Der Reiniger

von Inger G. Madsen 
3,7 Sterne bei19 Bewertungen
Der Reiniger
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Interessanter Plot, hätte spannender ausgearbeitet (und gesprochen) werden können

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Mich hat der Krimi total in den Bann gezogen und ich fieberte bis zum Schluss mit.

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Inhaltsangabe zu "Der Reiniger"

Eine Reihe von mysteriösen Todesfällen hält die Polizei in Aarhus und Horsens in Atem. Ein Gefängniswärter springt aus einem Fenster im vierten Stock, eine Anwältin stirbt bei einem Unfall, ein hoher Richter wird entführt. Die Journalistin Anne Larsen und der Polizist Roland Benito recherchieren und bald verdichtet sich der Verdacht, dass die Opfer von einem Auftragskiller ermordet wurden. Doch warum? Der Jugendliche Bertram Karlsen hat die Morde gesehen – auf einer Todesliste in einem geheimen Netzwerk. Plötzlich tauchen dort zwei weitere Namen auf: der seiner Mutter und sein eigener...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783869743394
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:steinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum:05.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Aischas avatar
    Aischavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Interessanter Plot, hätte spannender ausgearbeitet (und gesprochen) werden können
    Gute Story, aber einige Ungereimtheiten

    Am Anfang gleich mal meine Einschätzung der Sprecherin, denn bei einem Hörbuch hat diese entscheidenden Anteil an der Qualität. Ich schätze Ulrike Folkerts als Schauspielerin; als Sprecherin hat sie mich leider gar nicht überzeugt. Vor allem in der ersten Hälfte des Romans wirkte ihre Sprechweise auf mich sehr eintönig, langweilig, monoton, beinahe einschläfernd. Zum Ende hin wurde es dann etwas besser, aber insgesamt hat die Geschichte durch die mangelhafte Intonation Folkerts leider stark gelitten.

    "Der Reiniger" ist ein Band aus der Kriminalreihe um Ermittler Roland Benito. Ich kenne keinen der Vorgängerbände, dies ist zum Verständnis auch nicht nötig. 
    Der Plot verspricht viel Spannung, leider wurde in der Umsetzung davon einiges verschenkt. Es gibt zwar zahlreiche Cliffhanger am Ende der Kapitel, dich die Auflösung erfolgt oft erst viele Szenen später und quasi nebenbei.
    Persönlich schade fand ich auch, dass der Schauplatz des Geschehens, die interessante dänische Stadt Aaarhus, kaum beschrieben wird. Auch Polizeiermittler Benito bleibt relativ blass, die Ermittlungen werden in erster Linie von einer forschen Journalistin Anne angetrieben.
    Zum Ende hin nimmt der Krimi dann noch Mal so richtig an Fahrt auf, es kommt zu einem wirklich spannendem Showdown. Leider bleibe ich mit sehr vielen offenen Fragen bzw. unlogischen Sachverhalten zurück, daher nur : gutes Mittelfeld.

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    BeaSurbecks avatar
    BeaSurbeckvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mich hat der Krimi total in den Bann gezogen und ich fieberte bis zum Schluss mit.
    "Der Reiniger" - passender Titel für diesen spannenden Krimi

    DER REINIGER

    von Inger Gammelgaard Madsen

    gelesen von Ulrike Folkerts

    Zum Inhalt:

    Eine Reihe von mysteriösen Todesfällen hält die Polizei in Aarhus und Horsens in Atem. Ein Gefängniswärter springt aus einem Fenster im vierten Stock, eine Anwältin stirbt bei einem Unfall, ein hoher Richter wird entführt. Die Journalistin Anne Larsen und der Polizist Roland Benito recherchieren und bald verdichtet sich der Verdacht, dass die Opfer von einem Auftragskiller ermordet wurden. Doch warum? Der Jugendliche Bertram Karlsen hat die Morde gesehen – auf einer Todesliste in einem geheimen Netzwerk. Plötzlich tauchen dort zwei weitere Namen auf: der seiner Mutter und sein eigener...

    Meine Meinung zum Hörbuch:

    Mir hat das Hörbuch richtig gut gefallen und für mich war das Hörbuch definitiv die richtige Wahl. Ich glaube als Buch hätte mich dieser Krimi nicht so fesseln können.

    Bertram hat mir auch richtig gut gefallen, allerdings konnte ich ihn nicht immer verstehen. Man spürt das er seine Mutter nicht enttäuschen möchte und trotzdem ist er auf die schiefe Bahn geraten. Seine Mutter lässt er im Glauben das er einen Nebenjob hat, aber er hängt eigentlich nur mit seinen Jungs rum und dreht mit ihnen kleine Sachen. Eines Tages klaut er eine Lederjacke und diese wird ihm zum Verhängnis. In einer der Taschen befindet sich ein Stick und auf diesem Stick erscheinen brisante Informationen. Anfangs ist es nur ein Name, dann stirbt dieser Mann unter mysteriösen Umständen. Bertram weiß nicht was er davon halten soll und dann geht es weiter. Es ist spannend zu hören wie diese „Todesliste“ Bertram zusetzt, er weiß das er damit eigentlich zur Polizei gehen müsste, aber ganz so einfach ist das alles nicht. Bertram war für mich ein interessanter Charakter und er konnte mich fesseln. Ob er sein Leben in den Griff bekommen würde? Warum erscheint plötzlich der Name seiner Mutter auf der Todesliste und warum auch er selbst? Hängt es mit der gestohlenen Jacke zusammen oder geht es vielleicht um ganz was anderes. Spielt die Vergangenheit seiner Mutter eine Rolle? Meine Gedanken drehten sich im Kreis.

    Bertrams Mutter war auch ein toller Charakter, man spürt von Anfang an das sie Angst um ihren Sohn hat, aber auch das sie eigentlich lieber ein anderes Leben leben würde. Die Schatten der Vergangenheit sitzen bei ihr noch tief und man spürt immerzu das die Angst ihr immerzu im Nacken sitzt. Aber warum? Eigentlich dürfte sie gar keine Angst mehr haben, der Mann der ihr einst das Leben schwer macht sitzt hinter Gittern und hat keine Chance in ihr Leben einzugreifen. Irgendetwas nagt an ihr, nur was?

    Der Polizist Roland Benito und die Journalistin Anne Larsen reachieren. Eigentlich sind die Todesfälle ja aufgeklärt, aber da ist dieses Gefühl das beide nicht loslässt. Anne ist hier die treibende Kraft und sie zieht den Polizisten, der eigentlich mit den Ermittlungen nichts zu tun hat, mit. Werden sie den Fall lösen können? Werden sie tatsächlich irgendetwas herausfinden das die Todesfälle in einem anderen Licht erscheinen lassen?

    Mir hat die Mischung des Hörbuches richtig gut gefallen und ich konnte mich total darauf einlassen. Es gab zwar immer wieder mal Widersprüche und auch ganz logisch erschien es mir manchmal nicht, aber letztendlich war ich so im Hörrausch das ich dieses ausklammern konnte. Der Krimi war mega, die Spannung zog sich durch das Hörbuch und am Ende war ich einfach nur baff wie sich alles fügte. Es gab Wendungen und Überraschungen mit denen ich so im Vorfeld nicht gerechnet hätte.

    Meine Meinung zur Hörbuch-Sprecherin:

    Ulrike Folkerts konnte ich mir anfangs nicht als Hörbuch-Sprecherin vorstellen, aber sie belehrte mich eines besseren. Sie hat mich total in den Bann gezogen, den Charakteren Leben eingehaucht und war immer gut zu verstehen.

    Mein Fazit:

    Der Reiniger“ war für mich ein Krimi bei dem ich gefesselt zu hörte und der mich immer wieder in ein Gänsehautfeeling versetzte. Allles in allem gibt es von mir dafür verdiente fünf Sterne.

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    wampys avatar
    wampyvor 2 Monaten
    Gute Ansätze, aber zu oberflächlich

    Buchmeinung zu Inger Gammelgaard Madsen – Der Reiniger

    „Der Reiniger“ ist ein Kriminalroman von Inger Gammelgaard Madsen, der 2018 bei Saga Egmont in der Übersetzung von Kirsten Vesper erschienen ist. Der Titel der dänischen Originalausgabe lautet „Sanitøren“ und ist 2017 erschienen.Das ungekürzte Hörbuch wird von Ulrike Folkerts gesprochen und ist 2018 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

    Zum Autor:
    Inger G. Madsen stammt aus Dänemark und arbeitete lange Zeit als Grafikdesignerin. 2008 debütierte sie mit ihrem ersten Krimi „Der Schrei der Kröte“.

    Klappentext:
    Eine Reihe von mysteriösen Todesfällen hält die Polizei in Aarhus und Horsens in Atem. Ein Gefängniswärter springt aus einem Fenster im vierten Stock, eine Anwältin stirbt bei einem Unfall, ein hoher Richter wird entführt. Die Journalistin Anne Larsen und der Polizist Roland Benito recherchieren und bald verdichtet sich der Verdacht, dass die Opfer von einem Auftragskiller ermordet wurden. Doch warum? Der Jugendliche Bertram Karlsen hat die Morde gesehen auf einer Todesliste in einem geheimen Netzwerk. Plötzlich tauchen dort zwei weitere Namen auf: der seiner Mutter und sein eigener...


    Meine Meinung:
    Mich hat dieses Buch von Anfang an mitgenommen. Es beschreibt die traurige Situation junger Menschen in einer dänischen Stadt. Bertram, ein jugendlicher Krimineller, entdeckt in einer gestohlenen Jacke einen Chip, der ihn zu einer Seite ins Darknet führt. Er sieht sich und seine Mutter bedroht und tut sein Bestes, um heil aus der Sache heraus zu kommen. Parallel ermittelt die Journalistin Anne Larsen an einem anderen Fall, ebenso der interne Ermittler Roland Benito. Er ist ein etwas älterer Polizist, der erfrischend normal ist. Die Journalistin ist der dynamische Teil in diesem Werk. Generell sind die Figuren etwas flach gestaltet. Sie wirken alle mehr oder weniger eindimensional. Die Geschichte entwickelt sich ruhig und die Spannung ist zwar vorhanden, aber sie bleibt überschaubar. Das Buch ist als eine sechsteilige Serie erschienen und bietet zum Ende von jedem Abschnitt einen Cliffhanger. Dies tut der Geschichte aber nicht gut. Manche Cliffhanger wirken etwas erzwungen und werden auch im nächsten Abschnitt manchmal nicht direkt weiter verfolgt. Der Stil der Autorin ist relativ trocken und die Aktionselemente im letzten Teil sowie die Auflösung konnten mich nicht überzeugen.

    Sprecher:

    Ulrike Folkerts macht einen guten Job und überzeugt durch einen professionellen Vortrag.


    Fazit:
    Das Buch zeigt gute Ansätze und wird überzeugend vorgetragen. Die Figuren bleiben recht blass, was zum Teil auch in der Kürze des Werks bedingt ist. Meine Bewertung lautet drei von fünf Sternen (65 von 100 Punkten) und durchaus eine Hörempfehlung für eine längere Autobahnfahrt. Ich plane, ein langes Buch aus der Serie um Roland Benito zu lesen.

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    M
    MK262vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr packend und spannend
    Toller Krimi tolle Stimme

    Ich bin schon von der Sprecherin total begeistert und sehe mir auch immer gerne die "Tatort" Folgen an. War sehr interessant nur die Stimme zu hören und sich den Rest selber aus zu mahlen.  Ein ganz neues Erlebnis für mich. Die Todesfälle reihen sich hier einfach mal ziemlich auf. Eine Journalistin kommt immer gut in solchen Fällen Sie beißen sich sehr an einer guten Story fest und geben nicht so schnell auf. Mit der Stimme von Ulrike Folkert wird das Ganze noch spannender und kommt erst so richtig ins Rollen. Da ich die anderen Hörbücher noch nicht kenne war mir am Anfang einiges unklar aber das legt sich mit der Zeit und bereitet keine Probleme. Die Reihe ist echt Spitze freue mich schon auf weitere Hörbucher.

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 2 Monaten
    toller Krimi, mal anders erzählt

    Der Jugendliche, Bertram Karlen, klaut in einem Restaurant eine teure Leserjacke. Darin findet er einen  USB-Stick, der ihm eine geheime Internetseite öffnet. Dort steht auf schwarzem Grund, eine Liste mit verschiedenen Namen. Bertram versteht erst nicht, was dies für eine Liste ist.

    Erst als eine Person nach der anderen von dieser Liste stirbt und  neben den Namen je ein Todesvideo erscheint, merkt er, welch brisantes Material er da hat. Dann tauchen zwei weitere Namen auf der Liste auf. Der seiner Mutter und sein eigener….

    Fazit: Dies ist ein spannender Krimi, der etwa untypisch für dieses Genre gestrickt ist. Nich von vorn -sprich erst der Mord- noch von hinten, wird hier erzählt. Sondern mehr aus der Mitte des Geschehens. Ein Jugendlicher der gleichzeitig Täter und auch auch Opfer ist. Dessen Eltern etwas mit dem Fall und den Morden  zu tun haben.

    Das hat der Autor geschickt gestrickt, denn selbst, wenn man recht schnell eine Idee hat, wie das Alles zusammen hängt, was das Motiv sein könnte, ist die Geschichte so verschachtelt-gut konstruiert, sehr verschachtelt-, dass sie der Konten und die losen Enden, erst ganz zum Schluss lösen.

    Auch bekannte Charaktere des Autors, Ronaldo Benito, sind in diesem Fall wieder mit dabei. Er trägt selbstverständlich zur Lösung des Falles bei.

    Alle Charaktere wirken authentisch und lebensnah, wenn auch hier und da diese etwas klischeehaft daher kommen, unterhält die Mischung und passt zum Genre. Alles in allem ein guter Krimi mit authentischen Charakteren, einigen Wendungen und innre ordentlichen Portion Spannung.

    Das Hörbuch wird gesprochen von Ulrike Folkerts. Die Stimme von ihr passt zu der Art des Krimis. Etwas unterkühlt und rau. Manchmal wirkt sie etwas gehetzt ausser Atem, doch dies liegt an der Sprache des Autors.Kurz, viele einfache Hauptsätze, sorgen für dieses Tempo  und lassen die Stimme des Vorleser gehetzt und schnaufend klingen.


    Von mit gibt es 4 STERNE.

     

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    Suszis avatar
    Suszivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Grundidee, jedoch mangelhaft umgesetzt
    Ein nordischer Krimi, der eher farblos bleibt

     


    Der Einstieg in dieses Hörbuch war für mich etwas schwierig, es hat eine Weile gedauert, bis ich mich eingefunden habe, die ganzen Namen die Handlungen haben mich etwas verwirrt. Sehr irritierend fand ich dabei den Namen der Mutter Bertrams – bis fast zur Mitte des Hörbuches habe ich immer „Eva Meier“ verstanden und habe mich sehr gewundert, warum er seine Mutter (das habe ich mich zig mal gefragt, ob es seine Mutter oder eine Betreuungsperson ist) so anredet.


    Die Grundidee ist ganz gut, jedoch hat dieses Buch das Potential für mehr. Teilweise wurde alles etwas oberflächlich abgehandelt. Bertram – ein Jugendlicher auf dem besten Weg zu einem Lebensweg der schiefen Bahn - klaut eine Lederjacke, entdeckt darin einen Stick mit dem Link zu einer Seite im Darknet, welche eine Todesliste, mit ständigem „Vollzug“ aufzeigt. Nachdem auch seine Mutter und er auf dieser Liste auftauchen, ist seine Reaktion zu schwach. Er liebt seine Mutter, jedoch sind seine Versuche ihr alles zu erklären, sie dadurch zu schützen zu lasch. Wahrscheinlich hat er sie auch bereits zu oft belogen oder mit Fantasiegeschichten enttäuscht, so dass er ihr nur noch unglaubhaft vorkommt. Er hält den Schlüssel zur Lösung in der Hand, jedoch versucht er dies eher halbherzig anderen mitzuteilen. Die Strafe für den Diebstahl der Jacke dürfte gegenüber dem, was er der Polizei offenbaren könnte, verhältnismäßig gering sein. Alternativ hätte er den Stick der Polizei auch anonym zuspielen können. Das ganze zeugt von dem doch sehr einfachen Charakter.


    Die ganze Handlung wirkt durch den Tod der vielen Akteure durchaus authentisch. Es ist immer etwas unglaubwürdig, wenn Hauptpersonen alles überleben. Gelungen finde ich hierbei den Wechsel der Personen. Waren erst Bertram und seine Kumpels im Fokus, arbeitete sich im Lauf der Handlung die Reporterin Anne immer mehr heraus, die letztendlich zur Lösung des Falls beiträgt.


    Das Ende jedoch war für mich etwas zu rasch und glatt. Soll ein solcher Profi-Auftragskiller, der seinen Tod vortäuscht, sein Äußeres durch OP’s verändert, so leicht ausgeschaltet sein – das kann ich fast nicht glauben.


    Die markante Stimme von Ulrike Folkerts passt meiner Meinung nach sehr gut zu diesem Hörbuch und der Thematik.


    Fazit:


    Ein gutes Hörbuch zum Zeitvertreib, jedoch etwas farblos, so das ich es wohl nicht noch einmal hören würde.



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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 2 Monaten
    Die Todesliste

    Der jugendliche Bertram Karlsen schlägt sich als Kleinkrimineller mit Raubzügen durchs Leben. Seiner alleinerziehenden Mutter erzählt er, dass er sich nebenbei Geld mit Prospektverteilen verdient. Als er in einem Restaurant eine coole Lederjacke stiehlt, findet er in einer der Taschen einen USB-Stick. Zu Hause wird er mit dem Stick auf eine Seite im Darknet geleitet, wo ihm eine Todesliste präsentiert wird. Zunächst erscheint nur ein Foto des Opfers und kurz darauf kann er am Bildschirm mit verfolgen, wie die entsprechende Person zu Tode kommt. Schockiert muss er darauf noch feststellen, dass die Liste fortlaufend mit neuen Personen ergänzt wird...

    Ich kannte bisher noch kein Buch der erfolgreichen dänischen Autorin Inger Gammelgaard Madsen und war gespannt auf den neuen und bereits zehnten Fall ihrer Krimi-Reihe um den Ermittler Roland Benito. Sie erzählt die Geschichte sehr lebendig und temporeich. Interessant, aus meiner Sicht, war die Betrachtung der Situation aus der gleich-zeitigen Sicht der Ermittler und des eigentlichen Hauptprotagonisten Bertram Karlsen. Gerade der Jugendliche wird in seinem Milieu und Umfeld ausführlich und spannend beschrieben, was dem Kriminalroman eine zusätzliche Tiefe verleiht. Die clever konzipierte Geschichte entwickelt einen guten Spannungsbogen, welcher durch den Fortlauf der Todesliste auf hohem Niveau gehalten wird. Etwas enttäuschend verlief für mich das Finale. Zwar wurde alles nachvollziehbar aufgelöst, aber doch in einem kurzen und knappen Stil, der sicherlich einiges an Potential hat liegenlassen. Nichts desto trotz konnte mich "Der Reiniger" in seiner Hörbuchfassung insgesamt überzeugen, was sicherlich auch an der sehr angenehmen und zum Krimi passenden Stimme der Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts lag.

    Ich bewerte das Hörbuch "Der Reiniger" mit guten vier von fünf Sternen und werde mich weiter mit der Serie von Inger Gammelgaard Madsen auseinandersetzen.

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    Leserin71s avatar
    Leserin71vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Dänemark-Krimi mit vielen verschiedenen Perspektiven und sympatischen Ermittlern
    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, hat sich wohl der Jugendliche Bertram gedacht, nachdem er die Jacke in einem Restaurant mitgenommen hatte. In dieser ist nämlich ein USB-Stick versteckt mit einer Todesliste, wie Bertram schnell herausfindet. Das hat er der Polizei mit Roland Benito und auch der Journalistin Anne Larsen voraus. Da auch Bertram etwas zu verbergen hat, bleiben spannende Fragen: Wird Bertram sein Wissen teilen? Wer ist der nächste auf der Liste? Wird die Polizei die richtigen Schlüsse ziehen?

    Meine Meinung:
    Der Plot ist sehr schlüssig und spannend aufgebaut. Anfangs werden viele Personen erwähnt, mit denen

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    cyranas avatar
    cyranavor 2 Monaten
    Die Todesliste

    Der 16jährige Bertram Karlsen klaut eine Lederjacke. Der Diebstahl an sich ist jetzt nichts, was den kleinkriminellen Jugendlichen aus der Bahn werfen könnte, allerdings findet er in der Jacke einen usb stick mit einem link zu einer geheimen website. Dort steht eine Todesliste. Als Bertram kurze Zeit später erneut nachschaut, findet sich neben dem ersten Namen ein Todesvideo. Der Gefängniswärter soll angeblich Selbstmord begangen haben. Schon bald füllt sich die Liste...
    Die Journalistin Anne Larsen erkennt Zusammenhänge und ermittelt zunächst auf eigene Faust, später jedoch mit dem Polizisten Roland Benito. Für mich war es der erste Fall aus der Reihe um den Polizisten mit italienischen Wurzeln.
    Erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven, mit vielen Toten und einer interessanten und spannenden Geschichte.
    Vorgelesen von Ulrike Folkerts, die mich sehr überzeugen konnte.

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    Schuggas avatar
    Schuggavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Journalistin deckt Mordserie in Dänemark auf. Solider Krimi ohne Klischee-Polizist.
    Ein Mörder geht um im Staate Dänemark

    Der jugendliche Kleinkriminelle Bertram Karlsen findet in einer geklauten Lederjacke einen Datenstick mit einem Link auf eine geheime Seite. Dort befindet sich eine Liste mit Namen, neben dem ersten ein Foto. Als er erneut nachsieht, gibt es auf dieser Seite zusätzlich ein Video, in welchem der Mann auf dem Foto stirbt. Nur ein Fake? Kurz darauf wird in den Nachrichten der Tod des Gefängniswärters Julius Habekost gezeigt – der Mann aus dem Video. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, woran Bertram jedoch zweifelt. Dann wird die Todesliste erweitert…

    Der Reiniger gehört zur "Roland Benito-Reihe". Der Polizist italienischer Herkunft wird in diesem Fall durch die piffige Journalistin Anne Larsen darauf aufmerksam gemacht, dass die letzten Todesfälle in Aarhus und Horsens scheinbar zusammenhängen. Anne hat auch bereits einen Verdacht, wer dahinter stecken könnte. Da Benito sich für diesen Fall nicht zuständig sieht, ermittelt Anne auf eigene Faust – und Gerät in Lebensgefahr.

    Dies war mein erstes Hörbuch der Serie. Man merkt schon, dass es ein Serienkrimi ist, da nicht allzuviel Zeit für die Charakterbeschreibung von Roland und Anne verwendet wird. Bertram ist ein no-future-Jugendlicher, der sich mit seinen Freunden durch Diebstähle etwas Kleingeld verdient. Entsprechend unmotiviert ist er daher, zur Polizei zu gehen, um seine Diebesbande nicht auffliegen zu lassen. Auch wenn mir Bertram unsympathisch war, wurde sein Charakter recht realistisch dargestellt. Deutlich sympathischer waren mir Roland und Anne. Besonders gefiel mir, dass der Polizist endlich mal nicht dem gängigen Klischee eines abgewrackten, überarbeiteten Dauernörglers mit Alkoholproblem entspricht sondern im Gegenteil Wert auf Familie und Privatleben legt. Und auch Anne als intelligente und etwas übereifrige Journalistin ist ein Charakter, mit dem ich mich schnell anfreunden konnte.

    Der Krimi ist gut aufgebaut, auch wenn er in einigen Punkten schwächelt. Vor allem störte mich, dass am Ende zuviele Fragen offen blieben, was sicherlich Geschmackssache ist. Ebenso hätten ein paar überraschende Wendungen den Krimi etwas spannender machen können. Dennoch wurde ich gut unterhalten. Die als Tatort-Ermittlerin bekannte Ulrike Folkerts liest das Buch angenehm deutlich und betont die einzelnen Charaktere gut, so dass diese beim Zuhören unterscheidbar sind.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Steinbach_SprechendeBuechers avatar
    Liebe Hörbuchfans,

    es geht in die nächste (Hör-)Runde. Diesmal wollen wir uns ausschließlich mit einem Hörbuch befassen und haben dafür den super spannenden Titel „Der Reiniger“ von Inger G. Madsen ausgewählt. Nach vielen abgeschlossenen Fällen kommt Ermittler Roland Benito einmal mehr zum Einsatz und die couragierte Journalistin Anne Larsen ist ebenfalls wieder mit von der Partie. 
    Sowohl Fans der bekannten Krimireihe, als auch Madsen-Neulinge kommen hier ganz auf ihre Kosten.

    Gesprochen wird der neuste Geheimtipp der Krimiszene von
    Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts!
    Die erfolgreiche Schauspielerin Ulrike Folkerts wurde in Kassel geboren und ist vor allem als Ludwigshafener Hauptkommissarin Lena Odenthal im Tatort bekannt. Mit ihrer markanten Stimme verleiht sie dem Krimi eine spannungsgeladene Atmosphäre und schafft es, die verschiedenen Charaktere zum Leben zu erwecken. Lasst euch von ihr in eine fesselnde Szenerie entführen und freut euch auf den stimmungsvollen Hörgenuss aus Dänemark.

    Wenn ihr gerne an der Hörrunde teilnehmen möchtet, beantwortet uns bitte folgende Frage: 

    Warum eignen sich Krimis besonders gut für Hörbücher? Erzählt uns, was für euch den Reiz des Krimi-Hörens ausmacht! 

    Ihr könnt euch bis zum 12. Juli 2018 bewerben. 

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und einen regen Austausch mit euch!

    Zum Inhalt:
    Autoren oder Titel-CoverEine Reihe von mysteriösen Todesfällen hält die Polizei in Aarhus und Horsens in Atem. Ein Gefängniswärter springt aus einem Fenster im vierten Stock, eine Anwältin stirbt bei einem Unfall, ein hoher Richter verschwindet. Die Journalistin Anne Larsen und der Polizist Roland Benito recherchieren und bald verdichtet sich der Verdacht, dass die Opfer von einem Auftragskiller ermordet wurden. Doch warum? Der Jugendliche Bertram Karlsen hat die Morde gesehen – auf einer Todesliste in einem geheimen Netzwerk. Plötzlich tauchen dort zwei weitere Namen auf: der seiner Mutter und sein eigener...

    Zur Autorin:
    Inger Gammelgaard Madsen arbeitete lange Zeit als Grafikdesignerin in verschiedenen Werbeagenturen. 2008 debütierte sie mit ihrem Kriminalroman
    Der Schrei der Kröte. Ihre Krimireihe um den Ermittler Roland Benito wurde von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen. 2010 gründete Madsen ihren eigenen Verlag Farfalla und seit 2014 konzentriert sie sich ganz auf das Schreiben.


    Aischas avatar
    Letzter Beitrag von  Aischavor 2 Monaten
    Hier nun auch meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Inger-G.-Madsen/Der-Reiniger-1564765590-w/rezension/1666488219/ Ich habe sie außerdem auf Amazon, Thalia und buecher.de veröffentlicht. Das Hörbuch fand ich nur gutes Mittelmaß, aber die Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden. Ich bedanke mich dennoch sehr herzlich für die Möglichkeit zur Teilnahme hier (und denke jetzt immer an Steinbach sprechende Bücher, wenn ich meinen Spülschwamm zur Hand nehme)!
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