Ingo Lackerbauer

 3.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Das Tesla-Artefakt, Der Navajo-Code und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ingo Lackerbauer

Das Tesla-Artefakt

Das Tesla-Artefakt

 (3)
Erschienen am 02.01.2017
Der Navajo-Code

Der Navajo-Code

 (2)
Erschienen am 15.02.2017
Das Tesla-Artefakt: Eva Grafs erster Fall

Das Tesla-Artefakt: Eva Grafs erster Fall

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Erschienen am 28.06.2015
Internet

Internet

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Erschienen am 27.04.2006
EASY Internet

EASY Internet

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Erschienen am 01.04.1999

Neue Rezensionen zu Ingo Lackerbauer

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Rezension zu "Der Navajo-Code" von Ingo Lackerbauer

Spannender, hintergründiger Tech-Thriller
StillerStillervor einem Jahr

Geheimnisse gehören zu Eva Grafs Leben schon lange dazu. Als Historikerin ist sie an Altem, Verlorenem, Vergessenem und Mysteriösem sowieso interessiert – aber seit sie Leiterin einer ganz besonderen Geheimorganisation geworden ist, sind die Geheimnisse, um die es geht, doch von ganz anderer Dimension...

Der zweite Fall des ungleichen Duos Dr. Eva Graf und Kolja Kleeberg, ehemaliger Polizeibeamter, führt den Leser erneut in historisch wie wissenschaftlich aufregende „Grenzregionen“. Von den USA und Deutschland der Dreißigerjahre bis in die Gegenwart, vom Münchner Untergrund mit seinen unerwarteten Überraschungen bis zu den Möglichkeiten der neuesten Hochtechnologie spannt der Autor den Bogen, der einen fast atemlos zurücklässt. Wissenschaftsjournalist Ingo Lackerbauer gelingt es dabei, ungewöhnliche Schauplätze ebenso zu wählen wie falsche Fährten zu legen. Auch die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren kommt nicht zu kurz – angesichts der dramatischen Veränderungen und Entscheidungen in diesem Teil dürfte auch diese Seite der Geschichte künftig sicher eine wichtige Rolle spielen.

Es ist übrigens nicht zwingend erforderlich, aber ganz sicher sehr sinnvoll, den ersten Teil der Eva-Graf-Reihe, Das Tesla-Artefakt, zu kennen. Nur so kann man neben dem zentralen Plot auch die Figuren und ihre Entwicklungen voll auskosten.

 Es wäre schade, über den Klappentext hinaus viel vom Inhalt zu verraten... also bleibt nur zu sagen, dass die Geschichte voller unerwarteter Wendungen und Offenbarungen steckt, Action ebenso bietet wie nachdenkliche, hintergründige Momente und nicht selten mit den Erwartungen des Lesers spielt, um dann geschickte Haken zu schlagen.

Hoffentlich folgen noch viele weitere so aufregende Fälle für Eva und Kolja!

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Rezension zu "Das Tesla-Artefakt" von Ingo Lackerbauer

Packender Science Fiction-Thriller
StillerStillervor 2 Jahren

Nikola Tesla war ein schillernder Charakter mit der Mischung von Genialität und Verrücktheit, die förmlich nach einer mysteriösen Kriminalgeschichte verlangt. Kein Wunder, dass ein Wissenschaftsjournalist auf die Idee kommt, einen Thriller um eine von Teslas vermeintlichen Erfindungen zu stricken.

Der Autor spinnt eine Geschichte, die sich in mehreren Erzählsträngen entwickelt und welche, soviel sei vorweggenommen, am Schluss ein stimmiges Finale mit überzeugender Auflösung erreicht. Man glaubt Ingo Lackerbauer, dass er seine Story sorgfältig recherchiert und geplant hat – und, dass er am Beginn der Geschichte das Ende bereits kannte… das ist erwähnenswert, weil ich leider zu oft den Eindruck habe, dass diese Selbstverständlichkeit immer mehr aus der Mode kommt.

Der Roman beginnt mit der Ermordung Teslas durch geheimnisvolle Agenten. Dann werden wir im Schlepptau eines zwielichtigen Einzelkämpfers auf eine sehr spannend erzählte Reise ins ewige Eis geschickt, um ein verschollenes Flugzeugwrack mit begehrter Ladung aufzuspüren. Währenddessen wird die Protagonistin, scheinbar zufällig, in einen weiteren Mordfall verstrickt und gerät zwischen die Fronten obskurer Organisationen, die auf der Jagd nach dem Tesla-Artefakt sind. Der richtige Zeitpunkt, den LKA-Ermittler Kolja Blomberg für die reichlich folgenden Gefahren an Grafs Seite zu stellen.

Die Charaktere sind für meinen Geschmack gut und glaubhaft eingeführt. Dabei bietet die wichtigste Figur, die frischgebackene Museumskuratorin Dr. Eva Graf, genügend Möglichkeiten der Identifizierung.

Gefehlt hat mir im Tesla-Artefakt nichts. Wenn ich einen Wunsch hätte, dann den, mehr über die Hintergründe der konkurrierenden "Gesellschaften", Teslas Gedankenwelt und das Artefakt zu erfahren… Aber es muss ja auch etwas für weitere Geschichten mit dem Ermittlerpaar Graf und Blomberg übrig bleiben.

Eva Grafs erster Fall war spannend, war angehm zu lesen, hatte kaum Längen und eine – wenn man grundsätzlich bereit ist, sich auf Verschwörungsgeschichten und Grenzwissenschaftliches einzulassen – glaubhafte Story mit einem interessanten Aufhänger, der sogar noch für den ein oder anderen Spin-Off reichen würde.

Deshalb eine klare Leseempfehlung, fünf Sterne für das Tesla-Artefakt und die Erwartung, dass der Nachfolgeroman "Der Navajo-Code" ebenfalls ein Lesevergnügen wird!

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MartinaScheins avatar

Rezension zu "Das Tesla-Artefakt: Eva Grafs erster Fall" von Ingo Lackerbauer

Schade um die Zeit
MartinaScheinvor 2 Jahren


Dass der Korrektor seinen Namen in diesem Buch nicht lesen wollte, kann ich voll und ganz nachvollziehen. Das Tesla-Artefakt strotzt nämlich nur so vor Fehlern (Orthographie, Interpunktion, Wortwahl, Satzstellung, unnötige Füllwörter …). Bereits vor dem 1. Kapitel hatte ich auf meinem Reader mehr als ein halbes Dutzend entsprechender Markierungen.

Auch habe ich den Eindruck, der Autor mag keine Zeilenumbrüche und Absätze. Mir fehlen hier so etliche. Ferner liest sich aktive Rede in meinen Augen entschieden besser als passive, die der Autor in meinen Augen ebenfalls viel zu häufig verwendet.

Auch wenn ich es ursprünglich nicht wollte, habe ich noch etwas weiter gelesen, dann allerdings kurz nach dem Beginn des fünften Kapitels aufgehört. Bei derartig vielen Fehlern kann ich mich nicht auf den Inhalt konzentrieren.

Was mich bei Büchern extrem stört ist, wenn der Autor ständig den Konjunktiv – also die Möglichkeitsform – verwendet. ›Könnte, hätte, würde, etc.‹ Passiert nun etwas oder könnte es passieren? Nein, das geht gar nicht.

Ferner gebraucht der Autor immer wieder eine umständliche und steife Ausdrucksweise, teilweise auch noch in Kombination mit dem Konjunktiv.

Die Wortwahl lässt in vielen Fällen sehr zu wünschen übrig. Dass die Satzstellung teilweise unmöglich ist, hat mich ebenfalls nicht mehr wirklich überrascht.

 


Beispiele:
»In etwas mehr als 1.200 Metern würde die Long Lines zum Stehen kommen und das Schlauchboot könnte im Heckwasser zu Wasser gelassen werden.« »Am Horizont machte sich die Sonne daran, den Tag zu erleuchten.« »Außer der Ersatz-Tagschicht, die lustlos das Boot zu Wasser lassen sollte und Rassmus, war vom Rest der Mannschaft noch nichts zu sehen.

Zu dem Wort ›es‹ scheint der Autor eine ganz besondere Beziehung zu haben, denn er verwendet es ebenfalls übermäßig oft. Häufig muss man zweimal überlegen, auf was er sich denn nun bezieht. Wäre dies ein Perry-Rhodan-Roman, könnte ich das mit dem ES ja noch verstehen.

Bevor der Autor das nächste Buch veröffentlicht, empfehle ich ihm dringend ein professionelles Lektorat und Korrektorat.

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