Ingo Bott Das Recht zu strafen

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Inhaltsangabe zu „Das Recht zu strafen“ von Ingo Bott

Strafverteidiger Max Faber ist ein Supertyp – findet zumindest er selbst. Er leitet eine gut gehende Kanzlei in Berlin, kommt bei Frauen an und die Presse liebt den smarten Juristen. Dass er vor allem finanzkräftige Klienten verteidigt, die in fragwürdige Aktivitäten verwickelt sind, stört ihn nicht. Jeder Mensch hat ein Recht auf Verteidigung, und wenn die Kanzlei dabei mediale Aufmerksamkeit bekommt, umso besser.
Deswegen nimmt Faber ohne Zögern das Mandat des Hauptverdächtigen im Fall der sogenannten Philosophenmorde an. Die Presse berichtet in Dauerschleife über jenen Serienmörder, der seit Wochen sein Unwesen in der Stadt treibt und sich an den Toden berühmter Philosophen orientiert. Faber wittert kostenlose Werbung. Dass ausgerechnet die ehrgeizige Anna Sánchez-Amann den Fall verantwortet, die eine Klatschgazette jüngst zur ›heißesten Staatsanwältin Berlins‹ gekürt hat, kommt dem Juristen sehr zupass.
Doch als er und Anna sich auch außerhalb des Gerichtssaals näherkommen, bricht ein medialer Shitstorm über Faber herein. Während er feststellen muss, dass keineswegs jede Presse gute Presse ist, plant der Serienmörder bereits den nächsten spektakulären ›Philosophenmord‹ …

Ein Thriller der auf eine ganz besondere und vor allen Dingen authentische Art geschrieben wurde. Detailreich und ausgeklügelt! Tolles Buch!

— Nathalie14

Fesselnd und sehr spannend. Ein gelungenes Debüt von Ingo Bott

— Ladybella911

Ein komplexer, undurchsichtiger Thriller mit zwei charismatischen Protagonisten.

— Fanti2412

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  • Der Fall hat was.....

    Das Recht zu strafen

    Ladybella911

    02. November 2017 um 01:04

    Der Fall hat was. Und Faber hat was. Die heißeste Staatsanwältin Berlins, Anna Amann-Sanchez, hat auch was. Und eines haben die beiden gemeinsam, einen ungemein interessanten verwickelten Fall mit dem Namen der „Philosophenmörder“. Lange tappen die Ermittler völlig im Dunkeln. Faber ist ein sehr erfolgreicher Strafverteidiger und kein Kostverächter. Das wird ihm zum Verhängnis, als eine bekannte Staatsanwältin, eine der besten Berlins, plötzlich verschwunden ist. Dumm nur, dass sie auch einmal privat zusammen kamen und dass dies nicht unbemerkt geblieben ist. Und plötzlich wird der bei der Presse vorher so beliebte smarte Anwalt selbst zum Verdächtigen, und ein Shitstorm sondergleichen ergießt sich über ihn. Nun braucht er selber einen Anwalt. Was ist passiert und warum wurde Anna Sanchez-Amann entführt? Ist sie womöglich in der Gewalt des sogenannten „Philosophenmörders“ einem Mandanten von Faber`? Und wird es weitere Morde geben? Ein packender, hochspannender Thriller aus der Juristenwelt, hier merkt man, dass der Autor vom Fach ist. Ganz nebenbei werden dem Leser die Vorgänge in einer Anwaltskanzlei und das Strafrecht ohne Belehrungskomplex dargeboten. Spannend und unterhaltsam. Der Schreibstil ist außergewöhnlich prägnant, pointiert und facettenreich. Das merkt man in allen Bereichen. Ob es sich um die Beschreibung der Örtlichkeiten handelt oder die glaubhafte, intensive Darstellung aller Beteiligten. Alles wirkt authentisch und überzeugt, auch im Detail. Die Protagonisten haben Persönlichkeit, Charisma und ihre charakterlichen Eigenheiten faszinieren., Ein Lesehighlight von Ingo Bott in einem besonderen kreativen Schreibstil, der kurz und knackig ist und dennoch alles Wesentliche beinhaltet. Man fliegt nur so durch die Seiten. Mir hat es unglaublichen Spaß gemacht, hier mitzulesen und ich kann diesen Thriller nur wärmstens empfehlen, zumal das ungewöhnliche Ende absolut überraschend ist. 5 von 5 Sternen und meine absolute  Leseempfehlung.

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  • Das Recht zu strafen

    Das Recht zu strafen

    Fanti2412

    27. September 2017 um 19:27

    Zum Inhalt: Strafverteidiger Max Faber ist ein Supertyp – findet zumindest er selbst. Er leitet eine gut gehende Kanzlei in Berlin, kommt bei Frauen an und die Presse liebt den smarten Juristen. Dass er vor allem finanzkräftige Klienten verteidigt, die in fragwürdige Aktivitäten verwickelt sind, stört ihn nicht. Jeder Mensch hat ein Recht auf Verteidigung, und wenn die Kanzlei dabei mediale Aufmerksamkeit bekommt, umso besser.Deswegen nimmt Faber ohne Zögern das Mandat des Hauptverdächtigen im Fall der sogenannten Philosophenmorde an. Die Presse berichtet in Dauerschleife über jenen Serienmörder, der seit Wochen sein Unwesen in der Stadt treibt und sich an den Toden berühmter Philosophen orientiert. Faber wittert kostenlose Werbung. Dass ausgerechnet die ehrgeizige Anna Sánchez-Amann den Fall verantwortet, die eine Klatschgazette jüngst zur ›heißesten Staatsanwältin Berlins‹ gekürt hat, kommt dem Juristen sehr zupass.Doch als er und Anna sich auch außerhalb des Gerichtssaals näherkommen, bricht ein medialer Shitstorm über Faber herein. Während er feststellen muss, dass keineswegs jede Presse gute Presse ist, plant der Serienmörder bereits den nächsten spektakulären ›Philosophenmord‹ …Ein smarter Strafverteidiger, eine ehrgeizige Staatsanwältin undein brutaler Serienmörder – rasant, wendungsreich, absolut fesselnd!  (Kurzbeschreibung gem. Grafit Verlag)  Leseprobe Der Autor: Ingo Bott, geboren 1983, hat Jura in Freiburg, Sevilla, Montevideo und Passau studiert und arbeitete zunächst mehrere Jahre am Max-Planck-Institut für internationales Strafrecht. Heute ist er als promovierter Strafverteidiger in der ganzen Bundesrepublik sowie im englisch- und spanischsprachigen Ausland tätig und berät außerdem ein Strafrechtsprogramm des Europarats.   (Quelle: Grafit Verlag) Meine Meinung: Mit "Das Recht zu strafen" hat der promovierte Strafverteidiger Ingo Bott sein Thriller-Debüt vorgelegt. Eine Sonderkommission der Polizei sowie die Staatsanwältin Anna Sánchez-Amann ermitteln in den Fällen der sogenannten Philosophenmorde. Für Anna ist es ihr erster großer Fall, den sie eigenverantwortlich leitet und man merkt ihr manchmal leichte Unsicherheiten an. Aber ansonsten ist sie eine toughe Frau, die ihren Job liebt und mit Leidenschaft und Akribie ausübt. Sie ist eine authentische und glaubhafte Figur, da sie Ecken und Kanten hat und auch Schwächen zeigt. Der zweite Hauptprotagonist ist Strafverteidiger Max Faber. Auch er ist Jurist und insbesondere Strafverteidiger mit Leib und Seele, denn er ist der Meinung, dass jeder ein Recht auf Verteidigung hat, egal was er getan hat. Im Privatleben zeigt er ein bisschen machohafte Züge, er ist ein Frauenheld und steht gern in der Öffentlichkeit. Dennoch mochte ich ihn als Figur, weil er insgesamt sehr charismatisch und authentisch ist. Beide Protagonisten haben mir gefallen, da der Autor sie sehr lebendig und facettenreich gezeichnet hat. Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor immer wieder die Gedanken, fast wie innere Selbstgespräche, der Protagonisten einfließen lässt. So bekommt man als Leser noch mehr Nähe zu den Figuren. Die "Philosophenmorde" halten die Soko in Atem und die Ermittlungen gestalten sich ziemlich schwierig. Man kann fast sagen, dass die Ermittler lange Zeit ziemlich im Dunkeln tappen. Dennoch ist die Story von Anfang an spannend, da ständig die Möglichkeit eines weiteren Mordes besteht.  Der Bezug zur Philosophie gibt der Story noch einen besonderen Touch.  Mit viel Liebe zum Detail erzählt der Autor einen sehr komplexen und undurchsichtigen Kriminalfall, dessen vollständige Zusammenhänge erst am Ende gänzlich klar werden. Und mit Täter und Motiv hat er mich völlig überrascht. Die vielen juristischen Feinheiten und Details hat der Autor so eingebaut, dass auch juristische Laien sie verstehen. Ich fand diesen Teil sehr interessant und anschaulich. Es gibt häufige Perspektivwechsel, vor allem zwischen Anwalt Faber und Staatsanwältin Sánchez-Amann sowie der Soko. Diese sind gut gesetzt und tragen zur Spannung bei. Allerdings gehen diese auch oft mit einem Wechsel der Zeitebene einher. Da gibt es Sprünge in die Vergangenheit und auch in die Zukunft. Leider sind diese nicht auf irgendeine Weise gekennzeichnet. Ich hätte mir gewünscht, dass an diesen Stellen nicht nur ein neuer Abschnitt beginnt sondern eine eindeutige Zeitangabe z. B. als Überschrift angegeben wäre. So war das oft sehr verwirrend und hat das Lesen ein bisschen anstrengend gemacht. Insgesamt hat mich dieser Debüt-Thriller mit seinem komplexen, ausgeklügelten und undurchsichtigen Plot aber gefesselt. Die charismatischen und authentischen Protagonisten, der Bezug zur Philosophie und der mitreißende Schreibstil sorgen für spannende Lesestunden, die mit einem großen und nervenaufreibenden Showdown enden! Fazit: 4 von 5 Sternen© Fanti2412

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