Inger Edelfeldt

 3.1 Sterne bei 96 Bewertungen
Autor von Mein schwarzes Herz, Der Bote und weiteren Büchern.

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Mein schwarzes Herz

Mein schwarzes Herz

 (39)
Erschienen am 22.05.2009
Der Bote

Der Bote

 (19)
Erschienen am 01.01.2005
Inger Edelfeldt: Mondzauber

Inger Edelfeldt: Mondzauber

 (1)
Erschienen am 01.01.1995
Der Bote

Der Bote

 (6)
Erschienen am 01.08.2015

Neue Rezensionen zu Inger Edelfeldt

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Rezension zu "Der Bote" von Inger Edelfeldt

Fantasy-Schmankerl, nicht nur für Jugendliche
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Kurze Inhaltsangabe:

Die 17-jährige Arri liebt Fantasy, Musik und schwarzen Samt. Seit langem schon fühlt sie sich als Außenseiterin; nichts und niemand kann ihren romantischen Sehnsüchten und ihrem Lebenshunger genügen. Niemand - bis auf Oscar, den sensiblen, fantasievollen Jungen, der Arri jedoch unerreichbar scheint. Ihre - wie sie glaubt - hoffnungslose Leidenschaft zieht Arri in einen dunklen Sog. Schatten scheinen aus dem Spiegel in ihrem Zimmer nach ihr zu greifen und eines Tages tritt ein Bote aus einer anderen Welt durch das Spiegel-Tor. Leonidas, ein faszinierender, höfisch kultivierter Vampir, nimmt Arri mit ins Schattenreich Eidolon.

Sie erfährt, dass sie in dieser ihr unbekannten, aber zeitgleich auch irritierend vertraut wirkenden Welt, eine besondere Rolle einzunehmen scheint. Ihr obliegt es, mit den Bewohnern Eidolons in die Schlacht zu ziehen und ihnen bei der Lösung eines jahrhunderte alten Problems zu helfen und damit letztendlich auch ihre eigene Welt zu retten.

Fortan muss Arri sich entscheiden, auf welcher Seite des Spiegels sie leben möchte .....


Meine Meinung:

Der Hörer erlebt die Story aus der Sicht der 17jährigen Arri und bekommt dadurch sehr ausführliche und tiefe Einblicke in ihre Gefühls-, und Gedankenwelt. Arri ist alles andere als oberflächlich, ganz im Gegenteil macht sie sich sehr viele Gedanken über Alles und Jeden. Sie versucht ihren Platz in der Welt zu finden, ihren ganz persönlichen Sinn des Lebens.

Ihre Verschrobenheit machte sie mir richtig sympathisch und ich finde, dass die Autorin ihre Charaktere sehr bildhaft und griffig in Worte gefasst hat. Nicht ganz so gut ist ihr dies jedoch bei Oscar und noch weniger bei Leonidas gelungen, die beide seltsam blass und farblos geblieben sind.

Die Story weist eine gewisse Länge auf und ich gebe zu, dass ich kurz davor war, das Hörbuch abzubrechen. Nachdem ich diese kleine Durststrecke jedoch überwunden hatte, nahm die Story wieder Fahrt auf und ich war sehr froh, dass ich an der Stange geblieben bin. Die gut wahrnehmbare Prise Alltagsphilosophie hatte letztlich einen großen Anteil daran!

Inger Edelfeldt ist eine sehr interessante Genrevermischung gelungen, die ich nicht nur der anvisierten jugendlichen Zielgruppe empfehlen möchte. Der Mix aus Erster Liebe, Zeitreise in eine andere Welt mit Vampiren und philosophische Gedankengänge finde ich sehr faszinierend. Und wenn man sich erst mal an die etwas ungewöhnliche Art und Weise gewöhnt hat, in der die Sprecherin Katrin Weisser-Lodahl den Text betont, kann man ein rund 6stündiges Hörerlebnis genießen.

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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Mein schwarzes Herz" von Inger Edelfeldt

überhaupt nicht mein Fall......
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 3 Jahren

Kurzbeschreibung Die17-jährige Arri spürt es sofort: Dieser junge Mann namens Oscar, schwarz gekleidet und geschminkt, ist der Junge ihrer Träume, ein Seelenverwandter. Eines Tages jedoch entsteigt ein gut aussehender Jüngling ihrem Spiegel, der sich als Vampir Leonidas aus Eidolon vorstellt. Arri ist fasziniert, aber als sie endlich mit Oscar zusammenkommt, rückt Eidolon in weite Ferne. Aber so leicht lässt ein Vampir sich nicht abwimmeln ...
Meinung Manchmal sollte man vielleicht doch keine Coverkäufe machen. Wie in diesem Fall….wunderschönes Cover, Story total im nichtakzeptablen Bereich. Für mich leider nur eine Enttäuschung.
Der Anfang in die Geschichte war eigentlich ganz gut, aber dann, Seite um Seite stellte ich mir immer nur die eine Frage: Warum? Die Handlung selbst war fahrig und ergab für mich keinen wirklichen Sinn. Naja, vielleicht bin ich ja doch schon etwas zu alt für solche Bücher, aber dennoch sah ich alles nur düster und unlogisch. Mir fehlte einfach, dass ich mich in die Geschichte fallen lassen konnte. So aber zogen sich die doch nur 272 Seiten ganz schön hin.
Die Charakteren und vor allem die Hauptprotagonistin Arri gingen mir so auf die Nerven. Eigentlich müsste man meinen, das ein 17-jähriges Mädchen schon etwas vernünftig wäre. Aber Arri war die perfekte Zicke, oberflächlich und einfach nicht auszuhalten. Sie umgab so eine negative Aura, das dies deutlich spürbar war. Erst als sie Oscar kennenlernt, wurde es etwas besser. Trotzdem blieb sie mir unsympathisch und sehr kindisch. Über die anderen Darsteller kann ich leider nicht so viel erzählen. Sie wurden nur oberflächlich dargestellt und erschienen mir zu blass und unscheinbar.
Der Schluss war für mich unrealistisch und leider nicht befriedigend. So leid es mir tut, leider kein Buch für mich
Cover Das Cover ist wirklich das Einzigste an der ganzen Sache, das mir gefallen hat. Düster, schwarz, mit rotem Ornamenthighlight. Auf jeden Fall ein Hingucker…aber Vorsicht, nicht immer ist dann das Buch auch gut.
Fazit Leider kam ich mit „Mein schwarzes Herz“ überhaupt nicht klar. Mir fehlte alles, was ein gutes Buch haben muss. Somit gibt’s dann leider auch nur einen knappen Stern von 5 und keine Leseempfehlung.

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Rezension zu "Jim im Spiegel" von Inger Edelfeldt

Rezension zu "Jim im Spiegel" von Inger Edelfeldt
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Inhalt:
Jim weiß nicht, warum er dauernd in der Schule gehänselt wird, warum er komisch beguckt wird. Er weiß nur, dass er zusieht, dass seine Noten nicht schlechter werden. Denn er ist der Klassenbeste und wenigstens hier möchte er nicht der Looser sein.
Er mag die üblichen Gespräche seiner Klassenkameraden nicht, die üblichen Feiern und Feten nicht und überhaupt das ganze "Übliche".
Er lebt immer mehr in seiner Welt, die er sich aufbaut, während er sich aus der "realen Welt" immer mehr zurückzieht...
** ** ** ** ** ** ***
Schreibstil:
Es ist eine einfache und schlichte Sprache. Manchmal entstehen schöne Bilder.
** ** ** ** ** ** ***
Quintessenz:
Auch dieses Buch erhält von mir eigentlich zwei Stern-Zuteilungen:
- Die erste Hälfte erhält einen Stern: Hier gelingt Jim nichts, er ist dauernd depressiv und nur mit sich selbst beschäftigt. Diese Hälfte ist für mich wirklich anstrengend gewesen weil alles auf der Stelle zu treten scheint.
- Die zweite Hälfte bekommt dann aber vier Sterne: Das Coming-Out gestaltet sich nicht als einfach, aber es geht voran...

Was mich erstaunt hat, ist, dass die Vorurteile gegenüber Schwulen von 1985 (Buch erschienen) heute noch genau die gleichen sind. Und dementsprechend sind genau so die "Antworten" auf diese Vorurteile noch absolut aktuell.

Ab 13? Eher ab 15/ 16 Jahren.
** ** ** ** ** ** ***

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