Ingo Arndt

 4.5 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von PumaLand, Tierreich und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ingo Arndt

Ingo Arndt gehört zu den weltweit herausragenden Naturfotografen. Seine Bilder erscheinen in internationalen Magazinen und Zeitschriften wie National Geographic, GEO, Stern, oder BBC Wildlife. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen »World Press Photo Award« für seine Fotos frei lebender Pumas in Patagonien. Zudem war er mehrfach Preisträger beim »Wildlife Photographer of the Year Award«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ingo Arndt

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Buchformat:
Cover des Buches PumaLand (ISBN: 9783957282040)

PumaLand

 (3)
Erschienen am 21.02.2019
Cover des Buches Tierreich (ISBN: 9783868731804)

Tierreich

 (3)
Erschienen am 19.08.2010
Cover des Buches GrasArt (ISBN: 9783868738810)

GrasArt

 (2)
Erschienen am 21.09.2016
Cover des Buches Honigbienen - geheimnisvolle Waldbewohner (ISBN: 9783957283627)

Honigbienen - geheimnisvolle Waldbewohner

 (1)
Erschienen am 21.02.2020
Cover des Buches Küstenbären (ISBN: 9783868736540)

Küstenbären

 (1)
Erschienen am 14.04.2014
Cover des Buches Logbuch Polarstern (ISBN: 9783894056544)

Logbuch Polarstern

 (1)
Erschienen am 15.08.2005
Cover des Buches Nomaden des Windes (ISBN: 9783894057091)

Nomaden des Windes

 (1)
Erschienen am 27.02.2008
Cover des Buches Tatort Natur (ISBN: 9783794191741)

Tatort Natur

 (1)
Erschienen am 08.02.2011

Neue Rezensionen zu Ingo Arndt

Neu

Rezension zu "Honigbienen - geheimnisvolle Waldbewohner" von Ingo Arndt

Die Waldbiene – das unbekannte Wesen
R_Mantheyvor 3 Monaten

Honigbienen kennt man, schließlich gibt es deren Honig zu kaufen. Sie leben bei Imkern, die sich um alles kümmern, was die Biene braucht, außer natürlich um die Pflanzen. Aber selbst da schreitet der Mensch gelegentlich ein und transportiert seine Haustiere zu anderen Menschen, damit sie sich zum Beispiel auf deren Obstplantagen betätigen können.

In diesem Buch geht es um in selbst gewählter Freiheit lebende Bienenvölker des Waldes. Sie bewohnen Baumhöhlen in meist luftiger Höhe und sind im Gegensatz zu den domestizierten Bienen resistent gegen alle möglichen Bedrohungen, wenn man ihnen ihren Lebensraum lässt.

Über das Buch selbst kann man nur in den höchsten Tönen schwärmen. Mit Ingo Arndt gewann man einen der besten Tierfotografen dieses Landes, wenn nicht der Welt. Seine Bilder sind auch hier einfach großartig. Wenn man weiß, wo sich die Bienen aufhalten, in welcher Höhe ihre Höhlen und wie dort die Lichtverhältnisse sind, dann kann man vielleicht erahnen, welche Mühe hinter diesen Bildern steckt.

Und Jürgen Tautz, emeritierter Professor der Universität Würzburg, ist einer der besten Bienenexperten Deutschlands. Tautz und Arndt standen beide schon vor diesem Buch für Qualität und einen hohen Anspruch. Was sie jedoch mit diesem Buch abliefern, ist einfach überwältigend. Nicht nur, dass die Bilder begeistern – das ganze Buch ist sehr lehrreich, und zwar in Wort und Bild. Ich hätte zum Beispiel nicht gewusst, dass der wohlschmeckende Waldhonig, gewonnen von den wilden oder wild gelassenen Waldbienen größtenteils aus den verarbeiteten Exkrementen von Blattläusen entsteht. Dass Ameisen Blattläuse beschützen, fördern und „melken“, habe ich schon oft in meinem Garten beobachtet. Bienen machen das nicht, sind aber genau wie die Ameisen auf den von den Blattläusen ausgeschiedenen Zucker aus, der sich auf den von den Läusen besiedelten Blättern befindet.

Spannend ist auch, wie die Waldbienen sich ihre Behausungen suchen, wie sie dahin wieder zurückfinden und wie sie mit eindringenden Hornissen fertig werden. Auf solche und viele andere Fragen gibt dieses Buch zum Teil überraschende Antworten.

Über Waldbienen zu forschen, ist nicht nur eine spannende, sondern auch anstrengende Arbeit. Aber sie gibt einen tiefen Einblick in die sehr komplexen Zusammenhänge des Ökosystems Wald. So ist dieses wunderbare Buch nicht nur ein ästhetisches Erlebnis, sondern auch in vielerlei Beziehungen lehrreicher Einblick in die Welt des Waldes, die man aus dieser Perspektive wohl noch nie gesehen hat.

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W

Rezension zu "PumaLand" von Ingo Arndt

Ein atemberaubender Bildband über eine der beeindruckendsten Landschaften dieser Erde
WinfriedStanzickvor einem Jahr


 

Ingo Arndt gehört zu den herausragenden Naturfotografen der Welt. Seine Bilder erscheinen in internationalen Magazinen und Zeitschriften wie GEO, Stern, National Geographic oder BBC Wildlife. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen »World Press Photo Award«. Zudem war er mehrfach Preisträger beim »Wildlife Photographer of the Year Award«.  Wie er in seinem Nachwort zu seinem neuen hier vorliegenden Bildband andeutet, ist ihm die Ambivalenz seiner Arbeit sehr wohl bewusst. Denn indem er die Pumas in dem Torres del Paine Nationalpark in Chile fotografiert, und die traumhaften Bilder aus diesem Reservat veröffentlicht, trägt er womöglich dazu bei, dass noch mehr Touristen diesen Nationalpark besuchen. Waren es 2001, als Arndt zum ersten Mal dort war, noch 25.000 Besucher pro Jahr, so sind es heute zehn Mal so viel.

 

Dennoch sind die außergewöhnlichen Bilder, die er über einen langen Zeitraum und zu verschiedenen Jahreszeiten in diesem  bedrohten Lebensraum gemacht hat eine Augenweide. Bei vielen anstrengenden und abenteuerlichen Expeditionen hat er zum Teil mit Hilfe von einheimischen Fährtenlesern sich auf die Spuren der scheuen Pumas begeben. Einzigartige Bilder dieser selten gewordenen Tiere in  freier Wildbahn, bei der Paarung, der Jagd und der Aufzucht ihrer Jungen sammeln sich mit wunderbaren Fotografien von Landschaften und anderen tierischen Bewohnern dieser Landschaft zu einem atemberaubenden Bildband über eine der beeindruckendsten Landschaften dieser Erde.

 

 

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Rezension zu "PumaLand" von Ingo Arndt

Einzigartige Aufnahmen von Pumas in Patagonien
sommerlesevor einem Jahr

In seinem Bildband "PumaLand" führt uns der Naturfotograf Ingo Arndt nach Südamerika in den Torres del Paine Nationalpark in Chile. Das wunderschön bebilderte Sachbuch erscheint im Februar 2019 im Knesebeck Verlag.

Mehrere abenteuerliche Expeditionen in den chilenischen Nationalpark Torres del Paine in Südamerika waren nötig, damit der Naturfotografen Ingo Arndt genügend Fotomaterial für sein Projekt "PumaLand" zusammen hatte. Dort in freier Wildbahn war er umherstreifenden Pumas auf der Spur, beobachtete sie bei auf der Jagd nach Guanakos, bei der Paarung und Aufzucht ihrer Jungen. Es entstanden nie vorher gesehene Aufnahmen wie beim Paarungsakt und durch die Beobachtung wurde auch das Verhalten der Pumas näher erforscht. Dieser Bildband zeigt nicht nur eindrucksvolle Bilder der "Löwen der Anden", sondern auch diese einzigartige Landschaft im rauhen und unwirtlichen Patagonien.

Stundenlanges Ansitzen ist der Preis für diese hochkarätigen und atemberaubenden Landschafts- und Tierfotos

Der Nationalpark Torres del Paine liegt im chilenischen Teil Patagoniens und ist ungefähr 1800 Quadratkilometer groß. Als Namensgeber fungieren 3 hohe Berge, Granittürme, die zwischen 2600 und 2850 m hoch sind. Neben den hoch aufragenden schneebedeckten Bergen gibt es weite Grassteppen (Pampas), die den seltenen lamaähnlichen Guanakos Heimat bieten. In dieser Gegend ist also genügend Nahrung für den Puma, der sich in dieser von Wind und Wetter beeinflussten kargen Landschaft einen Lebensplatz gesucht hat.


Ingo Arndt wurde vom Sportartikelhersteller PUMA für seine Expeditionen unterstützt, er hatte die einmalige Gelegenheit, zwei Weibchen bei der Aufzucht ihres Nachwuchses fotografieren zu können.

Der Preis für Ingo Arndts anstrengende und entbehrungsreiche Aufenthalte unter extremen Wetterbedingungen sind die einzigartigen Momente der Beobachtung von wilden Berglöwen und dank seiner wunderschönen Fotos erlebt man das in "PumaLand" eindrucksvoll mit.

Der Nationalpark ist auf bestimmten Wegen auch Touristen zugänglich, Ingo Arndt schlug allerdings mit mehreren Fährtenlesern andere Strecken ein, es führte ihn auch in schwer zugängliches Gelände.

Weibchen bleiben bei der Aufzucht ihrer Jungen oft ortstreu, deshalb konzentrierte sich Arndt hauptsächlich auf zwei Puma-Familien. Ein Weibchen bekam den Namen Sarmiento und das andere nannte Arndt Colmillo. Beiden Familien kam er recht nah und wurde so auch zu einem aufmerksamen Beobachter des Verhaltens der Tiere und erlebte das Spiel der jungen Pumas mit. Ihre leuchtend blauen Augen verlieren sich später zu einem intensiv ockerfarbenen. Das ist auf den Fotos sehr gut zu sehen.
Außerdem zeichen die Bilder wunderbar die geschmeidige Bewegung der Tiere auf, das Anschleichen auf die Beute, die kräftezehrende Jagd, es sind bis zu fünf Versuche nötig, um auf der Jagd Erfolg zu haben.

Eine Jagdszene auf einen Guanako-Hengst kann man im Buch bewundern. Dort hatte das Guanako einen Trick auf Lager, um sich seines Fressfeindes erfolgreich zu erwehren.
Sogar Paarungsszenen der scheuen Tiere wurden von Arndt erstmalig fotografisch festgehalten.


Wenn man die Bilder ansieht, kann man sich nur vorstellen, wieviele Wanderungen, Fährtenverfolgungen und Ansitze nötig sind, um genügend und wirklich geeignetes Bildmaterial schießen zu können. Nicht selten machen die Witterungsverhältnisse dem Fotografen einen Strich durch die Rechnung. Starke Regenfälle, flimmernde Hitze und dunstige Nebelschwaden sorgen selbst bei exklusiver Fotoausrüstung für unbrauchbare und unscharfe Bilder. Pumas sind scheue Tiere, sehr nah kommt man an sie nicht heran, es ist stets ein Teleobjektiv nötig. Zur verwendeten Fotoausrüstung gibt es übrigens detaillierte Informationen am Ende des Buches.

Neben den schönen Fotos der Pumas in der Wildnis, bei Nacht und im Gegenlicht gibt dieses Buch auch Einblick in die faszinierene Natur und Tierwelt Patagoniens. Die Fotos zeigen die Gegend zu allen Jahreszeiten und man bekommt einen deutlichen Eindruck von dieser unwirtlichen Landschaft.

Ob schneebedeckt oder farbenfroh, hier kann man außergewöhnliche Landschaftsaufnahmen von Bergen, Gletschern, Wolkengebilden mit blauem Himmel, bei Eis und Schnee oder bei herbstlich gefärbten Gegenden bewundern.

Nicht nur Pumas und Guanakos sieht man im Buch, auch andere dort ansässige Tiere hat Arndt in wunderbaren Fotos festgehalten, wie den Sperlingskauz, grauen Andenfuchs und Andenkondor.

Diese wilde und atemberaubend schöne Gegend ist auch Touristen zugänglich. Nach Arndts Auffassung sollte das aber eher nicht so sein, um die Natur unbeschadet erhalten zu können. In seinem Nachwort erklärt er, wie aus Profitgier Wandergruppen auch die empfindliche Vegetation zerstören können.

Mir reicht dieses einzigartige Buch über die wilden Pumas und die Landschaft Patagoniens.


Ingo Arndts faszinierender Bildband über Pumas präsentiert nicht nur außergewöhnliche Fotos dieser scheuen Tiere, er präsentiert auch Patagoniens Wildnis in voller Schönheit zu allen Jahreszeiten.
Es ist ein Schmuckstück von Sachbuch und einfach herrlich anzuschauen.



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