Ingo Arndt GrasArt

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Inhaltsangabe zu „GrasArt“ von Ingo Arndt

Grasgebiete sind neben den Meeren und Wäldern die letzten großen Ökosysteme der Welt: wichtige und doch fast vergessene Lebensräume, in denen viele seltene Tiere zuhause sind. In diesem wunderbaren Bildband hat der Ausnahme-Fotograf Ingo Arndt die scheinbar endlosen Grasländer unserer Erde und ihre Bewohner in atemberaubend schönen, nie gesehenen Aufnahmen porträtiert. Seine Reisen führten ihn in die Prärien und Everglades Nordamerikas, in die Pampas, Llanos oder Cerrados Südamerikas, die Savannen Afrikas, die Steppen der Mongolei, den größten Bambuswald Chinas und zu den ausgedehnten Schilfgebieten im Donaudelta. Neben monumentalen Landschaftsaufnahmen und berührenden Tierporträts zeigen kunstvolle Detailaufnahmen, die in einem speziellen Freiluftstudio entstanden, die verschiedenen Grastypen. Indem er Gräser auf das Wesentliche reduziert, offenbart sich die Schönheit dieser scheinbar reizlosen Pflanze in all ihren Facetten. Begleitet werden die Bilder von kenntnisreichen Texten des renommierten Verhaltensforschers und Soziobiologen Prof. Dr. Jürgen Tautz.
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  • "Gräser sind echte Überlebenskünstler"

    GrasArt

    R_Manthey

    04. July 2017 um 11:56

    Auf die Idee, ins "Grasland" zu reisen, muss man erst einmal kommen. Dann aber eröffnen sich ganz neue Horizonte, denn unter diesen Oberbegriff fallen weite Gebiete unseres Planeten. Ingo Arndt arbeitete an diesem Band als Fotograf. Und er war offensichtlich auch der Reisende, während die lehrreichen Texte von Prof. Dr. Jürgen Tautz stammen, der allerdings ungerechtfertigt nur etwas eingerückt als Co-Autor erwähnt wird. Das „Grasland“ unterteilt dieser Band in gemäßigtes (Pampa, Prärie und Steppe), tropisches (Savanne), feuchtes (Everglades) und besonderes Grasland (Bambuswälder und Schilfgebiete). Natürliches Grasland, lernt man aus dem Text, bedeckt etwa 35 Prozent der Landoberfläche unseres Planeten, was in etwa der Fläche von Wäldern entspricht. Natürlich kommt auch dieses Buch nicht ohne einen erhobenen Zeigefinger aus. Grasland, so liest man, lässt sich leicht in Ackerland umpflügen und verschwindet auf diese Weise. Bleibt es aber erhalten, dann lässt es sich leicht als Weideland für die ungebremste Fleischproduktion nutzen, wie der Textautor schreibt. Wir sollen nun bedenken, wie sich unser Verhalten auf das Grasland auswirkt, dann "wäre mit diesem Fotobildband viel gewonnen". Wenn wir das Grasland erhalten wollen, essen wir also besser weder Fleisch noch Produkte aus dem Ackerbau, die aus diesen Gebieten stammen, soll das wohl übersetzt heißen.  Abgesehen von solchen eher etwas diffusen Botschaften, bietet dieses Buch wirklich viele Informationen und Impressionen aus den von Ingo Arndt bereisten Landschaften oder Ökosystemen. Die Fotografien sind zum größten Teil beeindruckend. Gerade weil sehr viele völlig unterschiedliche Gebiete unter dem Thema Grasland zusammengeführt werden können, ist ein recht außergewöhnlicher und vielfältiger Text-Bild-Band entstanden, dessen Schwerpunkt mehr auf der Informations- und Bildungsseite liegt als in bloßer Landschafts- und Tierfotografie. Mit der Fokussierung auf die verschiedensten Gräser besitzt das Buch ein sehr gut umgesetztes Alleinstellungsmerkmal. 

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  • In seiner fotografischen Dichte auch ein großes Kunstwerk

    GrasArt

    WinfriedStanzick

    16. November 2016 um 10:42

    Ingo Arndt ist eine der international bekanntesten und besten Naturfotografen und hat für seine Arbeiten, für die er oft sehr lange zusammen mit seiner Frau überall auf der Welt unterwegs ist, schon sehr viele renommierte Preise erhalten.In seinem neuen, hier bei Knesebeck vorliegenden prächtigen und repräsentativen Bildband widmet er sich dem Gras als einem eigenen Ökosystem und der Tierwelt, die sich von diesem Gras ernährt. Kaum jemand weiß, dass das Gras neben dem Wald und dem Meer zu den drei bedeutendsten System auf der Erde gehört. Viele dieser Graslandschaften sind überall auf der Welt bedroht und mit ihnen der Lebensraum für viele Tierarten und -populationen. Und so ist auch dieses Buch von Ingo Arndt wieder einmal nicht nur eine Freude für alle Naturfreunde, sondern auch eine fotografische Mahnung, diese wunderbaren Schätze der Erde zu bewahren, wie schon seine früheren Werke.Der Band, an dem auch seine Frau Silke Arndt mitgearbeitet hat (sie ist als Grafikdesignerin für die gelungene Gestaltung des Buches verantwortlich) ist eine Koproduktion von GEO Deutschland und dem Knesebeck Verlag und beinhaktet eine absolut gelungene Mischung zwischen faszinierenden Naturaufnahmen, wo es Arndt auf seine ganz besondere Weise immer wieder gelingt, die Atmosphäre der jeweiligen Landschaft einzufangen und Studioaufnahmen ganz bestimmter einzelnen Gräser.In seiner Mischung und Aussage ist der Band nicht nur ein Genuss für alle Naturfreunde, sondern in seiner fotografischen Dichte auch ein großes Kunstwerk.

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