Inger G. Madsen Der Schrei der Kröte

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Inhaltsangabe zu „Der Schrei der Kröte“ von Inger G. Madsen

In einem Abfallcontainer in Aarhus wird die Leiche eines zehnjährigen Mädchens gefunden. Polizeikommissar Roland Benito stößt bei seinen Ermittlungen auf einen Zeitungsartikel der Reporterin Anne Larsen, der erste Hinweise liefert. Das Mädchen hat sich offenbar in Chatrooms zu freizügigen Fotos hinreißen lassen. Bald häufen sich die Verdachtsmomente. Als ein weiteres Kind verschwindet, beginnt für Benito und Larsen ein Wettlauf gegen die Zeit. Nr. 1 der Roland Benito-Krimis von Inger Madsen

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    Der Schrei der Kröte
    walli007

    walli007

    05. May 2017 um 17:42

    Die 10jährige Gitte Mikkelsen tot aufgefunden. Als wäre ein Mord an einem Kind nicht schon schlimm genug hat der Mörder nichts besseres zu tun gehabt als das Kind ausgerechnet in einem Abfallcontainer zu entsorgen. Wie menschenverachtend muss einer sein. Daran haben auch die ermittelnden Beamten zu knacken. Was bei den Polizisten, unter ihnen Rolando Benito, ebenfalls eine gewisse Missstimmung auslöst: Die Journalistin Anne Larsen und ihre Fotografin Kamilla Holm scheinen den Beamten häufiger einen Schritt voraus zu sein. Zu Beginn kommt die Untersuchung auch nur langsam voran, denn niemand scheint ein Motiv zu haben. Umso mehr geraten die Ermittler unter Druck als auch noch eine Freundin der Ermordeten spurlos verschwindet. In seinem ersten Fall steht Rolando Benito, der dänische Polizist mit italienischen Wurzeln, nicht einmal besonders im Mittelpunkt. Die Reporterin Anne Larsen und ihre Fotografin sind des öfteren schneller als er mit dem Finden und Entschlüsseln von Hinweise. Die beiden Frauen setzen ihre Spürnasen mit großem Eifer dafür ein, die Hintergründe des grausamen Mordes zu entschlüsseln. Dabei kämpfen sie nicht nur um die Wahrheit, sondern sie kämpfen auch mit den Wunden, die ihre eigenen Leben bestimmen. So scheint Anne immer auf der Flucht zu sein und Kamilla muss den tragischen Unfall ihre kleinen Sohnes verkraften, der leider einen tödlichen Ausgang hatte. Obwohl der Roman einen interessanten und spannenden Ansatz hat, bleibt gerade der Ermittler, nach dem die Reihe benannt ist, etwas flach und blass. Den beiden Pressemitarbeiterinnen und ihren privaten Traumata wird dagegen zumindest gefühlt mehr Platz eingeräumt. Dadurch wirken die beiden weiblichen Protagonistinnen viel lebendiger als der eigentliche Ermittler und sein Team. Etwas mühsam ist es bei den ausführlich geschilderten Problemen der Ermittler/Presseleute den eigentlichen Fall nicht aus den Augen zu verlieren. Zwar halten spannende und unerwartete Entwicklungen immer wieder bei der Stange und wecken die Neugier am Ausgang des Kriminalfalles, doch so ganz will der Funke nicht überspringen. Dennoch ein lesenswerter Krimi, der allerdings ein wenig mehr Tempo gebrauchen könnte. 3,5 Sterne Der Schrei der Kröte von Inger Gammelgaard Madsen (gelesen in der ebook-Fassung des SAGA-Egmont Verlages) ISBN: 978-3-955-10106-0 (der Taschenbuchfassung des Osburg-Verlages)

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  • zu undurchsichtig durchsichtig..

    Der Schrei der Kröte
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    14. June 2015 um 12:39

    Man hat die Leiche eines ca. zehnjährigen Mädchens in einem Müllcontainer, zwischen Müllsäcken und neben einer Puppe im Århuser Stadtteil Brabant gefunden. Die Spurensuche erweist sich als schwierig, erst ein Zeitungsartikel der Reporterin Anne Larsen bringt erste Hinweise. Das Mädchen hat sich offenbar in Chatrooms zu freizügigen Fotos hinreißen lassen. Oder hat eine Kinderpsychologin mit dem Mord zu tun? Benito muss viele Fäden entwirren, um den Mörder dingfest zu machen! Dieses Buch habe ich nach der Hälfte abgebrochen.Es ist nicht schlecht, der Spannungsbogen ist okay, auch wenn mir relativ schnell klar war, wer der/die Täter/in ist. Leider finde ich die Personen zu flach, ich wurde mit dem Buch nicht warm, es entstehen keine Bilder in meinem Kopf, weil die Sprache eher dahinplätschert.Außerdem hatte ich das Problem ( wie bei manch anderem skandinavischen Krimi auch), dass die Orte schlecht eingeführt sind. Es ist eine Aneinanderreihung von Schauplätzen, von denen ich als Leser nicht wußte wie ich alles einordnen sollte. Wie weit ist welcher Ort entfernt usw. Die Kommissare fand ich toll, da sie ganz normale Menschen sind, mit Denny und der Fotografin hatte ich Probleme, aber mehr möchte ich nicht verraten. Fazit: Dieses Buch ist ein solider skandinavischer Krimi, der nur mich leider persönlich nicht angesprochen hat.

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  • Ein spannender erster Fall für Roland Benito!

    Der Schrei der Kröte
    Fenja1987

    Fenja1987

    Die Leiche eines zehnjährigen Mädchens wird in einem Müllcontainer, zwischen Müllsäcken und einer Puppe, im Århuser Stadtteil Brabant gefunden. Die Spurensuche erweist sich zunächst als schwierig, zumal sich zum Leidwesen von Kommissar Roland Benito, die Bevölkerung schon festgelegt hat, wer der Täter sein muss. Doch gerade ein Zeitungsartikel der Reporterin Anne Larsen bringt erste hilfreiche Hinweise. Das Mädchen hat sich offenbar in Chatrooms zu freizügigen Fotos hinreißen lassen. Ein erster Verdächtiger ist schnell gefunden. Doch dann verschwindet ein weiteres Kind. Benito und Larsen lassen nichts unversucht um den wahren Täter zu finden! Ich lese ja um ehrlich zu sein, weniger Krimis und wenn doch, dann meistens am liebsten britische. Doch der Klappentext zu „Puppenschmerz“ hat mich sehr neugierig gemacht. Sodass ich nun also meinen ersten Skandinavien Krimi gelesen habe. Inger G. Madsens Erstlingswerk hat mir bis auf ein paar Kleinigkeiten dann auch ganz gut gefallen. Und ich würde ihn definitiv weiterempfehlen. Einziger Manko: Diese Krimireihe wird es leider für den Anfang nur als E-Book Ausgaben geben. Sehr schade wie ich finde, da sich das Debüt wirklich nicht zu verstecken braucht und somit eigentlich eine Printausgabe verdient hat. Aber nun zurück zum eigentlich Krimi. Meiner Meinung nach ist es eher ein ungewöhnlicher Krimi. Zwar ermittelt eindeutig der Kommissar, doch gibt es mehrere unabhängige Handlungsstränge, die erst nach und nach ein Ganzes Bild ergeben. So lernen wir zunächst einen Mann kennen, der getrieben von Schuld wieder in seine Heimatstadt zurückkehrt. Er trifft wiederum auf mehrere Personen wie ein Psychologin, eine Fotografin oder einen Exsoldat. Sie alle scheinen sich nur zufällig zutreffen oder kennen sich aus den verschiedenen Gründen. Jeder hat seine ganz eigene Leidensgeschichte, die sich erst nach und nach in eigenen Handlungssträngen offenbart. Ähnlich geht es auch dem Kommissar selbst, der sich mit seinen Schwiegereltern rumschlagen muss, die sich lieber keinen „Italiener“ für ihre Tochter gewünscht hätten. Und auch sonst schon genau zu wissen meinen wer der Täter ist. Dennoch ist er ein gefestigter Charakter, der es durchaus versteht die richtigen Überlegungen anzustellen. Trotz allem ist auch er vor Vorurteilen seinerseits nicht gefeit. Ihm gegenüber steht die Reporterin Anne Larsen, die man zu recht Sensationsreporterin nennt. Zusammen mit der Fotografin macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Ich gebe zu ich konnte sie lange Zeit nicht einordnen. Besonders hat mir gefallen, das man als Leser all die Personen und noch eine Menge mehr begleitet und nie wirklich wusste was noch kommen wird Geschweige den wer der Täter ist. Den es gab immer Momente wo man dachte, ja der muss es gewesen sei, um dann doch festzustellen, das es nicht so ist. Die Autorin hat es also so ziemlich geschafft das man an mehreren Charakteren zweifelt. Fazit: „Puppenschmerz“ ist ein gelungenes Krimidebüt. Der es neben den Mord auch schafft Themen wie Pädophilie, Eifersucht, Selbstzweifel, Selbstjustiz, Hoffnung, Gier, Trauer und Vorverurteilung gekonnt miteinander zu verbinden. Gerne gebe ich 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung! Reihenfolge der Bücher: 01. Puppenschmerz - Ein Fall für Roland Benito 02. Mord auf Verlangen - Ein Fall für Roland Benito 03. Asatro - Ein Fall für Roland Benito

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    • 9
    Fenja1987

    Fenja1987

    18. April 2015 um 13:06
    Cridilla schreibt Wäre schön, wenn es kein e-book wär... Ansonsten definitiv was für mich !

    Du sagst es :( Ich hätte auch lieber das Taschenbuch in meinem Regal