Ingeborg Kringeland Hald Vielleicht dürfen wir bleiben

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Inhaltsangabe zu „Vielleicht dürfen wir bleiben“ von Ingeborg Kringeland Hald

Obwohl seine Flucht aus Bosnien schon fünf Jahre her ist, kann sich Albin noch genau an alles erinnern: an die Soldaten vor der Haustür, an das Blut auf dem Küchenfußboden, an den tagelangen Marsch durch den Wald, die Hitze und den Durst. Jetzt ist Albin elf und lebt in einem sicheren Land, doch wieder ist er auf der Flucht. Um die drohende Abschiebung seiner Familie zu verhindern, ist er abgehauen und versteckt sich in einem fremden Auto, das den Großeltern von Amanda und Lisa gehört. Die Vier sind auf dem Weg in die Ferien ...

Die plötzliche Flucht aus Bosnien, aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt.

— Waschbaerin

Ein sehr bewegendes Buch zu einem aktuellen Thema.

— secretworldofbooks

Kurz und einfühlsam, für älter Kinder

— MaschaH

Beeindruckend, ein ernstes Thema so gut für Kinder aufzugreifen. Sehr aktuell, sollte man gelesen haben👍

— Kady

Ein sehr berührendes Buch. Eine unbedingte Empfehlung für Alle!

— Anke_Ackermann

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  • Krieg - wann hört der endlich auf?

    Vielleicht dürfen wir bleiben

    Waschbaerin

    19. September 2017 um 22:33

     Aus der Sicht des kleinen Jungen Albin erzählt die Autorin Ingeborg Kringeland Hald in dem Buch "Vielleicht dürfen wir bleiben" über die Flucht dieses Jungen mit seiner Mutter und GEschwistern deren Flucht aus Bosnien. Der Vater geht an die Haustür und öffnet diese, wie so oft, und schon im nächsten Moment liegt er erschossen am Boden. Albin weiß nicht, was das zu bedeuten hat. Versteht auch nicht, warum die Mutter in kürzester Zeit einige Sachen zusammenpackt und sie heimlich das Haus verlassen müssen - ohne den Vater. Wieso liegt dieser noch immer am Boden - kommt nicht mit?Erschreckend ist das, was Albin von nun an erleben und ansehen muss. Dabei ist er noch viel zu klein um all das Entsetzliche zu verstehen. Unzählige Tote am Wegesrand. Ermordungen vor den Augen des Jungen, wenn seine Mutter es noch gerade schafft, sein Gesicht zur Seite zu drehen, damit er die rohe Gewalt von brutalen  Soldaten nicht noch mitansehen muss. Im Grunde wird ein Krieg der Vergangenheit erzählt, der den Kriegen der Neuzeit in ihrer ganzen Grausamkeit gleicht. Endlich ist die kleine Familie im Frieden angekommen, darf vorübergehend Ruhe finden. Doch nach wenigen Jahren droht die Zurückführung nach Bosnien und Albin weiß sich nicht anders zu wehren, als wegzulaufen, sich im Kofferraum eines Autos zu verstecken und von diesem freundlichen Opa, der netten Oma und den beiden Enkel, die alle nichts von ihrem blinden Passagier ahnen, zu einem ungewissen Ziel bringen zu lassen. Nur fort!Die Geschichte wird wechselweise auf zwei Zeitebenen erzählt, was einem Kind dieses Alters wohl einiges abverlangt. Einmal während der Flucht und dann wiederum, als Albin im Alter von 11 Jahren vor seiner Familie davon läuft und sein ganz eigenes Abenteuer, mit der steten Angst im Nacken, gefunden und nach Bosnien zurückgeschickt zu werden.  Es ist ein Jugendbuch für 10 bis 13jährige Kinder. Die Sprache als auch der Satzbau sind diesem Lesealter angepasst. Allerdings glaube ich, dass die steten Zeitwechsel von einem Kind viel Konzentration verlangen. Die Kinder sollten im Lesen geübt sein. Aber dieses Buch kann bei Kindern etwas im Denken in Bewegung setzten. Das Verständnis für Flüchtlinge in unserem Land.   

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  • Rezension : "Vielleicht dürfen wir bleiben" von Ingeborg Kringeland Hald

    Vielleicht dürfen wir bleiben

    secretworldofbooks

    23. May 2017 um 11:36

    Deckblatt:Obwohl seine Flucht aus Bosnien schon fünf Jahre her ist, kann sich Albin noch genau an alles erinnern: an die Soldaten vor der Haustür, an das Blut auf dem Küchenfußboden, an den tagelangen Marsch durch den Wald, die Hitze und den Durst. Jetzt ist Albin elf und lebt in einem sicheren Land, doch wieder ist er auf der Flucht. Um die drohende Abschiebung seiner Familie zu verhindern, ist er abgehauen und versteckt sich in einem fremden Auto, das den Großeltern von Amanda und Lisa gehört. Die Vier sind auf dem Weg in die Ferien ...Inhalt:Albin lebt mit seiner Mutter und den Zwillingsschwestern Anja und Anka seid 5 Jahren in einem Flüchtlingsheim in Norwegen. Als er einen Anruf seiner Mutter mitbekommt, bekommt er Angst und läuft davon. Alle suchen ihn, doch er hat sich gut versteckt. Davonlaufen und flüchten, das kann Albin gut, da macht ihm keiner was vor. Im Bus lernt er zwei Mädchen kennen die zu ihren Großeltern fahren und läuft denen schließlich heimlich nach. So fand er auch das Versteck im Kofferraum von Opas Auto, der sie in die Berge brachte. Dort fand Albin Unterschlupf in einer verlassenen Waldhütte. Das Alleinsein störte Albin garnicht so. Er wollte lieber allein sein als wieder zurück nach Albanien zu müssen. Zurück zum Krieg und den Soldaten. Meinung:Der Schreibstil ist einfach, lässt sich leicht lesen ,ist aus der Sicht des Jungen geschrieben und in kurzen Absätzen gehalten. Man wechselt immer zwischen Albins Vergangenheit und der Gegenwart.  Der Junge gibt ein das Gefühl von Hilflosigkeit .Obwohl er ja jetzt der starke Mann in der Familie sein muss.Er hat viel zu viel erlebt und muss dies erst noch verarbeiten. 

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  • Kurz aber sehr bewegend

    Vielleicht dürfen wir bleiben

    MaschaH

    29. January 2017 um 18:11

    Die Geschichte ist nicht sonderlich lang, aber trotzdem sehr bewegend. Da sie aus der Sicht eines Kindes geschrieben ist, wirkt sie besonders einfühlsam und autenttisch. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist für jüngere Kinder bestimmt etwas schwierig nachzuvollziehen. Auch wegen mancher schlimmen Gewaltszenen würd ich das Buch für Kinder die jünger sind als 10 Jahre eher nicht empfehlen. Für ältere Kinder ist es aber sicher eine gute, einfühlsame und authentische Möglichkeit, Kinder an das Thema Krieg und Flucht heranzuführen.

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  • Spannend und gleichzeitig traurig auf eine andere Art...

    Vielleicht dürfen wir bleiben

    Kady

    24. January 2017 um 20:24

    Inhalt : Obwohl seine Flucht aus Bosnien schon fünf Jahre her ist, kann sich Albin noch genau an alles erinnern: an die Soldaten vor der Haustür, an das Blut auf dem Küchenfußboden, an den tagelangen Marsch durch den Wald, die Hitze und den Durst. Jetzt ist Albin elf und lebt in einem sicheren Land, doch wieder ist er auf der Flucht. Um die drohende Abschiebung seiner Familie zu verhindern, ist er abgehauen und versteckt sich in einem fremden Auto, das den Großeltern von Amanda und Lisa gehört. Die Vier sind auf dem Weg in die Ferien ... Meine Meinung: Dieses Buch konnte mich wirklich begeistern. Das Thema Flucht, was vielen Kindern hier und heute zum Glück fremd ist, wird durch diese Geschichte verständlich aufgegriffen. Gleichzeitig wird aber nicht an Wahrheit gespart, weshalb es auch traurige Stellen gibt. Erzählweise: Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt, einer in der Vergangenheit während der Flucht, einer in der Gegenwart. Dadurch versteht man Albin, den Ich-Erzähler, immer besser.Manchmal wird durch die recht kurzen Kapitel etwas an Ausschmückung gespart und es geht sehr schnell, aber das hält sich, finde ich, in Grenzen. Cover: Das Cover enthält keine grellen Farben und wirkt eher traurig, trist, aber das passt auf die Geschichte. Es passt gut. !!Anmerkung!! Wer ein total spannendes Abenteuer mit viel Drama und Happy End erwartet, ist hier falsch: die Geschichte zeigt die Realität, nur für Kinder gemacht. Fazit: Mich konnte das Buch mit der Schreibweise, aber auch mit dem scheinbar so realen Aufbau sofort fesseln. Ich kann das Buch an Leser jeden Alters empfehlen, denn es verdeutlicht die Seite der Realität, die wir nicht sofort sehen.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

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    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Leider zu wenig - für Kinder jedoch geeignet

    Vielleicht dürfen wir bleiben

    Caruschia

    11. July 2016 um 17:17

    Dieses Buch behandelt ein sehr aktuelles Thema... die Flüchtlingssituation - aber nicht komplett aus der Sicht eines Staates geschrieben, sondern aus der eines Betroffenen, bzw. einer betroffenen Familie. Guter Stoff für reichlich Gefühle, Emotionen, Schmerz und Drama. Das war zumindest mein Gedanke, bevor ich diesen Titel gelesen habe. Die Geschichte folgt einem Jungen namens Albin, dessen derzeitige Situation (also die Gegenwart) beschrieben wird. Zwischendurch wechselt aber die Perspektive und der Leser findet sich in der Vergangenheit wieder. Erfährt also alles über die Geschehnisse, die passierten, bevor die Handlung eingestiegen ist. Diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen - ich fand es fast spannender von den Geschehnissen früher zu erfahren als von den Dingen, die in der Gegenwart passiert sind. Denn dieser Handlungsstrang war wirklich... trocken.Trocken deshalb, weil mir kein anderes Wort dafür einfällt. Langweilig wäre es gewesen, wenn das Buch mehr Seiten gehabt hätte. Doch durch die sehr komprimierte Handlung konnte man das alles einfach schnell hinter sich lassen. Mich hat die gegenwärtige Handlung nur unbeeindruckt zurückgelassen: "Hm okay... und das wars jetzt?" Keinerlei Spannung und die Idee war meiner Meinung nach auch nicht wirklich bombastisch. Doch man muss bei allem "Gemecker" auch beachten, dass dieses Buch besonders für Kinder geeignet ist (ich glaube ab ca. 10 Jahren), die wahrscheinlich mit der Flüchtlingssituation vertraut gemacht werden sollen. Und in dem Fall muss ich sagen, dass alles wirklich kindgerecht erzählt und beschrieben ist. Doch (leider) bin ich kein Kind mehr und sehe es daher aus einer anderen Perspektive.Der Protagonist bleibt alles in allem ziemlich blass. Man erfährt nicht viel über seine Persönlichkeit außer Namen, Alter, Aussehen, Herkunft und dass er vom Krieg in Bosnien traumatisiert ist. Klasse wäre es gewesen, wenn die Autorin trotz der Kürze ihrer Geschichte aus Albin einen einzigartigen Charakter geformt hätte, der Wiedererkennungswert besitzen würde - doch leider blieb er in meinen Augen ziemlich "normal".Was dieses Buch vielleicht noch lebendiger gemacht hätte, sind die Gefühle, die leider viel zu kurz gekommen sind. Richtig tief kann man nicht in das Innenleben der betroffenen Personen blicken und auch nach außen hin zeigen sie viel zu wenig Gefühle in Situationen, in denen ein normaler Mensch (z.B.) bestimmt vor Freude geweint hätte. Natürlich liegt es auch daran, dass der Protagonist erst 11 Jahre alt ist und sich alles größtenteils um ihn dreht, jedoch haben vor allem solche kleinen Kinder auch Gefühle und es wäre spannend gewesen zu lesen, wie diese Personengruppe mit solchen Situationen umgeht. Ganz an das Lesealter angepasst ist der Schreibstil von Ingeborg Kringeland Hald. Leicht, d.h. keine verschachtelten und schwierigen Sätze, keine wirklich ausschweifenden anschaulichen Beschreibungen, nüchterne, trockene Tatsachen, knappe Sätze. Mir persönlich gefällt dieser Schreibstil nicht, da durch so eine Schreibweise kein Ansatz entsteht, der Spannung erzeugen könnte. Da das Buch eher für Kinder ausgelegt ist, finde ich es nicht schlimm, dass nicht weitere Hintergründe zu dem Krieg in Bosnien und dem UN-Flüchtlingscamp geklärt wurden. Die Autorin konzentriert alle Aufmerksamkeit auf das Leben des Jungen und seine Erlebnisse, die ein Kind gut verstehen kann.Fazit:Eine sehr kurze Lektüre, von der ich nicht wirklich sagen kann, dass sie mich unterhalten hat. Wahrscheinlich werde ich die Handlung sowie die Figuren so schnell wieder vergessen, wie ich das Buch hinter mich gebracht habe. Für Kinder jedoch ist es eine Empfehlung wert. Mit einfachen Sätzen wird tiefer in die Situation eines Flüchtlingskindes geblickt, das wahrscheinlich noch das glücklichste Schicksal von allen hat. Von mir jedoch bekommt dieses Büchlein nur zwei Sterne.

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  • Leider viel zu kurz...

    Vielleicht dürfen wir bleiben

    Toirse

    07. May 2016 um 22:16

    Ich hätte Albin am liebsten in den Arm genommen und ganz fest gedrückt. Und immer und immer wieder „alles wird gut“ gemurmelt. Das Buch wechselt zwischen Szenen im hier und jetzt und Szenen aus der Vergangenheit. So wird die damalige Flucht in Verbindung gebracht mit dem was Albin grade erlebt. Die Autorin schafft es dabei die Szenen aus Bosnien gleichzeitig kindgerecht und sehr genau und eindringlich zu beschreiben. Ja, es sterben Menschen und es wird darum auch nicht herum geredet. Aber das wird kein Kind dauerhaft traumatisieren, durch das Thema und die Länge ist das Buch sowieso eher etwas für ältere Kinder und Jugendliche (und Erwachsene, wenn auch eher der kleine Buchhappen für zwischendurch).  Man merkt, dass Albin auch fünf Jahre später noch unglaubliche Angst hat vor dem was damals passiert ist. Es ist auch sehr interessant, wie Albin seine Umgebung sieht und was er darüber denkt. So stellt sich u.a. die Frage, ob man als Muslim denn Würstchen essen dürfte, wenn man kurz vorm verhungern ist. Auch wie er einerseits Angst hat vor seiner Entdeckung und auf der anderen Seite sich nicht traut sich von Amanda und Lisa zu entfernen. Ich hätte mir gewünscht, dass noch etwas mehr auf die Hintergründe eingegangen wird. Wenn mir nicht ganz klar ist, wie die Familie aus einem UNO-Flüchtlingscamp nach Norwegen gekommen ist: Was ist mit einem Kind? Einem Kind, das vielleicht noch nicht mal weiß, was damals überhaupt passiert ist? Es ist ein Buch über das unbedingt sehr ausführlich gesprochen werden muss und ich weiß nicht, ob das so gut ist. Ich mochte es als Kind nicht so sehr über Bücher zu sprechen und Fragen zu stellen. Ja, ich wusste zwar, dass ich es gekonnt hätte, aber mir hat es immer viel bedeutet, wenn ich ein Buch alleine verstanden habe. Ich glaube nicht, dass das bei diesem Buch möglich ist. Nachtrag: Grade gesehen, dass das Buch zwar als Kinderbuch klassifiziert ist, aber erst ab 11 Jahren empfohlen wird. Hmm, ja. Das bedeutet etwas mehr Wissen, aber der Gesprächsbedarf ist trotzdem noch da und mit steigendem Elter dürfte auch die Bereitschaft die Eltern was zu fragen sinken... Fazit: Ein wunderbares Buch, dessen einziger Makel es ist, dass es nur so kurz ist. Naja, und das es viele Fragen offen lässt deswegen. Dieses Buch habe ich über NetGalley erhalten. Die Rezension erschien zuerst auf meinem Blog Büchernest.

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  • Ergreifend

    Vielleicht dürfen wir bleiben

    Pongokater

    24. April 2016 um 11:45

    Dieses kleine Büchlein schafft es zu zeigen, was Abschiebung für ein Flüchtlingskind bedeutet. In Ingeborgs Hald kleiner Erzählung geht es um ein Flüchtlingskind aus Bosnien, das in Norwegen Zuflucht bekommen hatte. Aus der Innenperspektive wird gezeigt, wie das Kind flieht, um der Abschiebung in ein ihm unbekanntes "Heimatland" zu entgehen. Auf einfache und doch ergreifende Weise wird die andere Seite eines Verwaltungsaktes deutlich, die Seite eines betroffenen Kindes.

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