mir das Lesen deutlich erschwert hat. Schon auf den ersten Seiten fesselte mich die Handlung nicht besonders, sondern langweilte mich eher und die Charaktere vermochten mich auch nicht irgendwie mitzuziehen. Dazu fehlte ihnen einfach die Tiefe. Da ich aber nicht gleich aufgeben wollte, habe ich dem Buch die ersten hundert Seiten zugetsanden, um mich doch zu überzeugen. Und es hatte tatsächlich seine lichten Momente, die ich doch spannend fand. So zum Beispiel die geheime Liebe der Geschwister. Da dann nach 160 Seiten aber der Sprung zum anderen Hauptcharakter kommt und man aufs neue wieder in ein Geschehen geschmissen wird, ohne zu wissen worum es überhaupt geht, musste ich mich dort erneut erst wieder einlesen. Nach dem nächsten Sprung nun habe ich für mich selbst entschieden, dass es keinen Sinn hat weiter zu lesen. Ich habe kaum Lust überhaupt zu lesen, weil da dieses Buch auf mich wartet, das in der Geschichte vor sich hindümpelt. Entsprechend lege ich das Buch an dieser Stelle weg und bin froh, dass ich es nur aus der Bücherei ausgeliehen habe und kein Geld dafür ausgegeben habe. Ingeborg Bayer hat meiner Meinung nach einen großen Fehler damit gemacht ohne Anführungszeichen zu schreiben und ihr Buch in zwei Geschichten zu teilen. Mir hätte es vielleicht besser gefallen einfach die Geschichte von Crestina zu Ende zu lesen, ohne dazwischen 160 Seiten Leahs Lebensweg nachverfolgen zu müssen, der für mich reichlich klischeegeladen und ohne Tiefgang ist. Entsprechend werde ich Werken dieser Autorin wohl demnächst eher aus dem Weg gehen.

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