Ingeborg Rapoport

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Meine ersten drei Leben, Eselsohren und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ingeborg Rapoport

Prof. Dr. Ingeborg Syllm-Rapoport (geboren 1912 in Kamerun, gestorben 2017 in Berlin), international anerkannte Kinderärztin und Professorin für Pädiatrie, musste 1938 als sogenannte »Halbjüdin« Deutschland verlassen. 1937 verweigerte man ihr die Verteidigung ihrer Dissertation und damit den Doktorgrad. Sie emigrierte in die USA, wo sie nach einigen Schwierigkeiten beruflich Fuß fassen konnte und ihren späteren Mann Samuel Mitja Rapoport kennenlernte, der damals bereits Biochemiker von Weltrang war. Als Kommunisten während der McCarthy-Ära Verfolgung und Repression ausgesetzt, flohen die Rapoports über Österreich in die DDR. An der Berliner Charité prägte Ingeborg Rapoport ab 1959 die Entwicklung der Kindermedizin maßgeblich mit. Seit 1964 Professorin für Pädiatrie an der Humboldt-Universität zu Berlin, hatte sie ab 1969 den ersten europäischen Lehrstuhl für Neonatologie inne. 2015, im Alter von 102 Jahren, erhielt sie die Anerkennung der in Nazi-Deutschland verweigerten Promotion.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Meine ersten drei Leben (ISBN: 9783355019040)

Meine ersten drei Leben

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Neu erschienen am 22.03.2021 als Taschenbuch bei Neues Leben.

Alle Bücher von Ingeborg Rapoport

Cover des Buches Meine ersten drei Leben (ISBN: 9783355019040)

Meine ersten drei Leben

 (2)
Erschienen am 22.03.2021
Cover des Buches Eselsohren (ISBN: 9783943614121)

Eselsohren

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Erschienen am 27.02.2017
Cover des Buches Meine ersten drei Leben (ISBN: 9783935445818)

Meine ersten drei Leben

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Erschienen am 01.09.2002

Neue Rezensionen zu Ingeborg Rapoport

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Rezension zu "Meine ersten drei Leben" von Ingeborg Rapoport

Nicht nur für Kenner der Serie
JohannesRenzvor einem Monat

Ich bin, wie wohl die meisten hier, über die Serie auf Ingeborg Rapoport gestoßen und habe ihr Buch dann beim Stöbern im Buchladen – die endlich wieder aufmachen dürfen!!! – entdeckt. Rückblickend ist das eigentlich schade, denn die Serie bietet selbstverständlich nur einen kleinen Ausschnitt von Rapoports Leben. Ein Leben, das weitaus mehr zu erzählen hat als die Erlebnisse im Krankenhaus in Berlin, welche aber natürlich auch erzählenswert sind! In diesem Buch schildert die Dame selbst ihren Werdegang und gliedert diesen in drei Etappen: 1912 bis zu Emigration in die USA, 1938 bis zur Rückkehr nach Europa und schließlich noch das letzte Drittel von Zürich bis in die Charité und darüber hinaus. Rapoport erzählt hier sehr nahe am Leser und damit auch sehr emotional und schafft es dabei, dass die Nase sich immer weiter Richtung Buch bewegt. Stellenweise vergisst man schon fast, dass es sich hierbei letzten Endes um eine Biografie handelt, so schön lesen sich die einzelnen Abschnitte. Und ich gebe es zu: Ab und an musste auch mal kurz ein Taschentuch gezückt werden. Man ist halt auch nicht aus Eis… Also, klare Leseempfehlung von meiner Seite aus!

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Cover des Buches Meine ersten drei Leben (ISBN: 9783355019040)M

Rezension zu "Meine ersten drei Leben" von Ingeborg Rapoport

Was für eine beeindruckende Frau!
ManuelaEulevor einem Monat

Ich lese sonst eigentlich nicht so viele Biografien und lieber Romane, aber ich fand Ingeborg Rapoport in der Charité-Serie so interessant, dass ich das hier auf jeden Fall lesen musste und ich hab es nicht bereut! Es ist so wertvoll, quasi von ihr selbst zu hören, was sie alles erlebt hat und die Erfahrungen, die sie machen musste, reichen eigentlich für mehr als drei Leben aus! Ich war total beeindruckt davon, was für eine moderne Frau „Inge“ schon in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts war, und auch wir können uns heute noch eine Scheibe von ihrer Energie und ihrem Durchsetzungsvermögen abschneiden!
Man erfährt außerdem viel darüber, wie es ihr und ihrer Familie in der DDR ging und man bekommt ein gutes Bild von den positiven Seiten der Zeit, die sonst in den heutigen Berichterstattungen hinter dem Fokus auf Stasi und Unterdrückung immer wieder verloren gehen.
Fazit: Man kann viel von ihr lernen, über die Geschichte, die Medizin, aber auch über die Liebe und ist bei alldem durchweg bestens unterhalten! Klare Empfehlung!


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