Ingmar Stadelmann , Juliane Stadelmann Rübermachen

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Inhaltsangabe zu „Rübermachen“ von Ingmar Stadelmann

Der erste grandios komische Roman aus der Feder des mehrfach preisgekrönten Comedians Ingmar Stadelmann und seiner Schwester Juliane.

'Er ist höflich wie ein Türsteher und feinfühlig wie ein Pfund Hackepeter. Und genau das macht seinen Humor aus', sagt Dieter Nuhr über Ingmar Stadelmann. Diesen Humor hat Stadelmann, 2014 und 2015 mit so ziemlich allen wichtigen Comedy-Preisen ausgezeichnet, jetzt mal eben ausgeliehen: an BöRDie, den Rosella-Sittich.
1989 als so eine Art lebender Begrüßungs-Hunni unterm Weihnachtsbaum der Günthersens gestrandet, kommt BöRDie seitdem aus dem Kopfschütteln über seine schrecklich netten Ossis gar nicht mehr raus. Außerdem scheißt er auf political correctness, und zwar wortwörtlich. So bekommt auch der Westen sein Fett ab, garantiert.

Kollegen über Ingmar Stadelmann:

"Ich bin natürlich hin und weg! Man hängt dir an den Lippen, will nichts verpassen und dabei bist du eben sau präzise und sau gut!"
Eckart von Hirschhausen

"Mir wurde ganz heiß von Deinem Auftritt, weil ich so fröhlich war!"
Mirja Boes

"Ich finde gerade gut, dass du wahnsinnig frech bist - in der Frechheit liegt natürlich ein Risiko, aber du hast dich auf der besseren Seite des Risikos befunden und deshalb Applaus für deine Performance!"
Kaya Yanar

"Ein Sympath. Trotz der vielen kleinen Frechheiten! Ein Sympath!"
Bastian Pastewka

Ein Buch das Spass macht und wahrlich zum "piepen" ist. Herrlich! :D

— Buecherseele79

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    Rübermachen

    Buecherseele79

    13. June 2017 um 11:49

    1989 "zieht" ein Rosellasittich bei den Günthersens ein, was eigentlich so gar nicht in den Sinn des Vogels passt.Nach ein paar Namensfehlschlägen wird der Vogel auf den Namen BöRDi getauft- ganz wichtig- BRD gross, denn schliesslich können die Leute jetzt von Ost nach Westdeutschland gehen ohne an der Mauer erschossen zu werden.Und damit beginnt für BöRDi der alltägliche Wahnsinn der "Ossi-Familie" Günthersens.Gerade vor den zwei Kindern der Familie- Jana und Hanno muss er sich in Acht nehmen, denn die hecken immer was aus.BöRDi darf mit Rainer zum FKK Kegeln und wird der Star und Maskottchen für den Verein, Oma Trude füttert BöRDi gerne mit Rosinen und in ihrer Baumkuchenbäckerei kreiert sie einen Baumkuchen mit bunter Glasur, genau wie BöRDi sein Gefieder, das macht den Vogel stolz.Den ein oder anderen Fluchtversuch wagt BöRDi, gibt aber schnell auf, denn Down Under ist doch verdammt weit weg, ausserdem muss er der Nachbarskatze das Fliegen beibringen um nicht gefressen zu werden....Ein Buch was wirklich zum piepen ist und für Leute mit einem guten, auch mal gerne vulgären Humor ist dieses Buch das reinste Lesevergnügen!Ingmar Stadelmann ist für seinen vulgären Humor der durchaus auch wirklich ironisch und intelligent ist, bekannt, und seit geraumer Zeit auch einer meiner Lieblingscomedian.Mit Witz, Charme aber auch dem Ernst der Lage beschreiben seine Schwester Juliana und er die Zeit in der DDR vor dem Umbruch, vor dem Mauerfall und wie die Menschen gelebt/gedacht/gehandelt haben.Ich persönlich stamme nicht aus der DDR und doch war diese "Welt" sehr interessant, lustig, spannend aber natürlich auch nachdenklich denn BöRDi bekommt viel mehr mit als die Familie Günthersens denkt.Herrlich ist dass BöRDi wirklich kein Blatt bzw. Feder vor den Schnabel  nimmt und alles durch den Kakao zieht- egal ob die Stasi, FKK, das Schulsystem, den "Erich mach mal Piep" Typ mit seinem Äusseren, die Angst noch abgehört zu werden und was haben die ständig mit ihren Bananen?! ;)Wer nicht zum lachen in den Keller geht ist mit diesem Buch auf dem Sofa genau richtig und erlebt 268 Seiten Spass zum piepen.Mich konnte dieses Buch komplett überzeugen und von daher spreche ich ganz klare eine Leseempfehlung aus!

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  • Beißender Humor - Vorsicht, frecher Schnabel!

    Rübermachen

    Legeia

    25. May 2017 um 22:44

    Beschreibung:Der erste grandios komische Roman aus der Feder des mehrfach preisgekrönten Comedians Ingmar Stadelmann und seiner Schwester Juliane.1989 als so eine Art lebender Begrüßungs-Hunni unterm Weihnachtsbaum der Günthersens gestrandet, kommt BöRDie seitdem aus dem Kopfschütteln über seine schrecklich netten Ossis gar nicht mehr raus. Außerdem scheißt er auf political correctness, und zwar wortwörtlich. So bekommt auch der Westen sein Fett ab, garantiert.Die Autoren:Bissig und mit intelligentem Charme schafft Ingmar Stadelmann es, die Grenzen zwischen Kabarett und Comedy aufzulösen: So ist er nicht nur Moderator beim erfolgreichsten Radiosender in NRW 1LIVE, sondern auch gern gesehener Gast bei nahezu allen Comedy- und Satire-Formaten im TV. Stadelmanns eigene Shows, der „Fat Chicken Club“ und die „LateLine“ haben bereits Kultstatus erreicht.Juliane Stadelmann ist ausgebildete Schauspielerin und hat am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Sie ist Gewinnerin des Hans-Gratzer-Stipendiums des Schauspielhauses Wien. Ihr Stück „Ingrid Ex Machina“ wurde in der LANGEN NACHT DER NEUEN DRAMATIK in den Münchner Kammerspielen gezeigt und ausgezeichnet, ihr zweites Stück „Noch ein Lied vom Tod“ feierte am Schauspielhaus Wien Ur-Aufführung. „Schon Zeit“ erschien als Hörspiel beim WDR.Meine Meinung:Ein Rosellasittich, der auf den Namen "BöRDie" getauft wird, zieht Weihnachten 1989 bei der Familie Günthersen ein. Natürlich nicht freiwillig, denn wenn er eine Wahl hätte, wäre er schon längst davongeflogen und hätte draußen, im kalten Winter, um sein Überleben gekämpft. Was zwar auch mehr als schwierig geworden wäre, aber so weit denkt man erst einmal nicht. So muss er es nun aber täglich in der (noch) DDR tun. Die Zeit des Umbruchs ist da, auch für BöRDie.Mit bösem und genau beobachtendem Zungenschlag erzählt er aus seinem Leben, davon, wie ihn die Günthersens behandeln, und welche Abenteuer er von nun an erlebt, die nicht ohne sind.Der Sohn der Familie, Hanno, trachtet dem schönen Sittich öfter mal nach dem Leben, sodass er ständig auf der Hut sein muss. Wenn er ihm nicht gerade Karena-Limo einflößt, versucht er ihn mit einem Böller hochzujagen. Die Oma hingegen füttert ihn auch mal mit Rosinen, dann geht's ihm gut. Das Zusammenleben mit den Günthersens verändert sein Sittichleben radikal. Mit viel Wortwitz, urkomischen Bemerkungen und trockenem bis schwarzem Humor berichtet er, was ihm alles so widerfährt.Die Geschichte kann ich allen empfehlen, die zum Lachen nicht in den Keller gehen und auch einen etwas derberen Witz mögen, denn der Vogel nimmt kein Blatt vor den Schnabel. Er wird oft beleidigend in seinen Ausführungen und lässt den Leser an seinem messerscharfen Verstand teilhaben, denn er sieht nicht nur alles, nein, er analysiert auch noch. Und das ist wirklich komisch.Ich muss zugeben, dass ich mich erst daran (ein bisschen) gewöhnen musste, aber im Grunde mag ich diesen respektlosen Humor ganz gern. Wenn sich schon kein gefangener Sittich auslassen darf, wer dann? Doch es gibt auch positive Momente, in denen er sein Dasein genießt, gepäppelt und verwöhnt wird. Wäre ja auch zu doof, wenn er nur als gefangenes Federvieh Löcher in die Luft glotzt, und das in einem Minikäfig.Da ich ja selbst die DDR - vor allem aus Anekdoten und Erinnerungen, sowie Berichten - kenne, habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich dachte: Ja, genau! So hieß das, oder: So war das! Das ist wirklich gut gelungen. Natürlich muss man selbst genug Humor haben, um die überzeichneten Günthersens zu ertragen. Und nicht nur die werden kräftig durch den Kakao gezogen. Sondern auch die DDR-Diktatur, der Westen, die Stasi etc.Das Buch führt viele Begebenheiten zusammen, ist durchaus überspitzt und erzählt die Geschichte eines kämpferischen Vogels, der sich nicht unterkriegen lässt.4 Sterne.

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