Ingmar Bergman Einzelgespräche

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Inhaltsangabe zu „Einzelgespräche“ von Ingmar Bergman

Schweden in den 20er Jahren. Anna ist sechsunddreißig und seit zwölf Jahren verheiratet. Ihr Mann Henrik ist Pastor. Mit der Ehe stimmt es schon lange nicht mehr, und deshalb nimmt sich Anna einen Liebhaber, einen elf Jahre jüngeren Theologiestudenten. In mehreren Einzelgesprächen leuchtet Bergman die Abgründe dieser Lebenskrise aus. »Keiner hat wie er die winzigsten Regungen in der Seelenlandschaft eines Paares, das in die Krise gerät, sichtbar zu machen vermocht.« NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

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  • Einer der großen Regisseure des 20. Jahrhunderts - er kann auch Romane (na gut, Drehbücher)

    Einzelgespräche

    Fritz_Nitzsch

    06. April 2017 um 17:06

    In einer protestantisch-pietistischen Umgebung begeht die Protagonistin Anna Ehebruch und vertraut dies ihrem Onkel, einem Pfarrer in Stockholm an. Dieser nötigt sie, sich ihrem Ehemann Henrik anzuvertrauen. Nach einem Jahr geschieht dies auch. Die Emanzipation, die bei Ibsens „Nora – Ein Puppenheim“ gelingt, schlägt hier fehl. In den Einzelgesprächen, die nach Luther die Beichte ersetzten sollen, wird vor allem eines deutlich: die Protagonistin hat keine Wahl sich für die eigene Freiheit zu entscheiden, schon das Abendmahl zu verweigern erweist sich als unmöglichen Einbruch in die Freiheit von einem demütigen Dasein im Angesicht eines demütigen Gottes hin weg. Bergman zeigt hierbei auf, wie sehr der Begriff der Sünde nach Kierkegaard an den gesellschaftlichen Verpflichtungen und Konventionen seine Grenzen findet, und die Sünde als Möglichkeit zur Freiheit als bloße Last empfunden wird. Der Ausblick zum sündhaften Leben aber ist alles andere als verführerisch. Bergman – selbst Sohn eines Pfarrers – gestaltet den existentiellen Schritt in seiner negativen Form: das Geborgensein als Last der Geworfenheit eines fatalistischen, lebensfeindlichen Milieus.

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