Ingo Arndt Küstenbären

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Inhaltsangabe zu „Küstenbären“ von Ingo Arndt

Bären, die Muscheln knacken? Es gibt sie tatsächlich! Im Jahr 2007 reisten Ingo und Silke Arndt zum ersten Mal zu den Küstenbären in den Lake Clark National Park, Alaska, um diese außergewöhnlichen, kraftvollen Tiere fortan zu jeder Jahreszeit aus nächster Nähe zu beobachten und ihre Verhaltensweisen zu fotografieren. Ihre Eindrücke, spektakuläre Bilder und ihre sehr persönliche Geschichte mit den braunen Riesen haben sie in diesem einzigartigen Bildband zusammengefasst.
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  • Ein sehr informatives, gut geschriebenes Buch

    Küstenbären
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    24. June 2015 um 08:50

    Es wird in den kurzen, gut geschriebenen Texten deutlich: wenn ein ausgewachsener, männlicher Bär das Feld betritt, sollten alle anderen lieber verschwinden! Diese Tiere sind eben nicht nur niedlich, sondern auch mit großer Kraft ausgestattet. Und so findet sich dann zwischen sehr vielen, sehr niedlichen Fotos auch mal ein Bär mit böser Augenverletzung. Die Fotos im Buch sind nie seitenfüllend, es bleibt immer mehr oder weniger weisser Rand, in dem dann die Bildunterschriften und die weiteren Texte untergebracht sind. Bilder ohne Bären gibt es auch, etwa das Watt im Lake Clark National Park, Möwen und andere Vögel, aber zum Großteil eben Bären. Nahezu auf jeder Seite mindestens ein farbiges Foto. Ein Klimadiagramm zu Beginn wäre nützlich, um einschätzen zu können wie warm es in dieser Region Alaskas ist: auf einigen Bilder sieht es sommerlich warm aus, während gut ein Drittel von Schnee und Kälte zeugt. Wie unwirtlich diese Gegend ist wird gleich zu Anfang in Ingo Arndts lebhafter Beschreibung seines Anflugs in einer kleinen Cessna deutlich. Wackelig und unbehaglich, besonders bei ungünstigem Wetter. Es folgt eine Karte von Alaska: der Nationalpark befindet sich im Süden des US-Bundesstaates. Der Fotograf Ingo Arndt wurde 1968 in Frankfurt am Main geboren und veröffentlicht regelmäßig für die Zeitschrift Geo. Bisher sind 15 Bücher von ihm erschienen. Im Anhang verrät er auf einer Seite, welche Kameras er verwendet hat und verweist auf die „ständig wechselnden Wetterbedingungen“ in Alaska. Eines der Fotos thematisiert diese vier Jahreszeiten an nur einem einzigen Tag. Bären beim Spielen, zwei Bärenjunge, die neugierig den Fotografen beobachten oder Bären, die sich mit der Pfote die Augen reiben – viele der Fotos sind herzerwärmend. Nicht zu verwechseln mit kitschig! Bären beim Jagen und Bären, die dem offenbar eisigen Wind trotzen vermitteln eine andere Stimmung. Ein sehr informatives, gut geschriebenes Buch mit zahlreichen, beeindruckenden Fotos der Küstenbären von Alaska!

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