Ingelore Ebberfeld Blondinen bevorzugt

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Inhaltsangabe zu „Blondinen bevorzugt“ von Ingelore Ebberfeld

Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert. Frauen putzen sich heraus, zwängen sich in unbequeme Kleidung und legen sich unters Messer, um attraktiver zu sein. „Ich mach’s nur für mich!“, behaupten sie. Ingelore Ebberfeld zeigt das Gegenteil! Frauen tun alles, um von Männern beachtet zu werden. Getrieben vom Begehren, begehrt zu werden, machen sie sich zum Objekt der Begierde. Die Wahrheit ist: Frauen wissen intuitiv, wovon Männerherzen träumen. Deshalb betonen sie ihre rasanten Kurven, zeigen verlockende Haut, hungern und laufen zum Schönheitschirurgen. Doch woher kommt der Antrieb dieses Verhaltens, und weshalb stehen Männer auf Busen, Beine, Po etc.? Kenntnisreich und humorvoll gibt Ingelore Ebberfeld Antworten. Sie liefert eine Fülle amüsanter und unterhaltsamer Beispiele des weiblichen Balzverhaltens aus Gegenwart und Vergangenheit und wirft ebenso einen Blick in andere Kulturen, in Biologie und Tierwelt.

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    Blondinen bevorzugt
    R_Manthey

    R_Manthey

    26. June 2015 um 15:02

    Auf der vorletzten Seite dieses unterhaltsamen Buches lesen wir folgende Aussage: "Getrieben vom Begehren, begehrt zu werden, machen sich Frauen zum Objekt der Begierde. Dabei geht es ihnen nicht um einen spezifischen Mann, sondern um alle Männer. Das allgemeine Begehren steigert ihren Marktwert und erhöht zugleich den Status des Mannes, der sie bekommt." Das mag nicht für alle Frauen gelten, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Frau Ebberfeld hat uns mit diesem Werk ein Buch geschenkt, das das weibliche Streben, begehrenswert zu sein, ausführlich und detailliert beschreibt. Menschen neigen dazu, alles nach irgendwelchen frei erfundenen Maßstäben bewerten und beurteilen zu müssen. So wurde und wird vieles, was Frauen unternehmen, um sich begehrenswert zu machen, von moralisierenden Gruppen oder Institutionen mehr oder weniger scharf verurteilt. Doch die Natur lässt sich nun einmal nur um den Preis des Aussterbens der eigenen Spezies unterdrücken. Insofern beschreibt Frau Ebberfeld auch in diesem Buch die Lage einfach nur wie sie ist, weil die Natur es so will. Ob uns das nun bewusst ist oder nicht, sowohl Männer als auch Frauen wählen ihre Sexualpartner ganz wesentlich nach biologischen Vorgaben. Und diese Vorgaben an Frauen beschreibt die Autorin sehr ausführlich unter verschiedenen Gesichtspunkten. Der erste Teil des Buches befasst sich mit der Fähigkeit der Frau, die Blickrichtung des Mannes dahin zu lenken, wo sie ihren Körper wahrgenommen haben will. Über das Balzverhalten von Frauen berichtet der zweite Teil, über Körpervorlieben der dritte. Dort geht es wie selbstverständlich um Brüste, Hintern Hüften und Beine. Der letzte Teil beschreibt zunächst die verschiedenen Idealvorstellungen über Frauen in verschiedenen Zeiten und Kulturen und widmet sich danach noch Haaren, Kosmetik und Düften. Gerade die Düfte sind ein schlagender Beweis für die Dominanz der Natur. Ein Mensch kann sich parfümieren wie er will, wenn sein Körperduft einem Vertreter des anderen Geschlechts nicht gefällt, hat er bei diesem keine Chance. Bei Männern und Frauen steigt übrigens der Testosteronwert beim Ansehen pornografischer Filme gleich schnell an und nimmt um den gleichen Wert zu, lesen wir auf Seite 57. Es gibt allerdings einen entscheidenden Unterschied: Männer werden unmittelbar erregt und haben eigentlich keine Chance, etwas dagegen zu tun. Frauen dagegen besitzen einen von der Wissenschaft noch nicht verstandenen psychologischen Filter, der ihnen die Entscheidung freistellt, ob sie sich auf die Erregung einlassen oder nicht. Wie faszinierend doch die Natur mit uns spielt, um ihr Ziel zu erreichen. Fazit. Dies ist ein geradliniges, aber manchmal auch etwas langatmiges Buch, das die Dinge so beschreibt wie sie sind. Vielleicht wurde dieses Buch besonders für Männer geschrieben. Und in der Tat enthält es eine Reihe von bemerkenswerten Erkenntnissen über das Vorgehen von Frauen. Doch die männliche Lage ist auch mit solchem Wissen in Wirklichkeit hoffnungslos. Wenn eine Frau, die von der Natur als passende Sexualpartnerin für einen Mann geprägt wurde, wirklich Ernst macht, hat der Auserwählte kaum eine Chance. Und das ist auch gut so.

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